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Babylon 5 Universum


:: Ein Guide zum Guide


:: Staffel Eins
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:: Staffel Eins


:: Staffel Eins


:: 2x01 Points Of Departure
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:: 2x21 Comes The Inquisitor
:: 2x22 The Fall Of Night


Babylon 5 Episodenguide


2x03 "The Geometry Of Shadows"

[Eine Frage der Farbe]


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 Synopsis
Im Medlab wird Garibaldi von Dr. Franklin untersucht und erhält dessen Segen, in wenigen Tagen seine Arbeit wieder aufzunehmen. Da Garibaldi nicht gerade in Freudenbekundungen ausbricht fragt Franklin, was der Grund sei. Garibaldi eröffnet ihm, dass er an seinen Fähigkeiten als Sicherheitschef zweifele, da er einen Verräter in den eigenen Reihen nicht erkannt habe und dessen Opfer wurde. Er wisse noch nicht, wie es weiter gehen solle.

Lord Refa ist zu Besuch bei Londo Mollari. Refa stellt fest, dass Mollari seiner Heimatwelt mit der Zerstörung der Narn-Basis einen großen Dienst erwiesen habe und versucht herauszufinden, wie er das vollbracht hat. „Ja“, reagiert Londo, „das würde Sie interessieren“. Da Londo nicht weiterspricht ist klar, dass bis auf ein Lächeln keine weitere Erklärung folgen wird. Refa fängt an zu lachen worauf Londo einstimmt. Refa ist bereit, Londo sein Geheimnis zu lassen, lobt ihn ob seiner Initiative und berichtet über den schlechten Gesundheitszustand des viel zu weichen Imperators, dessen Nachfolge ungeklärt sei. Er ruft Londo auf, mit ihm und seinen Leuten zusammenzuarbeiten, damit sie Einfluss nehmen könnten gegen die alte Garde um die Centauri-Republik wieder zu ihrer alten Stärke zurück zu führen. Londo bemerkt, dass man diese Äußerung auch als Verrat bezeichnen könnte, worauf Refa feststellt, das hinge davon ab, wer die Geschichtsbücher schreibe und er hoffe sehr, dass sie es seien. Da sich Refas Wunsch mit seinem deckt stellt Londo kategorisch fest, dass sie noch eine Menge Arbeit vor sich hätten.

Indessen gibt es auf dem Zocalo eine Prügelei zwischen mehreren Drazi in die der Sicherheitsdienst eingreifen muss.

Als Refa sich später in der Lounge von Londo verabschiedet erklärt er ihn gewissermaßen schon zum Anführer ihrer Bewegung. Als Refa fort ist weißt Londo Vir auf ein Technomagier hin, der gerade auf der Station eintrifft. Sie würden nur selten reisen und einen von ihnen zu sehen sei eine Seltenheit, zwei ein schlechtes Omen. Er registriert sogar drei von ihnen, was er fast schon als Katastrophe bezeichnet.

Ivanova klärt Sheridan über den nun schon zwei Wochen andauernden Konflikt unter den Drazi auf. Sie würden durch Kämpfe ihren neuen Anführer herausfinden wollen, eine sich zyklisch alle 5 Jahre wiederholende Tradition. Sheridan stellt fest, dass ihm diese Sache gar nicht Ungelegen käme, denn Ivanova müsse sich zukünftig häufiger um diplomatische Angelegenheiten kümmern, da er sie befördere. Sie könne nun damit gleich anfangen. Als bei Ivanova der Groschen fällt ist sie restlos begeistert, während Sheridan gespielt unbeteiligt über den Orangensaft redet, den er gerade trinken will. Sie wisse gar nicht, stellt Susan fest, was sie sagen solle. Na irgendetwas müsse ihr aber einfallen, fordert Sheridan grinsend. Ivanovas „Danke sehr!“ kommt aus tiefstem Herzen. Sheridan beruft sich nun auf eine Verabredung und verlässt den Raum in dem Ivanovas Freude bei einem Blick auf die Überwachungsbilder mit raufenden Drazi in Verzweifelung umzuschlagen droht.

Vir findet Londo nach offensichtlich längerer Suche an einer Bar. Londo will von Vir wissen, ob er an so etwas wie Schicksal glaube. Als Vir recht Umständliches über Wirbel und Strömungen ausführt, die einen hierhin und dorthin bringen könnten und am Ende sei alles doch immer verkehrt, donnert Londo dazwischen: „Ja oder nein, Vir?“ Als Vir bekennt, irgendwie glaube er schon daran sagt Londo, als Refa von einem Zeichen sprach, dass sie brauchten habe er nachgedacht. In den alten Bräuchen der Centauri sei die Befragung von Technomagiern üblich gewesen. Schon der erste Imperator habe drei Technomagier befragt und ihr Segen gälte als Erfolg versprechend. Wenn er nun auch einen solchen Segen vorweisen könnte gelte das sehr viel. Er habe also beschlossen, die anwesenden Technomagier zu befragen, da ihm das großes Ansehen verschaffen könne. Vir wird nun beauftragt, ein Treffen zu arrangieren, wovon der allerdings überhaupt nicht begeistert ist.

In seinem Quartier betrachtet Garibaldi deprimiert seine PPG als es klingelt und Sheridan hereinkommt. Er habe gedacht, erklärt er, Garibaldi würde nachdem es ihm besser ginge zu ihm kommen, und seine Arbeit wieder aufnehmen wollen, aber nun müsse der Berg wohl zum Propheten kommen. Garibaldi teilt ihm mit, dass er überlege, ob es nicht für alle einfacher sei, wenn er kündigen würde. Das könne schon sein, reagiert Sheridan, aber das Leben belohne einen nicht für Dinge, die einfach seien und bittet ihn weiterzumachen, da er die Station kenne wie kein anderer und er ihn als Sicherheitschef brauche. Er könne verstehen, wenn Garibaldi das nicht wolle, er möge aber darüber nachdenken und ihm bald Bescheid geben. Damit verlässt er das Quartier wieder und Garibaldi bleibt wie ein verunsicherter Schuljunge zurück.

Der Sitzungssaal ist gefüllt mit Drazi. Ivanova erläutert, dass sie auf Babylon 5 versuchen würden, Konflikte friedlich zu lösen und fragt, wie genau diese Auseinandersetzungen eigentlich zustande kämen. Vor ihr stehen zwei Sprecher der Drazi, einer trägt einen grünen, der andere einen purpurfarbenen Schal. Der Erste zeigt auf den Zweiten und sagt im Brustton der Überzeugung: „Purpur!“ Nun weist der Zweite auf den Ersten: „Grün!“ Jaja, bemerkt Ivanova, sie habe gesehen, dass sie unterschiedliche Schals trügen aber worum es denn nun ginge? Es wiederholt sich gleiche Prozedur und Ivanova fängt an zu begreifen. Die Drazi haben eine Kiste mit Tüchern, die Hälfte grün, die Hälfte purpur. Jeder Drazi greift sich ein Tuch und folgt dem Drazi, der sich das besonders gekennzeichnete gleichfarbige Anführertuch gegriffen hat. Dann kämpfen sie solange gegeneinander bis sich die schwächere Gruppe herauskristallisiert und aufgibt. Susan baut sich nun vor den Anführern auf und wechselt deren Schals, in der Hoffnung, damit den Konflikt zu beenden, jedoch hat sie die Schlichtheit des ganzen Rituals wohl nicht verstanden, die beiden Gruppen stürmen erneut aufeinander zu. Zwischen ihnen geht Ivanova mit einem Schmerzensschrei zu Boden.

In einem verlassenen Bereich des Roten Sektors sucht Vir nach den Technomagiern, von denen eine große Zahl auf die Station gekommen ist. In der dunklen Umgebung glühen magische Zeichen an den Wänden. Mit lauter, fester Stimme nennt er seinen Namen und Auftrag. Da erscheint vor ihm ein riesiger fauchender Drache. Vir schaut ein wenig verschüchtert zu ihm auf, wiederholt aber mehrmals standhaft den vorherigen Vortrag. Der Drache löst sich auf und der nun erscheinende Technomagier stellt fest: „Du lässt dir nicht so schnell Angst einjagen." Darauf antwortet Vir: "Ich arbeite für Botschafter Mollari, mit der Zeit verlernt man die Angst." Er trägt dem Magier nun vor, was er will, der aber lehnt eine Audienz strikt ab. Sie hätten niemandem mehr etwas zu sagen und die angebotene Bezahlung würde ihnen da wo sie hingingen nichts nützen. Vir gibt nun zu Bedenken, dass eine Absage unangenehme Konsequenzen für ihn hätte, aber der Magier gibt ihm zu verstehen, dass es noch viel unangenehmere Konsequenzen für Virs unwichtige Person hätte, wenn er jetzt nicht verschwände. Damit dreht sich der Magier um und will gehen, doch Vir traut sich, ihn noch einmal anzusprechen und nach seinem Namen zu fragen. Er hieße Elric, verkündet der Magier und einem alten Sprichwort nach solle man Zauberer nicht reizen, da sie dann sehr unangenehm werden könnten. „Und jetzt geh, Vir Cotto“, endet er seine Ausführung, “und komm nicht wieder!“

Ivanova sitzt, mittlerweile versorgt, im Medlab auf einer Behandlungsliege und lässt sich von Dr. Franklin erklären, dass ihr Fuß dreifach gebrochen sei. Sheridan fragt Ivanova, ob sie an der Sache weitermachen wolle und sie sagt entschieden ja. Wie sie die Differenzen denn nun lösen wolle, will er wissen. Das Problem sei, klärt Susan ihn auf, dass die Drazi gar keine Differenzen hätten. Sie müsse von einer anderen Warte herangehen und ihnen eine Art Wettbewerb anbieten, der gewaltlos ablaufe. Sheridan hält das für eine gute Idee und Ivanova bittet den Sicherheitsdienst, ein neues Treffen mit den Drazi anzuberaumen.

Vir berichtet Londo von seinem Misserfolg mit Elric und er sei davon überzeugt, dass es vollkommen sinnlos wäre, es erneut zu versuchen. Da Londo aber unbedingt daran festhalten will, lässt er Vir wissen, dass es einen anderen Weg gäbe, und zwar über jemanden, dem sich der Magier nicht verweigern könne. Er verlässt das Quartier.

Lou Welch trifft Garibaldi auf dem Zocalo und bittet ihn, zum Dienst zurückzukehren. Sie würden ihn alle vermissen, ohne ihn wäre es nicht dasselbe. Sie hätten schon seit zwei Tagen einen Kuchen um ihn damit willkommen zu heißen. Nun findet Garibaldi zumindest seinen Humor wieder: seit zwei Tagen, und Welch hätte ihn nicht angerührt? „Sicherheitsdienst“, ruft er, „verhaften Sie diesen Mann, er ist ein Doppelgänger.“ In befreiendem Gelächter verspricht er Lou, in einigen Tagen wieder anzutreten.

Londo ist zu Sheridan gegangen und spricht mit ihm über die Magier. Er, gesteht Sheridan, habe nicht so recht daran geglaubt, dass es sie wirklich gäbe und würde gerne einen von ihnen kennen lernen. Die Centauri hätten viel Erfahrung mit ihnen, verkündet Londo, sie könnten sehr große Schwierigkeiten machen daher wolle er seine Hilfe im Umgang mit ihnen anbieten. Sheridan will ein Treffen arrangieren. Londo, der damit sein Ziel erreicht hat, äußert seine Freude über diesen ersten Akt der Zusammenarbeit. Was er denn davon hätte, will Sheridan nun wissen. Selbstlos wie immer lässt Londo verlauten, er habe dann ein gutes Gewissen und einen ruhigen Schlaf.

Indessen erfährt Ivanova, dass die Kämpfe der Drazi eskalierten und es sogar Tote unter ihnen gebe.

Elric ist wenig begeistert, dass Sheridan den Technomagiern nicht traut und vermutet, sie könnten Ärger machen. Immerhin, gibt Sheridan zu bedenken, seien sie zu über hundert Leuten auf die Station gekommen und wollten nicht verraten, welches Ziel ihre Reise habe. Ein paar Informationen brauche er schon, um die Sicherheit der Station zu garantieren. Die Technomagier, setzt Elric dagegen, hätten das Recht zu tun was immer sie wollten. Sheridan bleibt unerbittlich, er brauche Antworten. In diesem Augenblick betritt Londo das Büro. Er entschuldigt sich für seine Verspätung, setzt ein Glas, das er in der Hand hält und noch irgendetwas anderes auf einem Regal am Eingang ab und geht zu den anderen. Elric ist konsterniert, dass Londo an dieser Unterhaltung teilnimmt und erklärt Sheridan, warum. Londo streitet den Kontaktversuch ab, Elric jedoch zeigt ihm eine Aufzeichnung, die er von Vir gemacht hat. Als Londo bemerkt, es sei nicht Recht, solche Aufzeichnungen anzufertigen, lässt Elric das kleine Aufzeichnungsgerät, das Londo hinter seinem Glas platzierte, zerspringen. Sheridan ist sehr wütend auf Londo, worauf jener sich entschuldigt und demütig den Raum verlässt.

Sheridan begleitet Elric dann über den Zocalo zurück zu seinem Quartier. Sie sprechen über Magie und Sheridan fragt, wohin die Technomagier wollen, und warum sie auf der Reise seien. Elric erklärt ihm die Fähigkeiten, über die die Technomagier verfügen. Sheridan, nach seinem Glauben an Magie gefragt, erzählt von seiner Kindheit, dem Duft von Orangenblüten und seiner damaligen Bereitschaft jedes Wunder für möglich zu halten. Elric offenbart ihm nun, dass sie zu entfernten Sternen reisen würden um ihre Geheimnisse zu wahren, bevor der große Sturm käme und alles vernichte. Er bittet Sheridan, sie ziehen zu lassen. Der ist nun gerne bereit, Elric diesen Wunsch zu gewähren. Sie verabschieden sich und Elric nimmt Sheridans Hand und liefert ihm eine winzige Kostprobe seiner Kunst. Als Elric fort ist öffnet Sheridan die Hand und findet eine kleine Orangenblüte.

Ivanova will den Anführer der grünen Drazi sprechen. Sie wird vorgelassen und spricht mit ihm über die Unsinnigkeit und Gefährlichkeit ihres Verhaltens. Der Anführer gibt sich nun bereit einzulenken. Man habe die Purpur-Drazi zu einer Versammlung gebeten um mit ihnen zu verhandeln, erfährt sie. Ivanova ist erleichtert, muss dann aber hören, dass man die Gegner in der dafür gewählten Sektion einsperren wolle um die Luftschleusen zu öffnen und sie ersticken zu lassen. Dann, konstatiert der Anführer, herrsche wieder Frieden auf der Station. Ivanova ist entsetzt, da wird sie aber auch schon festgehalten und man entreißt ihr den Com-Link.

Garibaldi begegnet Welch im Korridor und erfährt, dass Ivanova eine Nachricht durchgegeben hätte, sie mögen eine Sektion im Braunen Sektor räumen, da sich dort die Drazi versammeln wollten. Garibaldi stutzt und will genau wissen, wie sie die Nachricht erhalten hätten und ob von Ivanova persönlich. Ivanova sei momentan anderweitig beschäftigt, lässt Welch verlauten, aber man habe den ID-Code überprüft, es sei ihr Kommunikator gewesen. Von wo der Ruf gekommen sei, will Michael jetzt noch wissen und erfährt den Standort noch bevor Welch im Aufzug verschwindet.

In Braun 2 wettert Ivanova immer noch, dass es Wahnsinn sei, was die Drazi da wegen eines Fetzens Stoff betrieben, als es an der Eingangsluke klopft. Ein Drazi öffnet die Luke, während ein anderer Ivanova eine Klinge an den Hals hält. Durch die Luke, von der aus man den Rest des Raumes nicht einsehen kann, kommt Garibaldi, immer noch in Zivil und mit einer Tasche in der Hand. In bester Vertretermanier erklärt Garibaldi, er müsse den Haushaltsvorstand sprechen, denn er habe da ein sensationelles neues Arbeitsgerät, dabei wedelt er mit der Tasche, dass er unbedingt kurz vorführen wolle. Der Drazi ist irritiert und verhält sich defensiv. Lauter ruft Garibaldi nun, wenn sonst jemand anwesend wäre, der seine Hilfe benötige möge er es nur laut sagen. Ivanova brüllt „Garibaldi“, wobei sie im gleichen Moment ihrem Bedroher einen kräftigen Hieb verpasst. Das gleiche tut Garibaldi bei seinem Drazi und schnell haben sie die Situation unter Kontrolle.

Vir kommt in Londos Quartier in dem es dämmrig ist mit aufflackernden Lichtern. Er ruft nach Londo und hört dessen klägliche Stimme. Londo hat einen Virus in seinem Computer, der gerade dabei ist furchtbares Chaos anzurichten. Londo ist klar, wer das verursacht hat. Vir schlägt ihm vor, sich einfach bei Elric zu entschuldigen, worauf Londo entrüstet ausruft: „Ich mich entschuldigen? Niemals!“ Nun erlischt alle Elektrik und Elektronik vollständig nur die Computerstimme verkündet, er sei soeben glücklicher Besitzer von 500 Aktien der Firma "Glühwürmchen" geworden. Aus dem Dunkel hört man Londos kleinlaute Stimme sagen, na ja, er könne es ja versuchen.

Auf dem Korridor versucht Ivanova erneut den grünen Drazi klarzumachen, dass es Wahnsinn sei, sich wegen eines Stückchen Stoffes gegenseitig umzubringen. Ein Drazi erwidert, so seien nun mal die Regeln seines Volkes, die Menschen schließlich folgten einer Flagge, die sei auch aus Stoff. Susan versucht ihm begreiflich zu machen, dass das etwas anderes sei, da die Flagge für etwas stünde, die Tücher aber einfach aus einem Topf gezogen würden. Dabei nimmt sie dem Anführer seinen Schal ab und muss nun hören, dass die Drazi immer dem folgen würden, der den Schal trüge, da er ihr Anführer sei gleich ob Drazi oder nicht. Die Regeln stammten noch aus der Zeit bevor die Drazi Kontakt zu anderen Völkern hatten. Daraufhin hängt Susan sich den Schal um und befiehlt den grünen Drazi, deren Anführer sie ja nun sei, ihr zum Quartiermeister zu folgen um dort kurzerhand die grünen Schals purpur einfärben zu lassen.

Londo ist auf dem Weg in den Roten Sektor, um sich bei Elric zu entschuldigen. In den leeren Korridor mit den magischen Zeichen, in dem nur ein Fauchen und Knurren zu hören ist, ruft er etwas unsicher seine Entschuldigung und Erklärung und wendet sich sichtlich beruhigt um, als es daraufhin ruhig und friedlich wird. Er entfernt sich mit zwei kleinen dunklen Flügeln an seinem Rücken.

Im "Earhart's" sitzt die Führungscrew beim Essen zusammen. Lou Welch ist gerade im Begriff zu gehen nachdem er Garibaldi sagte, dass er froh über seine Rückkehr in den Dienst sei. Was ihn denn nun dazu bewogen habe will Ivanova wissen. Garibaldi erklärt es: wie Sheridan schon gesagt habe, kenne er die Station und das Verhalten des Personals wie kein anderer. Darüber hinaus würde er niemandem trauen. Ivanova habe seit sie auf der Station sei ihren Kommunikator nicht einmal abgelegt und wenn er eine Information von ihr bekäme, würde er sie erst glauben wenn er sie selbst gehört habe. Aus diesem Grunde habe er sie retten können. Soso, bemerkt Sheridan lächelnd, was ihn also qualifiziere sei, dass er paranoid wäre und zwanghaft. Oder zwanghaft paranoid, wirft Franklin ein, was Garibaldi aber doch nicht so witzig zu finden scheint wie die anderen. Nun wird Sheridan in die Kommandozentrale gerufen da er darum gebeten hatte, ihn über den Abflug der Technomagier zu informieren.

In der Lounge spricht Londo Elric noch einmal an und fragt ihn, ob die kleinen Quälereien nun aufhören würden, oder ob er sein Leben lang für einen kleinen Fehler würde büßen müssen. Elric sagt, er habe diesen Fluch wieder von ihm genommen eröffnet ihm aber, dass er sein Leben lang für andere Fehler büßen würde. Er sei mit der Finsternis in Berührung gekommen und dieser Makel würde größer und größer. Er wisse, dass Warnungen nicht helfen würden. Und seine Unterstützung hätte er ihm sowieso nicht gewährt. Er sähe eine riesige, dunkle Hand, die nach den Sternen greife. Das sei Londos Hand. Auch höre er die Schreie unzähliger Lebewesen, die seinen Namen riefen. Londo reagiert mit voller Überzeugung: "Ohne Frage meine Anhänger." Elric: "Nein, Ihre Opfer!". Damit dreht er sich um und geht.

Sheridan erteilt den Technomagiern Starterlaubnis und betrachtet seine Orangenblüte. Als er dem Schiff hinterher schaut denkt er an sein Gespräch mit Elric: „Was sagte er? Wir sind Träumer, Schöpfer und Dichter, meine Brüder und ich. Ein Teil von mir sagt, wir werden uns nie wieder sehen, aber ein anderer Teil, der immer noch an Magie glaubt, ist sich gar nicht so sicher."