serienbereiche
 24
 airwolf
 alias
 babylon5 universe
 battlestar galactica
 buffy & angel
 charmed
 doctor who
 farscape
 firefly
 futurama
 heroes
 jeremiah
 lost
 medium
 raumpatrouille
 roswell
 sliders
 star trek universe
 stargate universe
 the 4400
 tripods

fandom
 fan art
 fan fiction

service
 club
 grußkarten
 gästebuch
 magazin
 newsletter
 radio
 rss-feeds

intern
 impressum
 mediadaten & PR
 partner






Babylon 5 Universum


:: Ein Guide zum Guide


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf


:: Staffel Eins


:: Staffel Eins


:: 1x01 Midnight On The Firing Line
:: 1x02 Soul Hunter
:: 1x03 Born To The Purple
:: 1x04 Infection
:: 1x05 The Parliament Of Dreams
:: 1x06 Mind War
:: 1x07 The War Prayer
:: 1x08 And The Sky Full Of Stars
:: 1x09 Deathwalker
:: 1x10 Believers
:: 1x11 Survivors
:: 1x12 By Any Means Necessary
:: 1x13 Signs And Portents
:: 1x14 TKO
:: 1x15 Grail
:: 1x16 Eyes
:: 1x17 Legacies
:: 1x18 A Voice In The Wilderness, Part I
:: 1x19 A Voice In The Wilderness, Part II
:: 1x20 Babylon Squared
:: 1x21 The Quality Of Mercy
:: 1x22 Chrysalis


Babylon 5 Episodenguide


1x12 "By Any Means Necessary"

[Mit allen Mitteln]


 « Synopsis :: Review :: Hintergründe :: Notizen :: Synchrobug :: Zitate :: Eure Meinung (4) » 

 Synopsis
Stau bei Babylon 5. So beginnt diese Folge, in der man zunächst sieht, wie ein Schiff die Station verlässt um dann zahlreiche wartende Schiffe ausmachen zu können. Eines der wartenden Schiffe ist die Talquith, ein Narn-Transporter mit dringender Fracht für Botschafter G'Kar. Daher macht dessen Captain auch mächtig Druck auf Lt. Commander Ivanova, die ihr Bestes gibt, um dem Frachter eine baldige Löschung seiner Ladung zu ermöglichen. Also bittet sie Vorarbeiter Eduardo Delvientos um den Gefallen, den Narn-Transport vorzuziehen. Widerwillig geht dieser darauf ein, obwohl er eigentlich keine sachgerechte Bearbeitung garantieren kann und sagt, dass der Narn-Frachter in Bucht acht einlaufen könne und man dann sehe, was man tun könne. Ivanova gibt diese Neuigkeiten sofort an den Captain der Talquith weiter.

Also läuft das Narn-Schiff ein, durch einen Computerfehler wird jedoch zeitgleich eine Sequenz zum Verlassen der Bucht bei einem anderen Schiff gestartet - die beiden Schiffe fliegen nun also innerhalb der Station aufeinander zu. Ivanova versucht, die Situtation unter Kontrolle zu bekommen, indem sie dem Narn-Captain befiehlt, nichts auf eigene Faust zu unternhemen und sich leiten zu lassen. Als sich jedoch die Trennwand zwischen den beiden Schiffen und die beiden Bug an Bug voreinander sind, gerät der Narn in Panik und sorgt dadurch dafür, dass ein folgenschwerer Unfall geschieht - beide Schiffe und ihre Fracht werden zerstört, ein Feuer bricht aus und zwei Dockarbeiter schaffen es nicht, sich aus den Flammen zu befreien, einer der beiden - Delvientos' jüngerer Bruder Alberto stirbt.

Derweil bereitet sich G'Kar in seinem Quartier auf eine religiöse Zeremonie vor und liest in einem alten Buch umgeben von vielen Kerzen. Es klingelt und seine Assistentin Na'Toth vermeldet, dass die Talquith einen Unfall gehabt habe und die gesamte Ladung - darunter auch die G'Quan Eth-Pflanze (die "dringende Fracht für G'Kar") - zerstört worden sei. G'Kar ist am Boden zerstört, braucht er doch eine solche Pflanze für ein für ihn wichtiges religiöses Ritual. Daraufhin macht er sich auf in den Konferenzraum, in dem ein "Blame Game" beginnt, also Schuldzuweisungen zwischen G'Kar, Sinclair und Neeoma Connally, der Anführerin der Dockarbeiter.

Während nun Garibaldi die technische Ursache für den Unfall herausfindet und vermeldet - ein defekter Micorchip, versucht Connally Sinclair zu vermitteln, dass die Probleme in den Docks "tiefer gehen als ein paar Microchips." Sinclair ist sich dessen bewusst und sagt auch, dass er bereits versucht habe, beim Senat der Erde eine Erhöhung des Budgets für Babylon 5 zu erreichen, dies aber erfolglos geblieben sei. G'Kar erfährt unterdessen von Na'Toth, dass es noch genau ein Exemplar der für ihn so wichtigen G'Quan Eth-Pflanze auf Babylon 5 gebe - ausgerechnet im Besitz von Londo Mollari. Sinclair und Garibaldi versuchen nun erneut, bei Senator Hidoshi eine Erhöhung des Budgets herauszuhandeln, diese lässt sie aber mit der Bemerkung abblitzen, dass die Experten der Regierung das Budget der Station für ausreichend erachteten. Mit einem sehr breiten Lächeln (Grinsen) und den Worten, dass er zuversichtlich sei, dass Sinclair die Sache in Ordnung bringe, verabschiedet er sich. Garibaldi warnt Sinclair, dass Neeoma Connally sich wohl kaum mit einem "Nichts" abspeisen lassen würde, während Sinclair klar macht, dass er die Haltung der Regierung für zynisch hält. In diesem Moment kommt Ivanova dazu und verkündet, dass sich die Dockarbeiter in Scharen krank melden würden. Sie seien zwar nicht krank, aber sie meldeten sich krank. Garibaldi nennt das die "Blue Flu", so wie es seine Großmutter einst als Bostoner Polizistin genannt hatte - eine Umschreibung für einen illegalen Streik.

Der Stau vor Babylon 5 verschärft sich dadurch und alles, was Ivanova bleibt, ist, die wartenden Schiffe um Geduld zu bitten. Derweil versucht Sinclair, Connally dazu zu bewegen, "ihre" Arbeiter zur Wiederaufnahme der Arbeit zu bewegen. Er befürchtet, die Regierung könnte sonst einen Notstandserlass verfügen (was bis zum Einsatz von Truppen gehen könnte), was Connaly nicht für wahrscheinlich hält, da sie der Überzeugung ist, dass dies die Öffentlichkeit gegen die Politiker aufbringen würde. Die Zwickmühle für Sinclair und Connally lässt sich einstweilen nicht lösen, da Connaly ohne positive Ergebniss keine Chance hat, die Arbeiter zur Wiederaufnahme der Arbeit zu bewegen, während Sinclair so lange, wie der illegale Streik andauert, auf keinen Fall irgendwelche Zugeständnisse machen kann.

G'Kar versucht derweil, Londo die G'Quan Eth-Pflanze abzukaufen - doch der möchte dafür 50.000 Krediteinheiten haben - ein Wucherpreis, was auch Londo weiß - auch diese beiden kommen zu keinem Ergebnis. Die Erdregierung hat derweil von dem Streik auf Babylon 5 Kenntnis erlangt und schickt ihren besten Verhandlungsführer, Orin Zento, zur Beilegung des Konflikts auf die Station. Senator Hidoshi befiehlt Sinclair, mit Zento voll zu kooperieren und für den Fall, dass dieser den Notstand ausrufe, Truppen bereitzuhalten. Sinclairs Befürchtung, ein Truppeneinsatz und die Verhaftung von über tausend Dockarbeitern könnte zu Unruhen auf der Station führen, wischt Hidoshi mit der Bemerkung weg, das sei ein Grund mehr, entschlossen zu handeln.

Als sich G'Kar dazu entschließt, die 50.000 Krediteinheiten zu bezahlen und Londo dies mitteilt, antwortet der, er habe sich umentschieden und wolle die Pflanze nun nicht mehr verkaufen - was man getrost als kleine Retourkutsche zu den Vorkommnissen in "Midnight On The Firing Line (Ragesh 3)" werten kann. Derweil laufen die Verhandlungen zwischen Zento und Connally schlecht, so dass dieser mit dem Notstandserlass droht. Sinclair rettet die Situation fürs Erste, indem er eine Vertagung der Verhandlungen auf den kommenden Morgen vorschlägt. Während Sinclair nun auch noch von G'Kar mit dem "Blumenproblem" vertraut gemacht wird und dieser erfolglos versucht, Londo zu einer Überlassung der Pflanze zu überreden, rufen die Arbeiter offen einen (illegalen) Streik aus. G'Kar beauftragt in seiner Verzweiflung Na'Toth, eine Centauri-Statue zu stehlen und Zento setzt nach weiteren gescheiterten Verhandlungen den Notstandserlass in Kraft. Nachdem nun von der Erdregierung in Person Senator Hidoshis der Einsatz von Truppen befohlen wird, machen sich Garibaldis Leute bereit, den Arbeiteraufstand niederzuschlagen.

Doch als die Katastrophe nicht mehr aufzuhalten scheint, nutzt Sinclair den Notstand auf seine Weise. Da ihn der Notstand dazu ermächtigt, alle nötigen Mittel einzusetzen, um den Streik zu beenden, verfügt er zum großen Ärger Zentos, dass 1,3 Millionen Krediteinheiten aus dem Militärbudget von Babylon 5 für die Aufstockung der Sicherheitsmaßnahmen an den Docks und zur Einstellung weiterer Arbeiter verwandt werden sollen und verfügt eine Amnestie für alle Streikenden, die sich außer dem Streik selbst nichts zu Schulden kommen ließen.Damit ist der Streik beendet, denn die Arbeiter erfüllen Sinclairs Bedingung für die Zugeständnisse, sofort an ihren Arbeitsplatz zurück zu kehren.

Da Sinclair gerade in Form ist, was kreative Lösungen angeht, konfisziert er bei Londo die G'Quan Eth-Blume, da sie angeblich eine illegale chemische Zusammensetzung habe und daher nur zur Religionsausübung oder aus medizinischen Gründen besessen werden darf. Gleichzeitig verlangt er von G'Kar (der in dieser Sache auf seiner Unschuld besteht) die Rückgabe der Centauri-Statue. Londo gibt die Pflanze letztlich faktisch im Austausch gegen die Statue zurück im Glauben, dass es für G'Kars Ritual ohnehin zu späte sei - dieser Überzeugung ist auch G'Kar, als er die Pflanze erhält, doch Sinclair findet auch dafür eine Lösung: Das Ritual muss unter dem Sonnenlicht abgehalten werden, das an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Stunde den Berg von G'Quan berührt habe - und das Licht, das vor zehn Jahren den Berg von G'Quan berührt habe, käme in zwölf Stunden an der Station an - also genau zur richtigen Zeit für G'Kars Ritual...

Zum Abschluss des Tages bekommt Sinclair noch von Senator Hidoshi mitgeteilt, dass er nun wegen seiner kreativen Streikauflösung mächtige neue Feinde auf der Erde habe - die Freunde von Orin Zento.