Babylon 5 Universum


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1x04 "The River Of Souls"

[Der Fluss der Seelen]


 ę Synopsis :: Review :: HintergrŁnde :: Notizen :: Synchrobug :: Zitate :: Eure Meinung (2) Ľ 

 Synopsis
Eine Gruppe menschlicher Arch√§ologen nimmt in einer H√∂hle Ausgrabungen vor. Der Chef der Gruppe, Dr. Bryson, fordert sie dazu auf, weiter zu machen, w√§hrend sein Kollege, Klaus, aufh√∂ren m√∂chte. Die Leute sind m√ľde und wollen eine Pause machen, die ihnen Dr Bryson verwehrt. Als er an einer Steinwand eine Art Schnitzerei erkennt (die bisher frei gelegten W√§nde waren alle ungeschm√ľckt), wei√ü er, dass er auf dem richtigen Weg ist. Er bricht die Schnitzerei weg und findet ein gro√ües Medaillon darunter. Eine Seite des Medaillons zeigt das Symbol des Lebens, die andere Seite das des Todes, zusammen bedeuten die Symbole "Leben im Tod", also ewiges Leben. Auch das Medaillon bricht er heraus und das Team schl√§gt ein Loch in die Wand, dahinter sieht man eine Art Gew√∂lbekammer. An den Seitenw√§nden der Kammer befinden sich Tausende Reihen leuchtender Kugeln.

W√§hrend au√üerhalb des Tunnels durch die √Ėffnung der Kammer ein Alarm aktiviert wird, erz√§hlt Bryson Klaus darin, dass die Kugeln Seelen enthalten, was Klaus, der nur an das glaubt, was er sehen, h√∂ren und ber√ľhren kann, nicht so recht glaubt. Auch ist er ein wenig sauer, da ihm Bryson gesagt hatte, dass man mit dieser Ausgrabungsmission Geld machen k√∂nnte. Bryson sagt, dass dies nach wie vor gelte, aber nur als Nebenprodukt des eigentlichen Gewinns der Mission - Unsterblichkeit.

Als Bryson seine Hand √ľber eine der Kugeln h√§lt, f√ľllt sich das Gew√∂lbe auf einmal mit dem Fl√ľstern unz√§hliger Seelen. Pl√∂tzlich verstummt das Fl√ľstern und man h√∂rt drau√üen ein Raumschiff fliegen. Klaus verl√§sst mit den anderen Teammitgliedern das Gew√∂lbe und flieht, nur Bryson scheint seinen Fund nicht aufgeben zu wollen und bleibt zur√ľck. Dabei sieht er eine besonders gro√üe Kugel, nimmt seinen Mantel und wickelt ihn darum, w√§hrend die anderen Kugeln ihr Fl√ľstern wieder aufnehmen.

Dr. Bryson klettert aus dem Gew√∂lbe und bewegt sich durch die Tunnel, die sein Team gegraben hatte, zur√ľck nach draussen. Er sieht, wie ein fremdes Schiff auf die fliehenden Teammitglieder feuert und bleibt im Tunnel zur√ľck, um sich vor dem Angreifer zu verstecken. Dabei wird seine Aufmerksamkeit auf die Kugel gelenkt, die anscheinend auf telepathischem Wege zu ihm spricht. Als die Angriffe aufgeh√∂rt haben, wagt er sich mit seiner Beute aus dem Tunnel heraus.

Auf Babylon 5 findet Corwin Captain Lochley, wie sie √ľber den Zocalo flaniert und die ruhige und friedliche Atmosph√§re genie√üt. Sie fragt Corwin, ob dieser den Pauli-Effekt kenne. Wolfgang Pauli sei ein Physiker des 20. Jahrhunderts gewesen, der eine seltsame "Begabung" gehabt habe: Wann immer er in ein Labor eingetreten sei, sei dort irgend etwas schief gelaufen - irgend eine Ger√§tschaft habe ihren Geist aufgegeben oder sei zu Bruch gegangen - meist eine sehr teure Maschine. Nach einer Anekdote sei einmal ein besonderes Ger√§t explodiert, als Pauli nicht im Raum gewesen sei - alle h√§tten gedacht, dass damit der Beweis erbracht sei, dass es in Wahrheit keinen Pauli-Effekt gebe, bis sich heraus stellte, dass just im Moment der Explosion Pauli in einem Zug am Labor vorbei gefahren sei.

Ein solches Ph√§nomen gebe es jetzt wieder - den "Sheridan-Garibaldi-Effekt". Pers√∂nlich vermisse sie die beiden, aber seitdem beide von der Station gegangen seien, seien die meisten Probleme ebenfalls verschwunden, Babylon 5 sei nun fast einfach zu verwalten. Als Lochley nachfragt, warum er sie gesucht habe, sagt ihr Corwin, dass Garibaldi gerade die Station betreten habe. Just in diesem Momant beginnt ein Kampf auf dem Zocalo zwischen einem Menschen und einem Brakiri, Lochley hat auf einmal das Gef√ľhl, Kopfschmerzen zu bekommen.

Ein Mann steigt aus dem Turbolift und bewegt sich durch einen d√ľsteren Korridor. Vor einer T√ľr bleibt er stehen und klopft drei Mal. Die T√ľr √∂ffnet sich und dahinter sieht man einen gro√üen, von Neonlicht √ľberfluteten Raum mit Bildern von verschiedenen M√§nnern und Frauen an der Wand. Er fragt den Eigent√ľmer, ob seine Bestellung bereit sei, dieser √ľberpr√ľft die vollst√§ndige Bezahlung und aktiviert das Hologramm einer sehr leicht bekleideten Frau - zur offensichtlichen Freude seines Kunden.

Der Eigent√ľmer zeigt seinem Kunden einen blauen, verkabelten Anzug und fragt, ob dieser noch Instruktionen brauche, doch sein Kunde hat es anscheinend sehr eilig und folgt der holografischen Prostituierten in ein Hinterzimmer. W√§hrend sich der Eigent√ľmer dann mit seiner Sekret√§rin unterh√§lt, h√∂rt er das Ger√§usch eines Elektroschocks, gefolgt von einem Schrei, was ihn sehr √§rgerlich macht. Er nimmt sich vor, seinem Kunden das Doppelte zu berechnen, falls dieser den Anzug besch√§digen sollte.

Lochley trifft sich mit Garibaldi, der ihr von seiner Ehe mit Lise Hampton-Edgars und von seiner Leitung des Imperiums von Edgars Industries erz√§hlt. Er ist gerade dabei, alle geheimen Projekte und Forschungsprogramme zu √ľberpr√ľfen, die William Edgars einst begann, aber nie jemandem davon erz√§hlt hatte. In den letzten sechs Monaten war er damit besch√§ftigt, diese Projekte zu identifizieren und herauszufinden, wer jeweils bei den Projekten involviert ist. Die guten Projekte l√§sst er weiterlaufen, die schlechten stellt er ein. Auch sein Besuch auf der Station h√§ngt mit diesen Nachforschungen zusammen ‚Äď die Station liegt auf halbem Weg zwischen dem Mars und einem Forscher, so dass er sich hier mit diesem treffen will. Er m√∂chte herausfinden, wozu dieser das ganze Geld braucht und dann wieder zur√ľck auf den Mars fliegen. Er meint, Lochley w√ľrde nicht einmal merken, dass er an Bord der Station ist ‚Äď Lochley ist sich da hingegen nicht so sicher.

Lochleys Com-Link unterbricht die beiden ‚Äď ihr wird mitgeteilt, dass Garibaldis Verabredung drau√üen warte. Sie ist ein wenig ungehalten, dass Garibaldi einfach entschieden hat, dass das Treffen in ihrem B√ľro stattfinden soll. Nach einigen Fozzeleien zwischen den beiden fragt Lochley noch, ob er noch trocken sei, was er zu ihrer Freude bejaht.

Dr. Bryson betritt das B√ľro und wird Lochley als Arch√§ologe, der sich aber nun darauf spezialisiert hat, Altersbestimmungen vorzunehmen. Lochley hat in diesem Bereich einige Kenntnisse, was Bryson verwundert, da er in seinem Leben erst wenige Menschen getroffen hatte, die √ľberhaupt etwas √ľber die Technik der Altersbestimmungen wissen. Garibaldi wirkt w√§hrend des Fachsimpelns der beiden etwas gelangweilt und unterbricht dieses schlie√ülich mit der Bemerkung, dass Dr. Bryson und er noch ein Gespr√§ch zu f√ľhren h√§tten. Lochley fragt Bryson abschlie√üend noch, ob er etwas interessantes gefunden habe, w√§hrend man in dessen Quartier die gro√üe Kugel pulsierend in einer von Brysons Taschen liegen sieht.

Bei einem gemeinsamen Essen reden Garibaldi und Bryson √ľber William Edgars. Bryson ist traurig √ľber die Nachricht seines Todes und ist der Meinung, dass Edgars ein guter Mensch gewesen sei. Garibaldi hat hier eine andere Meinung und sagt, dass Edgars ein Verr√ľckter und ein Kontrollfreak gewesen sei. Bryson meint dazu, dass nur ein Verr√ľckter und ein Kontrollfreak solche Summen in die Wissenschaft stecken w√ľrde. Garibaldi meint dazu, dass es Edgars nicht um die St√§rkung der Wissenschaft oder einen Dienst an der Menschheit gegangen sei, sondern darum, dass er alles besitzen wollte, was man besitzen kann. Edgars habe erfinden wollen, was er nicht kaufen konnte und alles, was er nicht erfinden konnte, habe er kaufen wollen. Wie auch immer wird ihn Bryson wohl immer in guter Erinnerung behalten, da er willens war, ihm Geld f√ľr seine Arbeit zur Verf√ľgung zu stellen.

Garibaldi fragt Bryson nun nach der konkreten Ausrichtung seiner Forschungen und warum er ihn weiterhin mit zwei Millionen Krediteinheiten pro Jahr unterst√ľtzen soll. Bryson erkl√§rt ihm, dass sein Projekt mit der Erforschung der Unsterblichkeit zu tun h√§tte. Mittlerweile k√∂nnten die Menschen ihr Leben auf 110 bis 115 Jahre ausdehnen. Manche au√üerirdischen Rassen k√∂nnten zwei- bis dreimal so alt werden. Noch √§ltere Rassen k√∂nnten Tausende von Jahren lang leben und wieder andere h√§tten den Tod vollkommen besiegt. Er fragt Garibaldi, ob er sich etwas Wertvolleres als die Unsterblichkeit vorstellen k√∂nne.
Garibaldi: ‚ÄěNun, das h√§ngt von drei Dingen ab. Erstens: Gibt es das wirklich? Zweitens: Wieviel kostet es? Und drittens: Wer wird davon profitieren? Die Antwort auf Frage Nummer drei wiederum d√ľrfte unter Ber√ľcksichtigung der wahrscheinlichen Antwort auf Nummer zwei lauten: Wahrscheinlich nur die reichen Leute.‚Äú
Bryson: ‚ÄěDas war die Idee dahinter. Mr. Edgars erwartete sich gro√üe Gewinne, wenn er die Antwort auf die Frage nach ewigem Leben finden sollte.‚Äú
Garibaldi: ‚ÄěUnd, haben Sie sie gefunden? Sie sind nun seit drei Jahren an diesem Projekt. Sind sie auch nur ein wenig n√§her am Ziel als am Anfang?‚Äú

Bryson denkt, dass dem so sei. Er erz√§hlt ihm, dass er k√ľrzlich etwas entdeckt habe, nach dem er die letzten 20 Jahre gesucht habe. Dieser Fund k√∂nnte der Schl√ľssel zum ewigen Leben sein. Garibaldi m√∂chte daraufhin mehr Details wissen, doch Bryson meint, er m√ľsse erst noch den Fund analysieren. Garibaldi hingegen m√∂chte nicht warten. Er zeigt zwar Verst√§ndnis daf√ľr, dass Bryson seinen Fund erst analysieren will, meint aber, dass dies nicht das Einzige Ergebnis der vergangenen drei Jahre sei. Bryson k√∂nnte ihm zumindest einen Abriss √ľber seine Forschungsergebnisse der vergangenen drei Jahre geben ‚Äď daf√ľr setzt ihm Garibaldi eine Frist von einem Tag.

Corwin bringt nun Mr. Clute, den Kunden des Holobordells von zuvor, in Lochleys B√ľro. Dieser beschwert sich √ľber das mangelhafte Equipment des Bordells, das lebensgef√§hrlich sei. Lochley ist √ľberrascht, zu h√∂ren, dass es auf der Station ein Holobordell gibt. Clute meint, dass der Eigner des Holobordells ihm gesagt hatte, dass sein Betrieb von der Station genehmigt sei, was Lochley mit der Antwort quittiert, dass in Down Below jedes zweite Gesch√§ft l√ľgen w√ľrde, was seine Genehmigung angeht. Sie verspricht, dass Zack der Sache nachgehen wird.

Als Mr. Clute gegangen ist, schenkt Corwin Lochley eine ‚ÄěLiebeskeule‚Äú. Das ist eine art Basebalschl√§ge, der immer, wenn man damit auf etwas schl√§gt ‚ÄěIch liebe Dich‚Äú oder ‚ÄěIch vergebe Dir‚Äú sagt. Das ist nicht unbedingt ein Geschenk, das Lochley in Entz√ľcken versetzt, dennch bedankt sie sich h√∂flich.

In seinem Quartier untersucht Bryson unterdessen die gro√üe Kristallgugel. Er hat dazu eine Vorrichtung unter Strom gesetzt, so dass er mit deren Hilfe in die Kugel hineinsehen kann. Er sieht die Gestalt einer Person darin und versucht, mit dieser zu kommunizieren. Bei seinem Eintrag in sein pers√∂nliches Logbuch erf√§hrt man das Datum ‚Äď 11. Juni 2263.

Zack stattet nun dem Holobordell einen Besuch ab. Er geht zum Eigner, Jacob Mayhew, und sagt diesem, er solle seine Sachen packen und verschwinden. Dieser weigert sich, er habe die R√§umlichkeiten f√ľr sechs Monate gepachtet und im Voraus bezahlt. Er tue auch nichts illegales, sondern habe die Genehmigung, auf der Station einen nicht n√§her bezeichneten Unterhaltungsbetrieb zu betreiben, was er mit Hilfe seines Anwalts auch verteidigen werde. Er erkl√§rt Mayhew, dass er aus jedem Foto, das man ihm bringt, ein Hologramm schaffen kann, mit dem man dann unter Benutzung des speziellen Anzugs intim werden k√∂nnte. Zack fragt dann, ob Mayhew das Recht h√§tte, die Bilder dieser Leute zu verwenden, doch Mayhew verweist darauf, dass es nur verboten sei, Bilder zu ver√∂ffentlichen. Was er tue, sei privat, also breche er nicht das Gesetz und w√ľrde daher auch nicht gehen.

Zack hat zwar diese Runde verloren, doch lässt er betont laut beim Verlassen des Holobordells die Bemerkung fallen, dass das Equipment dort sehr gefährlich sei und er sich wundere, dass noch niemand einen Schlag bekommen haben. Einige Kunden im Warteraum nehmen das zum Anlass, zu gehen.

Bryson denkt, dass die Wesen in der Kugel versuchen, mit ihm zu kommunizieren. Er gibt der Vorrichtung mehr Energie und so kommt die Gestalt des Wesens von zuvor nun aus der Kugel hinaus und erscheint im Zimmer. Es ist eine Seele, die ihn bittet, sie schlafen zu lassen, sie sterben zu lassen. Bryson zeigt sich mehr davon begeistert, dass die Seele eben nicht tot ist, doch die Seele meint, Bryson verstehe nicht und solle sie in Ruhe lassen. Die nun √§rgerliche Seele kehrt in die Kristallkugel zur√ľck und Bryson beeilt sich, den Vorfall zu dokumentieren.

Ein wenig später ist Bryson bei der Dokumentation eingeschlafen. Dabei stößt er gegen die Kugel und diese rollt gegen die Vorrichtung, die er zuvor benutzt hatte. Dadurch geht eine Art Energiestoß durch die Vorrichtung in die Energieleitungen der Station.

Im blauen Sektor patrouilliert Zack, als er plötzlich eine Frau schreien hört. Er strahlt sie mit seiner Lampe an und merkt, dass sie eine Art Hologramm ist. Sie fragt wieder und wieder, wo ihre Kinder seien. Plötzlich wandelt sie sich in einen Energieblitz, der durch ihn durch geht.

Auf dem Zocalo bekommt Lochley beim Fr√ľhst√ľck Besuch vom sehr schleimig wirkenden Rechtsanwalt des Bordelleigners. Sie haben sie wegen Behinderung des Gesch√§fts, Bel√§stigung, Verletzung des Rechts auf freie Rede und Verunglimpfung verklagt. Er wird einige Millionen Krediteinheiten von ihr und von Babylon 5 verlangen ‚Äď wenig √ľberraschend reagiert Lochley gereizt.

Garibaldi kommt nun wie angek√ľndigt bei Dr. Bryson in dessen Quartier vorbei und findet dieses in einem sehr unordentlichen Zustand und den Doctor in einer orientierungslos scheinenden Stimmung vor. Als Garibaldi nach den versprochenen Dokumentationen fragt, zeigt ihm Bryson eine Schachtel voll mit verbranntem Papier. Er sagt Garibaldi, dass das, was er entdeckt habe, seine ganze fr√ľhere Arbeit unwichtig mache. Er schickt Garibaldi weg und meint, er wolle keine weiteren Zahlungen mehr.

Zack und Lochley unterhalten sich derweil √ľber die Klagesituation. Zack ist der Meinung, dass der Eigner des Bordells verr√ľckt sei, da er nicht gewinnen k√∂nne, was Lochley mit der Bemerkung quittiert, dass die Leute nicht nur klagen, um zu gewinnen. So k√∂nne der Rechtsanwalt das Verfahren auch einfach nur so in die L√§nge ziehen, dass bis zu seinem Abschluss der Pachtvertrag des Eigners l√§ngst ausgelaufen sei. Zack fragt daraufhin, ob sie nun einfach aufzugeben gedenke. Man habe schlie√ülich den Schatten widerstanden und Angriffe auf die Station √ľberstanden, da k√∂nne man doch nicht einem Rechtsanwalt einfach nachgeben.

Lochley will nicht aufgeben, aber sie m√∂chte einen ‚Äědiskreteren‚Äú Weg, um damit umzugehen. Sie ordnet an, dass Zack einen Wartungscheck f√ľr die Ausr√ľstung des Bordells durchf√ľhren solle. Zack erz√§hlt ihr von der ‚ÄěFrau‚Äú, die er gesehen hat und fragt, ob das eines von Mayhews Hologrammen gewesen sein k√∂nnte. Lochley meint aber, dass diese nicht dort funktionieren k√∂nnten, es sei denn, sie h√§tten mehr Energie. Nun kommt Garibaldi in ihr B√ľro und sagt ihr, dass er seine Gesch√§fte auf der Station erledigt habe und nun verschwinden werde. In diesem Moment wird Lochley aus dem Kontrollzentrum alarmiert, dass etwas Ungew√∂hnliches durch das Sprungtor komme. Bryson bekommt eine telepathische Nachricht aus der Kugel ‚Äď die Seelen wissen, dass ein Seelenj√§ger angekommen ist.

Garibaldi erkennt das Schiff ebenfalls als zu einem Seelenj√§ger geh√∂rend und erkl√§rt Lochley, die bis dahin glaubte, dass die Seelenj√§ger nur Legenden seien, dass diese nur k√§men, wenn jemand am Sterben sei. Zack beginnt zu husten und die beiden schauen ihn an. Gereizt mein Zack, dass er lediglich eine trockene Kehle habe. Da Garibaldi Erfahrung mit Seelenj√§gern hat, bittet ihn Lochley, den Ankommenden mit ihr zusammen zu begr√ľ√üen. Bevor sie gehen, zieht Garibaldi aber noch Zack damit auf, dass er ein wenig blass aussehe.

Garibaldi, Lochley und Zack treffen unter Begleitung eines Sicherheitsteams dann den ankommenden Seelenj√§ger. Dieser erkl√§rt ihnen, dass er nicht gekommen sei, weil jemand im Sterben liege, sondern, um etwas wieder zu bekommen, was ihm gestohlen worden sei und sich auf der Station befinde. Sie fragen den Seelenj√§ger, wie er den Weg nach Babylon 5 gefunden habe. Die Lichter dimmen ein wenig und der Seelenj√§ger zeigt ihnen ein eine kleine Kugel mit den Seelen des arch√§ologischen Teams von Bryson. Menschliche Gesichter, die schreien, sieht man in der Kugel. Die Seelen sagten ihm, dass Bryson der Dieb ist ‚Äď Lochley ist ver√§rgert, da sie ihre Theorie vom Sheridan/Garibaldi-Effekt nun best√§tigt sieht.
Auf die Frage von Garibaldi, was Bryson gestohlen habe, h√∂rt man den Seelenj√§ger genau dies und die Mission seines Ordens erkl√§ren, w√§hrend man sieht, dass Bryson die Kugel in eine Art technisches Gebiet der Station ‚Äď m√∂glicherweise in der N√§he der Reaktoren ‚Äď gebracht hat.

Der Seelenj√§ger erkl√§rt, dass sein Orden die seltensten Seelen einsammle ‚Äď die Poeten, die Philosophen, die K√ľnstler und andere f√ľhrende Pers√∂nlichkeiten. Sie sammelten all diese Seelen und die Seelen, die nun gestohlen seien, seien unter den Seltensten der seltenen Seelen gewesen.

W√§hrend man nun eine wundersch√∂ne Welt mit verschiedenen Monden sieht, erz√§hlt er davon, wie vor Tausenden von Jahren eine sehr fortschrittliche Rasse auf dem Planeten Ralga gelebt habe. Diese h√§tten sich entschieden, ihren Planeten nicht zu verlassen und ‚Äějenseits der Sterne‚Äú zu wandeln und sie seien eine sehr exquisite Rasse von Poeten, Tr√§umern, Philosophen und anderen f√ľhrenden Pers√∂nlichkeiten gewesen, eine Rasse die sehr weise gewesen sei und ihrer Zeit weit voraus ‚Äď aber kurz davor, zu sterben.

Nun sieht man, wie √ľber Ralga eine gro√üe Flotte von Schiffen der Seelenj√§gern fliegt und dazu erkl√§rt der Seelenj√§ger, dass sein Orden von dem bevorstehenden Tod der Rasse gewusst habe. Sie h√§tten das gef√ľhlt, da sie vom Geruch des Todes angezogen w√ľrden. Der Verfall eines K√∂rpers sei wie ein Leitstrahl f√ľr sie und sie seien sofort nach Ralga gekommen, da sie den Tod von Milliarden Seelen f√ľhlen konnten. Warum dies geschehen sollte ‚Äď ob wegen Krankheit, Krieg oder einer Naturkatastrophe, h√§tten sie dabei nicht gewusst und das sei ihnen auch nicht wichtig gewesen. Alles was z√§hle, sei dass es geschehe und so h√§tten sie entschieden, alle Seelen dort zu retten ‚Äď eine gesamte Welt von Seelen, eingefangen im Moment des Todes.

In Lochley B√ľro f√ľhrt der Seelenj√§ger seine Ausf√ľhrungen fort und erkl√§rt, dass die Aktion auf Ralga eine der gr√∂√üten Aktionen seines Ordens √ľberhaupt gewesen sei. Nur drei Mal in ihrer Geschichte h√§tten die Seelenj√§ger etwas derartiges getan. Es sei dann entschieden worden, die Seelen aus Ralga in eine ihrer Galerien zu lagern, wo sie nie alleine sein sollten und mit anderen Seelen reden k√∂nnten. Sie seien sich sehr sicher gewesen, dass den Ort dieser Galerie niemand kennt, was sich nun als falsch heraus gestellt habe.

Es entsteht nun eine Debatte √ľber Seelen und die Rechte an Seelen. Garibaldi macht klar, dass er nicht an Seelen glaube, w√§hrend Zack von deren Existenz √ľberzeugt ist, aber meint, dass die Seelenj√§ger kein Recht h√§tten, Leute so einzusperren, wie sie es tun. Der Seelenj√§ger argumentiert, dass die Alternative dazu der Tod sei, w√§hrend Zack sagt, es gebe noch den Himmel, was der Seelenj√§ger wiederum bestreitet. Es gebe keinen Himmel, nur den Tod.

Kurz danach nimmt Corwin Kontakt zu Lochley auf. Er sagt ihr, dass er Dr. Bryson nicht finden k√∂nne und dass es so aussehe, als ob dieser eilig seine Sachen gepackt habe. Der Seelenj√§ger erkl√§rt den Anwesenden nun, dass die Seelen Bryson gesagt haben m√ľsste, dass er gekommen sei. Zack zeigt sich √ľberrascht von dem Gedanken, dass Seelen zu Lebenden sprechen k√∂nnten. Der Seelenj√§ger sagt dazu, dass eine Person umso mehr die Stimmen der Seelen h√∂ren k√∂nne, je l√§nger sie in deren Gesellschaft sei. Er m√ľsse die Kristallkugel nun schnell bekommen, da Seelenj√§ger die Einzigen seien, die in Gegenwart der Seelen sicher seien.

Auf Lochley Frage, was er mit ‚Äěsicher‚Äú meine, antwortet er, dass schon in einer Seele, in einem Geist genug St√§rke liege, um das Universum zu ver√§ndern und fragt, ob sie sich vorstellen k√∂nne, wie viel St√§rke in einer Milliarde Seelen sei, die alle nur entkommen wollten. Lochley kann sich noch Schlimmeres vorstellen ‚Äď n√§mlich, wenn die Seelen nicht nur auf die Flucht, sondern auf Rache aus seien. Sie fragt, was diese dann tun k√∂nnten. Das h√§nge, so der Seelenj√§ger davon ab, ob sie jemanden f√§nden, den sie beeinflussen und dirigieren k√∂nnten ‚Äď jemanden mit dem Wissen und den Ressourcen, das zu tun, was sie nicht tun k√∂nnten. Wenn sie so jemanden f√§nden, seien sie zu ziemlich allem in der Lage.

W√§hrend Bryson nun in seinem Versteck mit den Seelen kommuniziert und mit diesen zu dem Ergebnis kommt, dass die Station zerst√∂rt werden m√ľsse, gibt Lochley dem Stationspersonal Anweisungen f√ľr die Suche nach ihm. Sie erkl√§rt, dass man nicht wisse, ob er bewaffnet sei, man ihn aber als sehr gef√§hrlich einstufen solle. Gerade als sie das Personal abtreten l√§sst, bekommt sie Besuch von ihrem ‚Äěbesten Freund‚Äú ‚Äď dem Anwalt des Bordellbesitzers. Diesen wirft sie jedoch mit der Bemerkung, sie sei mitten in einer ‚ÄěSituation‚Äú prompt wieder aus ihrem B√ľro.

Nachdem Bryson die Kristallkugel mit den Seelen von Ralga an eine starke Energiequelle angeschlossen hat, flie√üt die Energie der Seelen in das Energiesystem von Babylon 5. Unterdessen hat ein Kunde im Holobordell ein intimes Treffen mit einer ‚ÄěDame‚Äú. Pl√∂tzlich wird deren Hologramm von einer anderen Person ‚Äď einer der Seelen von Ralga ‚Äď √ľbernommen und nimmt deren Gestalt an. Ein weiteres Hologramm erscheint als Mann und es stellt sich heraus, dass die beiden ein verheiratetes Paar sind, die sich umarmen und den Kunden ignorieren. Unzufrieden mit der ‚ÄěShow‚Äú verl√§sst der Kunde sein Separ√©e, um sich zu beschweren. Dabei sieht er einen anderen Kunden, der mit seinem Hologramm ‚Äď in der Gestalt von Captain Elizabeth Lochley! ‚Äď in ein Separ√©e geht und anstatt sich zu beschweren, fragt er, ob er ein solches Hologramm haben k√∂nnte.

W√§hrend in Down Below ein Mann nun von einem Hologramm, das stark an den Sensenmann erinnert, angegriffen wird, ist die reale Elizabeth Lochley zum Abendessen in ihr Quartier gekommen. Dort merkt sie sofort, dass der Seelenj√§ger bereits auf sie wartet und dieser erkl√§rt ihr, dass die Sicherheitskr√§fte ihn h√§tten zu einem Ort bringen wollen, an dem er nicht sein wollte, so dass er sie in den Schlaf geschickt habe. Er sei dann alleine losgezogen und sein Weg habe ihn zu ihr gef√ľhrt. Sie macht sich um die Sicherheit der Wachen sorgen, doch er versichert ihr, dass diese unverletzt seien. Sein Orden verletze niemanden ohne dass es unbedingt n√∂tig sei, da dies die Seele besch√§dige.

Lochley fragt ihn, warum er in ihr Quartier gekommen sei. Er meint, er sei neugierig gewesen und es sei f√ľr ihn eine Gelegenheit, zu lernen. Sein Orden habe selten Kontakt mit anderen, au√üer wenn sie gerufen w√ľrden, um diese zu retten. Sie fragt, was mit den Seelen geschehe, wenn sie ‚Äěgerettet‚Äú w√ľrden und er sagt ihr, dass sie diese in gro√üen Hallen lagern w√ľrden. Was dann geschehe, will Lochley wissen, eine Frage, die den Seelenj√§ger sichtlich verwirrt.

Als er ihr sagt, dass au√üer, dass die Seelen miteinander reden k√∂nnten und die Mitglieder seines Ordens ab und zu mit den Seelen reden w√ľrden, meint Lochley, dass er hier die H√∂lle beschrieben h√§tte. Sie versucht ihm klarzumachen, dass f√ľr manche Seelen das pure Sein m√∂glicherweise nicht ausreiche. Es seien die Taten, die einen zu dem machten, was man sei. Wenn die Seelen also wertvoll seien, dann seien sie das auf Grund ihrer Taten oder der Art, wie sie die Welt gesehen h√§tten. Er beschreibe nun eine Existenz ohne jede M√∂glichkeit der Ver√§nderung, ohne die M√∂glichkeit, auch nur den kleinsten kreativen Impuls auszudr√ľcken, ohne die M√∂glichkeit der Ber√ľhrung oder des Ber√ľhrtwerdens. Wenn also Garibaldi falsch liege und es einen Himmel gebe, dann w√ľrde er, der Seelenj√§ger, ein Verbrechen begehen, indem er den Seelen den Weg dorthin verbaue. Der J√§ger fragt sie, ob sie f√ľr den Fall, dass Garibaldi und er richtig l√§gen, nicht weiterbestehen wolle ‚Äď sie antwortet mit einem klaren ‚ÄěNein, nicht so.‚Äú

Während Lochley und der Seelenjäger geredet haben, sind die Seelen von Ralga der Stimme des Jägers gefolgt. Jetzt haben sie ihr Ziel gefunden und in Lochleys Quartier gibt es einen Stromausfall. Sie versucht erfolglos, die Kontorllzentrale zu ruft. Der Seelenjäger weiß, was Sache ist und empfiehlt Lochley, zu fliehen, da die Seelen nur hinter ihm her seien. Sie sieht wie ein Energiestrahl in Richtung seines Kopfes unterwegs ist, stößt ihn zur Seite, rettet ihn dadurch, wird aber selbst gegen eine Wand geschleudert.

Sie wird ins Medlab gebracht und sieht sich selbst √ľber ihrem K√∂rper, ihr Herz steht ausweislich der Ger√§te des Medlabs still. Sie selbst scheint tief zu fallen ‚Äď in die Kristalkugel, in der es aussieht, wie in einer Stadt auf Ralga. Eine Seele nimmt die Gestalt von Dr. Franklin an, um ihr zu erkl√§ren, was geschehen ist ‚Äď sie haben ihr Herz f√ľr eine Sekunde gestoppt, um ihr ihre Sicht der Dinge zu schildern: In den vergangenen 10.000 Jahren haben sich die Ralganerseelen in zwei Gruppen gespalten. Eine Gruppe habe einfach gewartet, w√§hrend die andere verr√ľckt geworden sei. Jeden Tag w√ľrden mehr verr√ľckt werden. Lochley fragt, warum sie ‚Äď wo sie so viel Macht auf die Au√üenwelt haben ‚Äď Bryson nicht dazu bringen, die Kugel zu zerst√∂ren und sie zu befreien, der Tod sei doch besser als ewige Gefangenschaft. ‚ÄěFranklin‚Äú sagt ihr, dass dies auch das sei, was die Verr√ľckten sagten und deshalb m√ľssten diese gestoppt werden. Diese wollten an der Au√üenwelt Rache f√ľr das nehmen, was ihnen angetan worden sei. Die Seelenj√§ger haben n√§mlich einen Fehler gemacht. Als sie kamen, um sie einzusammeln, waren sie nicht am Sterben, sondern direkt davor, in eine andere Form √ľberzugehen.

W√§hrend Lochley nun das Gef√ľhl hat, wieder nach oben zu steigen und ihr ‚ÄěFranklin‚Äú nachruft, sie m√ľsse erkl√§ren, was geschehen sei, sieht man, dass der Monitor im Medlab wieder einen Herzschlag anzeigt. Aus dem Sprungtor kommen nun pl√∂tzlich mehr und mehr Schiffe der Seelenj√§ger, Corwin l√∂st Stationsalarm aus und l√§sst die Starfuries ausschw√§rmen.

Im Medlab erh√§lt Lochley nun Besuch vom Seelenj√§ger, der ihr f√ľr die Rettung dankt und ihr eine Blume schenkt. Die Rettung hat ihn sehr verbl√ľfft, da er wei√ü, wie verhasst sein Orden ist. Er teilt ihr auch mit, dass noch mehr Seelenj√§ger angekommen seien und diese die Station entern w√ľrde, wenn die Seelenkugel nicht gefunden w√ľrde. Sie hingegen beginnt ihm, zu erkl√§ren, was wirklich geschehen ist und dass die Seelen auf Ralga nicht im Sterben begriffen waren, sondern kurz davor gewesen seien, in pure Energie wie die Vorlonen √ľberzugehen. Am Ende ihrer Ausf√ľhrungen glaubt er ihr und sie bittet ihn, die anderen Seelenj√§ger von der Station fernzuhalten. Ihre Aufgabe sei es nun, die ver√§rgerten Seelen zu finden und die Station zu sch√ľtzen.

Der Seelenjäger verlässt daraufhin das Medlab und Lochley erhebt sich. Sie ist zwar noch schwach, aber sie geht gleich wieder an die Arbeit. Dabei erfährt sie, dass Garibaldi und Zack sich in ihren Ermittlungen auf den Braunen Sektor konzentrieren, da von dort atypische Werte vom Reaktor angezeigt werden.

Im braunen Sektor finden unterdessen Sicherheitskr√§fte den Mann, der von dem sensenmann√§hnlichen Hologramm angegriffen wurde. Es sieht so aus, als ob er zu Tode erschreckt worden sei. Der Bordelleigner st√∂√üt zu Garibaldi und Zack und beschwert sich √ľber die ‚ÄěAngst-Taktik‚Äú, die sie ihm gegen√ľber anwenden w√ľrden. Die beiden gehen dem nach und als sie sich dem Bordell n√§hern, sehen sie eine seltsame Energie‚Äěmasse‚Äú herumflie√üen. Aus dieser erhebt sich das Lochley-Hologramm von vorhin. Zack ist sehr ver√§rgert dar√ľber, dass der Bordelleigner deren Bild genommen hat, um eine Prostituierte zu kreieren. W√§hrend Zack mit dem Bordelleigner streitet, starrt Garibaldi nur gebannt auf das Hologramm. Zack fordert ihn pl√∂tzlich dazu auf, nicht mehr hinzusehen. Garibaldi gibt vor, ebenfalls ver√§rgert zu sein, gibt aber zu, dass er verstehen k√∂nne, warum M√§nner dieses Hologramm m√∂gen w√ľrden. Der Bordellbetreiber meint hingegen, dass Lochley meist von Frauen verlangt w√ľrde.

Die echte Lochley taucht nun auf und will, als sie das Hologramm von ihr sieht, sofort auf den Bordelleigner los gehen. Er droht ihr jedoch, sie zu verklagen, falls sie ihm etwas antue und sie schickt ihn weg. Was die Anwesenden verwundert ist die Tatsache, dass es nicht möglich sein sollte, dass Hologramme sich außerhalb des Bordells bewegen. Es erscheinen seltsam leuchtende Figuren und Lochleys Hologramm wechselt nun von der leichten Kleidung in die Uniform. Garibaldi, Zack und Lochley folgen den seltsamen Figuren in einen großen Raum und sehen, wie das Lochleyhologramm zu den anderen spricht und davon redet, die ganze Sache zu beenden und Rache zu nehmen.

Das Verhalten der Figuren sorgt bei der echten Lochley f√ľr den Schluss, dass diese planen, den Reaktor zu zerst√∂ren, um die Station in die Luft zu jagen und alle Schiffe der Seelenj√§ger mit ihr. Sie merkt, dass die ganzen Hologramme nur ein Ablenkungsman√∂ver ist, nimmt eine Granate, wirft diese in das Holobordell und jagt dieses in die Luft.

Als Garibaldi und Lochley versuchen, zum Reaktor durchzudringen, werden sie vom Seelenj√§ger aufgehalten. Er informiert sie dar√ľber, dass seine Ordensbr√ľder die Geschichte von Lochley nicht glaubten, da sie einen solch gro√üen Fehler nicht eingestehen wollten. Die Seelenj√§ger glaubten hingegen, dass Babylon 5 vielmehr die Seelen f√ľr sich behalten wollten. Ihrem Ordensbruder vertrauen sie nicht, da sie diesen angesichts seiner 4000 Lebensjahre noch f√ľr zu jung und naiv hielten. In zwanzig Minuten w√ľrden sie die Station angreifen, was Lochley im Moment wenig beeindruckt, da die Station zu diesem Zeitpunkt bereits explodiert sein k√∂nnte.

Sie begeben sich zum Reaktor und sehen, wie Bryson die Kugel h√§lt und von einer Art Energiekegel umgeben ist Sicherheitskr√§fte stehen um ihn herum. Lochley will sofort das Feuer er√∂ffnen, doch Garibaldi bittet darum, zun√§chst mit Bryson reden zu d√ľrfen. Dies klappt nicht ‚Äď ein Energiesto√ü wird auf ihn losgelassen, dem er gerade noch ausweichen kann, Die Sicherheitskr√§fte er√∂ffnen das Feuer, was aber keinerlei Effekt zeigt.

Der Seelenj√§ger geht auf die Seelen zu und verspricht diesen, dass seine Leute versuchen w√ľrden, ihren Fehler wieder gut zu machen. Als Beweis seiner Ernsthaftigkeit bietet er ihnen sein Leben an. Er geht auf den Kegel zu und wird von einem Energiesto√ü get√∂tet. Kurz danach verschwindet der Kegel und Bryson sinkt in sich zusammen ‚Äď die Seelen scheinen das Versprechen des J√§gers geglaubt zu haben.

Ein weiterer Seelenj√§ger betritt die Station und bekommt von Lochley die Seelenkugel √ľbergeben. Sie erinnert ihn dabei an das Versprechen, die Sache in Ordnung zu bringen und droht mit Rache, sollten die Seelenj√§ger das Versprechen brechen. Der Seelenj√§ger sieht in der Kugel √ľber die Stadt hinweg und sieht Lochley auf der anderen Seite. Die Seele, die Lochley als Franklin erschienen war, erscheint dem Seelenj√§ger nun als Lochley. Er scheint froh zu sein, sie zu sehen. Sie sagt ihm, dass der Geist das sieht, was er sehen muss und dass die Seele sieht, was die Seele sieht.

In Lochley B√ľro sehen Captain Lochley und Garibaldi zu, wie die Flotte der Seelenj√§ger in den Hyperraum springt. Sie √§u√üern die Hoffnung, dass die Seelenj√§ger und die Seelen von Ralga eine L√∂sung finden k√∂nnen. Garibaldi k√ľndigt an, sehr bald zum Mars zur√ľck zu kehren. Es gebe noch viele verdeckte Edgars-Operationen zu untersuchen. Lochley fragt nach Dr. Bryson und erf√§hrt, dass dieser sich erhole, aber weiter nach dem ewigen Leben suchen wolle. Er k√ľndigt au√üerdem an, dass Lochley ihn in rund einem Monat wieder sehen w√ľrde. Er habe in der Gegend zu tun und sich daher entschieden, vorbeizusehen. Es werde wie in alten Zeiten sein. Den Teil findet Lochley eher weniger am√ľsant und als Garibaldi das B√ľro verl√§sst, geht eine Vase zu boden und zerbricht, was sie mit ‚ÄěErschie√üen Sie mich ‚Äď jetzt‚Äú kommentiert.

Lochley wird wieder vom Rechtsanwalt besucht, der ihr nun damit droht, eine Strafanzeige wegen der Zerst√∂rung des Bordells zur Klage hinzuzuf√ľgen. Diesmal ist Lochley aber vorbereitet und erinnert ihn an eine Vertragsklausel im Mietvertrag √ľber Besch√§digungen bei Milit√§reins√§tzen. Wenn er nicht alle Klagen fallen lasse, werde sie wegen der illegalen Nutzung ihres Bildes Gegenklage erheben. Der Anwalt gibt sich geschlagen und Lochley schenkt ihr die Liebeskeule, die ihr Corwin am Anfang des Films geschenkt hatte. Sie hat sie nur leicht modifiziert und als der Anwalt damit auf den Tisch schl√§gt, sagt die Keule: ‚ÄěIch bin ein Idiot. Ich bin ein Verliere. Niemand mag mich. Meine Mutter kleidet mich lustig.‚Äú Erniedrigt zieht der Anwalt von dannen und Lochley sagt abschlie√üend: ‚ÄěZack hatte Recht. Es gibt einen Himmel.‚Äú