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1x05 "The Parliament Of Dreams"

[Angriff auf G' Kar]


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 Synopsis
Sicherheitschef Garibaldi ärgert sich am Zoll mit einem Drazi herum, der sein heiliges Messer nicht abgeben will. Garibaldi ist ohnehin nicht gut gelaunt, da auf der Station auf Anordnung der Erd-Regierung eine Woche lang die religiösen Bräuche der Volker zelebriert werden sollen. Dieser Toleranzbeweis verschafft dem Sicherheitsdienst viel Arbeit. Dann erblickt Garibaldi aus dem Augenwinkel Catherine Sakai, die Ex-Freundin von Commander Sinclair, die unter dem Strom der Besucher ist.

In seinem Quartier untermalt Botschafter G'Kar die Zubereitung seiner Mahlzeit mit einem Liedchen. Als er sich gerade hingesetzt hat um zu Essen, erscheint ein Narn-Kurier, um ihm einen Datenkristall mit einer wichtigen Botschaft aus der Heimat zu überreichen. G’Kar ist ziemlich verärgert über die Störung, dennoch schaut er sich die Botschaft an. Ein alter Feind teilt ihm mit, dass er sterben, oder besser, zu diesem Zeitpunkt schon tot sein werde. G’Kar erhebt sein Glas und prostet dem Bild seines Rivalen munter zu. Dann erfährt er aber, dass er seinem Erzfeind in Kürze folgen werde. Es geht um Blutrache, Shon'Kar. In den nächsten 48 Stunden werde G’Kar ebenfalls den Tod finden, der Spezialist sei bereits in seiner Nähe. G'Kar hatte vor Jahren die Ehre von Du'Rogs Familie politisch ruiniert.

Einen Moment später betritt noch jemand sein Quartier. Na'Toth, seine neue Assistentin meldet sich zum Dienst.

Während Sinclair sich in seinem Quartier auf eine Feier der Centauri vorbereitet, kommt Garibaldi herein um ihm zu berichten, dass Catherine Sakai auf der Station sei und er das wissen solle, falls er ihr aus dem Weg gehen wolle.

Das "Fest des Lebens" der Centauri ist eine rauschende Feier. Ivanova ist beschipst, Londo ist betrunken und bis auf Sinclair und Delenn die sich das Ganze leicht irritiert ansehen, feiern alle fröhlich. Londo findet alle nett, sogar sich selbst und stellt der Stationscrew einige der Götter der Centauri, von denen es offenbar Unmengen gibt, vor, bis er schließlich bewusstlos auf den Tisch fällt. Vir kommentiert das fröhlich mit den Worten: "Aaah, er hat sich mit seinem inneren Selbst vereinigt", worauf Garibaldi bemerkt: "Er ist betrunken." "Das auch", pflichtet Vir bei. Sinclair hat schließlich genug von dem Trubel und verlässt die Feier.

Sinclair sucht nun doch nach Catherine, die ihm versichert, nicht gewusst zu haben, dass er auf dieser Station sei. Nach einem kurzen Gespräch verabreden sie sich zum Abendessen Das sei genau die Art, wie sie alle drei Jahre wieder in Schwierigkeiten gerieten, bemerkt Sakai abschließend.

G’Kar erfährt unterdessen von Na'Toth, dass Du'Rog ihr die Stelle als Attaché bei ihm vermittelt habe. Nun berichtet er ihr, von der Morddrohung. Wenn sie diejenige wäre, die diese Tat ausführen solle, versichert sie ihm, sei er längst nicht mehr am Leben, erklärt Na'Toth ungerührt. Gewöhnlich würden solche Aufträge an die Thenta Ma'Kur, die Mördergilde, vergeben und die hinterließe bei ihren Opfern im Vorfeld eine schwarze Rose, als Hinweis für das Opfer, vor seinem Tod seine Belange zu regeln. Da er eine solche nicht erhalten habe, müsse er sich vorerst keine Sorgen machen.

Im der Nacht erwacht G’Kar von einem ungewohnten Geruch. Er wird verursacht von einer schwarzen Rose. Na'Toth rät ihm, sich mit Commander Sinclair in Verbindung zu setzen, G’Kar will aber die Geschickte, die zu diesem Racheschwur führte, nicht ausbreiten und hat einen anderen Plan. Na'Toth erhält von ihm den Auftrag, den Narn-Kurrier ausfindig zu machen und zu ihm zu bringen.

Unterdessen kommt ein junger Minbari auf der Station an. Er wird von Botschafterin Delenn erwartet, die er mit 'Satai Delenn' anspricht und sich als ihr Assistent Lennier vom dritten Tempel des Chodumo vorstellt. Den Blick hält er dabei die ganze Zeit gesenkt. Delenn fordert ihm auf, den Blick zu heben, sonst würde er ja, während er für sie arbeite, ständig irgendwo anstoßen. Außerdem fordert sie ihn, auf, sie niemals mit Satai anzusprechen. Als er erstaunt ansetzt, ob sie den Grauen Rat verleugnen wolle, erklärt sie ihm, dass es derzeit nur zu zu vielen Fragen führen würde, die sie jetzt nicht beantworten könne. Obgeich Lennier nicht versteht, verspricht er, zu gehorchen.

G’Kar spricht derweil mit N’Grath, dem Boss der Unterwelt, der ihm gegen sehr gute Bezahlung einen Bodyguard zur Verfügung stellt, der augenscheinlich dieser Aufgabe gewachsen ist.

Sinclair und Sakai sitzen im ‚Fresh Air’ und reden über ihre Vergangenheit. Alle paar Jahre sind sie sich über den Weg gelaufen und es endete jedes Mal im Bett. Sie sind sich einig, dass das nicht wieder passieren sollte.

Die Zeremonie der Minbari hat begonnen. Im Gegensatz zu der der Centauri ist es ein ernsthaftes Ritual, es wird von Tod und Wiedergeburt erzählt untermalt von rituellen Klängen und jeder bekommt eine kleine Frucht, die er essen muss. Delenn schaut Sinclair währenddessen lange an.

G’Kar ist sehr nervös während der Zeremonie, denn sein Bodyguard ist nicht erschienen. Als er in sein Quartier zurückkommt, zeigt Na’Toth ihn G’Kar tot in seinem Schlafraum sitzend.

Garibaldi, der gerufen wurde, befragt G’Kar, der ihm erklärt, er habe doch gesehen, dass er selber bei der Zeremonie gewesen sei. Nach einem Geplänkel über ein rotes Höschen, dass Garibaldi unter einem Kissen findet und G’Kars Aufforderung, er solle lieber den Mörder finden, entfernt sich Garibaldi mit der Bemerkung, dieses Höschen würde G’Kar ganz sicher ausgezeichnet stehen.

Unterdessen hat Catherine Sakai ihre Geschäfte getätigt und ihr großer Erfolg schlägt sich nicht nur in Lob, sondern auch finanziell nieder.

Na'Toth hat unterdessen der Kurier, Tu'Pari, gefunden und ihn rigoros zu G'Kar zurück bestellt. Er findet sich nun ein. G’Kar erfährt von ihm, dass ihm die Nachricht, die er brachte von einem anderen Mitglied des Kha’Ri, nämlich Councillor Sha'Toth, Na’Toths Vater, gegeben worden sei. Die Gefahr, macht er G’Kar klar, sei näher, als er denke.

Sakai erscheint mit einem Korb voller Essen in Sinclairs Quartier. Sie hätte etwas zu feiern, erklärt sie, und sie wolle das nicht allein tun. Sie sprechen über ihre schwierige Beziehung und Sakai macht Sinclair klar, dass man Leidenschaft nicht einfach an- und abschalten könne. Schließlich nimmt Sinclair sie in die Arme und küsst sie.

G’Kar kommuniziert mit seiner Heimatwelt und erfährt, dass man den Kurier mit seiner Post nicht habe schicken können, er sei krank geworden. Als G’Kar begreift und sich umdreht, steht Tu'Pari mit einer Waffe im Anschlag hinter ihm.

In einem abgelegenen Winkel der Station wartet Tu'Pari darauf, das G’Kar wieder erwacht. Er hat ihm einen Schmerzgenerator verpasst, der ringförmig um Hals und Handgelenke sitzt. Er erklärt G’Kar seine Aufgabe, ihm Schmerz und Furcht zuzufügen und ihn langsam zu töten. G’Kar versucht zu verhandeln, indem er eine weitaus höhere Bezahlung anbietet. Tu’Pari erwidert jedoch, man würde ihn töten, wenn er seinen Auftrag nicht erfülle. Der Schmerzgenerator ist so eingestellt, dass G’Kar dem anderen auf keinen Fall zu nahe kommen kann.

Als er ihn erneut aktiviert kommt Na’Toth, die inzwischen auch die letzte Nachricht in G’Kars Quartier abgerufen hat, von hinten heran. Es sei nicht schwer gewesen, sie zu finden, erklärt sie völlig ruhig, sie sei der Ersatz für Tu'Pari, falls der seiner Aufgabe nicht gewachsen sei. Zum Beweis ihrer Worte sagt sie, der Schmerzgenerator sei antiquiert und man müsse G’Kar auf besser Art Schmerz zufügen. Sie geht auf ihn zu und tritt und prügelt ihn mit aller Macht, bis er in einem Nebenraum zusammenbricht.

Ob sie glaube, dass er ihr jetzt vertrauen und seine Verteidigung fallen lassen würde, will Tu’Pari von Na’Toth wissen. Da aber prescht G’Kar von hinten hervor und schlägt Tu’Pari zu Boden. Sie hätte ganz schön zugelangt, wendet er sich jetzt an Na’Toth. Das, erklärt sie, sei auch notwendig gewesen, anders habe sie die Schmerzringe nicht außer Kraft setzen können. Sie gesteht jedoch, dass es ihr auch etwas Freude bereitet hätte.

Drei Tage später erwacht Tu’Pari, zwischen G’Kar und Na’Toth sitzend, im Abflug-Terminal. G’Kar erklärt ihm, er habe eine Menge Geld auf sein Konto überwiesen und es ist klar, dass die Thenta Ma'Kur ihn töten wird, wenn sie ihn findet. Mit dem Hinweis, dass er Furcht und Schmerzen erleiden und sterben werde schicken sie Tu’Pari auf den Weg und wünschen ihm einen guten Flug. Vergnügt und zufrieden verlassen die beiden das Terminal.

Sinclair und Sakai, die gerade eintreffen, wundern sich über soviel Fröhlichkeit, die Zeremoniewoche sei wohl doch eine gute Idee gewesen bemerkt der Commander. Die beiden verabschieden sich, beide nicht sicher, wie es mit ihnen weitergehen wird, aber ganz offenbar in dem Wunsch, es diesmal zu schaffen. Catherine wird schon bald wieder auf ihren Forschungsreisen hier Station machen.

Die Führungscrew und die Botschafter warten ungeduldig auf Sinclair, der die Räpresentation der Erd-Religion angekündigt hatte. Man wundert sich, dass nichts zu vernehmen sei, keine Musik, keine rituellen Klänge, als der Commander endlich erscheint und den Botschaftern eine lange, lange Reihe von Mitgliedern oder Repräsentanten der verschiedensten Erd-Religionen und Kulturen vorstellt.