Babylon 5 Universum


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:: Staffel Eins


:: Staffel Eins


:: 2x01 Points Of Departure
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:: 2x05 The Long Dark
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:: 2x07 Soul Mates
:: 2x08 A Race Through Dark Places
:: 2x09 The Coming Of Shadows
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:: 2x18 Confessions And Lamentations
:: 2x19 Divided Loyalties
:: 2x20 The Long, Twilight Struggle
:: 2x21 Comes The Inquisitor
:: 2x22 The Fall Of Night


Babylon 5 Episodenguide


2x02 "Revelations"

[Rückkehr der Finsternis]


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Regie:
Jim Johnston
Drehbuch:
J. Michael Straczynski

Hauptdarsteller:
Bruce Boxleitner (Captain John Sheridan)
Claudia Christian (Lt. Cmdr. S. Ivanova)
Jerry Doyle (Michael Garibaldi)
Mira Furlan (Delenn)
Richard Biggs (Dr. Stephen Franklin)
Andrea Thompson (Talia Winters)
Stephen Furst (Vir Cotto)
Bill Mumy (Lennier)
Mary Kay Adams (Na'Toth)
Andreas Katsulas (G'Kar)
Peter Jurasik (Londo Mollari)

Gaststars:
Beverly Leech (Elisabeth Sheridan)
Macaulay Bruton (Garibaldis Helfer)
Beth Toussaint (Anna Sheridan)
David L. Crowley (Lou Welch)
Mark Hendrickson (Narn-Captain)
James Kiriyama-Lem (Medlab-Techniker)
Gary McGurk (Präsident Clark)
Michael McKenzie (Narn-Navigator)
Warren Tabata (Wache)
Ed Wasser (Morden)

 Kurzinhalt
G’Kar untersucht den Angriff auf die Narn-Basis in Quadrant 37. Sheridan bekommt Besuch von seiner Schwester Liz. Franklin hat einen Plan zur Rettung Garibaldis und Delenns Verwandlung ist beendet.


 Inhalt
Botschafter Mollari ist verärgert, dass auf den Ratssitzungen nur mehr die Attachés seiner Kollegen vertreten sind.
G'Kar ist nämlich mit einer Expedition unterwegs im Quadranten 37 um den Angriff auf die Narn-Basis zu untersuchen und Botschafterin Delenn ist noch mit ihrer Verwandlung beschäftigt. G’Kar muss im Quadranten 37 mit ansehen, wie die Schiffe, die ihn begleiten, von fremdartigen Raumschiffen zerstört werden.

Dr. Franklin, der sich große Sorgen um Garibaldi macht der immer noch im Koma liegt, erwägt, das außerirdische Gerät von Laura Rosen einzusetzen.

Captain Sheridan freut sich über den Besuch seiner Schwester Liz, während Londo sich erneut mit Mr. Morden trifft um zu erfahren, ob es irgendwelche Spuren geben könne.

Lennier erwartet unterdessen das Ende von Delenns Verpuppung.


Für alle, die mehr wissen möchten, steht eine ausführliche Inhaltsangabe bereit.

 Episodenreview
von Gisa von Delft

Dies ist wieder eine spannende Episode, die sich sozusagen hauptamtlich mit den zentralen Themen beschäftigt und keine Nebengeschichte mitführt. Mit der Auflösung der offenen Fragen vom Ende der 1. Staffel eröffnen sich sogleich tiefe Abgründe die selbstredend zu neuen Fragen führen.

Garibaldi hat überlebt, aber wer steckt nun hinter dem Attentat? Delenn pellt sich aus, aber was für eine Prophezeiung ist es, die sie dazu getrieben hat sich zu verwandeln und das alles mit so einer Vehemenz zu verteidigen? Was ist mit der Entdeckung G’Kars?

Ein bisschen mehr können wir noch über Sheridan erfahren, die Energiespende sagt uns etwas über sein Verantwortungsbewusstsein, aber auch über seinen Authoritätsanspruch. Die Szenen mit seiner Schwester geben Auskunft über seinen Familien- (und damit auch Gemeinschafts-) Sinn, aber auch über den Schicksalsschlag bezüglich seiner Frau und die Auseinandersetzung damit. Und hier „menschelt“ es dann wieder sehr, was uns die Personen ja so vertraut macht und für mich ein ganz wichtiges „Stück Babylon 5“ ist.

Genauso, und dass ist das Schöne, „menschelt“ es bei den Aliens. G’Kar, der zuerst in seiner aggressiven von nichts als Rache beseelten Art nicht unbedingt der Sympathieträger war, wird einem immer verständlicher, er wird nachdenklicher und damit sympathischer. Und Londo…man weiß nicht recht, kapiert er nicht, was da passiert, will er es nicht sehen? Mit Spannung beobachten wir weiter wohin sich das entwickeln mag.

Und an dieser Stelle muss nun ausnahmsweise auch einmal ein kleines Lob für die Synchronisation gestattet sein. G'Kar liest in der deutschen Fassung aus der Bibel, Offenbarung des Johannes 6, 13-17. Einmal abgesehen davon, dass ein Gedicht von Yeats dem deutschen Zuschauer wohl kaum vertraut wäre, tauchen tatsächlich die Verse aus der Offenbarung (6, 15-17) zu einem späteren Zeitpunkt in der Serie nochmal auf, und zwar in in der 3.Staffel, Episode 20 „And The Rock Cried Out, No Hiding Place/Tod eines Intriganten“ in dem Lied, das der Folge den Titel gab. Besonders hübsch wäre es allerdings gewesen, wenn man dann auch noch den Titel der Episode "einfach nur" übersetzt hätte...

 Hintergründe
Das hier verwandte Zitat aus dem Gedicht von William Butler Yeats (siehe auch Synchrobugs und Review) war duchaus bewusst gewählt, denn auch wenn Yeats natürlich nicht über die Schatten geschrieben hatte, so treffen seine Worte doch auf das zu, was kommt. Auch Andreas Katsulas, der sich von sich selbst sagt, er habe normalerweise keinen Bezug zu Gedichten, zeigte sich sehr angetan: "In diesem speziellen Gedicht liegt eine ganz besondere Kraft und es spricht genau die Dinge an, die die Serie auch anspricht."

Die hier benutzte Maschine, die Garibaldi hier rettet, wurde bereits in der Episode 1x21 "The Quality Of Mercy (Die Heilerin) eingeführt. Ganz bewusst ist es Sheridan, der hier lebensrettend eingreift - JMS wollte hier erste Facetten des Menschen John Sheridan zeigen, nachdem in der vorigen Episode hauptsächlich seine militärischen Fähigkeiten Thema waren.

Dass die Handlung aus der Episode 1x22 "Chrysalis" erst hier wirklich weitergeht, gibt auch JMS zu: "Abgesehen von der Einführung Sheridans kann man durchaus von Chrysalis direkt zu dieser Episode springen."


 Notizen am Rande...
Einige Diskussionen gab es darum, wie Delenn nach Abschluss ihrer Verwandlung aussehen sollte. Mira Furlan hatte für ein völlig menschliches Aussehen plädiert, konnte sich aber damit nicht durchsetzen. "Ich wollte, dass sich Delenn praktisch komplett verändert, aber das ist nicht passiert. So musste ich weiter dies Maskenteile tragen, was wirklich sehr anstrengend war. Ich musste deshalb jeden Morgen die Locken wickeln und es hat meine Make-Up-Zeit deutlich verlängert, ob ihr es glaubt oder nicht." Dennoch brachte ihr ihr Einsatz einige Erleichterungen, denn von den Produzenten war ursprünglich eine deutlich mehr "minbarisch" aussehende Delenn vorgesehen. Ihre spezielle Maske für diese Folge fand sie noch deutlich schlimmer, meint aber, dass dies für diese eine Folge in Ordnung gewesen sei und sie noch immer ein Foto zu Hause habe, das sie in der "Krustenmaske" zeigt, wie sie gerade ein Schönheitsmagazin liest.