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1x05 "The Legend Of The Rangers"

[To Live And Die In Starlight]


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 Synopsis
Das Rangerschiff Enfalli verfolgt eine Gruppe von Schiffen der Raider, die in den vergangenen Monaten vielfach Schiffe der Allianz beraubt hatten. Bei Gefechten mit den Raiders erleidet die Enfalli schwere SchĂ€den, der Captain der Entalli, Gregg, ist sehr draufgĂ€ngerisch und will die Jagd nach den Raiders trotz fehlender UnterstĂŒtzung durch andere Schiffe fortsetzen. Zu seinem Pech gibt es fĂŒr die Raiders genau das, was ihm fehlt - UnterstĂŒtzung - und bei einer Attacke der Raiders wird Gregg schwer verletzt, so dass David Martel, sein Stellvertreter, das Kommando ĂŒber das Schiff ĂŒbernimmt.

Gegen einen an Zahlen und Feuerkraft deutlich ĂŒberlegenen Gegner und mit kaum noch arbeitenden Maschinen steht die Enfalli ziemlich chancenlos da. Die Raider lassen jedoch von ihren Angriffen ab, was Dulann richtig interpretiert: Die Raider haben sie nur am Leben gelassen, weil sie nicht wissen, ob sie die Waffen oder die Maschinen der Enfalli stĂ€rker getroffen haben - und sollten es die Maschinen sein, wĂŒrde aus Sicht der Raider eine RĂŒckkehr zur Zerstörung der Enfalli mehr Ärger als Nutzen bringen. Sollte die Enfalli aber die Verfolgung der Raider wieder aufnehmen, so wĂŒssten diese, dass es wohl die Waffensysteme der Enfalli sind, die sie stĂ€rker getroffen haben - sie könnten ihre "Arbeit" also vollenden. Also gibt es nur die Wahl, weiter zu jagen und dabei zerstört zu werden oder die Jagd abzubrechen und zu ĂŒberleben. David Martel entscheidet sich fĂŒr die zweite Variante - "Wir leben fĂŒr den Einen, wir sterben fĂŒr den Einen, aber wir sterben nicht auf törichte Weise" - nicht alle Minbari seiner Crew sind mit dieser Entscheidung einverstanden, da Rangers aus keinem Grund vor einem Kampf zurĂŒckweichen dĂŒrfen. Die Enfalli sendet also ein Notsignal und lĂ€sst die Raider entkommen.

Szenenwechsel - Minbar bei Nacht.

Die Stadt auf Minbar ist in blaues Licht getaucht. Sindell, ein Mitglied eines Minbari-Rates (vermutlich des Grauen Rates betritt einen dunklen Raum, der eine Art holographische Kammer zu sein scheint. Man sieht - nach einem entsprechenden Befehl Sindells - die Sterne und man sieht seltsame, fremde Schiffe herumfliegen. Diese Schiffe sehen metallisch aus und irgendwie verwandt zu denen der Schatten - und sie wirken irgendwie organisch.

G'Kar betritt den Raum und unterhĂ€lt sich mit Sindell zunĂ€chst ĂŒber die Schiffe, bevor dieser zum eigentlichen Anlass dafĂŒr kommt, dass er G'Kar nach Minbar zitiert hat: Es scheint so, als habe man ein altes Mysterium erweckt und daher hatte man von Seiten der Allianz zugestimmt, sich heimlich mit einer Gruppe von Leuten zu treffen, die ĂŒber diese neue (oder alte) Rasse etwas wissen könnten. Da G'Kar lĂ€nger als irgendwer sonst durch das Universum gereist war - vergleiche "Objects In Motion (Wann, wenn nicht jetzt?)" - und da er darĂŒber hinaus das Vertrauen von PrĂ€sident Sheridan genießt, ist man der Meinung, er könnte bei dieser Mission eine große Hilfe sein. G'Kar sagt zu, alles in seiner Macht stehende zu tun, um zu helfen - "diskret, natĂŒrlich", wie er anfĂŒgt, was Sindell zu der Bemerkung veranlasst, dass er durchaus wisse, dass "diskret" nicht unbedingt zum Wortschatz G'Kars gehöre und dieser daher jede geschlossene TĂŒr als offen betrachten solle, womit er sich verabschieden will, da nun ein Ranger, der sich unangemessen verhalten habe, bestraft werden mĂŒsse. Auf die Frage G'Kars, was der Ranger verbrochen hĂ€tte, antwortet Sindell: "Am Leben zu bleiben."

Derweil ist David Martel im Zentrum der Ranger und wartet immer noch - mittlerweile seit zwei Wochen - auf eine Entscheidung ĂŒber seine Zukunft. Er wird so langsam ungeduldig, da er gerne wieder ein Schiff kommandieren wĂŒrde. Ein anderer Ranger, Tannier (vgl.: "Learning Curve (Lektion des Schreckens)"), trainiert gerade Kampftechniken und wird von David Martel darauf aufmerksam gemacht, dass er seine rechte Seite ungeschĂŒtzt lasse. Dies sei zwar entsprechend traditioneller Kampftechniken in Ordnung, aber nicht jeder spiele nach den gleichen Regeln, weshalb Tannier etwas Neues ausprobieren solle - Tannier antwortet darauf, ob das Neue so etwas sein könne, wie vor einem Kampf davon zu laufen. Es entwickelt sich ein Streit zwischen den beiden, da Tannier keinen Hehl aus seiner Überzeugung macht, dass David fĂŒr ihn die Prinzipien der Ranger verraten hat, als er mit der Enfalli die Verfolgung der Raider abbrach.

Sarah Cantrell und Malcolm Bridges, die auch an Bord der Enfalli gedient hatten, verteidigen Davids Handeln. Ihren Hinweis, dass sie im Gegensatz zu Tannier dabei waren, ficht diesen nicht an - er ist der Meinung, dass es Davids Verantwortung gewesen wĂ€re, den Codex der Ranger hoch zu halten. Sarah, die bei der in Rede stehenden Mission der Waffenoffizier war, beginnt daraufhin fast einen Kampf mit Tannier, den David verhindert, da er nicht möchte, dass seinetwegen noch jemand in Schwierigkeiten kommt. Als Tannier ihn daraufhin mit der Bemerkung provoziert, er renne erneut von einem Kampf davon, kĂ€mpft David mit ihm und gewinnt den Kampf - weil Tannier seine rechte Seite erneut ungeschĂŒtzt ließ.

Auf einem Balkon sieht David danach, wie ein neues Ranger-Schiff, die Valen, landet. Diese ist ein neues Schiff, das von Menschen entworfen wurde, weshalb es mehr einem Zerstörer der Erdallianz Ă€hnelt als einem Minbarischiff. Als Sarah dazu kommt, spekuliert er darĂŒber, ob er ohne den Enfalli-Vorfall vielleicht das Kommando ĂŒber dieses Schiff bekommen hĂ€tte, meint aber, dass auch ohne die jetztige Situation wahrscheinlich Tannier der gewesen wĂ€re, der die Valen ĂŒbernehmen darf.

Dann erzĂ€hlt er Sarah, dass er zu den Rangers wollte, seit dem er zum ersten Mal von ihnen und der Interstellaren Allianz gehört hatte, weil er Teil von etwas sein wollte, das grĂ¶ĂŸer als er selbst ist, weil er etwas verĂ€ndern wollte. Er sagt auch, dass es sein Traum war, Ranger zu sein, seitdem seine Eltern gestorben waren und er sich nirgendwo mehr richtig zugehörig fĂŒhlte. Er habe immer gerne gelesen und sei besonders von Legenden und alten Geschichten, griechischer und afrikanischer Mythologie der Erde, Centauri-Mythologie und der anderer Völker fasziniert gewesen. In jener Zeit habe er auch das erste Mal von den Rangers gehört, die die Zukunft mit gestalten, eine 1000-jĂ€hrige Geschichte hĂ€tten und faktisch schon selbst ein Mythos seien, wie König Arthur und seine Ritter. Er zeigt deutlich, wie gerne er Ranger ist und wie sehr er befĂŒrchtet, wegen seines Handelns an Bord der Enfalli von den Rangers ausgeschlossen zu werden. Sarah versucht ihn zu beruhigen - die Rangers wĂŒrden ihn dafĂŒr sicher nicht ausschließen.

Neben der Valen fĂ€llt Davids Blick nun auf die Liandra, von der er kaum glauben kann, dass diese noch flugtĂŒchtig ist. Er erzĂ€hlt von GerĂŒchten, dass die letzte Crew der Liandra an Bord gestorben sei und dass niemand wisse, was die Crew getötet habe. Manche, so weiß David, glauben, dass die Liandra verflucht sei - ein GefĂŒhl, das er von sich selbst zu kennen glaubt. Er muss nun gehen, um das Urteil des Rates zu erfahren, sagt Sarah aber noch, dass sie eine der besten Rangers sei und es ihm eine Ehre gewesen sei, mit ihr zu dienen. Als er gegangen ist, sieht man G'Kar, der anscheinend die gesamte Konversation mitbekommen hat.

Der Rat hat sich versammelt und David muss sich in den Lichtkreis in der Mitte stellen. Dulann tritt ebenfalls in den Kreis und bittet darum, fĂŒr David sprechen zu dĂŒrfen. Er sagt dem Rat, dass er, Sarah und Malcolm beschlossen hĂ€tten, die Rangers fĂŒr den Fall eines Ausschlusses von David ebenfalls zu verlassen. David bittet ihn, das nicht zu tun und sagt dem Rat, Dulann wisse nicht, was er da sage, aber Dulann bleibt dabei, dass es ihr Wunsch sei, an der Seite Davids zu stehen. Sindell meint daraufhin, dass die Rangers aus einem bestimmten Grund gegrĂŒndet worden seien und man sie nicht so leichtfertig verlassen dĂŒrfe. Dulann indes plĂ€diert vor dem Rat weiter fĂŒr David und fĂŒhrt aus, dass dieser den Befehl, die Jagd nach den Rangers abzubrechen nicht gegeben habe, um sein eigenes Leben zu retten, sondern um das seines Captains und seiner Crew zu schĂŒtzen. Er, Dulann, wisse das, denn er habe Davids Seele gesehen.

Obwohl der Rat weiß, dass Dulann mit einer Gabe gesegnet ist, solche Dinge fĂŒhlen zu können, Ă€ndert das fĂŒr die Ratsmitglieder nichts. Sie entscheiden, dass David das heiligste Prinzip der Ranger verletzt habe, nie vor einem Kampf zurĂŒckzuweichen und nie aufzugeben - aus welchem Grund auch immer. Sindell ist gerade dabei, David den Ausschluss aus den Rangers zu verkĂŒnden, als G'Kar - nicht unbedingt leise - den Raum betritt und sich darauf beruft, dass er ja jede geschlossene TĂŒr als offen ansehen solle.

Er lĂ€uft nun herum und schaut unter die Kappen der verschiedenen Ratsmitglieder und argumentiert, dass David doch vor diesem Rat stĂŒnde, weil er sich dafĂŒr entschieden habe, das Leben seiner Crew zu schĂŒtzen, anstatt einen aussichtslosen Kampf zu fĂŒhren und dabei alle in den Tod zu schicken. Er kommt auf den Spruch "Wir leben fĂŒr den Einen, wir sterben fĂŒr den Einen" zurĂŒck und merkt an, dass er es schon sehr interessant finde, dass man alle Energie in die zweite HĂ€lfte dieses Satzes packe. Er fragt: "Ist es nicht ebenso ehrenhaft, fĂŒr den Einen zu leben wie fĂŒr ihn zu sterben?" Er selbst, so macht er deutlich, halte das Sterben keinesfalls fĂŒr so ehrenhaft - es wĂŒrde einen nur von einer grĂ¶ĂŸeren Verantwortung befreien.

Nun fĂŒhrt Sindell aus, dass Davids Handlungsweise andere Ranger in Zwietracht gefĂŒhrt habe. Darauf G'Kar: "TatsĂ€chlich. Sie haben ihr Leben und ihre Karriere fĂŒr sein Wohl aufs Spiel gesetzt. Ich habe nur wenige getroffen, die auf eine solche LoyalitĂ€t bauen konnten. Einen hab ich da besonders im Auge... Stur, schwierig, widerspenstig, störend, unabhĂ€ngig, eigensinnig..." Auf die Frage Sindells, was mit diesem einen geschehen sei, meint G'Kar, dieser sei PrĂ€sident dieser Allianz geworden, zu denen die Anla'Shok auch gehörten.

Und wie es der Zufall so will, kann G'Kar auch noch gleich den Trumpf ausspielen, dass er mit diesem einen (Sheridan) gerade gesprochen habe. Er fragt den Rat, ob es sie interessiere, was er mit Sheridan besprochen habe - es wĂŒrde auch die Rasse betreffen, ĂŒber die er zuvor mit Sindell gesprochen habe. Sindell ordnet daraufhin eine Unterbrechung der Verhandlung ĂŒber David Martel an, damit der Rat die neue Information hören kann.

ZurĂŒck auf dem Balkon, von wo aus er die Valen ansehen kann, kommt G‘ Kar zu David und teilt ihm mit, dass der Rat seine Entscheidung gefĂ€llt habe: David Martel darf bei den Rangers bleiben und ihm wird das Kommando ĂŒber ein Schiff gegeben. David ist ĂŒberglĂŒcklich – auf seine Frage, was G’Kar in seiner Abwesenheit dem Rat gesagt habe, antwortet dieser ausweichend „Vier wahre Dinge.“ David bedankt sich bei G’Kar, doch dieser lehnt den Dank ab – David bekommt nicht das Kommando ĂŒber die Valen, sondern ĂŒber die Liandra, was fĂŒr David aber kein Problem darstellt.

Als David und Dulann an Bord der 20 Jahre alten Liandra, die an mehreren Stellen einer Überholung zu bedĂŒrfen scheint, eine erste Bestandsaufnahme versuchen und dabei ein wenig frozzeln, beginnt Dulann, Explosionen und Stimmen zu hören, es hört sich an, als ob man in der Mitte einer Schlacht sei. David reißt ihn aus seinen Visionen, Dulann sieht aber sehr mitgenommen aus, woraufhin David in der Datenbank der Liandra nach Hinweisen auf das Schicksal der Crew sucht. Die Datenbank ist diesbezĂŒglich aber gelöscht – Dulann aber weiß irgendwie, was geschehen ist: Die letzte Crew ist erstickt. Das Schiff hatte SchĂ€den, die nicht repariert werden konnten, woraufhin die Crew versuchte, in Sicherheit zu kommen. Dabei sei ihr aber die Luft ausgegangen. Die Seelen der Crew sind aber nach wie vor an Bord.

Wieder im Quartier der Ranger teilt Tannier, dem wie erwartet das Kommando ĂŒber die Valen erteilt wurde, David mit, dass er die Liandra als Eskorte fĂŒr seine erste Misson anfordere – diese wĂŒrde in drei Tagen starten, bis dahin mĂŒsse David das Schiff bereit und eine Crew ausgewĂ€hlt haben. Als Dulann mitbekommt, dass David fĂŒr die Crew seines Schiffes eine Narn und einen Drazi ausgewĂ€hlt hat, Ă€ußert er ihm gegenĂŒber seine Zweifel an dieser Wahl, da die beiden Völker die beiden jĂŒngsten Mitglieder der Allianz sind. Dulann glaubt nicht, dass diese schon das Rangertum verinnerlicht haben, David aber meint, dass niemand sonst diesen beiden eine Chance geben wĂŒrde, was sie mit ihm verbindet.

Bei der Einweihungszeremonie fĂŒr Schiff und Crew erklĂ€rt David, dass er die aus der Crew, die nicht schon mit ihm gedient hĂ€tten, auf Grund der Berichte des Rates und eigener Beobachtung ausgewĂ€hlt hĂ€tte. Anschließend beginnt die eigentliche Zeremonie, bei der die Crewmitglieder nacheinander ein Symbol der Rangers, das in einem metallenen Stern besteht, in dem ein roter Kristall in einer Ellipse eingelassen ist, hoch halten, etwas ĂŒber sich sagen und das Symbol dann weiter reichen. Die Zeremonie endet mit Dulanns Worten „Wir sind Ranger. Wir wandern durch die dunklen Orte, die niemand sonst betreten wĂŒrde. Wir stehen auf der BrĂŒcke und niemand darf vorbeigehen. Wir leben fĂŒr den Einen, wir sterben fĂŒr den Einen.“

WĂ€hrend nun an Bord der Valen WĂŒrdentrĂ€ger aller Mitgliedswelten der Allianz eintreffen und G’Kar mit weiblichen Rangers flirtet, versucht die Crew der Liandra, das Schiff in letzter Minute noch „raumtauglich“ zu machen. Man sieht eine wĂŒst fluchende Na’Feel bei der Arbeit an noch nicht funktionsfĂ€higen Maschinen, die, als David dazu kommt, auf einmal lĂ€chelt und meint, die Maschinen brĂ€uchten lediglich noch ein wenig Feintuning. Kaum ist David außer Hörweite, beginnen die FlĂŒche erneut.

Tannier erkundigt sich nun bei David nach dem Stand der Dinge, wird von diesem aber damit beschieden, dass alles in Ordnung und die Liandra startbereit wĂ€re. Unmittelbar danach meldet sich Na’Feel mit der kaum zu glaubenden Nachricht, die Liandra sei startbereit – und behĂ€lt recht, obwohl Sarah dagegen wettet.

Eindeutig nicht voll hergestellt, aber offensichtlich zumindest flugtĂŒchtig hebt die Liandra ab, wobei klar ist, dass es angesichts der Tatsache, dass noch bei weiten nicht alles funktoniert, die Liandra nicht unbedingt einen Kampf suchen sollte. Kaum hat die Liandra den Hyperspace erreicht, sieht man aber, wie zwei fremde Schiffe ihr folgen.

Nun erfĂ€hrt David von Tannier auch den Zielort ihrer Mission, den dieser ihm aus SicherheitsgrĂŒnden zuvor nicht sagen durfte: Beta Durani 7. Malcolm wundert sich nun, warum man all die Diplomaten dort hinaus bringt, wobei David vermutet, dass die Allianz möchte, dass diese etwas sehen, was man nicht transportieren kann.

Die Valen und die Liandra erreichen die Gegend von Beta Durani 7 und springen in den Normalraum. Sofort entdeckt Kitaro Sasaki einen außergewöhnlichen Energieanstieg – aus dem Hyperraum springen drei fremde Schiffe, die so aussehen wie die, die eingangs bei der Unterhaltung zwischen Sindell und G’Kar zu sehen waren und feuern auf die Valen.

David Martel befiehlt Ausweichmanöver und aktiviert die Waffen. Das Waffensystem der Liandra ist jedoch offensichtlich anders als alle bisher bekannten – Sarah Cantrell muss dazu in eine holografische Kammer springen, in der sie den Raum rund um das Schiff sieht. Vom Zentrum der Kammer aus kann sie sich in alle Richtungen bewegen und die Zielerfassung geschieht ĂŒber ihre Augen – was immer sie ansieht, wird vom Schiff erfasst. Durch kickende und boxende Bewegungen mit HĂ€nden und FĂŒĂŸen feuert sie – auf die fremden Schiffe.

Diese feuern auf Beta Durani 7, zerstören die Kolonie und nehmen die Valen weiter unter Feuer. Die Valen nimmt dabei schweren Schaden und kann nicht mehr entkommen, woraufhin David die Liandra zwischen die Valen und die feindlichen Schiffe manövriert. Sarah beschĂ€digt dabei eines der feindlichen Schiffe, doch auch die Liandra wird getroffen und Dulann wird verletzt. Nun nimmt Tannier Kontakt zu David auf – die Maschinen der Valen sind getroffen, das Schiff ist kaum noch manövrierfĂ€hig und die Decks am Heck des Schiffes stehen in Flammen – es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis das Schiff völlig zerstört ist.

Auch die Liandra ist kaum noch manövrierfĂ€hig und ihre Waffen sind nur noch bei 10% Durchschlagskraft. Zwei der feindlichen Schiffe öffnen nun einen Sprungpunkt in den Hyperraum, das dritte, beschĂ€digte Schiff bleibt zurĂŒck. Tannier hat derweil den Diplomaten befohlen, sich in die Rettungskapseln zu begeben und möchte, dass David diese aufsammelt und die Diplomaten in Sicherheit bringt – die Valen wird, als sich die Rettungskapseln lösen, weiterhin vom feindlichen Schiff angegriffen.

Sarah hat nun die Möglichkeit, unbehindert auf das feindliche Schiff zu feuern. Die Liandra hat zwar nicht (oder nicht mehr) genĂŒgend Energie, um das feindliche Schiff zu zerstören, aber ein gezielter Schuss genau auf die Maschinen könnte es zumindest funktionsunfĂ€hig machen. Sie versucht ihr Bestes und beschĂ€digt das feindliche Schiff auch stĂ€rker, wĂ€hrend bei der Valen die Waffen nun endgĂŒltig ausgefallen sind. Das feindliche Schiff bereitet sich auf einen weiteren Schuss vor und es gibt nur eine Möglichkeit, dieses feindliche Schiff zu zerstören – Tannier wĂ€hlt sie, und befiehlt, mit voller Kraft auf den Feind zuzufliegen. David versucht, Tannier dazu zu bewegen, sich und seine Crew mit den verbliebenen Rettungskapseln in Sicherheit zu bringen, was dieser ablehnt – das wenigste, was er tun könne, ist der Liandra Zeit zum Fliehen zu „erkaufen“ – woraufhin die Valen das feindliche Schiff rammt, was beide Schiffe zerstört.

WĂ€hrend David nun von Hiobsbotschaften fast erschlagen wird (Die Tachyonen-Kommunikation ist ausgefallen und es ist nur noch eine Kurzstreckenkommunikation möglich, wobei wenig Hoffnung auf einen Reparaturerfolg besteht. Ebenfalls ausgefallen sind die Sprungtriebwerke und die Liandra kann sich nur noch mit halber Geschwindigkeit im normalen Raum bewegen) und zur Überzeugung kommt, dass sie dennoch möglichst weit weg von dem Platz kommen mĂŒssen, an dem das feindliche Schiff zerstört wurde (es steht zu befĂŒrchten, dass nach diesem bald gesucht wird), soll Tafeek die aufgebrachten Diplomaten beruhigen. Diese reden wild durcheinander und fordern ihrem Status angemessene UnterkĂŒnfte – der einzige der ruhig bleibt, ist G’Kar.

In der Krankenstation untersucht Firell derweil Dulann und stellt fest, dass einige seiner inneren Organe verletzt sind und er innere Blutungen hat. Sie kann seinen Zustand zwar vorlĂ€ufig stabilisieren, aber allzu lange darf es nicht dauern, bis sie ihn in ein voll ausgerĂŒstetes Medlab bringen, wenn er Überlebenschancen haben soll. Dulann Ă€ußert, dass er spĂŒre, dass irgendetwas im Zusammenhang mit den Seelen der letzten Crew nicht in Ordnung sei. Derweil sind zwei feindliche Schiffe zurĂŒck gekehrt und scannen die Umgebung.


Dulann öffnet nun seine Augen und sieht einen toten Ranger ĂŒber sich stehen. Aus dessen Mund sind viele Stimmen zu hören und was man davon verstehen kann, ist, dass jemand die letzte Crew verraten hat. Der Ranger sagt noch, dass er nie das Gesicht des VerrĂ€ters gesehen habe und dreht sich ab.

Derweil ist einer der Diplomaten, Minister Kafta der Meinung, dass G’Kar stellvertretend fĂŒr die Diplomaten mit David reden solle. Er ist der Meinung, dass David sie alle unnötig in Gefahr bringe, es mĂŒsse doch in der NĂ€he einen Planeten mit atembarer AtmosphĂ€re geben. Die Liandra könnte dort landen, die Diplomaten dort absetzen und Hilfe holen. G’Kar macht Kafta gerade klar, dass er der Meinung ist, dass das Schiff aller Wahrscheinlichkeit nach einer Landung nicht mehr starten könne und daher dann an einem möglichen Landeplatz gefangen sei, als Tirl dazu kommt und G’Kar mitteilt, dass David in sprechen wolle. G’Kar geht mit einem die Diplomaten verwirrenden Spruch und Tirk erklĂ€rt einem Diplomaten die Herkunft seines Namens (vgl. Zitate).

David erlĂ€utert G’Kar, dass er einiges an dem vergangenen Gefecht mit den unbekannten feindlichen Schiffen seltsam finde. Er will sich deshalb mit G’Kar beraten, weil dieser vor seiner Zeit als Botschafter MilitĂ€rstratege war. Was David komisch vorkommt, ist, dass die feindlichen Schiffen zuerst die Maschinen der Valen beschossen hĂ€tten. Dann hĂ€tten sie die Kolonie zerstört, anschließend die Waffensysteme der Liandra angegriffen, dann aber gezögert. G’Kar hat dafĂŒr zwar eine (aus Sicht eines MilitĂ€rs) logische ErklĂ€rung, David ist aber dennoch der Meinung, dass der Feind die Valen nur kampf- und manövrierunfĂ€hig habe machen wollen statt sie zu zerstören. G’Kars Vermutung, dass der Feind so vielleicht habe herausbekommen wolle, wie viel die Diplomaten wĂŒĂŸten, sorgt bei David fĂŒr die Frage „Über was?“. Dies fĂŒhrt zu der Frage, was sich eigentlich auf Beta Durani 7 befinde, woraufhin G’Kar sagt, dass sie, genau um dies herauszufinden, nach Beta Durani 7 geflogen seien. Alles was G’Kar weiß, ist, dass die feindlichen Schiffe identisch wie die sind, die in letzter Zeit versucht hĂ€tten, die Allianz zu destabilisieren. Daraufhin hĂ€tte die Allianz erfahren, dass sich Informationen ĂŒber die neue Rasse auf Beta Durani 7 befĂ€nden.


G’Kar berichtet nun, dass es in jeder raumfahrenden Rasse einen Mythos ĂŒber eine Zeit gebe, in der sich alte und dunkle KrĂ€fte im Universum herumtrieben, die dann von einer noch grĂ¶ĂŸeren Kraft, einer Kraft des Lichtes, verjagt worden wĂ€ren. Bis vor Kurzem habe er das alles fĂŒr Mythen gehalten – dann habe eine Aufnahme vom archĂ€ologischen Team auf Beta Durani 7 erhalten.

Er legt einen Datenkristall ein, aus dem hervor geht, dass das Team von ArchĂ€ologen acht Meilen unter der OberflĂ€che des Planeten eine Stadt entdeckt hatte, die Milliarden von Jahren alt ist – Ă€lter als alles, was man zuvor gefunden hatte. Aus dort zu sehenden Hieroglyphen geht hervor, dass diese Stadt von einer alten Rasse erbaut worden war, die vor einer Milliarde Jahren die KrĂ€fte der Dunkelheit vertrieben hatte. Dieser Feind wurde demnach aus dem normalen Raum an einen Platz ewiger Dunkelheit – möglicherweise in einer parallelen Dimension – verbannt. Auch warnten die Hieroglyphen vor einer Zeit, zu der dieser Feind zurĂŒck kommen könnte und es gibt anscheinend Grund zur Annahme, dass es eine Verbindung zwischen diesem Fund und den angreifenden Schiffen gibt.

Nun erhĂ€lt David einen Statusreport. Die Waffen sind wieder bei 25% ihrer KapazitĂ€t, was immerhin dazu reichen wĂŒrde, einen sehr großen Felsen zu zerstören. Derweil entdeckt Kitaro auf seinen Sensoren, dass der Feind zurĂŒck gekehrt sei. Da es in jedem Kampf laut David drei Optionen gibt (Fliehen, KĂ€mpfen oder Verstecken) und die Liandra derzeit nicht fliehen oder kĂ€mpfen kann, entscheidet er sich fĂŒr das Verstecken – in einem Schweif eines vorbei ziehenden Planeten – zu dieser Zeit bekommt Dulann wieder Besuch vom Geist des toten Rangers, dem er diesmal mit MĂŒhe folgt.

Sarah muss sich derweil in der Waffenkammer wieder kickend und boxend betĂ€tigen – es gilt, die den Kometen verfolgenden Eisbrocken zu beobachten und diesen auszuweichen. Dennoch wird die Liandra von einem Brocken getroffen und erleidet einen Schaden an der HĂŒlle, so dass Luft entweicht. Da sie nicht wissen, ob die feindlichen Schiffe noch da sind, bewegen sie sich vorsichtig aus dem Kometenschweif und sehen, wie die feindlichen Schiffe im Hyperraum verschwinden. Firell hat unterdessen gemerkt, dass Dulann die Krankenstation verlassen hat und informiert David darĂŒber.


WĂ€hrend Dulann dem toten Ranger in einen nebligen Raum folgt und dort weiterhin Stimmen hört, fragt David Firell, ob Dulann irgend etwas gesagt habe, bevor er gegangen ist. Dulann hatte ĂŒber die Seelen der letzten Crew gesprochen und dass diese nicht ruhen können. David ist aber im Moment eher um das Wohlergehen der aktuellen Crew besorgt als dass er sich um das Schicksal der vergangenen Crew Gedanken machen kann.

David kennt Dulann nun seit drei Jahren und weiß, dass dieser leichte telepathische FĂ€higkeiten hat – aber er glaubt nicht, dass Dulann die Toten wirklich fĂŒhlen kann. Firell sagt ihm, dass die Minbari fĂŒr solche Dinge ein GespĂŒr hĂ€tten und dass selbst nur leicht telepathische Minbari wie Dulann da noch mehr spĂŒren könnten. Dies fĂŒhrt zu der Vermutung, dass das Schicksal der toten Crew eine Relevanz fĂŒr die jetzige Situation haben könnte. David beauftragt so viele Mitglieder der Crew, wie er irgendwie entbehren kann damit, nach Dulann zu suchen. Kurz danach erhĂ€lt er die Meldung, dass Dulann gefunden wurde.

In dem nebligen Raum sind die toten Ranger der vorigen Crew immer noch anwesend. Dulann, dessen Leben immer mehr in Gefahr gerĂ€t, je lĂ€nger er sich außerhalb der Krankenstation befindet, erzĂ€hlt David, dass jemand die alte Crew verraten habe und diese nun spĂŒrten, dass das Gleiche wieder geschehe. David hĂ€lt das fĂŒr unmöglich, da bei der Attacke alle jetzt auf der Liandra befindlichen auch dort oder auf der Valen waren. Dulann sagt David, dass er die Aufzeichungen ĂŒberprĂŒfen sollte, woraufhin dieser ihn daran erinnert, dass alle Aufzeichnungen gelöscht seien. Nun redet Dulann plötzlich mit der Stimme des toten Ranger und sagt David, dass er nach einem privaten Eintrag suchen solle, der nicht im Hauptsystem gespeichert war – das Passwort fĂŒr diesen Eintrag sei Entil'zha. Nachdem er dies gesagt hat, fĂ€llt Dulann in Ohnmacht.

Wenig hoffnungsvoll sucht David im Computersystem nach einem solchen Eintrag – und zu seiner Überraschung findet er ihn auch. Es ist ein Ranger zu sehen – der gleiche, der auch Dulann erschienen war, der kurz vor dem Tod steht. Er beschreibt die damalige Lage der Liandra und sagt, dass er nicht wisse, wer sie verraten habe – er habe das Gesicht des VerrĂ€ters nie gesehen. Er bittet darum, dass jemand sie rĂ€cht, da sie nicht in Frieden ruhen könnten, bevor sie gerĂ€cht seien. Er sagt noch den Satz „Wer auch immer uns ĂŒberlebt ist der, der uns getötet hat. Wir haben nie aufgegeben“ und stirbt – der Eintrag endet somit, Dulann lag also richtig.

Malcolm sieht noch nicht, wo da der Zusammenhang zur jetzigen Situation sein kann. Dulann hat David zwar erzĂ€hlt, dass es damals wie heute einen VerrĂ€ter an Bord gegeben habe, aber niemand, der nun an Bord der Liandra diene, sei an Bord der Liandra gewesen, als die letzte Crew getötet wurde. Doch der VerrĂ€ter muss ja nicht zwangslĂ€ufig die gleiche Person sein. Man erinnert sich wieder daran, dass die Valen zwar angegriffen wurde, der Feind aber gerade vermieden hatte, den Waffenbereich dort anzugreifen – nun findet David den Grund dafĂŒr: Dort befanden sich auch die Rettungskapseln. Also muss der Maulwurf an Bord der Valen gewesen sein. Da niemand außer Tannier wusste, wohin die Valen geflogen war, mĂŒssen die feindlichen Schiffe aber die Valen im Hyperraum außerhalb der Scannerreichweite verfolgt haben, bis sie ein Signal erhalten haben, dass man nun am Zielort sei. Also beauftragt David Kitaro damit, die Sensoren-Logs nach irgendwelchen ungewöhnlichen Signalen abzusuchen.


Im Frachtraum will derweil Minister Kafta gerade eine Luke öffnen, als Tirk herrein kommt und einen großen Container trĂ€gt. Er sieht Kafta, der sich damit herausredet, sich verlaufen zu haben. Tirk schickt ihn weg, da es dort zu gefĂ€hrlich sei, Kafta geht in Richtung der TĂŒr, dreht sich plötzlich um und schießt auf Tirk. Er trifft dessen Schulter, geht an ein Bedienfeld und steckt eine Karte in ein Relais.


Kitaro hat tatsĂ€chlich in den Aufzeichnungen der Kommunikationssignale ein seltsames Signal gefunden. Es ist ein einfaches dauerhaftes Signal das ĂŒber einen Sub-Channel von der Valen abgesandt wurde – und jetzt aus dem Frachtraum der Liandra gesendet wird. David lĂ€sst Kitaro das Signal stören und macht sich mit Malcolm und Sarah auf zum Frachtraum.


Dort teilen sich die drei auf, um den VerrĂ€ter zu umkreisen. Dieser ist gerade unterwegs zu einer Rettungskapsel, was David sieht. Er verfolgt ihn, Kafta schießt auf ihn und versucht, eine Rettungskapsel zu besteigen. David stellt ihn und ĂŒberwĂ€ltigt ihn nach kurzem Kampf. Derweil finden Malcolm und Sarah Tirk im Frachtraum – zwar verletzt, aber noch am Leben. Tirk erzĂ€hlt ihnen, dass Kafta der VerrĂ€ter ist.


Kafta wird verhaftet und in eine Arrestzelle gebracht, Malcolm und Sarah erzĂ€hlen nun David von Tirk und von dem Signal, das aus dem Frachtraum gesendet wurde. Dies wurde von Kitaro erfolgreich gestört, die Frage ist nur, ob das noch rechtzeitig geschah – sie hoffen es alle. Just in diesem Moment ruft sie Kitaro von der BrĂŒcke aus – das Signal ist offensichtlich durchgekommen – sie haben nun Gesellschaft.


Die feindlichen Schiffe sind nach wie vor außer Waffenreichweite, dennoch macht sich Sarah schon mal auf in die Waffenkammer. Na’Fell hat derweil Sensationelles geleistet – sie hat die Waffen auf 30% ihrer vollen Kraft gebracht und die Maschinen auf 80%. Dennoch wird die Liandra zwei bis drei Stunden brauchen, um mit ihrer derzeitigen Geschwindigkeit das nĂ€chste Sprungtor zu erreichen.


Die Liandra macht sich auf zum Sprungtor und ein feindliches Schiff eröffnet das Feuer. Aus der derzeitigen Entfernung können die Waffen des Feindes der Liandra noch nicht viel anhaben – je nĂ€her sie aber dem Sprungtor kommen wird, um so mehr Schaden wird das Feuer des feindlichen Schiffes anrichten.


Plötzlich setzt das feindliche Schiff eine Kugel ab, die direkt vor der Liandra aufgeht. Die Kugel enthielt Minen, die nun direkt vor der Liandra sind – es ist zu spĂ€t, diesen auszuweichen. Die Minen treffen das Schiff und reißen Löcher in die BrĂŒcke.


In der Waffenkammer gibt Sarah derweil ihr Bestes und versucht mit einer wahren Kick- und Boxorgie maximale Feuerkraft zu erreichen.

WĂ€hrend Na’Feel nun einen verzweifelten Kampf gegen die Wirkungen des feindlichen Feuers kĂ€mpft – nur noch wenige EinschlĂ€ge und das Schiff ist zerstört – kommt David eine Idee, wie er den Feind ausbremsen kann. Er beauftragt Malcolm, Kaftas Signalgeber in eine Rettungskapsel zu packen, diese mit einer ferngesteuerten ZĂŒndung zu versehen und loszuschicken. Er hofft, dass der Feind annimmt, dass Kafta die Flucht gelungen sei und diesen aufnimmt – der Plan geht auf, die Kapsel explodiert im fremden Schiff und dieses wird zerstört. Der letzte Einschlag in der Liandra hat allerdings deren Waffensystem so ĂŒberladen, dass dieses nur noch in einer Werft repariert werden kann und die Liandra nun völlig wehrlos ist.

David weiß, dass Kaftas Volk erst seit kurzem der Allianz angehört. Sie sind am Rande des Territoriums der Allianz beheimatet und seltsamerweise wurden ihre Schiffe nie angegriffen. Dies fĂŒhrt bei ihm zu dem Schluss, dass Kaftas Volk ein Abkommen mit den Feinden hat, zu dem auch gehört, Mitglied der Allianz zu werden, um diese auszuspionieren. Er versucht, Kafta zum Reden zu bringen, was aber erst nach dem Einsatz physischen Drucks durch David erfolgreich ist.

Soweit Kafta weiß, hat die feindliche Rasse keinen Namen im eigentlichen Sinne. Sie wird „Die Hand“ genannt. Die Hand Gottes, Die Hand des Todes, Die Hand, die heraus kommt und ganze Sonnen vernichtet. Diese Rasse hat anscheinend Tausende von Welten ausgelöscht und schwarze Asche hinterlassen, wo frĂŒher lebendige Planeten waren. FĂŒr Millionen von Jahren waren sie ausgesperrt, in der Dunkelheit gefangen auf der Suche nach einem Weg zurĂŒck in dieses Universum – jetzt haben sie ihn gefunden. David fragt nun nach den Schiffen, die sie angreifen. Kafta erwidert, diese Schiffe seien Spielzeuge, die „Die Hand“ denen gibt, die ihnen so dienen, wie Kafta „der Hand“ dient. Sie werden den Weg fĂŒr die RĂŒckkehr „der Hand“ bahnen. Ein Teil dessen sei es, die Allianz zu unterwandern, da diese „der Hand“ Widerstand leisten könnte. Er fĂŒgt hinzu, dass David nicht gesehen habe, was er gesehen habe – verglichen zu „der Hand“ seien die Schatten nicht mehr als Insekten gewesen. David fragt, warum „die Hand“ an so einem unbedeutenden Wesen wie ihm, Kafta, interessiert sei, wenn sie doch so mĂ€chtig seien, worauf hin Kafta nur antwortet, dass „die Hand“ LoyalitĂ€t belohne, was deren einzige Tugend sei. Auch wĂŒssten sie nicht, wie viel Kafta ĂŒber ihre PlĂ€ne wisse und könnten daher nicht erlauben, dass Kafta Minbar fĂŒr weitere Befragungen erreiche. Auch könne sie niemand stoppen und man könne sie nicht besiegen. Man könne ihnen nur folgen oder von ihnen zu Staub zertreten werden.


Die Liandra hat das Sprungtor vor Minbar erreicht – Sarah, die noch immer in der Waffenkammer ist, schaut sich um. Sie können das Sprungtor nicht passieren, da ein feindliches Schiff wie eine Spinne im Netz davor sitzt und auf die – waffenlose – Liandra wartet. Es feuert nicht, da auch den Feinden klar ist, dass die Liandra waffenlos ist – und das nĂ€chste Sprungtor zwei Monate entfernt ist.

Das feindliche Schiff nimmt Kontakt zur Liandra auf und man sieht ein Hologramm von deren Captain erscheinen. Sie fordern die Liandra auf, Kafta herauszugeben, um ihn vor weiterer Befragung zu schĂŒtzen. Sollte sich die Liandra weigern, wĂŒrden sie sie zerstören – sollten sie Kafta heraus geben, wĂŒrden sie am Leben bleiben – sie geben David Bedenkzeit – niemand an Bord der Liandra glaubt allerdings wirklich, dass man sie am Leben lĂ€sst, falls sie Kafta frei lassen – das wĂ€re taktisch unklug.

Auf der Krankenstation versucht David Dulann davon zu ĂŒberzeugen, dass alles in Ordnung ist – erfolglos, denn Dulann kennt die Wahrheit und fragt David, was dieser zu tun gedenke. David ist jedoch ratlos – es ist wieder die gleiche Situation wie auf der Enfalli: Keine Waffen, die Maschinen am Aufgeben
 Dulann aber widerspricht, denn David ĂŒbersieht einen Unterschied: Dieses Mal steht ihnen nur ein Schiff gegenĂŒber. Als David meint, dass er alle Tricks schon genutzt habe und ihm nichts bleibe, schlĂ€gt Dulann vor, genau das zu nutzen – nichts. David versteht dies erst mit Verzögerung, rennt dann aber nach draußen und beauftragt Malcolm damit, einige Dinge mit dem Gefangenen zu tun – er will dem Feind genau das geben, was dieser verlangt.

Anschließend nimmt er Kontakt zum feindlichen Schiff auf und gibt diesem bekannt, dass er ihre Forderungen erfĂŒllen werde. Die Crew kann es kaum glauben, denn ein Trick kann dieses Mal nicht funktionieren. Im Wissen um das, was David mit dem anderen Schiff bei Beta Durani 7 gemacht hat, wĂŒrden sie die Rettungskapsel scannen und ĂŒberprĂŒfen, ob sie einen Sprengsatz enthalte – und ob Kafta darin ist. Wenn dem Feind irgend etwas komisch vorkommen sollte, wĂŒrde er die Liandra mit Sicherheit zerstören – David stimmt dem zu.

Die Rettungskapsel wird gestartet und David sorgt dafĂŒr, dass sie sich genau vor der Liandra bewegt. Sie wird vom fremden Schiff gescannt und Kafta wird von diesen befragt – er sagt dem Feind, dass er sicher sei und wĂŒnsche, an Bord gebracht zu werden. Der Captain des feindlichen Schiffes Ă€ußert sich zufrieden – auf Davids RĂŒckfrage, wie es nun mit dem freien Geleit aussehe, befiehlt er ihm, zu warten. Die Rettungskapsel wird an Bord des feindlichen Schiffes geholt – Sarah zeigt derweil ihren Missmut darĂŒber, dass David nachgegeben hat.


An Bord des feindlichen Schiffes geht einer der Crew auf die Rettungskapsel zu und öffnet sie. Darin befindet sich Kafta – sein Mund ist mit Klebeband verklebt. Auf dem Band ist in großen Buchstaben „BOOM“ geschrieben – und tatsĂ€chlich, die Öffnung der Kapsel war mit FĂ€den an Handgranaten befestigt, so dass diese scharf wurden durch das Bewegen der TĂŒr – sie explodieren und mit ihnen das feindliche Schiff.

An Bord der Liandra reagiert die Crew erstaunt. Kitaro weigert sich, das Schiff auch nur minimal weiter zu bewegen, bevor ihm jemand gesagt hat, was gerade passiert ist. David erzĂ€hlt ihm von Butch Cassidy und Sundance Kid und davon, wie diese einen Zug ausgeraubt hatten, einige Tage warteten und wieder auf die gleiche Weise den gleichen Zug ausraubten – niemand hatte erwartet, dass sie das tun wĂŒrden. Und da er, David, nichts Neues mehr auf Lager hatte, musste er auch den gleichen Trick zweimal nutzen. Da er jedoch wusste, dass die Aliens nach Sprengkapseln scannen wĂŒrden, lieh er sich 50 Handgranaten aus der Waffenklammer. Und Malcolm hatte Kafta „gespielt“, weshalb es David so wichtig gewesen war, dass die Kapsel genau vor der Liandra fliegt, damit es so aussah, als ob das Signal aus der Kapsel kĂ€me. Der Crew hatte er nichts im Vorfeld gesagt, da er wollte, dass ihre Reaktionen authentisch sind – nach dieser AufklĂ€rung springt die Liandra durch das Sprungtor.

David muss sich erneut vor dem Rat verantworten – Sindell lobt aber dieses Mal seine Handlungen. David selbst meint, seine Handlungen seien aus Verzweiflung geboren gewesen und er sei nicht stolz darauf. Er fragt sich, ob er mehr hĂ€tte tun können, ob er einen anderen Weg hĂ€tte finden können. Nachdem der Rat von den Vorkommnissen im Detail erfahren hat, fragt sich Sindell, ob es nicht besser hĂ€tte laufen können, wenn sie David statt Tannier das Kommando ĂŒber die Valen gegeben hĂ€tten, doch David verteidigt Tannier und sagt, dass dieser sehr ehrenhaft gehandelt habe – immerhin hatte dieser sein Leben geopfert, um der Liandra die Flucht zu ermöglichen, also aus den UmstĂ€nden alles, was irgend möglich war, heraus geholt.


G’Kar stĂ¶ĂŸt dazu und Ă€ußert, dass auch er der Meinung sei, dass David sein Bestes gegeben haben. Er tue, was er könne mit dem, was ihm gegeben sei. Auch sagt er, dass man die Vergangenheit nicht Ă€ndern könne, man könne nur daraus lernen und versuchen, eine Zukunft zu gestalten, in der solche IrrtĂŒmer nicht mehr geschehen, fĂŒgt aber hinzu, dass sie leider am zweiten Teil noch arbeiten wĂŒrden. „Wohin gehen wir von hier aus?“, fragt er zum Schluss.

Als David die Reparaturarbeiten an der Liandra beobachtet, kommt Sarah dazu und bringt ihm gute Neuigkeiten aus dem Krankenhaus, wo sie Dulann besucht hatte. Dieser wird in wenigen Tagen wieder voll hergestellt sein – bei Tirk dĂŒrfte es ein wenig lĂ€nger gehen. Sie sind sich einig, dass sie diesmal nicht „unfertig“ mit der Liandra starten wollen, auch wenn sie das einzige verfĂŒgbare Schiff ist. Die Seelen der letzten Crew mĂŒssten nun eigentlich verstummt sein, da diesmal der VerrĂ€ter gefunden und das Schiff gerettet wurde.

Wieder an Bord der Liandra ist sie dieses Mal quasi ein Taxi fĂŒr G'Kar. David fragt diesen nach seinen Reisen mit Lyta, aber G'Kar will darĂŒber nichts erzĂ€hlen. Er meint, dass der Weg, den er ging nicht der Weg Davids sei. Davids Weg wĂŒrde ihm etwas noch Erstaunlicheres zeigen und er wĂŒrde auch in guter Begleitung sein. Derweil hat die Liandra das Epsilon-Sprungtor erreicht.

Sie springen in den Normalraum bei Babylon 5. Die Crew wird dieses Mal nicht mit an Bord der Station kommen – es besteht aber die Aussicht, dass sie beim nĂ€chsten Mal ein paar Tage bleiben könnten – David jedenfalls war noch nie auf Babylon 5. G'Kar sagt ĂŒber die Station nur, dass sie ein spezieller Ort sei – ein Ort guter und schlechter Zeiten, ein Ort des Schmerzes und des Wachstums – am Ende jedoch ein Ort großer Hoffnung. Wann immer er aber an Bord komme, solle er sich an eine Sache erinnern – niemand dort sei genau so, wie er scheine
 nur, wer sei das ĂŒberhaupt. Dann wird G'Kar auf Babylon 5 abgesetzt.