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Babylon 5 Episodenguide |
2x04 "A Distant Star"
[Rettet die Cortez!]
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Auf Babylon 5 geht eine Nachricht von Captain Maynard von der Cortez ein. Er will mit seinem gigantischen Forschungsschiff Station auf Babylon 5 machen und sich mit Proviant versorgen. Ivanova, die Sheridan die Nachricht übermittelt, amüsiert sich über den Spitznamen „Sumpfratte“, den Maynard für Sheridan benutzt. Sie seien alte Freunde, klärt Sheridan sie auf, und dass sei eine lange Geschichte, die er ihr vielleicht ein anderes Mal erzählen würde. Die Cortez passiert das Sprungtor und Sheridan rät allen, sich das Schiff genau anzusehen, so etwas bekämen sie höchstens zwei mal in ihrem Leben zu sehen. Das gigantische Forschungsschiff ist nun bei der Station und Sheridan begrüßt seinen Freund „Stinky" herzlich. Maynard berichtet auf dem Weg, er sei zwei Jahre lang in den Randgebieten unterwegs gewesen und da er nun neuen Proviant aufnehmen müsse solle er auch gleich ein Hyperraumsprungtor in der Nähe reparieren. Dann ginge es wieder in die Randzone um einen neuen Sektor zu kartografieren und zwei Sprungtore zu errichten. Botschafterin Delenn, die gerade des Weges kommt, spricht Sheridan an und bittet um Einberufung einer Sitzung. Als sie weitergeht, wundert Maynard sich über ihr wenig minbaritypisches Aussehen, worüber aber auch Sheridan keine erschöpfende Auskunft geben kann.
Dr. Franklin untersucht Garibaldi noch einmal um zu sehen, ob er von dem Attentat auch vollständig genesen sei und verordnet ihm danach, da ihm einige Werte nicht hundertprozentig gefielen, einen Ernährungsplan, von dem Garibaldi alles andere als begeistert ist. Er dürfe ja nichts von den Dingen essen, die er gerne möge, auch kein Bagna cauda, das er besonders liebe. Franklin will wissen was das ist und als Garibaldi anhebt, man müsse ein Pfund Butter in einem halben Liter heißem Olivenöl schmelzen lassen und Anchovis hinzufügen, wird Franklin ganz und gar unerbittlich. Er müsse schließlich auf die Gesundheit des Personals achten.
Sheridan berichtet Maynard über seinen ersten Tag auf der Station mit all seinen Merkwürdigkeiten und Unebenheiten. Maynard wundert sich, dass gerade Sheridan für die Stationsleitung ausgewählt wurde, da er doch bei den Minbari nicht gerade beliebt sei. Darüber hinaus sei er für so was gar nicht ausgebildet und er hätte doch auch immer ein Forschungsschiff kommandieren wollen. Und nun habe er diesen Schreibtischjob bekommen. Aber immerhin sei es ein ganz besonderer Schreibtisch, gibt Sheridan zurück, und man könne schlecht nein sagen, wenn der Präsident einen persönlich beordere.
Im geselligen Kreis mit der Stationscrew und einigen Staffelpiloten wird Maynard nach Leben im Hyperraum befragt. Ob es dort Leben gäbe könne er nicht sagen, antwortet er, aber es gäbe im Hyperraum schon eigenartige Phänomene, merkwürdiger als man sich vorstellen könne. Später will Sheridan von ihm wissen, ob er da nur eine Schauergeschichte erzählt habe, aber Maynard berichtet von etwas Schwarzem, Riesigem, das er einmal gesehen habe. Es sei ihm eigentlich nur aufgefallen, weil es die Sterne hinter sich verdeckte. Es sei unheimlich gewesen, er bekäme jetzt noch eine Gänsehaut, wenn er daran denke. Er sei nun schon der Zweite, stellt Sheridan fest, der ihm von solchen Phänomenen erzähle. („Points Of Departure/Die Feuerprobe“).
Garibaldi redet mit einem jungen Mann, der für die Beschaffung von Versorgungsgütern zuständig ist. Er fragt ihn, ob er das Gewünschte bekommen könne und bittet ihn, Franklin nichts davon wissen zu lassen. Der junge Mann macht ihn darauf aufmerksam, dass es Garibaldi einiges kosten werde.
Im Medlab scheint heute Betriebsuntersuchung zu sein. Captain Sheridan ist verwundert, dass er 10 Pfund zugenommen hat. Das, beruhigt ihn Franklin, könne er schnell wieder loswerden, er brauche sich nur an seinen Ernährungsplan zu halten und reicht ihm eine Liste. Das sei Kaninchenfutter, stellt Sheridan mit einem Blick entrüstet fest. Es würde nicht lange dauern, tröstet Franklin ihn. Als nächstes ist Ivanova an der Reihe. Wenn sie den Genesungsprozess vorantreiben wolle, sagt Franklin mit Bezug auf ihren Fuß, müsse sie sich anders ernähren. Er habe einen Mangel an einigen Mineralstoffen und Vitaminen festgestellt. Auch sie erhält eine Liste, die sie entsetzt als Mastdiät erkennt, und das ihr, die sie immer auf ihre Linie geachtet hätte. Franklin versichert, das sei alles nur vorübergehend und diene der Gesundheit.
Botschafterin Delenn wird in ihrem Quartier von Teronn besucht, der als Sprecher der übrigen auf Babylon 5 lebenden Minbari kommt. Er berichtet über die Unsicherheit unter den Minbari. Sie seien sich nicht mehr sicher, dass Delenn eine von ihnen sei. Delenn sagt, das sei sie mehr denn je, sie könne aber jetzt keine weiteren Auskünfte darüber geben. Teronn ist damit nicht zufrieden. Er sagt, in dem Fall müsse jemand zum Grauen Rat geschickt werden um dort weitere Instruktionen zu holen, ob sie damit einverstanden sei. Delenn erklärt, dass könnten sie gerne tun. Als Teronn gegangen ist macht Delenn den Eindruck, ziemlich unter Druck zu stehen.
Die Cortez ist mit Proviant beladen und Maynard verabschiedet sich von Sheridan. Jetzt relativiert er die aufregende Arbeit auf dem Forschungsschiff doch deutlich und trägt seinem Freund Sumpfratte auf, seinen Laden in Schwung zu halten, er wolle nämlich wiederkommen.
Der Schreibtisch in Sheridans Büro sieht aus als habe dort eine Bombe eingeschlagen. Sheridan und Ivanova plagen sich mit Problemen, die die Einquartierung außerirdischer Delegationen mit sich bringt. Sheridan meckert rum, dass ihn die Bagatellarbeit manchmal anwidere. All dieser lästige Kram gehe ihm auf die Nerven. Maynard hätte es gesagt, er sei für so etwas nicht ausgebildet. Ivanova mutmaßt, dass das nicht der wirkliche Grund für seine Verstimmung sei. Sheridan gesteht ihr, dass er sich von der Regierung kaltgestellt fühle. Er verkomme zu einem Bürokraten, einem Politiker. Wenn die Affen gewusst hätten, schimpft er weiter, dass aus ihren Reihen Politiker hervorgehen würden, hätten sie ihre Bäume niemals verlassen und den aufrechten Gang erlernt. Evolution habe noch niemals zu etwas Gutem geführt. Ob sich der Präsident, der ihn persönlich für diese Aufgabe ausgewählt hätte, denn getäuscht habe, fragt Ivanova jetzt. Er wisse es nicht, gesteht Sheridan, aber es wäre möglich. Nun, da er seinen Frust losgeworden ist, schickt Sheridan Ivanova aber doch mit einem kleinen Scherz zu den Delegationen, um das Unterbringungsproblem zu lösen.
Im Hyperraum wird die Cortez von einer Explosion erschüttert. Die Reaktorleistung fällt, mehrere Funktionen fallen aus und sie verlieren den Kontakt zum Sprungtor, sodass sie den Hyperraum nicht mehr verlassen können. Obgleich sie sich nun auf einem Blindflug befinden versuchen sie weiter zu fliegen, in der Hoffnung ein Sprungtor zu finden.
Zum Mittag sitzen Sheridan, Garibaldi und Ivanova im Offizierscasino vor ihren Mahlzeiten: die große Schüssel Salat für den Captain, Pasta mit Sahnesauce für Ivanova, Mischkost mit Gemüse für Garibaldi. Garibaldi berichtet über die Aufklärung von Ladendiebstählen auf dem Zocalo und alle stochern lustlos in ihren Gerichten. Das hätten sie, stellt Sheridan mit der salatverzierten Gabel auf Garibaldi weisend fest, nur ihm zu verdanken. Das sei richtig, bestätigt Ivanova. Sie überlegen, was sie denn jetzt damit machen sollen und blitzschnell wandert Sheridans Schüssel zu Ivanova, deren Pastateller zu Garibaldi und Sheridan bekommt die Mischkost. Voller Freude wollen sie gerade zulangen, als Ivanovas Hüsteln auf Franklin hinweist, der hinter ihnen auftaucht und einen skeptischen Blick auf die Drei wirft. Ruckzuck geht nun das Bäumchen-wechsel-dich-Spiel rückwärts und die Mahlzeit nimmt wieder den eher lustlosen Verlauf.
Die Cortez befindet sich weiterhin im Blindflug aber die Reaktorleistung nimmt wieder zu. Dennoch bleibt ein Problem: es würde 42 Stunden benötigen um das Navigationssystem zu reparieren und bis dahin wäre die Cortez zu weit vom Sprungtor entfernt um noch Kontakt zum Hyperraumleitstrahl herstellen zu können.
Die Cortez setzt einen Notruf aus, der von Babylon 5 aufgefangen wird. Sheridan erfährt, dass das Schiff hilflos im Hyperraum treibt. Er gibt Anweisung, zu senden, dass man sie gehört habe und Hilfe unterwegs sei. Ivanova stellt fest, dass im Hyperraum noch nie ein Schiff wiedergefunden wurde. „Ich weiß“, ist der einzige Kommentar, den Sheridan dazu gibt.
Dr. Franklin beschäftigt sich unterdessen mit Botschafterin Delenn. Es gehe ihr gut, bemerkt sie etwas ungehalten. Er müsse sie dennoch überwachen, macht Franklin ihr klar, nicht nur aus wissenschaftlichem Interesse müsse er wissen, ob alles in Ordnung sei nach ihrer Verwandlung. Was denn die anderen Minbari dazu sagten, will er jetzt wissen. Gar nichts, entgegnet Delenn. „Sie stellen keine Fragen?“ Franklin wundert sich. „Natürlich nicht!“ beendet Delenn ungeduldig aber bestimmt die Debatte und wechselt das Thema. Wann denn die neue Delegation einträfe, fragt sie. Franklin weiß von keiner Delegation. Sie habe, erklärt Delenn, nur mitbekommen, wie Garibaldi zu jemand sagte, er würde sie erwarten, ihr Name sei Bagna cauda. „Aaah!“ stellt Franklin wissend fest…
Die Piloten der Zetastaffel haben sich in der Cobrabucht versammelt. Sheridan und Ivanova unterbreitet den Piloten den riskanten Plan zur Rettung der Cortez. Ein im Hyperraum liegendes Schiff würde von einer Art Strömung an den Rand gedrängt. Die lebenserhaltenden Systeme der Cortez seien intakt, deshalb könnten sie eine Zeit ausharren. Sheridan will vom Sprungtorleitstrahl aus eine verbundene Kette von Fliegern wie einen Teleskoparm in den Hyperraum schicken. Er vergleicht das Vorgehen mit einer Havarie auf See, wo vom Ufer aus Rettungsboote bis zum in Not geratenen Schiff aufgereiht wurden um die Menschen zu retten. Als er wissen will, ob es noch Fragen gäbe antworten die Piloten wie mit einer Stimme: „Nein!“ Die Staffel soll in 20 Minuten starten. Von der Kommandobrücke aus spricht er noch einmal mit den Piloten. Ein guter Freund, sagt er, habe in einem riskanten Fall immer einen alten ägyptischen Segensspruch mit auf die Reise gegeben: „Möge Gott sein zwischen dir und allen verlassenen Orten, die du erreichst.“ Und er fügt hinzu: „Holt die Cortez zurück!“ Ivanova vermutet richtig, dass Jack Maynard derjenige ist, der diesen Spruch zu zitieren pflegte. Die Zetaflieger klinken aus und machen sich auf den Weg.
Die Flieger beginnen, im Hyperraum vom Sprungtor an ihre Kette zu bilden. Jedes Schiff fliegt weiter in den Hyperraum und hält Kontakt zum vorherigen. Warren Keffer, der ganz vorne fliegt wird vom Staffelleiter hinter ihm gefragt, ob er etwas empfange. Keffer sagt, er hätte nur die Trägersequenz, kein Signal.
Auf der Kommandobrücke wartet Sheridan ungeduldig auf einen Hinweis, es kommen jedoch auch von den Fliegern nur noch undeutliche Signale. Sheridan erzählt Ivanova, dass Maynard sein ältester Freund sei. Sie wären zusammen auf der Mars-Mond-Route geflogen. Maynard sei sein Kommandant gewesen, er habe viel, eigentlich alles, von ihm gelernt. Ivanova macht ihm klar, dass jeder Kommandant wisse, worauf er sich bei einem Flug durch den Hyperraum einlasse. Wenn er nicht zurückkäme sei es Schicksal. Dennoch, sagt sie, würde sein Segensspruch sicher helfen – wofür Sheridan ihr mit einem kleinen Lächeln dankt.
Keffer hat jetzt Kontakt zur Cortez. Er meldet es dem Staffelleiter, der ihm sagt, Keffer solle weiterfliegen, während er warte. Auf der Cortez registrieren die Scanner den Flieger und man stellt erleichtert fest, dass ihre Rettung käme. Plötzlich erscheint hinter den beiden Zetafliegern eines er riesigen Spinnenschiffe. Es feuert und der Flieger des Staffelleiters wird voll getroffen und zerstört. Auch Keffers Starfury hat etwas abbekommen. Die Computerstimme vermeldet, Antrieb und Navigationssysteme seien ausgefallen, auch die Seitentriebwerke funktionieren nicht. Auf der Cortez wundert man sich, wo der Flieger geblieben sei. Nach Vergrößerung der Scannerreichweite ist der trudelnde Starfury aber wieder auf dem Schirm und Maynard wundert sich, was er macht. Er habe keine Ahnung, worauf er da schieße, stellt der Erste Offizier fest. Ja, bestätigt Maynard, er schieße unablässig in eine Richtung, aber da sei doch gar nichts. Nun wird er allerdings stutzig, "es sie denn…" sagt er und versteht, dass Keffer, der schon ungeduldig auf eine Reaktion wartet, in die Richtung schießt, in die die Cortez fliegen soll. Die Cortez programmiert die Koordinaten. Nun habe man auch wieder Funkkontakt, wird Maynard mitgeteilt. Er sagt Keffer, dass sie ihm folgen würden. Keffer informiert Maynard, dass seine Triebwerke und sein Navigationssystem ausgefallen sind und die Cortez alleine fliegen müsse, wenn sie nicht alle verloren sein wollten. Maynard dankt dem Staffelflieger und sagt seiner Crew, dass sie es dann allein schaffen müssten. Die Cortez fliegt in die vorgegebene Richtung, während Keffers Starfury weiter abdriftet.
Auf der Kommandobrücke von Babylon 5 herrscht Aufregung und Freude als vier Starfurys gefolgt von der Cortez das Sprungtor passieren. Sheridan will von Maynard wissen, wo die anderen beiden Flieger seien und der lässt ihn wissen, dass es ihm Leid täte, aber sie seien verloren. Betreten verlässt Sheridan die Brücke.
Unterdessen ist Garibaldi wieder bei dem jungen Mann der für ihn etwas besorgen sollte und will wissen, ob es geklappt hat. Der Bursche jammert zwar etwas über all die Schwierigkeiten, die er damit hatte, öffnet dann aber eine Kiste, die Garibaldi voller Freude inspiziert. Da nähert sich jedoch von hinten das Unheil in Form von Dr. Franklin. Garibaldi erklärt ihm, dass er Geburtstag habe und aus dem Grund Bagna cauda machen wolle. Das stimmt Franklin aber keineswegs gewogener, weshalb Garibaldi ihm jetzt mehr erzählt. Es sei nämlich so, dass sein Vater, der ein guter Koch war, ihm zum Geburtstag immer Bagna cauda gemacht hätte. Das sei seine Art gewesen, seine Liebe auszudrücken, anders habe er es nicht gekonnt. Sein Vater sei schon lange tot, aber mit diesem Geburtstagsessen ehre er immer noch sein Andenken. In dem Fall, schmunzelt Franklin, möge er für zwei Personen kochen. Garibaldi freut sich sehr.
Sheridan ist mit seinem Verdruss in den Garten gegangen, wo er auf Delenn trifft. Sie sagt ihm, dass es ihr Leid tue um die Piloten. Das, stellt Sheridan fest, sei das Schwerste als Kommandierender, andere in den Tod zu schicken. Aber dadurch, dass er es tat, erwidert Delenn, habe er viele Leben gerettet. Also sei er am richtigen Platz. Was sie da so sicher mache, will Sheridan nun wissen. Das Universum, antwortet Delenn, schicke uns an Orte, an denen wir lernen könnten. Das seien selten angenehme Orte und das alles sei häufig mit Schmerzen verbunden, denn es wäre ein Teil der ständigen Wiedergeburt. Ob sie das auch über sich selbst denke, fragt Sheridan. Sie befänden sich beide in einem Übergang, sagt Delenn, aber das Universum wisse, wohin es ginge. Sheridan wünscht sich, er hätte soviel Vertrauen in das Universum wie sie. Dann würde sie ihm jetzt ein Geheimnis verraten, vielleicht das größte von allen, setzt Delenn an. "Die kleinsten Bausteine Ihres Körpers sind auch die Bausteine, aus denen diese Station besteht, sowie alle Galaxien und alle brennenden Sonnen mit den Planeten, die sie umkreisen. Alles im All ist eine Einheit. Wir alle sind das Universum. Wir manifestieren es. Und deshalb müssen wir auch immer wieder versuchen, uns selbst zu erkennen. Dabei ist es manchmal sogar notwendig, die eigene Perspektive total zu verändern."
Keffer treibt mit seinem Flieger immer noch im Hyperraum und die Triebwerke funktionieren jetzt wieder. Allerdings bekommt er kein Leitsignal. Da er noch Sauerstoffreserven hat und nicht bereit ist, aufzugeben, überlegt er in welche Richtung er fliegen soll. Da sieht er wieder eines der großen, unheimlichen Schiffe vorbeifliegen und lässt den Kurs errechnen um es in der Flugrichtung zu versuchen.
Sheridan steht noch einsam auf der Brücke und erfährt von einem Techniker, dass jetzt keine Hoffnung mehr bestünde. Doch da öffnet sich das Sprungtor, der Zetaflieger kommt durch und erbittet Andockerlaubnis, die der Captain erleichtert erteilt.
Im Earhart´s haben sich alle Beteiligten versammelt und Keffer will auf seinen Staffelführer anstoßen. Ivanova möchte von ihm wissen, was das für ein Objekt war, dass ihn getroffen habe. Und auch gerettet, sagt Keffer, er könne es jedoch nicht beschreiben. Es sei auf jeden Fall etwas Dunkles, Gefährliches gewesen. Maynard bestätigt, dass einen das Gefühl, etwas sehr Mächtigem begegnet zu sein, nicht mehr losließe. Er wolle herausfinden, was es war, sagt Keffer. Ivanova bremst ihn, sie sei sicher, dass sie es irgendwann erfahren würden, aber jetzt gäbe es Wichtigeres. Auch wenn der Zeitpunkt nicht besonders gut sei, wendet sie sich an Keffer, brauche die Zetastaffel doch einen neuen Führer und sie ernenne ihn zum Commander.
Franklin ist bei Garibaldi in dessen Quartier wo das Bagna cauda fertig ist. So skeptisch Franklin das ganze beäugt, so begeistert ist er, als er es probiert hat. Garibaldi grinst erfreut. Dann, sagt er listig, solle er erst auf den Nachtisch warten. Nachtisch könne er nicht erlauben, stellt Franklin entrüstet fest. Dann werde er ihn alleine essen, beschließt Garibaldi lachend. So genießen beide, sich noch ein bisschen weiter neckend das Geburtstagsessen.
Sheridan sitzt an seinem nunmehr ordentlich aufgeräumten Schreibtisch als Ivanova hereinkommt und ihn bittet, zu ihrer Feier zu kommen. Wenn sie ihm noch eine Stunde gäben, bittet Sheridan, hätte er alle Arbeit erledigt. Dann will er noch wissen, ob Ivanova sich schon einmal länger mit Botschafterin Delenn unterhalten habe. Doch, bestätigt sie, schon ein paar Mal. Die Botschafterin hätte eine sehr spezielle Beziehung zum Universum, stellt Sheridan fest. „Sie etwa nicht?“ fragt Ivanova, dreht sich um und geht. Sheridan denkt einen Moment nach, dann spricht er in den leeren Raum: „Doch, denn das Universum, das sind wir,“ und er lacht leise.
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