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Babylon 5 Universum


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:: Staffel Eins


:: Staffel Eins


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Babylon 5 Episodenguide


1x13 "Signs And Portents"

[Visionen des Schreckens]


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 Synopsis
Die Führungscrew diskutiert über die Probleme mit den Raiders, deren Aktivitäten rund um die Station sie in Atem hält. Die Vorgehensweise ist untypisch. Obgleich sie weit entfernt von Hyperraumsprungtoren agieren sind sie jedes Mal sehr schnell wieder verschwunden. Das bringt für Commander Sinclair erhebliche Probleme mit sich. Man beschließt, zu versuchen, das nächste Ziel der Raiders herauszufinden.

Ein Besucher namens Morden trifft auf der Station ein. Seine ID-Card könne ein Update gebrauchen, bemerkt der Kontrolleur. Mr. Morden lässt ihn wissen, dass er einige Jahre unterwegs gewesen sei um die Randzone zu erforschen. Und: ja, er habe interessante Entdeckungen gemacht.

Sinclair bittet seinen Freund Garibaldi inoffiziell um Hilfe bei der Aufdeckung seiner fehlenden Erinnerung in der Minbarischlacht. Er erzählt ihm, was er noch weiß und was er vermutet. Michael möge versuchen, alles herauszufinden was er kann. Um ihrer Freundschaft Willen sagt Garibaldi natürlich zu.

Londo erwirbt in einer Bar von einem dubiosen Mann namens Reno das älteste Centaurisymbol, das sog. "Auge". Es war Eigentum des ersten Centauri Imperators und seit hunderten von Jahren verschollen. Über die Herkunft schweigt der Überbringer. Die Szene wird unauffällig von Mr. Morden beobachtet. Auf dem Rückweg zu seinem Quartier wartet Londo gemeinsam mit einem Mann auf den Aufzug. G’Kar kommt dazu und drückt auf den Knopf. Er habe bereits gedrückt, belehrt Londo ihn. Und nun habe er noch mal gedrückt, kontert G’Kar. Es entbrennt ein kleines Scharmützel zynischer Bemerkungen zwischen beiden, sodass der Mann, der zwischen ihnen steht, froh ist, im ankommenden Aufzug entschwinden zu können. Die beiden Streithähne bemerken das erst, als der Lift ohne sie wieder abfährt. Sich gegenseitig synchron daran die Schuld zuweisend entfernen sie sich in gegensätzlicher Richtung über den Korridor.

Später trifft sich Mr. Morden mit G'Kar in dessen Quartier und stellt ihm hartnäckig die Frage: "Was wollen Sie?" G'Kar ist zunächst etwas ungehalten, sagt dann, als Morden gerade gehen will aber, er wolle, dass die Centauri Republik zerstört würde. Nachdem Morden ihn verlassen hat schüttelt G'Kar den Kopf und tut das Gespräch als Unsinn ab.


Konsulin Ladira, eine Centauriseherin trifft mit ihrem Neffen Konsul Kiro, der das „Auge“ zum Imperator zurückbringen soll, auf der Station ein. In einer Vision, die sie sehr entsetzt, sieht sie die Zerstörung von Babylon 5. In ihrem Quartier soll Ladira sich von den Strapazen erholen. Als Londo von Kiro wissen will, wie glaubwürdig die Visionen seiner Tante seien, verhöhnt Kiro ihre Fähigkeiten. Sie habe früher tatsächlich vorausgesagt, dass er eines Tages von Schatten getötet werde. Auch Londo findet das sinnlos und unglaubwürdig. Kiro bittet Londo darum, das „Auge“ sehen zu dürfen. Während sie zu Londos Quartier gehen, werden sie von einem Mann beschattet, der über ein Kommunikationsgerät jemanden über sein Tun und seine Beobachtungen informiert.


Morden geht zu Botschafterin Delenn und konfrontiert sie mit derselben Frage, die er G´Kar stellte. Delenn, die mit der Errichtung einer Skulptur aus Kristallteilen beschäftigt ist, kehrt Morden bis dahin den Rücken zu. Plötzlich erscheint auf ihrer Stirn ein silbernes, leuchtendes Dreieck, das sie, ziemlich erschrocken, schnell mit der Hand verdeckt. Sie wendet sich um und in einem "flash" sieht sie Mordens Gestalt zu einem schwarzen Schemen werden. Sie schickt ihn sehr energisch fort, und das Dreieck verschwindet wieder. "Sie sind da!" stellt sie beängstigt fest, als er den Raum verlassen hat.

Kiro berichtet Londo in dessen Quartier, dass die Unzufriedenheit mit dem Imperator stetig steige und er überlege, das „Auge“, dass von jeher ein Symbol seines Hauses sei, nicht zurückzugeben und den Thron für sich zu beanspruchen. Gefragt, was mit ihrem Volk falsch gelaufen sei, weiß auch Londo keine Antwort.

Auf der Brücke geht der Notruf eines Raumfrachters der EA ein, der von Raiders bedroht wird. Sinclair befiehlt der Deltastaffel, sich darum zu kümmern. Der Mann, der Londo und Kiro beschattete, gibt durch, dass die Cobrabucht jetzt unbesetzt sei und man möge die Staffel möglichst lange beschäftigen.

Botschafter Kosh kommt mit seinem Raumschiff auf die Station zurück und wird im Korridor aus der Ferne von Morden beobachtet.


Als Kiro die Station verlassen will, bittet er Londo, ihm das „Auge“ zum Startdeck zu bringen. Londo versichert ihm, dass Centauri-Militärschiffe bereitstünden, die Kiro beschützen würden, sobald er das Sprungtor von Babylon 5 passiert habe. Auf dem Weg zum Startdeck wird Londo von Morden angesprochen, der ihm die obligate Frage stellt. Londo fühlt sich durch Mordens Hartnäckigkeit ziemlich belästigt. Er dürfe erst wieder gehen, informiert Morden ihn, wenn er eine Antwort erhalten habe. Schließlich gibt Londo nach. Er eröffnet Morden, das er wolle, nein: wünsche, dass sein Volk wieder ruhmreich werde und erneut das Weltall beherrsche. Morden ist mit dieser Antwort hochzufrieden.

Sinclair, der nach einigen Recherchen in den Raider-Aktivitäten eine Falle wittert, beordert die Delta-Staffel zurück. Dann macht er sich auf zu den Startdecks, da er feststellt, dass Kiros Schiff eines der wenigen ist, die in Kürze abfliegen sollen.


Beim Startdeck werden Londo, Ladira und Kiro von ihrem Beobachter und einem seiner Komplizen bedroht. Jene nehmen das „Auge“ an sich, Kiro wird mit einer Waffe in Schach gehalten und auf das Shuttle mitgenommen, mit dem sie flüchten wollen. Davon kann auch Sinclair, der gerade in der Bucht eintrifft, sie nicht abhalten. Er beruhigt Londo, dass er das Sprungtor für das Shuttle gesperrt habe und befiehlt Garibaldi sich mit der Alphastaffel bereit zu halten und den Antrieb des Schiffes zu zerstören, sobald es die Station verlassen hat.

Als die Alpha-Staffel das Schiff verfolgt, öffnet sich ein Sprungpunkt in der Nähe der Station. Ein Raider-Trägerschiff kommt hindurch. Nun wird Sinclair die untypische Vorgehensweise der Raiders klar, denn ein Schiff solcher Größe kann ein eigenes Hyperraumsprungtor öffnen. Ein Schwarm von kleinen Raider-Schiffen verlässt das Trägerschiff.

Während die Alpha-Staffel vollends mit den kleineren Raider-Schiffen beschäftigt ist, fliegt das Centauri-Shuttle in die Andockbucht des Trägerschiffes.
Ladira wird wieder heimgesucht von der alten Vision, in der Kiro von Schatten geholt wird. Sie alle, sagt sie schließlich, würden von Schatten geholt.

In einem abgelegenen Korridor begegnen sich Kosh und Morden. Kosh fordert Morden energisch auf, diesen Ort sofort zu verlassen.

Derweil gibt es vor der Station ein Gefecht zwischen den Raiders und den Fliegerstaffeln der Station. Das große Raider-Schiff kann entkommen und es stellt sich heraus, dass Kiro seinen Entführer selbst engagiert hatte, damit er ihm bei der Machtübernahme helfe. Jener hat es aber lediglich auf das Geld von der Regierung für die Rückgabe des “Auges“ abgesehen. Sinclair verlangt indes von Londo und Ladira eine Aufklärung über die wertvolle Fracht des Centauri-Shuttles.


Auf dem Raider-Schiff hört man Alarmsirenen. Dass Raider-Mutterschiffes mit Kiro an Bord wird von einem schwarzen, spinnenartigen Raumschiff angegriffen und zerstört.
Das ist es auch, was Ladira im Spiegel einer Kaffeetasse, die sie in den Händen hält, erblickt. Mit weit aufgerissenen Augen lässt sie die Tasse fallen.

Wieder im Quartier verabschiedet Londo sich von Ladira mit dem Hinweis, dass auch er, da er nun sicher seinen Job verlieren würde wenn nicht noch ein Wunder geschehe, bald nach Centauri Prime zurückkäme.


Kurz darauf erhält Londo erneut Besuch von Morden, der ihm ein verhülltes Kästchen, in dem sich das „Auge“ befindet, überreicht. Es sei ein Geschenk von Freunden, die Londo bisher noch nicht kenne. Londo ist entzückt. Als er dem bereits entschwundenen Morden hinterher ruft, wo er ihn finden könne um sich zu bedanken antwortet eine körperlose Stimme: "Wir werden Sie finden!"

Garibaldi hat inzwischen herausgefunden, dass Sinclair in der Liste der Bewerber für die Stationsführung weit unten stand. Er habe das Kommando auf Wunsch der Minbari erhalten, die großes Mitspracherecht bei der Besetzung des Postens hatten.

Ladira lässt vor ihrem Abflug Sinclair ihre Vision über die Zerstörung der Station sehen und offenbart ihm, dass dies nur eine mögliche Variante der Zukunft sei von der sie hoffe, dass er sie verhindern könne.