|
Bei ihrem Aufenthalt auf der Station wird eine Minbari-Dichterin niedergestochen. Das ist nicht der erste Übergriff auf außerirdische Prominente. Ein junges Centauri-Paar sucht Zuflucht auf Babylon 5 und Ivanova wird von einem alten Bekannten besucht.
Bei einem Besuch auf Babylon 5 wird die Minbari-Dichterin Shaal Mayan mit den Worten: "Wage es nicht, auf die Erde zu kommen!" niedergestochen. Dies war bereits der sechste Übergriff auf außerirdische Prominente. Commander Sinclair vermutet, dass die Homeguard dahintersteckt.
Ein junges Centauri-Paar, das mit Vir Cotto verwandt ist, trifft auf der Station ein und wird kurz darauf des Diebstahls bezichtigt. Die beiden sind aus Centauri Prime geflohen, weil sie heiraten wollen, ihre Eltern aber gemäß der Tradition andere Ehepläne für sie hatten.
Indessen erreicht Melcome Biggs, ein alter Bekannter von Susan Ivanova Babylon 5. Susan verhält sich dem Mann gegenüber sehr reserviert, mit dem sie offenbar einmal mehr verbunden hat.
Sicherheitschef Garibaldi nimmt einen Sympathisanten der Homeguard fest, während Sinclair Botschafter Kosh um Unterstützung bittet. Der lehnt das Ersuchen aber mit der Begründung, er interessiere sich nicht für die Angelegenheiten anderer, ab.
Unterdessen will Londo Mollari die Liebenden nach Centauri Prime zurückschicken.
Garibaldi lässt den Gefangenen als Köder für die Homeguard wieder frei und Susan erklärt Biggs, dass sie an einer Wiederaufnahme ihrer Beziehung nicht interessiert sei.
Da wird der junge Centauri niedergeschlagen und schwer verletzt…
Für alle, die mehr wissen möchten, steht eine ausführliche Inhaltsangabe bereit.
Mit der Erwähnung der "Homeguard" und deren Ideen beginnt hier die Storyline von der zunehmenden Alienfeindlichkeit auf der Erde - eine Storyline, die sich bis zum Ende der vierten Staffel "The Deconstruction Of Falling Stars (In hundert Jahren, in tausend Jahren)" hinzieht, als in einer der Zukunftsvisionen erneut eine Zeit gezeigt wird, in der diese Richtung eingeschlagen wird. Unschwer zu erraten, dass dies eine Referenz zu verschiedenen immer wieder kehrenden Strömungen in verschiedenen Ländern der Erde ist: Der Satz von den außerirdischen Botschaftern die die Politik der Menschen bestimmen würden und den außerirdischen Arbeitern, die den Menschen die Arbeitsplätze wegnehmen ist da mehr als deutlich.
Der Charakter des Vir Cotto macht seinen ersten Schritt nach vorne - erstmals wagt er es, Botschafter Mollari offen zu kritisieren - was Londo schließlich dazu bringt, zu zeigen, dass er durchaus ein Herz hat.
Die Szenen zwischen Sinclair und Kosh sowie Sinclair und Ivanova um die Frage der "Hand" Koshs (siehe auch Synchrobugs), war ursprünglich für "The Parliament Of Dreams (Angriff auf G'Kar)" gedreht worden, aber in diese Episode verschoben worden, als "The Parliament Of Dreams" zu lang wurde.
Die im dritten Zitat (unten) gezeigten Zeilen Londos über "zu enge Schuhe" wurden von J. Michael Straczynski in das (von D. C. Fontana stammende) Drehbuch eingefügt. Peter Jurasik ist mit seiner Performance an dieser Stelle nicht wirklich zufrieden: "Es ist eine großartige Rede (...), aber es ist eine Folge, die ich ungern ansehe, denn ich hatte das Gefühl, dass ich Joes großartigem und wichtigen 'Stoff' nicht gerecht wurde. (...) Das wunderbare an Joes Zeilen ist, dass sie dir manchmal helfen und du mit einer mäßigen bis mittelmäßigen Performance gut dastehst wie ein 'Surfer', der sich von den Wellen treiben lässt, indem er auf dem Brett liegt."
- Episodentitel "Angriff auf die Außerirdischen"
Original: "The War Prayer" (Das Kriegsgebet)
- (Sinclair besucht Kosh im Sektor der Außerirdischen. Er will Kosh dazu überreden, sich mehr an den Ratssitzungen zu beteiligen)
Sinclair: "Ich hoffe, Sie überlegen es sich noch einmal; es wäre.."
(unterbricht, schaut auf Kosh)
Kosh: "Was wäre es?"
Sinclair: "Gar nichts!"
Original: "If you give us a hand.."
Kosh: "Yes?"
Sinclair: "Nothing!"
(Anmerkung: Oberflächlich ist der Unterschied von Synchro und Original nicht wesentlich. Später in der Folge zeigt sich erst die Bedeutung. An der Stelle, an der Sinclair im Original das Wort "Hand" gebraucht, kommt ihm in den Sinn, dass Kosh keine menschlichen Hände hat. Wie konnte dann aber Kosh im Pilotfilm vergiftet werden? Lyta sah doch, daß das Gift durchs Kosh Hand in den Körper geführt wurde)
- (Ivanovas "Freund" wird von Bord gebracht)
Malcolm: "Ich kann dich nicht verstehen."
Ivanova: "Darüber bin ich sehr froh."
Original: Malcolm: "I don't know you anymore."
Ivanova: "I never knew you."
-
Londo: "All right, Sinclair, what is it this time?"
Sinclair: (lächelnd) "I suggest you ask Ambassador Cotto."
Londo: (verdutzt) "Who?"
Vir: (versucht, ein freundliches Gesicht zu machen) "Ambassador Mollari, may I present Aria Tensus and my cousin Kiron Maray. They just arrived from Centauri Prime today and" (blickt zu Sinclair und zeigt seinen Ärger) "were taken into custody immediately by Earthforce security!"
Londo: (empört) "Commander, can you explain this affront to our noble citizens?"
Sinclair: (immer noch lächelnd) "Your noble citizens had stolen credit chits."
Londo: "Oh. I see."
Sinclair: "Since they are Centauri, I'm going to release them into your custody pending further investigation of the charges."
Londo: "What am I supposed to do with them?"
Sinclair: "You're always saying the Centauri are an advanced race. You figure it out!"
-
Londo: "Love? What does love have to do with marriage?"
-
Vir: "Ambassador, I've been looking everywhere for you."
Londo: "Yes. Yes, what do you want?"
Vir: "To tell you something."
Londo: "Well?"
Vir: (mit all seinem Mut) "You --- you, you, you were wrong!"
Londo: "What?"
Vir: "My cousin and Aria wanted to be together because they love each other. Now, would that have destroyed the great Centauri Republic?"
Londo: "We cannot turn our back on tradition."
Vir: "Oh, damn tradition! Kiron may die because our glorious tradition values wealth and power over love!"
Londo: "My shoes are too tight!"
Vir: "Excuse me?"
Londo: "Something my father said. He was --- old, very old at the time. I went into his room, and he was sitting alone in the dark, crying. So I asked him what was wrong, and he said, "My shoes are too tight, but it doesn't matter, because I have forgotten how to dance." I never understood what that meant until now. My shoes are too tight, and I have forgotten how to dance."
Vir: "I don't understand!"
Londo: "Nor should you!"
|