Babylon 5 Universum


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:: 2x08 A Race Through Dark Places
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Babylon 5 Episodenguide


2x09 "The Coming Of Shadows"

[Schatten am Horizont]


 ź Synopsis :: Review :: HintergrŘnde :: Notizen :: Synchrobug :: Zitate :: Eure Meinung (7)  

 Synopsis
Auf Centauri Prime beschlie├čt der Imperator, obgleich er sich in schlechtem Gesundheitszustand befindet, nach Babylon 5 reisen.

Botschafter GÔÇÖKar h├Ąlt diesen Besuch f├╝r indiskutabel, da der Vater des Imperators f├╝r viel Blutvergie├čen verantwortlich war. Sheridan h├Ąlt ihm entgegen, dass der jetzige Imperator damit nichts zu tun, ja sogar vieles wieder gut gemacht habe. Es b├Âte sich f├╝r GÔÇÖKar eine gute Gelegenheit, mit dem Imperator zu sprechen. Au├čerdem sei es gut f├╝r den Status der Station. GÔÇÖKar ist emp├Ârt und nicht bereit, einzulenken.

Lord Refa spricht mit Londo ├╝ber den Imperatorbesuch. Londo soll eine ausgearbeitete Rede halten, in der die schlechte Regierungsf├╝hrung des Imperators kritisiert wird. Refa beschreibt die geplanten Intrigen gegen den Ruf des Imperators, der ohnehin nicht mehr lange zu Leben habe. Als Refa fort ist fragt Londo Vir, ob er unzufrieden sei mit dem was er geh├Ârt habe. Vir bejaht diese Frage. Dann, sagt Londo, seien sie einer Meinung.

Unterdessen trifft der Imperator mit seinem Gefolge auf Babylon 5 ein. Sheridan und die F├╝hrungscrew begr├╝├čen ihn. Sie reichen sich die H├Ąnde zur Freundschaft. Der Imperator lobt die Bem├╝hungen der Station. Er befragt Dr. Franklin ├╝ber den Vorlonen. Er selbst habe noch nie einen gesehen. All ihre Expeditionen ins Vorlonenreich seien gescheitert.

G┬┤Kar spricht mit einem Vertreter des KhaÔÇÖRi ├╝ber einen Plan. Es g├Ąbe, sagt er, keine Zweifel mehr und keine Ungewissheit, er sei entschlossen ihn w├Ąhrend des Empfangs auszuf├╝hren. Es g├Ąbe drei M├Âglichkeiten: Entweder der Imperator und er w├╝rden gemeinsam sterben, oder der Imperator w├╝rde sterben und er beende sein Leben im Gef├Ąngnis, oder er w├╝rde versagen und get├Âtet.

Der Imperator unterh├Ąlt sich derweil mit dem Captain. Er will wissen, warum Sheridan auf der Station sei und in der Uniform, ob es seine freie Entscheidung war. Sheridan antwortet, er habe sich f├╝r den planetaren Milit├Ąrdienst entschieden, weil er nach dem Krieg etwas zum Ausgleich habe tun wollen. Er h├Ątte festgestellt, sagt der Imperator, dass er nie die Freiheit hatte, zu entscheiden. Er sei in eine vorbestimmte Position hineingeboren worden. Nun, am Ende seines Lebens frage er sich, was er vers├Ąumt habe. Sheridan l├Ąsst ihn wissen: "Mein Vater hat mich gelehrt, jeden Augenblick des Lebens so zu leben, als ob er der letzte des Lebens w├Ąre. Er sagte, wenn du liebst, liebe ohne Einschr├Ąnkung und wenn du k├Ąmpfst, k├Ąmpfe ohne Furcht. Er nannte das den Weg des Kriegers." Er m├╝sse nur sehr wenig bereuen, stellt er fest. Der Imperator bekennt, es reiche f├╝r ein ganzes Leben, soviel habe er vers├Ąumt, soviel vergessen. Er habe Schmerz und viel Blutvergie├čen gesehen. Er frage sich, wof├╝r das alles. "Die Vergangenheit pr├Ągt uns, die Gegenwart verwirrt uns und die Zukunft ├Ąngstigt uns. Das Leben zerrinnt unaufhaltsam, Minute f├╝r Minute. Ein Nichts im riesigen, grenzenlosen Weltall", res├╝miert er. Aber noch, sagt er, sei Zeit, die vielleicht letzte Gelegenheit zu ergreiffen um etwas Au├čergew├Âhnliches zu tun, und das sei seine feste Absicht.

W├Ąhrenddessen instruiert Garibaldi die Sicherheitskr├Ąfte, da ihm ein Besucher der Station aufgefallen ist.

G┬┤Kar verf├╝gt seinen letzten Willen.

Der Empfang f├╝r den Imperator beginnt. Sheridan stellt fest, dass Kosh fehle. Daf├╝r erscheint G┬┤Kar. Er wolle sich anh├Âren, erkl├Ąrt er, was der Imperator zu sagen habe.

Unterdessen h├Ąlt Garibaldi im Korridor den auff├Ąlligen Besucher fest, der nichts dazu sagen will, warum er sich dauernd in Garibaldis N├Ąhe aufh├Ąlt. Der Mann wird inhaftiert.

Auf dem Weg zum Empfang bricht Imperator Turhan zusammen. Im Medlab berichtet Dr. Franklin ihm, dass seine Regierung w├╝nsche, dass er sofort nach Centauri Prime gebracht w├╝rde. Es sei ohne Bedeutung, wo er sterbe, stellt der Imperator unger├╝hrt fest. Er bittet Franklin, jemandem eine Botschaft zu ├╝bermitteln. Er b├Ąte keinen seiner eigenen Leute darum, da die Gefahr best├╝nde, dass sie ihren Empf├Ąnger dann nie erreiche.

Refa und Londo beschlie├čen, angesichts der Lage ihre Gegner auf Centauri Prime zu ├╝berfl├╝geln um die Oberhand zu gewinnen. Londo murmelt sinnierend: "W├Ąhlen Sie nur das Ziel aus..."; zu Refa sagt er, es g├Ąbe da eine Narn-Kolonie in Quadrant 14, die w├╝rden sie zur├╝ckerobern. Man ben├Âtige dazu eine riesige Streitmacht, gibt Refa skeptisch zu bedenken. Er w├╝rde sich um alles k├╝mmern, verspricht Londo.

Er weist Vir an, Mr. Morden zu suchen. Vir versucht vehement, Londo von dieser Idee abzubringen, aber Londo sagt, er habe keine andere Wahl. Wenn er diesen Weg einschl├╝ge, versucht Vir es noch einmal, g├Ąbe es kein zur├╝ck. Ob er Morden selbst suchen m├╝sse, fragt Londo aufgebracht. Nein, sagt Vir, er ginge und suche ihn. Aber eines Tages w├╝rde er Londo an diese Unterhaltung erinnern und vielleicht werde er dann alles verstehen. Er verst├╝nde jetzt schon alles, erwidert Londo, da k├Ânne Vir versichert sein. Morgen um diese Zeit bef├Ąnden sie sich im Krieg mit den Narn und der Gro├če Sch├Âpfer m├Âge ihm verzeihen.

G┬┤Kar berichtet seinem Partner auf Narn aufgebracht, er sei fest entschlossen gewesen und dann besitze dieser Mann die Frechheit, totkrank zu werden.

Nun erscheint Dr. Franklin bei G┬┤Kar. Der Imperator h├Ątte ihn gebeten, G┬┤Kar eine Nachricht zu ├╝berbringen: Es t├Ąte ihm leid. G┬┤Kar ist irritiert. Der Imperator sei trotz seines schlechten Gesundheitszustandes gekommen, f├Ąhrt Franklin fort, um sich auf neutralem Boden offiziell bei einem Repr├Ąsentanten der Narn zu entschuldigen f├╝r alles, was sein Volk den Narn angetan habe. Es werde erst Frieden geben, wenn sie versuchten, das begangene Unrecht wieder gutzumachen. Diese Entscheidung, habe der Imperator gesagt, sei die erste freie seines Lebens gewesen. Tief ersch├╝ttert sagt G┬┤Kar: "Das habe ich nicht gewusst." Das sei die Tragik an der ganzen Geschichte, stellt Franklin fest.

Unvermittelt hat Londo eine Vision seiner Zukunft: Er sieht spinnenartige Raumschiffe ├╝ber Centauri Prime, sieht, wie er zum Imperator gekr├Ânt wird, und sich selbst und G┬┤Kar als alte M├Ąnner, die sich gegenseitig umbringen. Er erwacht mit den Worten: "Es hat begonnen".

Quadrant 14: Man sieht Bilder furchtbarer Zerst├Ârung herbeigef├╝hrt durch schwarze, spinnenartige Raumschiffe.

Londo berichtet Refa, dass die Narn es jeden Augenblick erfahren m├╝ssten, ihre Streitkr├Ąfte seien bereit, anzugreifen. Refa sagt, er habe auf dem Heimatplaneten noch ein kleines Hindernis zu beseitigen, es sei besser, wenn Londo weiter nichts dar├╝ber erfahre. Damit verschwindet er.

G┬┤Kar st├╝rmt vehement auf Londo zu. Er habe ihn gesucht sagt er und greift ihm an den Kragen. Er k├Ânne alles erkl├Ąren, windet sich Londo. Dass sei nicht n├Âtig, erwidert G┬┤Kar, sie zwei n├Ąhmen jetzt einen Drink. Londo folgt ihm verwirrt. Man w├╝rde nicht jeden Tag durch eine Erleuchtung begl├╝ckt, l├Ąsst G┬┤Kar ihn wissen. Was er gerade erfahren habe lie├če ihn hoffen, dass es doch noch eine friedliche L├Âsung f├╝r sie g├Ąbe. Er sei der ├ťberzeugung gewesen, die Centauri seien nur f├Ąhig zu zerst├Âren und zu morden, aber es g├Ąbe doch noch einen Rest Anstand in ihren Genen, nicht viel, aber es sei ein Anfang. Er wolle auf den Imperator trinken und vielleicht auch noch auf Londos Gesundheit. Londo dankt G┬┤Kar v├Âllig irritiert.


Quadrant 14: Narnschiffe springen in aus dem Hyperraum. Ein Pilot berichtet: "Alles verschwunden, alles zerst├Ârt, wer kann das nur getan haben?" Er erf├Ąhrt, dass Kriegsschiffe der Centauri gescannt wurden. Die Narn greifen die ├╝berlegenen Centauri-Schiffe an.

Centauri Prime: Premierminister Malachi wird von einer Truppe abgef├╝hrt.

Der inhaftierte Mann, der eine auff├Ąllige Brosche tr├Ągt, will mit Garibaldi sprechen. Er sei seinetwegen hier, sagt er. Er habe eine Nachricht f├╝r ihn. Er ├╝berreicht Garibaldi einen Datenkristall der alle Fragen beantworten w├╝rde. Auf dem Kristall ist eine Nachricht von Jeffrey Sinclair. Er berichtet, dass sein Auftrag auf Minbar ├╝ber den eines Botschafters hinausginge. Eine gro├če Finsternis, die einige Minbari schon seit langem erwarten, w├╝rde auf sie zukommen.

Unterdessen erf├Ąhrt Sheridan, von dem Angriff der Centauri im Quadranten 14.

Sinclair informiert Garibaldi ├╝ber die Ranger, eine Gruppe aus Menschen und Minbari, zu der auch der ├ťberbringer geh├Âre. Diese Armee bereite sich auf den Kampf vor und beobachte alles, was sich, vor allem in der Randzone, t├Ąte. Sie seien seine Augen und Ohren. Wenn Garibaldi sie s├Ąhe, s├Ąhe er ihn.

G┬┤Kar erf├Ąhrt ├╝ber StellarCom von dem Angriff, die Tausenden von Toten und die Unbegreiflichkeit der Vorg├Ąnge. "Ich habe ihm meine Hand gereicht, aber er hat mich betrogen. Er hat alles gewusst!" G┬┤Kar ist au├čer sich.

Sinclair bittet Garibaldi, seinen M├Ąnnern jede m├Âgliche Unterst├╝tzung zu gew├Ąhren. F├╝r weitere Informationen sei es noch zu fr├╝h. Er solle sich an die Vorlonen halten und sich vor den Schatten h├╝ten, sie schl├╝gen zu, wenn man es nicht erwarte.

G┬┤Kar randalliert im Botschaftersektor auf dem Weg zu Londo. Sheridan erscheint mit einem Sicherheitstrupp. Es gelingt ihm, den verzweifelten G┬┤Kar zu stoppen.

Im Medlab gesteht der Imperator Dr. Franklin, dass er noch den Wunsch habe, einen Vorlonen kennenzulernen. Kosh erscheint. Wie das alles Enden werde, m├Âchte der Imperator von ihm wissen. "In einem gro├čen Brand", antwortet Kosh.

Im Besprechungsraum wollen Ivanova und Sheridan von Garibaldi wissen, wieso er seinem Informanten traue. Er habe die besten Empfehlungen, reagiert Garibaldi, mehr k├Ânne er nicht sagen, da er es versprochen habe. Und er solle hochbrisanten Informationen trauen, wenn er nicht wisse, woher sie k├Ąmen, gibt Sheridan zu bedenken. Er k├Ânne Garibaldi jetzt befehlen, seine Quelle zu nennen. Ja, sagt Garibaldi, und dann k├Ânne er ihm nie wieder etwas anvertrauen, denn einer seiner Vorgesetzten k├Ânne ihm auch befehlen zu reden. Sheridan l├Ąchelt. Garibaldi berichtet von der unbekannten Macht, die etwas plane. Vermutlich habe sie die Centauri in Quadrant 14 unterst├╝tzt. Wenn es so sein sollte, warnt Sheridan, d├╝rfe keiner etwas davon erfahren. Wenn der Informant Recht habe, k├Ânnten sie das dem Gegner gegen├╝ber taktisch verwenden.

Refa und Londo stehen am Lager des sterbenden Imperators. Refa berichtet vom Erfolg in Quadrant 14. Es fehle nur noch des Imperators Zustimmung. Der Imperator gebietet Londo, n├Ąher zu kommen und fl├╝stert ihm etwas zu, dann stirbt er. Was er gesagt habe, will Refa wissen. "Ihr sollt so weitermachen. F├╝hrt mein Volk zu den Sternen, wo es hingeh├Ârt", vermeldet Londo. Die hinter ihm stehenden Seherinnen schauen sich verwundert an. Die M├Ąnner verlassen das Medlab. Refa fragt, was er wirklich gesagt habe. Londo: "Refa und Mollari sind verdammt." Nun, stellt Refa lakonisch fest, f├╝r die Unsterblichkeit m├╝sse man schon einen Preis zahlen.

Sheridan sucht G┬┤Kar auf, der jetzt einen ├╝beraus ruhigen Eindruck macht, und l├Ądt ihn zu einer Ratssitzung ein, wo man eine M├Âglichkeit besprechen wolle, ihm zu helfen. G┬┤Kar bedankt sich daf├╝r, dass Sheridan ihn aufgehalten habe und sagt sein Erscheinen zu.

Auf der Sitzung wird Londo nach den ├╝berlebenden Narn befragt. Sie m├╝ssten dort bleiben, sagt Londo, man w├╝rde sie umschulen, jedoch nicht missbrauchen. Sheridan gibt bekannt, dass Beobachter von der Erde entsandt w├╝rden. Sie w├╝rden auch versuchen, zu erfahren, wie den Centauri dieser Schlag gelungen sei, und es sicherlich herausbekommen. Er k├Ânnte seine Regierung, lenkt Londo ein, mit einiger Anstrengung sicher davon ├╝berzeugen, dass sie der Narnbev├Âlkerung freien Abzug zum Heimatplaneten gew├Ąhren sollte, dann sei die Ma├čnahme ja wohl ├╝berfl├╝ssig. Sheridan best├Ątigt das.
G┬┤Kar wird um seine Stellungnahme gebeten. Seine Regierung, gibt er bekannt, habe verlauten lassen, dass sie nicht hinnehmen k├Ânne, dass ihre gr├Â├čte Kolonie vernichtet worden sei. Sie habe den Centauri vor zwei Stunden offiziell den Krieg erkl├Ąrt.

Refa berichtet Londo, dass nach einigen Rangeleien zwischen verschiedenen Familien der Neffe des Imperators, der die Zukunft so s├Ąhe wie sie, Anspruch auf den Thron erhoben habe. Das erste Mal seit 100 Jahren bef├Ąnden sie sich wieder auf dem richtigen Weg, dank Londos Hilfe. Die Regierung w├╝rde sich ihm gegen├╝ber als Dankbar erweisen. Damit geht er. Vir will wissen, warum Londo keinen Anspruch auf eine Position bei Hofe erhoben habe, sein Ziel sei doch, eines Tages Imperator zu werden. Das sei nicht sein Wunsch, sagt Londo, an seine Vision denkend. Er ziehe es vor, hinter den Kulisen t├Ątig zu sein. Auch da k├Ânne man viel erreiche, aber mit viel geringerem Risiko.

Der Ranger verabschiedet sich und verspricht Garibaldi, ihm, solange er ihre Existenz geheim halte, Informationen zukommen zu lassen. Wer au├čer ihm noch wisse, dass er hier sei, will Garibaldi noch erfahren. Nur eine Person, antwortet der Ranger lediglich.

Delenn legt in ihrem Quartier l├Ąchelnd einen Datenkristall ein. Die Einspielung beginnt mit den Worten: "Ich gr├╝├če Sie, verehrte Freundin."