Babylon 5 Universum


:: Ein Guide zum Guide


:: Staffel Eins
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:: Staffel Eins


:: Staffel Eins


:: 2x01 Points Of Departure
:: 2x02 Revelations
:: 2x03 The Geometry Of Shadows
:: 2x04 A Distant Star
:: 2x05 The Long Dark
:: 2x06 A Spider In The Web
:: 2x07 Soul Mates
:: 2x08 A Race Through Dark Places
:: 2x09 The Coming Of Shadows
:: 2x10 Gropos
:: 2x11 All Alone In The Night
:: 2x12 Acts Of Sacrifice
:: 2x13 Hunter, Prey
:: 2x14 There All The Honor Lies
:: 2x15 And Now For A Word
:: 2x16 In The Shadow Of Z'ha'dum
:: 2x17 Knives
:: 2x18 Confessions And Lamentations
:: 2x19 Divided Loyalties
:: 2x20 The Long, Twilight Struggle
:: 2x21 Comes The Inquisitor
:: 2x22 The Fall Of Night


Babylon 5 Episodenguide


2x03 "The Geometry Of Shadows"

[Eine Frage der Farbe]


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 Synopsis
Im Medlab wird Garibaldi von Dr. Franklin untersucht und erhÀlt dessen Segen, in wenigen Tagen seine Arbeit wieder aufzunehmen. Da Garibaldi nicht gerade in Freudenbekundungen ausbricht fragt Franklin, was der Grund sei. Garibaldi eröffnet ihm, dass er an seinen FÀhigkeiten als Sicherheitschef zweifele, da er einen VerrÀter in den eigenen Reihen nicht erkannt habe und dessen Opfer wurde. Er wisse noch nicht, wie es weiter gehen solle.

Lord Refa ist zu Besuch bei Londo Mollari. Refa stellt fest, dass Mollari seiner Heimatwelt mit der Zerstörung der Narn-Basis einen großen Dienst erwiesen habe und versucht herauszufinden, wie er das vollbracht hat. „Ja“, reagiert Londo, „das wĂŒrde Sie interessieren“. Da Londo nicht weiterspricht ist klar, dass bis auf ein LĂ€cheln keine weitere ErklĂ€rung folgen wird. Refa fĂ€ngt an zu lachen worauf Londo einstimmt. Refa ist bereit, Londo sein Geheimnis zu lassen, lobt ihn ob seiner Initiative und berichtet ĂŒber den schlechten Gesundheitszustand des viel zu weichen Imperators, dessen Nachfolge ungeklĂ€rt sei. Er ruft Londo auf, mit ihm und seinen Leuten zusammenzuarbeiten, damit sie Einfluss nehmen könnten gegen die alte Garde um die Centauri-Republik wieder zu ihrer alten StĂ€rke zurĂŒck zu fĂŒhren. Londo bemerkt, dass man diese Äußerung auch als Verrat bezeichnen könnte, worauf Refa feststellt, das hinge davon ab, wer die GeschichtsbĂŒcher schreibe und er hoffe sehr, dass sie es seien. Da sich Refas Wunsch mit seinem deckt stellt Londo kategorisch fest, dass sie noch eine Menge Arbeit vor sich hĂ€tten.

Indessen gibt es auf dem Zocalo eine PrĂŒgelei zwischen mehreren Drazi in die der Sicherheitsdienst eingreifen muss.

Als Refa sich spĂ€ter in der Lounge von Londo verabschiedet erklĂ€rt er ihn gewissermaßen schon zum AnfĂŒhrer ihrer Bewegung. Als Refa fort ist weißt Londo Vir auf ein Technomagier hin, der gerade auf der Station eintrifft. Sie wĂŒrden nur selten reisen und einen von ihnen zu sehen sei eine Seltenheit, zwei ein schlechtes Omen. Er registriert sogar drei von ihnen, was er fast schon als Katastrophe bezeichnet.

Ivanova klĂ€rt Sheridan ĂŒber den nun schon zwei Wochen andauernden Konflikt unter den Drazi auf. Sie wĂŒrden durch KĂ€mpfe ihren neuen AnfĂŒhrer herausfinden wollen, eine sich zyklisch alle 5 Jahre wiederholende Tradition. Sheridan stellt fest, dass ihm diese Sache gar nicht Ungelegen kĂ€me, denn Ivanova mĂŒsse sich zukĂŒnftig hĂ€ufiger um diplomatische Angelegenheiten kĂŒmmern, da er sie befördere. Sie könne nun damit gleich anfangen. Als bei Ivanova der Groschen fĂ€llt ist sie restlos begeistert, wĂ€hrend Sheridan gespielt unbeteiligt ĂŒber den Orangensaft redet, den er gerade trinken will. Sie wisse gar nicht, stellt Susan fest, was sie sagen solle. Na irgendetwas mĂŒsse ihr aber einfallen, fordert Sheridan grinsend. Ivanovas „Danke sehr!“ kommt aus tiefstem Herzen. Sheridan beruft sich nun auf eine Verabredung und verlĂ€sst den Raum in dem Ivanovas Freude bei einem Blick auf die Überwachungsbilder mit raufenden Drazi in Verzweifelung umzuschlagen droht.

Vir findet Londo nach offensichtlich lĂ€ngerer Suche an einer Bar. Londo will von Vir wissen, ob er an so etwas wie Schicksal glaube. Als Vir recht UmstĂ€ndliches ĂŒber Wirbel und Strömungen ausfĂŒhrt, die einen hierhin und dorthin bringen könnten und am Ende sei alles doch immer verkehrt, donnert Londo dazwischen: „Ja oder nein, Vir?“ Als Vir bekennt, irgendwie glaube er schon daran sagt Londo, als Refa von einem Zeichen sprach, dass sie brauchten habe er nachgedacht. In den alten BrĂ€uchen der Centauri sei die Befragung von Technomagiern ĂŒblich gewesen. Schon der erste Imperator habe drei Technomagier befragt und ihr Segen gĂ€lte als Erfolg versprechend. Wenn er nun auch einen solchen Segen vorweisen könnte gelte das sehr viel. Er habe also beschlossen, die anwesenden Technomagier zu befragen, da ihm das großes Ansehen verschaffen könne. Vir wird nun beauftragt, ein Treffen zu arrangieren, wovon der allerdings ĂŒberhaupt nicht begeistert ist.

In seinem Quartier betrachtet Garibaldi deprimiert seine PPG als es klingelt und Sheridan hereinkommt. Er habe gedacht, erklĂ€rt er, Garibaldi wĂŒrde nachdem es ihm besser ginge zu ihm kommen, und seine Arbeit wieder aufnehmen wollen, aber nun mĂŒsse der Berg wohl zum Propheten kommen. Garibaldi teilt ihm mit, dass er ĂŒberlege, ob es nicht fĂŒr alle einfacher sei, wenn er kĂŒndigen wĂŒrde. Das könne schon sein, reagiert Sheridan, aber das Leben belohne einen nicht fĂŒr Dinge, die einfach seien und bittet ihn weiterzumachen, da er die Station kenne wie kein anderer und er ihn als Sicherheitschef brauche. Er könne verstehen, wenn Garibaldi das nicht wolle, er möge aber darĂŒber nachdenken und ihm bald Bescheid geben. Damit verlĂ€sst er das Quartier wieder und Garibaldi bleibt wie ein verunsicherter Schuljunge zurĂŒck.

Der Sitzungssaal ist gefĂŒllt mit Drazi. Ivanova erlĂ€utert, dass sie auf Babylon 5 versuchen wĂŒrden, Konflikte friedlich zu lösen und fragt, wie genau diese Auseinandersetzungen eigentlich zustande kĂ€men. Vor ihr stehen zwei Sprecher der Drazi, einer trĂ€gt einen grĂŒnen, der andere einen purpurfarbenen Schal. Der Erste zeigt auf den Zweiten und sagt im Brustton der Überzeugung: „Purpur!“ Nun weist der Zweite auf den Ersten: „GrĂŒn!“ Jaja, bemerkt Ivanova, sie habe gesehen, dass sie unterschiedliche Schals trĂŒgen aber worum es denn nun ginge? Es wiederholt sich gleiche Prozedur und Ivanova fĂ€ngt an zu begreifen. Die Drazi haben eine Kiste mit TĂŒchern, die HĂ€lfte grĂŒn, die HĂ€lfte purpur. Jeder Drazi greift sich ein Tuch und folgt dem Drazi, der sich das besonders gekennzeichnete gleichfarbige AnfĂŒhrertuch gegriffen hat. Dann kĂ€mpfen sie solange gegeneinander bis sich die schwĂ€chere Gruppe herauskristallisiert und aufgibt. Susan baut sich nun vor den AnfĂŒhrern auf und wechselt deren Schals, in der Hoffnung, damit den Konflikt zu beenden, jedoch hat sie die Schlichtheit des ganzen Rituals wohl nicht verstanden, die beiden Gruppen stĂŒrmen erneut aufeinander zu. Zwischen ihnen geht Ivanova mit einem Schmerzensschrei zu Boden.

In einem verlassenen Bereich des Roten Sektors sucht Vir nach den Technomagiern, von denen eine große Zahl auf die Station gekommen ist. In der dunklen Umgebung glĂŒhen magische Zeichen an den WĂ€nden. Mit lauter, fester Stimme nennt er seinen Namen und Auftrag. Da erscheint vor ihm ein riesiger fauchender Drache. Vir schaut ein wenig verschĂŒchtert zu ihm auf, wiederholt aber mehrmals standhaft den vorherigen Vortrag. Der Drache löst sich auf und der nun erscheinende Technomagier stellt fest: „Du lĂ€sst dir nicht so schnell Angst einjagen." Darauf antwortet Vir: "Ich arbeite fĂŒr Botschafter Mollari, mit der Zeit verlernt man die Angst." Er trĂ€gt dem Magier nun vor, was er will, der aber lehnt eine Audienz strikt ab. Sie hĂ€tten niemandem mehr etwas zu sagen und die angebotene Bezahlung wĂŒrde ihnen da wo sie hingingen nichts nĂŒtzen. Vir gibt nun zu Bedenken, dass eine Absage unangenehme Konsequenzen fĂŒr ihn hĂ€tte, aber der Magier gibt ihm zu verstehen, dass es noch viel unangenehmere Konsequenzen fĂŒr Virs unwichtige Person hĂ€tte, wenn er jetzt nicht verschwĂ€nde. Damit dreht sich der Magier um und will gehen, doch Vir traut sich, ihn noch einmal anzusprechen und nach seinem Namen zu fragen. Er hieße Elric, verkĂŒndet der Magier und einem alten Sprichwort nach solle man Zauberer nicht reizen, da sie dann sehr unangenehm werden könnten. „Und jetzt geh, Vir Cotto“, endet er seine AusfĂŒhrung, “und komm nicht wieder!“

Ivanova sitzt, mittlerweile versorgt, im Medlab auf einer Behandlungsliege und lĂ€sst sich von Dr. Franklin erklĂ€ren, dass ihr Fuß dreifach gebrochen sei. Sheridan fragt Ivanova, ob sie an der Sache weitermachen wolle und sie sagt entschieden ja. Wie sie die Differenzen denn nun lösen wolle, will er wissen. Das Problem sei, klĂ€rt Susan ihn auf, dass die Drazi gar keine Differenzen hĂ€tten. Sie mĂŒsse von einer anderen Warte herangehen und ihnen eine Art Wettbewerb anbieten, der gewaltlos ablaufe. Sheridan hĂ€lt das fĂŒr eine gute Idee und Ivanova bittet den Sicherheitsdienst, ein neues Treffen mit den Drazi anzuberaumen.

Vir berichtet Londo von seinem Misserfolg mit Elric und er sei davon ĂŒberzeugt, dass es vollkommen sinnlos wĂ€re, es erneut zu versuchen. Da Londo aber unbedingt daran festhalten will, lĂ€sst er Vir wissen, dass es einen anderen Weg gĂ€be, und zwar ĂŒber jemanden, dem sich der Magier nicht verweigern könne. Er verlĂ€sst das Quartier.

Lou Welch trifft Garibaldi auf dem Zocalo und bittet ihn, zum Dienst zurĂŒckzukehren. Sie wĂŒrden ihn alle vermissen, ohne ihn wĂ€re es nicht dasselbe. Sie hĂ€tten schon seit zwei Tagen einen Kuchen um ihn damit willkommen zu heißen. Nun findet Garibaldi zumindest seinen Humor wieder: seit zwei Tagen, und Welch hĂ€tte ihn nicht angerĂŒhrt? „Sicherheitsdienst“, ruft er, „verhaften Sie diesen Mann, er ist ein DoppelgĂ€nger.“ In befreiendem GelĂ€chter verspricht er Lou, in einigen Tagen wieder anzutreten.

Londo ist zu Sheridan gegangen und spricht mit ihm ĂŒber die Magier. Er, gesteht Sheridan, habe nicht so recht daran geglaubt, dass es sie wirklich gĂ€be und wĂŒrde gerne einen von ihnen kennen lernen. Die Centauri hĂ€tten viel Erfahrung mit ihnen, verkĂŒndet Londo, sie könnten sehr große Schwierigkeiten machen daher wolle er seine Hilfe im Umgang mit ihnen anbieten. Sheridan will ein Treffen arrangieren. Londo, der damit sein Ziel erreicht hat, Ă€ußert seine Freude ĂŒber diesen ersten Akt der Zusammenarbeit. Was er denn davon hĂ€tte, will Sheridan nun wissen. Selbstlos wie immer lĂ€sst Londo verlauten, er habe dann ein gutes Gewissen und einen ruhigen Schlaf.

Indessen erfÀhrt Ivanova, dass die KÀmpfe der Drazi eskalierten und es sogar Tote unter ihnen gebe.

Elric ist wenig begeistert, dass Sheridan den Technomagiern nicht traut und vermutet, sie könnten Ärger machen. Immerhin, gibt Sheridan zu bedenken, seien sie zu ĂŒber hundert Leuten auf die Station gekommen und wollten nicht verraten, welches Ziel ihre Reise habe. Ein paar Informationen brauche er schon, um die Sicherheit der Station zu garantieren. Die Technomagier, setzt Elric dagegen, hĂ€tten das Recht zu tun was immer sie wollten. Sheridan bleibt unerbittlich, er brauche Antworten. In diesem Augenblick betritt Londo das BĂŒro. Er entschuldigt sich fĂŒr seine VerspĂ€tung, setzt ein Glas, das er in der Hand hĂ€lt und noch irgendetwas anderes auf einem Regal am Eingang ab und geht zu den anderen. Elric ist konsterniert, dass Londo an dieser Unterhaltung teilnimmt und erklĂ€rt Sheridan, warum. Londo streitet den Kontaktversuch ab, Elric jedoch zeigt ihm eine Aufzeichnung, die er von Vir gemacht hat. Als Londo bemerkt, es sei nicht Recht, solche Aufzeichnungen anzufertigen, lĂ€sst Elric das kleine AufzeichnungsgerĂ€t, das Londo hinter seinem Glas platzierte, zerspringen. Sheridan ist sehr wĂŒtend auf Londo, worauf jener sich entschuldigt und demĂŒtig den Raum verlĂ€sst.

Sheridan begleitet Elric dann ĂŒber den Zocalo zurĂŒck zu seinem Quartier. Sie sprechen ĂŒber Magie und Sheridan fragt, wohin die Technomagier wollen, und warum sie auf der Reise seien. Elric erklĂ€rt ihm die FĂ€higkeiten, ĂŒber die die Technomagier verfĂŒgen. Sheridan, nach seinem Glauben an Magie gefragt, erzĂ€hlt von seiner Kindheit, dem Duft von OrangenblĂŒten und seiner damaligen Bereitschaft jedes Wunder fĂŒr möglich zu halten. Elric offenbart ihm nun, dass sie zu entfernten Sternen reisen wĂŒrden um ihre Geheimnisse zu wahren, bevor der große Sturm kĂ€me und alles vernichte. Er bittet Sheridan, sie ziehen zu lassen. Der ist nun gerne bereit, Elric diesen Wunsch zu gewĂ€hren. Sie verabschieden sich und Elric nimmt Sheridans Hand und liefert ihm eine winzige Kostprobe seiner Kunst. Als Elric fort ist öffnet Sheridan die Hand und findet eine kleine OrangenblĂŒte.

Ivanova will den AnfĂŒhrer der grĂŒnen Drazi sprechen. Sie wird vorgelassen und spricht mit ihm ĂŒber die Unsinnigkeit und GefĂ€hrlichkeit ihres Verhaltens. Der AnfĂŒhrer gibt sich nun bereit einzulenken. Man habe die Purpur-Drazi zu einer Versammlung gebeten um mit ihnen zu verhandeln, erfĂ€hrt sie. Ivanova ist erleichtert, muss dann aber hören, dass man die Gegner in der dafĂŒr gewĂ€hlten Sektion einsperren wolle um die Luftschleusen zu öffnen und sie ersticken zu lassen. Dann, konstatiert der AnfĂŒhrer, herrsche wieder Frieden auf der Station. Ivanova ist entsetzt, da wird sie aber auch schon festgehalten und man entreißt ihr den Com-Link.

Garibaldi begegnet Welch im Korridor und erfĂ€hrt, dass Ivanova eine Nachricht durchgegeben hĂ€tte, sie mögen eine Sektion im Braunen Sektor rĂ€umen, da sich dort die Drazi versammeln wollten. Garibaldi stutzt und will genau wissen, wie sie die Nachricht erhalten hĂ€tten und ob von Ivanova persönlich. Ivanova sei momentan anderweitig beschĂ€ftigt, lĂ€sst Welch verlauten, aber man habe den ID-Code ĂŒberprĂŒft, es sei ihr Kommunikator gewesen. Von wo der Ruf gekommen sei, will Michael jetzt noch wissen und erfĂ€hrt den Standort noch bevor Welch im Aufzug verschwindet.

In Braun 2 wettert Ivanova immer noch, dass es Wahnsinn sei, was die Drazi da wegen eines Fetzens Stoff betrieben, als es an der Eingangsluke klopft. Ein Drazi öffnet die Luke, wĂ€hrend ein anderer Ivanova eine Klinge an den Hals hĂ€lt. Durch die Luke, von der aus man den Rest des Raumes nicht einsehen kann, kommt Garibaldi, immer noch in Zivil und mit einer Tasche in der Hand. In bester Vertretermanier erklĂ€rt Garibaldi, er mĂŒsse den Haushaltsvorstand sprechen, denn er habe da ein sensationelles neues ArbeitsgerĂ€t, dabei wedelt er mit der Tasche, dass er unbedingt kurz vorfĂŒhren wolle. Der Drazi ist irritiert und verhĂ€lt sich defensiv. Lauter ruft Garibaldi nun, wenn sonst jemand anwesend wĂ€re, der seine Hilfe benötige möge er es nur laut sagen. Ivanova brĂŒllt „Garibaldi“, wobei sie im gleichen Moment ihrem Bedroher einen krĂ€ftigen Hieb verpasst. Das gleiche tut Garibaldi bei seinem Drazi und schnell haben sie die Situation unter Kontrolle.

Vir kommt in Londos Quartier in dem es dĂ€mmrig ist mit aufflackernden Lichtern. Er ruft nach Londo und hört dessen klĂ€gliche Stimme. Londo hat einen Virus in seinem Computer, der gerade dabei ist furchtbares Chaos anzurichten. Londo ist klar, wer das verursacht hat. Vir schlĂ€gt ihm vor, sich einfach bei Elric zu entschuldigen, worauf Londo entrĂŒstet ausruft: „Ich mich entschuldigen? Niemals!“ Nun erlischt alle Elektrik und Elektronik vollstĂ€ndig nur die Computerstimme verkĂŒndet, er sei soeben glĂŒcklicher Besitzer von 500 Aktien der Firma "GlĂŒhwĂŒrmchen" geworden. Aus dem Dunkel hört man Londos kleinlaute Stimme sagen, na ja, er könne es ja versuchen.

Auf dem Korridor versucht Ivanova erneut den grĂŒnen Drazi klarzumachen, dass es Wahnsinn sei, sich wegen eines StĂŒckchen Stoffes gegenseitig umzubringen. Ein Drazi erwidert, so seien nun mal die Regeln seines Volkes, die Menschen schließlich folgten einer Flagge, die sei auch aus Stoff. Susan versucht ihm begreiflich zu machen, dass das etwas anderes sei, da die Flagge fĂŒr etwas stĂŒnde, die TĂŒcher aber einfach aus einem Topf gezogen wĂŒrden. Dabei nimmt sie dem AnfĂŒhrer seinen Schal ab und muss nun hören, dass die Drazi immer dem folgen wĂŒrden, der den Schal trĂŒge, da er ihr AnfĂŒhrer sei gleich ob Drazi oder nicht. Die Regeln stammten noch aus der Zeit bevor die Drazi Kontakt zu anderen Völkern hatten. Daraufhin hĂ€ngt Susan sich den Schal um und befiehlt den grĂŒnen Drazi, deren AnfĂŒhrer sie ja nun sei, ihr zum Quartiermeister zu folgen um dort kurzerhand die grĂŒnen Schals purpur einfĂ€rben zu lassen.

Londo ist auf dem Weg in den Roten Sektor, um sich bei Elric zu entschuldigen. In den leeren Korridor mit den magischen Zeichen, in dem nur ein Fauchen und Knurren zu hören ist, ruft er etwas unsicher seine Entschuldigung und ErklĂ€rung und wendet sich sichtlich beruhigt um, als es daraufhin ruhig und friedlich wird. Er entfernt sich mit zwei kleinen dunklen FlĂŒgeln an seinem RĂŒcken.

Im "Earhart's" sitzt die FĂŒhrungscrew beim Essen zusammen. Lou Welch ist gerade im Begriff zu gehen nachdem er Garibaldi sagte, dass er froh ĂŒber seine RĂŒckkehr in den Dienst sei. Was ihn denn nun dazu bewogen habe will Ivanova wissen. Garibaldi erklĂ€rt es: wie Sheridan schon gesagt habe, kenne er die Station und das Verhalten des Personals wie kein anderer. DarĂŒber hinaus wĂŒrde er niemandem trauen. Ivanova habe seit sie auf der Station sei ihren Kommunikator nicht einmal abgelegt und wenn er eine Information von ihr bekĂ€me, wĂŒrde er sie erst glauben wenn er sie selbst gehört habe. Aus diesem Grunde habe er sie retten können. Soso, bemerkt Sheridan lĂ€chelnd, was ihn also qualifiziere sei, dass er paranoid wĂ€re und zwanghaft. Oder zwanghaft paranoid, wirft Franklin ein, was Garibaldi aber doch nicht so witzig zu finden scheint wie die anderen. Nun wird Sheridan in die Kommandozentrale gerufen da er darum gebeten hatte, ihn ĂŒber den Abflug der Technomagier zu informieren.

In der Lounge spricht Londo Elric noch einmal an und fragt ihn, ob die kleinen QuĂ€lereien nun aufhören wĂŒrden, oder ob er sein Leben lang fĂŒr einen kleinen Fehler wĂŒrde bĂŒĂŸen mĂŒssen. Elric sagt, er habe diesen Fluch wieder von ihm genommen eröffnet ihm aber, dass er sein Leben lang fĂŒr andere Fehler bĂŒĂŸen wĂŒrde. Er sei mit der Finsternis in BerĂŒhrung gekommen und dieser Makel wĂŒrde grĂ¶ĂŸer und grĂ¶ĂŸer. Er wisse, dass Warnungen nicht helfen wĂŒrden. Und seine UnterstĂŒtzung hĂ€tte er ihm sowieso nicht gewĂ€hrt. Er sĂ€he eine riesige, dunkle Hand, die nach den Sternen greife. Das sei Londos Hand. Auch höre er die Schreie unzĂ€hliger Lebewesen, die seinen Namen riefen. Londo reagiert mit voller Überzeugung: "Ohne Frage meine AnhĂ€nger." Elric: "Nein, Ihre Opfer!". Damit dreht er sich um und geht.

Sheridan erteilt den Technomagiern Starterlaubnis und betrachtet seine OrangenblĂŒte. Als er dem Schiff hinterher schaut denkt er an sein GesprĂ€ch mit Elric: „Was sagte er? Wir sind TrĂ€umer, Schöpfer und Dichter, meine BrĂŒder und ich. Ein Teil von mir sagt, wir werden uns nie wieder sehen, aber ein anderer Teil, der immer noch an Magie glaubt, ist sich gar nicht so sicher."