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Babylon 5 Universum


:: Ein Guide zum Guide


:: Staffel Eins
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:: Staffel Eins


:: Staffel Eins


:: 1x01 Midnight On The Firing Line
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:: 1x04 Infection
:: 1x05 The Parliament Of Dreams
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:: 1x17 Legacies
:: 1x18 A Voice In The Wilderness, Part I
:: 1x19 A Voice In The Wilderness, Part II
:: 1x20 Babylon Squared
:: 1x21 The Quality Of Mercy
:: 1x22 Chrysalis


Babylon 5 Episodenguide


1x18 "A Voice In The Wilderness, Part I"

[Angriff der Aliens, Teil 1]


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 Synopsis
Ein älterer Minbari trifft auf der Station ein und fragt nach dem Weg zum Quartier von Botschafterin Delenn.

Auf Epsilon 3, dem als unbewohnt geltenden Planeten nahe Babylon 5, werden seismische Aktivitäten festgestellt. Ein Schiff wird mit dem Geologen Dr.Tasaki und seinem Team losgeschickt, um sich dem Planeten zu nähern, die Oberfläche zu untersuchen und Daten zu sammeln. Das Schiff wird dort jedoch von einem Energiestrahl erfasst, der es durchschüttelt und manövrierunfähig macht. Es muss von zwei Starfurys zurückgeholt werden.

Londo Mollari lässt sich in einer Besprechung gegenüber Sinclair und Delenn über die Feindschaft der Centauri mit den Narn aus. Als Erklärung für den stets weiter geschürten Hass bemüht er das physikalische Gesetz von Ursache und Wirkung. Sie seien gewissermaßen Opfer der Mathematik. Als er gegangen ist meint Sinclair, Londo werde es nie begreifen. Das sähe sie anders, wendet Delenn ein. Irgendwann würde er einlenken, da die Alternative zu schrecklich sei. Denn ohne Hoffnung, dass das Leben besser und friedlicher würde, fände die Evolution doch ohne Zivilisation statt. Dann wäre das Leben sinnlos.

Inzwischen werden von Epsilon 3 pulsierende Signale empfangen. Ivanova und Sinclair spekulieren, dass es sich möglicherweise um ein Signal handeln könnte. Es wird beschlossen, das Forschungsschiff erneut loszuschicken. Im Gehen fragt Susan Sinclair, ob ihm auch aufgefallen sei, dass man in den aktuellen Nachrichten entgegen aller Gewohnheit gar nichts vom Mars gehört habe.

Im Korridor vor ihrem Quartier wird Botschafterin Delenn überrascht. Als sie gerade die Tür öffnet, kommt der ältere Minbari um die Ecke und fragt: "Das dritte Prinzip des vernunftbegabten Wesens?" Delenn dreht sich um und ist hocherfreut, ihren ehemaligen Lehrer zu sehen. "Draal!" ruft sie. "Falsche Antwort!" pariert er, "das dritte Prinzip des vernunftbegabten Wesens ist die Fähigkeit zur völligen Selbstaufgabe für eine Sache, einen Freund oder ein geliebtes Wesen." Nun begrüßen sie einander herzlich.

Abends sieht Sinclair in seinem Quartier die Nachrichten. Es wird ein Sonderbericht von der Marskolonie eingeschoben über einen bewaffneten Aufstand der Unabhängigkeitsbewegung mit schweren Kämpfen. Sinclair hat die Nachricht noch nicht recht verdaut, da erscheint in seinem Raum das flimmernde Bild eines außerirdischen Mannes, der den Commander um Hilfe bittet.

Beim Frühstück unterhalten Sinclair und Ivanova sich über den Marsaufstand.

Draal behauptet, aus keinem besonderen Grund gekommen zu sein. Delenn aber lässt sich nicht beirren. Schließlich spricht er mit Delenn über die zunehmende Veränderung in ihrer Heimat. Über die Differenzen zwischen den Kasten und dass der Egoismus erschreckend zugenommen habe. Die Leute hätten ihren Sinn für das Ziel verloren. Er sagt, er wünsche sich, im Meer zu versinken. Delenn ist über diese Aussage ziemlich schockiert. Draal aber scheint zuversichtlich, er werde schon einen Sinn finden draußen, im Meer der Sterne, auch wenn er ihn auf Minbar verloren habe.



Garibaldi, der durch die Bilder aus den Nachrichten sehr beunruhigt ist, versucht, Kontakt zu seiner ehemaligen Freundin auf dem Mars aufzunehmen. Da jedoch alle Kanäle zum Mars gesperrt sind, hat er kein Glück damit.


Am nächsten Morgen bricht das Forschungsteam, begleitet von einem Kampf-Geschwader, wieder auf nach Epsilon 3.

Garibaldi bittet Talia Wintersum Hilfe. Er erzählt ihr von seiner Zeit auf dem Mars und von Lise Hampton, die er habe heiraten wollen. Wegen seiner Versetzung nach Babylon5 sei es zum Bruch zwischen ihnen gekommen. Er müsse unbedingt mit ihr sprechen um zu wissen, wie es ihr geht und das Psi-Corps habe schließlich Verbindungen zum Mars. Talia wundert sich zwar, dass er von diesen geheimen Dingen weiß, sagt aber, sie wolle tun, was sie könne.

Die Forscher werden von einem Selbstverteidigungssystem auf Epsilon 3 angegriffen. Erst auf nachdrücklichen Befehl von Ivanova bemühen sie sich, der Planeten-Atmosphäre zu entkommen. Ivanova ist sehr erbost darüber, dass ihr Befehl, nicht in die Atmosphäre zu fliegen, nicht befolgt wurde. "Sie werden sich wegen Missachtung meiner Befehle verantworten müssen“, lässt sie das Forscherteam wissen. Und mehr noch: „Da fällt mir was ein. Sie haben jetzt die Zeit etwas auswendig zu lernen, und zwar das Babylon5 Mantra: Ivanova hat Recht, und zwar immer. Ich werde auf Ivanova hören. Ich werde stets Ivanovas Befehlen Folge leisten. Ivanova ist Gott! Und wenn so etwas noch mal geschieht, wird besagte Ivanova Ihnen persönlich den Arsch aufreißen. Babylon Tower Ende." Sie wirft zwei anderen Personen in der Kommandozentrale, die sie anstarren, einen bösen Blick zu, worauf sie schleunigst geschäftig weitergehen. Dann wirft sie einen kleinlauten Blick nach oben und murmelt: "War bloß ein Witz, das mit Gott, tut mir leid."

Auf einem von Dr. Tasaki aufgenommenen Scannerbild kann man erkennen, dass die Abwehrraketen aus der Tiefe, aus einem Spalt im Planeten kamen. Sinclair beschließt, zur Freude Ivanovas, dass sie selbst der Sache weiter nachzugehen würden.

Derweil gelingt es Londo, Garibaldi an einer Bar auf dem auf dem Zocalo mit kleinen Anekdoten aus seinem Leben, die er in seiner unvergleichlichen Weise zum Besten gibt, aufzumuntern. Schließlich habe Garibaldi einen Freund gebraucht, begründet er sein Tun. Da habe er Recht, bestätigt Michael. Er sei ganz schön beschäftigt damit, stellt Londo fest, auf der Station nur Frohsinn zu verbreiten. Auf dem Weg zu seinem Quartier erscheint auch Londo der verschwommene um Hilfe bittende Mann.

Sinclair fliegt mit Ivanova nach Epsilon 3. Es geling ihnen, die Raketen von Starfurys zerstören zu lassen, durch den Spalt ins Innere des Planeten zu gelangen und dort zu landen. Sie schaffen es, mit Mut und Köpfchen weitere Verteidigungsmachanismen zu überwinden und durch dunkele Gänge immer weiter ins Innere zu gelangen. Schließlich entdecken sie eine gigantische, atemberaubende Maschine, die den inneren Kern des Planeten auszufüllen scheint.

Unterdessen macht Delenn auf der Station Londo und Draal miteinander bekannt. Londo befasst sich gerade mit der Geschichte der Menschheit und verleiht seiner Verwunderung über diese Spezies Ausdruck. Dieses Volk, sagt er, habe Komponisten vorgebracht, die in Hunderten von Jahren wunderbare Symphonien geschaffen hätten. Aber dies sei das Lied, das die Hälfte der Menschheit seit Generationen ihren Kindern vorsänge: er intoniert ein Kinderlied. Er habe ausgiebig recherchiert, aber dieses Lied besäße überhaupt keinen Sinn. Delenn und Draal sind zunächst etwas irritiert, dann aber doch recht amüsiert über Londos Art, sich zu produzieren.

Während Sinclair dem besorgten Garibaldi beschreibt, was sie gefunden haben, treten neue seismische Aktivitäten auf und der Kontakt bricht ab. Da erscheint Talia und teilt Garibaldi mit, dass sie nicht in das Kommunikationsnetz des Mars käme. Sie habe nur eine Liste der Überlebenden erhalten können, auf der Lises Name aber nicht auftauche. Michael versucht, sich zu beruhigen indem er, wohl mehr zu sich selbst, sagt, ihr sei ganz sicher nichts passiert, das wisse er.

Susan und Jeff werden bei den Erschütterungen nicht verletzt, sehen jetzt aber beide die Erscheinung des um Hilfe bittenden Mannes. Sie gehen weiter, und betreten einen Raum in dem dieser Mann, in die Maschine eingebunden, steht. Er sagt ihnen, ihr gesamtes Volk werde untergehen, wenn sie ihm nicht helfen würden. Sie holen den Mann aus der Maschine und fliegen mit ihm auf die Station, wo ein medizinisches Team den Mann in Empfang nehmen soll.

Garibaldi, der diese Order auf der Brücke entgegennimmt, ist beruhigt, dass die Beiden unversehrt zurückkehren als ihm mitgeteilt wird, dass ein unglaublich großes Schiff an das Hyperraumsprungtor käme. Er blickt hinaus auf das sich öffnende Tor. „Was ist das denn?“ fragt er entsetzt.

Fortsetzung folgt...