Babylon 5 Universum


:: Ein Guide zum Guide


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf


:: Staffel Eins


:: Staffel Eins


:: 1x01 Midnight On The Firing Line
:: 1x02 Soul Hunter
:: 1x03 Born To The Purple
:: 1x04 Infection
:: 1x05 The Parliament Of Dreams
:: 1x06 Mind War
:: 1x07 The War Prayer
:: 1x08 And The Sky Full Of Stars
:: 1x09 Deathwalker
:: 1x10 Believers
:: 1x11 Survivors
:: 1x12 By Any Means Necessary
:: 1x13 Signs And Portents
:: 1x14 TKO
:: 1x15 Grail
:: 1x16 Eyes
:: 1x17 Legacies
:: 1x18 A Voice In The Wilderness, Part I
:: 1x19 A Voice In The Wilderness, Part II
:: 1x20 Babylon Squared
:: 1x21 The Quality Of Mercy
:: 1x22 Chrysalis


Babylon 5 Episodenguide


1x13 "Signs And Portents"

[Visionen des Schreckens]


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 Synopsis
Die FĂŒhrungscrew diskutiert ĂŒber die Probleme mit den Raiders, deren AktivitĂ€ten rund um die Station sie in Atem hĂ€lt. Die Vorgehensweise ist untypisch. Obgleich sie weit entfernt von Hyperraumsprungtoren agieren sind sie jedes Mal sehr schnell wieder verschwunden. Das bringt fĂŒr Commander Sinclair erhebliche Probleme mit sich. Man beschließt, zu versuchen, das nĂ€chste Ziel der Raiders herauszufinden.

Ein Besucher namens Morden trifft auf der Station ein. Seine ID-Card könne ein Update gebrauchen, bemerkt der Kontrolleur. Mr. Morden lÀsst ihn wissen, dass er einige Jahre unterwegs gewesen sei um die Randzone zu erforschen. Und: ja, er habe interessante Entdeckungen gemacht.

Sinclair bittet seinen Freund Garibaldi inoffiziell um Hilfe bei der Aufdeckung seiner fehlenden Erinnerung in der Minbarischlacht. Er erzĂ€hlt ihm, was er noch weiß und was er vermutet. Michael möge versuchen, alles herauszufinden was er kann. Um ihrer Freundschaft Willen sagt Garibaldi natĂŒrlich zu.

Londo erwirbt in einer Bar von einem dubiosen Mann namens Reno das Ă€lteste Centaurisymbol, das sog. "Auge". Es war Eigentum des ersten Centauri Imperators und seit hunderten von Jahren verschollen. Über die Herkunft schweigt der Überbringer. Die Szene wird unauffĂ€llig von Mr. Morden beobachtet. Auf dem RĂŒckweg zu seinem Quartier wartet Londo gemeinsam mit einem Mann auf den Aufzug. G’Kar kommt dazu und drĂŒckt auf den Knopf. Er habe bereits gedrĂŒckt, belehrt Londo ihn. Und nun habe er noch mal gedrĂŒckt, kontert G’Kar. Es entbrennt ein kleines ScharmĂŒtzel zynischer Bemerkungen zwischen beiden, sodass der Mann, der zwischen ihnen steht, froh ist, im ankommenden Aufzug entschwinden zu können. Die beiden StreithĂ€hne bemerken das erst, als der Lift ohne sie wieder abfĂ€hrt. Sich gegenseitig synchron daran die Schuld zuweisend entfernen sie sich in gegensĂ€tzlicher Richtung ĂŒber den Korridor.

SpĂ€ter trifft sich Mr. Morden mit G'Kar in dessen Quartier und stellt ihm hartnĂ€ckig die Frage: "Was wollen Sie?" G'Kar ist zunĂ€chst etwas ungehalten, sagt dann, als Morden gerade gehen will aber, er wolle, dass die Centauri Republik zerstört wĂŒrde. Nachdem Morden ihn verlassen hat schĂŒttelt G'Kar den Kopf und tut das GesprĂ€ch als Unsinn ab.


Konsulin Ladira, eine Centauriseherin trifft mit ihrem Neffen Konsul Kiro, der das „Auge“ zum Imperator zurĂŒckbringen soll, auf der Station ein. In einer Vision, die sie sehr entsetzt, sieht sie die Zerstörung von Babylon 5. In ihrem Quartier soll Ladira sich von den Strapazen erholen. Als Londo von Kiro wissen will, wie glaubwĂŒrdig die Visionen seiner Tante seien, verhöhnt Kiro ihre FĂ€higkeiten. Sie habe frĂŒher tatsĂ€chlich vorausgesagt, dass er eines Tages von Schatten getötet werde. Auch Londo findet das sinnlos und unglaubwĂŒrdig. Kiro bittet Londo darum, das „Auge“ sehen zu dĂŒrfen. WĂ€hrend sie zu Londos Quartier gehen, werden sie von einem Mann beschattet, der ĂŒber ein KommunikationsgerĂ€t jemanden ĂŒber sein Tun und seine Beobachtungen informiert.


Morden geht zu Botschafterin Delenn und konfrontiert sie mit derselben Frage, die er GÂŽKar stellte. Delenn, die mit der Errichtung einer Skulptur aus Kristallteilen beschĂ€ftigt ist, kehrt Morden bis dahin den RĂŒcken zu. Plötzlich erscheint auf ihrer Stirn ein silbernes, leuchtendes Dreieck, das sie, ziemlich erschrocken, schnell mit der Hand verdeckt. Sie wendet sich um und in einem "flash" sieht sie Mordens Gestalt zu einem schwarzen Schemen werden. Sie schickt ihn sehr energisch fort, und das Dreieck verschwindet wieder. "Sie sind da!" stellt sie beĂ€ngstigt fest, als er den Raum verlassen hat.

Kiro berichtet Londo in dessen Quartier, dass die Unzufriedenheit mit dem Imperator stetig steige und er ĂŒberlege, das „Auge“, dass von jeher ein Symbol seines Hauses sei, nicht zurĂŒckzugeben und den Thron fĂŒr sich zu beanspruchen. Gefragt, was mit ihrem Volk falsch gelaufen sei, weiß auch Londo keine Antwort.

Auf der BrĂŒcke geht der Notruf eines Raumfrachters der EA ein, der von Raiders bedroht wird. Sinclair befiehlt der Deltastaffel, sich darum zu kĂŒmmern. Der Mann, der Londo und Kiro beschattete, gibt durch, dass die Cobrabucht jetzt unbesetzt sei und man möge die Staffel möglichst lange beschĂ€ftigen.

Botschafter Kosh kommt mit seinem Raumschiff auf die Station zurĂŒck und wird im Korridor aus der Ferne von Morden beobachtet.


Als Kiro die Station verlassen will, bittet er Londo, ihm das „Auge“ zum Startdeck zu bringen. Londo versichert ihm, dass Centauri-MilitĂ€rschiffe bereitstĂŒnden, die Kiro beschĂŒtzen wĂŒrden, sobald er das Sprungtor von Babylon 5 passiert habe. Auf dem Weg zum Startdeck wird Londo von Morden angesprochen, der ihm die obligate Frage stellt. Londo fĂŒhlt sich durch Mordens HartnĂ€ckigkeit ziemlich belĂ€stigt. Er dĂŒrfe erst wieder gehen, informiert Morden ihn, wenn er eine Antwort erhalten habe. Schließlich gibt Londo nach. Er eröffnet Morden, das er wolle, nein: wĂŒnsche, dass sein Volk wieder ruhmreich werde und erneut das Weltall beherrsche. Morden ist mit dieser Antwort hochzufrieden.

Sinclair, der nach einigen Recherchen in den Raider-AktivitĂ€ten eine Falle wittert, beordert die Delta-Staffel zurĂŒck. Dann macht er sich auf zu den Startdecks, da er feststellt, dass Kiros Schiff eines der wenigen ist, die in KĂŒrze abfliegen sollen.


Beim Startdeck werden Londo, Ladira und Kiro von ihrem Beobachter und einem seiner Komplizen bedroht. Jene nehmen das „Auge“ an sich, Kiro wird mit einer Waffe in Schach gehalten und auf das Shuttle mitgenommen, mit dem sie flĂŒchten wollen. Davon kann auch Sinclair, der gerade in der Bucht eintrifft, sie nicht abhalten. Er beruhigt Londo, dass er das Sprungtor fĂŒr das Shuttle gesperrt habe und befiehlt Garibaldi sich mit der Alphastaffel bereit zu halten und den Antrieb des Schiffes zu zerstören, sobald es die Station verlassen hat.

Als die Alpha-Staffel das Schiff verfolgt, öffnet sich ein Sprungpunkt in der NĂ€he der Station. Ein Raider-TrĂ€gerschiff kommt hindurch. Nun wird Sinclair die untypische Vorgehensweise der Raiders klar, denn ein Schiff solcher GrĂ¶ĂŸe kann ein eigenes Hyperraumsprungtor öffnen. Ein Schwarm von kleinen Raider-Schiffen verlĂ€sst das TrĂ€gerschiff.

WÀhrend die Alpha-Staffel vollends mit den kleineren Raider-Schiffen beschÀftigt ist, fliegt das Centauri-Shuttle in die Andockbucht des TrÀgerschiffes.
Ladira wird wieder heimgesucht von der alten Vision, in der Kiro von Schatten geholt wird. Sie alle, sagt sie schließlich, wĂŒrden von Schatten geholt.

In einem abgelegenen Korridor begegnen sich Kosh und Morden. Kosh fordert Morden energisch auf, diesen Ort sofort zu verlassen.

Derweil gibt es vor der Station ein Gefecht zwischen den Raiders und den Fliegerstaffeln der Station. Das große Raider-Schiff kann entkommen und es stellt sich heraus, dass Kiro seinen EntfĂŒhrer selbst engagiert hatte, damit er ihm bei der MachtĂŒbernahme helfe. Jener hat es aber lediglich auf das Geld von der Regierung fĂŒr die RĂŒckgabe des “Auges“ abgesehen. Sinclair verlangt indes von Londo und Ladira eine AufklĂ€rung ĂŒber die wertvolle Fracht des Centauri-Shuttles.


Auf dem Raider-Schiff hört man Alarmsirenen. Dass Raider-Mutterschiffes mit Kiro an Bord wird von einem schwarzen, spinnenartigen Raumschiff angegriffen und zerstört.
Das ist es auch, was Ladira im Spiegel einer Kaffeetasse, die sie in den HÀnden hÀlt, erblickt. Mit weit aufgerissenen Augen lÀsst sie die Tasse fallen.

Wieder im Quartier verabschiedet Londo sich von Ladira mit dem Hinweis, dass auch er, da er nun sicher seinen Job verlieren wĂŒrde wenn nicht noch ein Wunder geschehe, bald nach Centauri Prime zurĂŒckkĂ€me.


Kurz darauf erhĂ€lt Londo erneut Besuch von Morden, der ihm ein verhĂŒlltes KĂ€stchen, in dem sich das „Auge“ befindet, ĂŒberreicht. Es sei ein Geschenk von Freunden, die Londo bisher noch nicht kenne. Londo ist entzĂŒckt. Als er dem bereits entschwundenen Morden hinterher ruft, wo er ihn finden könne um sich zu bedanken antwortet eine körperlose Stimme: "Wir werden Sie finden!"

Garibaldi hat inzwischen herausgefunden, dass Sinclair in der Liste der Bewerber fĂŒr die StationsfĂŒhrung weit unten stand. Er habe das Kommando auf Wunsch der Minbari erhalten, die großes Mitspracherecht bei der Besetzung des Postens hatten.

Ladira lĂ€sst vor ihrem Abflug Sinclair ihre Vision ĂŒber die Zerstörung der Station sehen und offenbart ihm, dass dies nur eine mögliche Variante der Zukunft sei von der sie hoffe, dass er sie verhindern könne.