Babylon 5 Universum


:: Ein Guide zum Guide


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf


:: Staffel Eins


:: Staffel Eins


:: 1x01 Midnight On The Firing Line
:: 1x02 Soul Hunter
:: 1x03 Born To The Purple
:: 1x04 Infection
:: 1x05 The Parliament Of Dreams
:: 1x06 Mind War
:: 1x07 The War Prayer
:: 1x08 And The Sky Full Of Stars
:: 1x09 Deathwalker
:: 1x10 Believers
:: 1x11 Survivors
:: 1x12 By Any Means Necessary
:: 1x13 Signs And Portents
:: 1x14 TKO
:: 1x15 Grail
:: 1x16 Eyes
:: 1x17 Legacies
:: 1x18 A Voice In The Wilderness, Part I
:: 1x19 A Voice In The Wilderness, Part II
:: 1x20 Babylon Squared
:: 1x21 The Quality Of Mercy
:: 1x22 Chrysalis


Babylon 5 Episodenguide


1x16 "Eyes"

[Die Untersuchung]


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 Synopsis
Lennier kommt mit einer Bitte in das Quartier des Sicherheitschefs. Garibaldi ist gerade damit beschĂ€ftigt, an einer Kawasaki zu basteln. Auf die Frage was das sei, referiert Garibaldi ausfĂŒhrlich ĂŒber das GefĂ€hrt und erklĂ€rt Lennier schließlich, ein Motorrad sei nicht nur ein Fortbewegungsmittel gewesen, sondern ein StĂŒck Erdgeschichte. Lennier ist fasziniert und stellt fest, Geschichte interessiere ihn sehr. Garibaldi sagt, er wolle die Maschine restaurieren, leider sei das Handbuch aber in japanisch. Lennier bietet begeistert seine Hilfe an und ĂŒbernimmt das Handbuch.

Szenenwechsel: Zwei MĂ€nner schauen auf einen Monitor und debattieren dabei ĂŒber das Stationspersonal, dessen Akten sie studieren. Der eine macht dem anderen, einem Mr. Gray, klar, dass sie auch Ltd. Commander Ivanova befragen mĂŒssten, obgleich ihre Akte tadellos sei.
Sinclair berichtet derweil Garibaldi und Ivanova ĂŒber zunehmende AktivitĂ€ten von Freiheitsbewegungen und dass die Erdregierung befĂŒrchte, Babylon5 könne zum Waffenumschlagplatz werden. Der Schiffsverkehr solle daraufhin beobachtet und eventuelle Waffenfunde gemeldet werden.

Lennier studiert zunÀchst die Geschichte des Motorrads. Es sei, so erfÀhrt er aus geschichtlichen Daten der Erde, Symbol geistiger UnabhÀngigkeit, Freiheit, sexueller Potenz und Rebellion gewesen.

Der eine Mann, er ist inzwischen auf der Station unterwegs, stellt sich dem Sicherheits-Beamten Lou Welch als GeschĂ€ftsmann vor und versucht, ihm Informationen ĂŒber die Station und ĂŒber Sinclair zu entlocken. Jener verstĂ€ndigt Garibaldi, der sich auf den Weg zu dem anderen macht. Auch jener gibt sich als GeschĂ€ftsmann und Partner des ersten aus. Sie hĂ€tten die Absicht, erklĂ€rt er Garibaldi, fĂŒr ihre Firma einen Vertrag mit Babylon5 abzuschließen. Auf nĂ€here Fragen Garibaldis reagiert er ausweichend und unsicher. Nun kommt aber erste hinzu, und eröffnet Garibaldi ihre wahre IdentitĂ€t. Er sei Colonel Ben Zayn und gekommen, um zusammen mit dem MilitĂ€rspezialisten des Psi-Corps, Herriman Gray, die Crew zu ĂŒberprĂŒfen.

Wenig spĂ€ter erklĂ€rt er der FĂŒhrungscrew, das sei aufgrund der letzten Ereignisse auf dem Mars und anderswo notwendig geworden. Die ErdstreitkrĂ€fte mĂŒssten herausfinden, wer loyal sei und wer nicht. Es handele sich um eine Routineuntersuchung, die auf allen Außenposten durchgefĂŒhrt wĂŒrde. Er ĂŒbernimmt das Stationskommando und befiehlt Garibaldi, in seinem Stab mitzuarbeiten, Lou Welch soll derweil den Sicherheitsdienst ĂŒbernehmen. Die FĂŒhrungscrew soll auch einem Gehirnscan unterzogen werden. Es gĂ€be neue Vorschriften, nach denen das erlaubt sei.
Garibaldi muss die Ermittler zu ihrem Quartier geleiten und nimmt missgelaunt und mit zynischen Kommentaren weitere Befehle entgegen. Auf dem Weg zur Sicherheitszentrale, wo er sich an die Arbeit machen muss, begegnet er Lennier, der bereits das Handbuch ĂŒbersetzt hat. Er bietet Garibaldi an, sich, da jener ja keine Zeit habe, weiter um die Kawasaki zu kĂŒmmern, was Michael ihm nach einigem Zögern schließlich erlaubt.

Garibaldi stellt, dem Befehl Ben Zayns folgend, die gesamten Daten einschließlich der vertraulichen, ĂŒber das Personal der Station zusammen, um ihm spĂ€ter am Abend Bericht zu erstatten. Er fordert aber auch alle verfĂŒgbaren Informationen ĂŒber die beiden Untersucher an. Gray besucht Ivanova wĂ€hrend ihres Dienstes auf der BrĂŒcke. Er versucht, indem er gesteht, was fĂŒr Probleme er selber mit dem Anderssein eines Telepathen hatte, mit Ivanova ins GesprĂ€ch zu kommen und sie wegen des bevorstehenden Scans, den sie nicht zulassen will, zu beruhigen. Sie reagiert jedoch ziemlich sarkastisch und weist ihn sehr rigoros ab.

Ben Zayn eröffnet Garibaldi, dass er Sinclair in Anwesenheit Garibaldis nach allen Ereignissen des vergangenen Jahres befragen wolle. Garibaldi warnt Sinclair, denn der Colonel stelle alle seine Entscheidungen in Frage. Er bezeichnet es als regelrechte Hexenjagd.
Schließlich begibt er sich in sein Quartier, um, nachdem er dem eifrigen Lennier klargemacht hat, dass jener sich jetzt fĂŒr eine Weile entfernen mĂŒsse, endlich zu schlafen.

In der Nacht hat Ivanova einen Traum. Sie geht durch einen bizarren mit Nebel erfĂŒllten Korridor, von allen Seiten ist GelĂ€chter zu hören. Sie sieht, wie ihre Mutter von zwei maskierten MĂ€nnern in Psi-Corp-Uniformen etwas, wie mit einer Bohrmaschine, in den Kopf gebohrt bekommt. Susan ruft entsetzt nach ihrer Mutter. Die Stimmen wĂŒrden zwar nicht aufhören, sich aber wie Vogelgezwitscher anhören, sagt einer der MĂ€nner. Susan ruft erneut, voller Angst. „Mama!“ Sie will ihr helfen, aber Harriman Gray steht plötzlich vor ihr und sagt: "Halt, mischen Sie sich hier nicht ein, der Colonel ist dagegen!" Sie berĂŒhrt ihn und er löst sich auf. Jetzt ist es Susan selber, die zwischen den MĂ€nnern sitzt, eine Injektion erhĂ€lt und sagt, es sei ein Ausweg, eine Erlösung. Dann fĂ€llt ihr Kopf nach vorne. Susan erwacht schweißgebadet.

Am Morgen will sie ihr sofortiges Abschiedsgesuch einreichen, da das die einzige Möglichkeit wĂ€re, einen Scan zu vermeiden ohne Sinclair zu schaden. Sinclair, der gerade die neuen Vorschriften studiert, erklĂ€rt ihr, dass es einen anderen und trotzdem gesetzlichen Weg zu Vermeidung gĂ€be. Er will Wissen, ob das Ganze mit den FĂ€higkeiten ihrer Mutter zu tun hĂ€tte, die doch sicher auch telepathischen Kontakt mit ihr aufgenommen habe. Susan erklĂ€rt es ihm: "Sie können sich nicht vorstellen wie das ist, die Liebe der Mutter so zu spĂŒren, in Ihrem tiefsten Inneren. Niemand ist mir je nĂ€her gewesen. Und niemand darf in diesen Erinnerungen herumschnĂŒffeln. Auch nicht das Psi-Corps."

Ben Zayn gibt Gray zu verstehen, dass er alles ĂŒber Sinclairs komplexe Persönlichkeit herausfinden mĂŒsse. Schließlich sei jener fĂŒr den Tod eines Psi-Corps Mitglieds verantwortlich und Bester wolle alles ĂŒber ihn wissen. DafĂŒr habe er ihn, Gray, mitgenommen. Diese Bemerkung gefĂ€llt Gray gar nicht. Sinclair belehrt Ben Zayn, dass ein Scan nur bei begrĂŒndetem Verdacht erlaubt sei. Jener ist zwar Ă€rgerlich ĂŒber diese Zurechtweisung, schickt Gray aber dennoch aus dem Raum. Garibaldi behĂ€lt er als Zeugen der Befragung Sinclairs da.

Gray erzÀhlt Susan, die er in einer Bar auf dem Zocalo trifft, dass er es genossen habe, als Sinclair Ben Zayn die Stirn bot. Susan wird aufmerksamer und freundlicher. Als er feststellt, dass sie es bemerkt, als er einen ihrer Gedanken aufgreift, kommt er auf ihre Erfahrung mit der Mutter zu sprechen. Susan befiehlt ihm, ihre Mutter nie wieder zu erwÀhnen und geht. Ben Zayn zieht an den Haaren einen Grund herbei um behaupten zu können, Sinclair handele nicht im Interesse der ErdstreitkrÀfte. Er entzieht ihm die Befehlsgewalt. Da nun ein entsprechender Tatbestand vorlÀge, ordnet er einen Gehirnscan an. Auf Ben Zayns Befehl geleitet Garibaldi Sinclair zu dessen Quartier, von wo aus jener sich direkt an das Hauptquartier wenden will. Garibaldi möge derweil mit Ivanova sprechen.

Als Garibaldi mit ihr auf der BrĂŒcke die Geschehnisse, insbesondere die bevorstehenden Scans, diskutiert, sagt Ivanova: "Irgendwann wollten Sie mich zu einem Drink einladen ( „Born to the Purple (Die Purpurdaten)“), jetzt nehme ich an. Ein Wodka-Martini wĂ€re genau das Richtige." Garibaldi wendet ein, dass er erst noch etwas ĂŒberprĂŒfen mĂŒsse, sie aber in zehn Minuten im Casino treffen wĂŒrde. Garibaldi sichtet die Informationen ĂŒber Ben Zayn. Sinclair spricht unterdessen mit dem Senator, der aber seine Einmischung verweigert, da "starke KrĂ€fte" hinter diesem Akt stĂŒnden.

Garibaldi teilt Sinclair mit, er habe herausgefunden, dass offensichtlich Bester hinter der Sache steckt. Er sei mit Ben Zayn bekannt, der im Übrigen damals mit unter den Bewerbern fĂŒr das Stationskommando war. Sinclair vermutet, die Ermittlung könnte Besters Rache fĂŒr den Tod seines Kollegen („Mind War (Die Macht des Geistes)“) sein, die er ihm angedroht hatte. Weitere Spekulationen werden abgebrochen, da Garibaldi zum Casino gerufen wird. Er hatte ĂŒber alldem vergessen, dass er mit Susan verabredet war, die derweil reichlich angetrunken im Casino randaliert. Garibaldi nimmt sie nun mit zur Vernehmung.

Sinclair, noch allein mit Gray, spricht ĂŒber Bester. Gray sagt, er kenne ihn nicht. DafĂŒr sei, fĂ€hrt Sinclair fort, Ben Zayn ein guter Freund von Bester und Gray scanne vielleicht die falschen Leute... Ben Zayn betritt den Raum und bittet Ivanova und Garibaldi herein. Sinclair geht nun auf Konfrontationskurs, indem er feststellt, dass auch Ben Zayn nun gescannt werden mĂŒsse, da er die Stationsleitung ĂŒbernommen habe. Interessant sei die KlĂ€rung der Frage, warum er eine Routineuntersuchung in einen persönlichen Rachefeldzug verwandelt. Es mĂŒsse ihn geschmerzt haben, dass er die FĂŒhrungsposition auf Babylon5 nicht bekam und nun hĂ€tten Bester und er wohl einen Weg gefunden, sich zu rĂ€chen. Ben Zayn reagiert sehr heftig und Gray erfasst seine hasserfĂŒllten Emotionen. Als Ben Zayn die Crew mit der Waffe bedroht, induziert Gray einen starken Schmerz, der Ben Zayn zu Boden gehen lĂ€sst. Sinclair kann ihn nun entwaffnen und außer Gefecht setzen.

Garibaldi ist erstaunt, als er in sein Quartier zurĂŒckkommt. Lennier hat inzwischen die Kawasaki vollstĂ€ndig instand gesetzt. "Ich wollte alles selbst zusammenbauen", mault Michael, "das war so etwas wie eine Lebensaufgabe. Aber nun ist alles... getan." Nachdem Lennier sich entschuldigt ist Michael wieder versöhnt und bedauert, dass man damit nicht fahren könne. "Man kann damit fahren", klĂ€rt Lennier ihn auf. Er hat die Maschine statt mit schĂ€dlichem Benzin mit einer schadstofffreien Minbari-Energiequelle versehen.
Begeistert fahren Garibaldi und Lennier nun mit der Kawasaki ĂŒber den Korridor, vorbei an Ivanova und Sinclair die ĂŒber das gerade Erlebte sprechen. Sie schauen den Beiden hinterher und Susan bemerkt: "Gut, dass alles wieder ganz normal lĂ€uft..."