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1x02 "The Gathering"

[Die Zusammenkunft]


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 Synopsis
Lt. Cmdr. Takashima weist gerade ein Transportschift ein, als sie vom Sicherheitschef der Station, Michael Garibaldi gerufen wird, der Commander Sinclair sucht, da dieser einen der Passagiere persönlich treffen mĂŒsse. Takashima sagt Garibaldi, dass Sinclair bereits auf dem Weg dorthin sei.

WĂ€hrend Del Varner den Sicherheitscheck passiert und auf die Station kommt, trifft Sinclair Lyta Alexander, die der Station neu als Telepathin zugewiesen wurde.
Unterdessen echauffiert sich G'Kar ĂŒber die Tatsache, dass ein Versorgungsschiff der Narn einer Waffenkontrolle unterzogen werden soll - Takashima, bei der er protestiert, bleibt jedoch angesichts der bestehenden Regeln stur.

Unterdessen fĂŒhrt Commander Sinclair Lyta Alexander durch die Station und zeigt ihr den Sektor der Außerirdischen - hierbei erklĂ€rt er sowohl den seiner Ansicht nach bestehenden Zweck der Station (Austausch zwischen den verschiedensten Lebensformen) als auch das Schicksal der ersten vier babylonischen Stationen, von denen drei sabotiert wurden und eine nur 24 Stunden nach Inbetriebnahme spurlos verschwand.

Vier außerirdische MĂ€chte haben Botschafter auf der Station akkreditiert, davon sind drei bereits anwesend - Delenn fĂŒr die Minbari, Londo Mollari fĂŒr die Centauri und G'Kar fĂŒr die Narn. In 48 Stunden soll nun der Botschafter der vierten, sehr geheimnisvollen Macht, der Vorlonen eintreffen - sein Name ist Kosh. Eine Videoverbindung hatten die Vorlonen bisher nicht zugelassen, wie man erfĂ€hrt - auch ĂŒber die sonstigen Daten ist wenig bekannt, der Stationsmediziner Dr. Kyle bekam gerade so viel mitgeteilt, dass er die richtige AtmosphĂ€re fĂŒr den Botschafter schaffen konnte.

WĂ€hrend man sieht, wie ein kleines Schiff sich von einem Transporter löst, dort an der AußenhĂŒlle andockt und ein Loch in die HĂŒlle frĂ€st, folgt Sinclair einer Einladung Delenns, sie im Garten der Station zu treffen. Er will gerade anheben, zu fragen, warum sie dort fast tĂ€glich Zeit verbringt, als sie ihn unterbricht und kryptische Aussagen ĂŒber den dort befindlichen japanischen Steingarten trifft. Dabei steckt sie ihm einen Datenkristall mit allen Informationen ĂŒber die Vorlonen - unter der dringenden Bitte, er möge sagen, "dass es vom Himmel gefallen sei", falls ihn jemand auf die Herkunft seiner Informationen anspreche.

Mittlerweile bemerkt man auf der BrĂŒcke, dass ein Schiff durch das Sprungtor kommt - es ist das Schiff des Botschafters Kosh, der zwei Tage zu frĂŒh eintrifft. Del Varner bekommt derweil Besuch in seinem Quartier, wobei man diesen nicht erkennen kann. Auf Del Varners Aussage hin, dass "es auch langsam Zeit wĂŒrde", sieht man einen sehr hellen Blitz und hört etwas - vermutlich einen Körper - fallen.

In seinem Quartier erfĂ€hrt Sinclair von seiner Partnerin (Carolyn Sykes), dass diese eine Woche frĂŒher als geplant von ihrer Handelsexpedition zurĂŒckkehren wird - gerade pĂŒnktlich zum Empfang fĂŒr Kosh, wie Sinclair bemerkt. G'Kar setzt wĂ€hrend dessen Takashima davon in Kenntnis, dass er seinem Transporter nun befohlen habe, sich der Forderung nach einer Waffendurchsuchung zu beugen.

Beobachtet von Del Varner spielt Londo Mollari im Casino der Station, als Garibaldi eintrifft, den er um finanzielle UnterstĂŒtzung bittet, um sein "sicheres Spielsystem" zum Erfolg fĂŒhren zu können. Garibaldi hat seinerseits eine Bitte an den Botschafter - und zwar die, dass Londo pĂŒnktlich bei der Ankunft von Kosh erscheinen möge. Dies sagt Mollari zu, da er ohnehin bankrott sei und Garibaldi geht zufrieden. Kaum ist er jedoch weg, spricht Del Varner Mollari an und fragt an, ob Londos System wirklich sicher sei.

Derweil versucht G'Kar Lyta Alexander davon zu ĂŒberzeugen, den Narn, die als einziges Volk keine Telepathen haben, ihr genetisches Material zur VerfĂŒgung zu stellen - indem sie sich mit ihm paart. Lyta zeigt sich wenig interessiert, da es ihr unmoralisch erscheint, genetische Abstammungen "wie einen Computer" zu kaufen - auch G'Kars Versuch mit Einzelheiten des Paarungsaktes zu punkten, scheinen dabei fruchtlos zu bleiben.

WÀhrend nun Takashima das Schiff der Vorlonen ebenso wie Sinclair in die Andockbucht neun dirigiert, betritt Sinclair einen Turbolift, um mit diesem dorthin zu kommen. Kaum ist dieser gestartet, bleibt er auch schon wieder stehen, was der Computer mit einem zeitweisen Energieverlust erklÀrt, der aber innerhalb von zweieinhalb Minuten durch SekundÀrenergie behoben werden könne.

Unterdessen öffnet sich das Schiff der Vorlonen und der Botschafter, Kosh, tritt in einem großen Schutzanzug heraus und geht (oder eher: schwebt) die Rampe hinunter zum Ausgang der Andockbucht.

Als Sinclair zeitgleich mit Takashima und Garibaldi an der noch immer geschlossenen TĂŒr zur Andockbucht eintrifft, wird Garibaldis Lamento ĂŒber Londo Mollaris UnzuverlĂ€ssigkeit durch einen Alarm unterbrochen. Sinclair schickt nun Takashima nach dem Sicherheitsdienst und öffnet die TĂŒr - dahinter liegt Kosh am Boden, der sofort in das Medlab gebracht wird.

Im Medlab setzt Takashima Sinclair davon in Kenntnis, dass die Regierung der Vorlonen es verboten habe, den Schutzanzug Koshs zu öffnen, Sinclair jedoch sieht keine andere Wahl und befiehlt Dr. Kyle, alle AufzeichnungsgerÀte abzuschalten. Er weist ihn unter Hinweis auf seine Schweigepflicht an, das zu tun, was er nur könne. Als dieser den Schutzanzug öffnet, sieht man, dass Licht heraus strömt - nicht jedoch, was Kyle dabei sieht.

In seinem BĂŒro berichtet Sinclair der Erde, dass Kosh möglicherweise sterbe, woraufhin er vor dem Misstrauen der Vorlonen gewarnt wird. Der Senator, mit dem er spricht, zeigt außerdem, dass er nicht besonders viel Vertrauen in die FĂ€higkeiten von Michael Garibaldi zu haben scheint, Sinclair hingegen spricht dem unbemerkt dazugekommenen Garibaldi sein volles Vertrauen aus. Nachdem sich der Senator verabschiedet hat, weist Sinclair Garibaldi an, herauszufinden, wo jeder auf der Station in den fraglichen fĂŒnf Minuten zwischen der Ankunft des Vorlonenbotschafters und dem Alarm gewesen ist und erteilt ihm alle dafĂŒr "nötigen diplomatischen Vollmachten".

Dr. Kyle erhĂ€lt die niederschmetternde Prognose fĂŒr Kosh - angesichts einer unbekannten chemischen Verbindung in dessen Körper ist diese nĂ€mlich tödlich. Sofort setzt er Sinclair davon in Kenntnis, dass Kosh vergiftet wurde - und dass er die Art des Giftes kennen mĂŒsse, um erfolgreiche Gegenmaßnahmen einleiten zu können - dafĂŒr blieben ihm aber nur 24 Stunden, sonst wĂŒrde Kosh sterben. Sinclair riegelt darauf hin die Station ab - es herrscht bis auf Weiteres völliges Ankunfts- und Abflugsverbot.

G'Kar unterhĂ€lt sich mit Delenn ĂŒber die Situation und versucht diese davon zu ĂŒberzeugen, dass Londo Mollari, der als Einziger im Empfangskomitee gefehlt habe, der wahrscheinlichste TĂ€ter sei. Dabei zeigt er ziemlich schnell seine wahren Motive, die weniger in der AufklĂ€rung des Attentates als in der Suche nach Allianzen fĂŒr sein Volk, die Narn, zu liegen scheinen. Als Delenn ein solches Ansinnen ablehnt, wirft ihr G'Kar die Kapitulation der Minbari im Erd-Minbari-Krieg vor, die unmittelbar vor dem möglichen Sieg erfolgt sei. Delenn meint dazu nur: "Wir hatten unsere GrĂŒnde" und öffnet derweil ein verstecktes Fach, das Ringe enthĂ€lt. Als G'Kar nun den Grauen Rat als "alte Greise, denen es an Weitblick und Kampfeswillen fehlt" verhöhnt, unterbricht ihn Delenn. Anscheinend durch den Ring wird G'Kar nun einer starken Kraft gelĂ€hmt, die immer stĂ€rker wird. Delenn lĂ€sst erst von ihm ab, als er verspricht, nie wieder den Grauen Rat zu erwĂ€hnen. G'Kar verlĂ€sst Delenns Quartier unter der finsteren Bemerkung, dass fĂŒr alles, was ab jetzt geschehe, Delenn die Verantwortung trage.

Garibaldi beginnt seine Untersuchungen bei Londo Mollari, den er an der Bar des Casinos trifft und der angibt, in der fraglichen Zeit noch gespielt zu haben - gesponsort von Del Varner, der sich aber entgegen seinem Versprechen zurĂŒckgezogen habe, als Londo hohe Verluste beim Spiel verzeichnen musste. Als Zeugin gibt Londo Lyta an, die er mit Del Varner habe reden sehen. Er schließt seine Aussage mit einem Klagelied auf den verlorenen Glanz der Centauri Republik, die nun zur Touristenattraktion verkommen sei ("Besuchen Sie die große Centauri Republik, geöffnet von neun bis fĂŒnf, Erdenzeit!") und Garibaldi verlĂ€sst ihn, um Del Varner zu befragen, den er jedoch nicht finden kann.

Takashima und Dr. Kyle kommen unterdessen zu dem Ergebnis, dass angesichts der Tatsache, dass auf Wusch der Vorlonen jegliche Überwachung in der Andockbucht bei der Ankunft Koshs abgeschaltet wurde, niemand außer Kosh selbst wissen könne, wie und durch wen dieser vergiftet wurde. Daher schlĂ€gt Dr. Kyle vor, Kosh durch Lyta Alexander scannen zu lassen - diese willigt ein. Da beide nicht erwarten, dass die Vorlonen einem Scan ihres Botschafters zustimmen wĂŒrden, wollen sie ohne das Wissen Sinclairs fortfahren, um diesen nicht in Schwierigkeiten zu bringen.

Als sie Lyta Alexander von ihrem Ansinnen im Medlab in Kenntnis setzen, lehnt diese entgeistert ab, da ein unbefugter Gedankenscan ein Verbrechen darstellt, das den Ausschluss aus dem Psi-Corps zur Folge haben könnte. Erst als Takashima ihr klar macht, dass der Tod des Botschafters die Zerstörung der Station durch die Vorlonen zur Folge haben könnte und das den Tod Tausender Unschuldiger zur Folge haben könnte, willigt Lyta Alexander ein, Kosh zu scannen.

Schweren Herzens beginnt sie mit ihrer Arbeit, kann aber erst, nachdem sie einen ihrer Handschuhe auszieht und in den Schutzanzug hinein fasst, Kontakt zu dem Vorlonen aufbauen. Sie sieht, wie Sinclair durch die Andockbucht geht (in der Special Edition von Kosh mit "Entil'Zha Valen" begrĂŒĂŸt wird) und Kosh lĂ€chelnd begrĂŒĂŸt. Kosh streckt eine Hand aus, um Sinclair zu begrĂŒĂŸen, woraufhin dieser schell zugreift und einen roten Kreis auf dem HandrĂŒcken Koshs befestigt, danach fĂ€llt Kosh offensichtlich zu Boden, ein böse drein blickender Sinclair ist zu sehen und alles verdunkelt sich.

Lyte schreit auf, mĂŒhsam versuchen Kyle und Takashima sie wieder in die RealitĂ€t zurĂŒck zu holen. Sie benennt Kyle die Stelle, an der das Gift in Koshs Körper eintrat, als Sinclair den Raum betritt - um von Lyta aufgeregt als TĂ€ter beschuldigt zu werden.

WĂ€hrend man auf dem Markt Del Varner sieht, wie er mit einem GerĂ€t auf Lyta zeigt, die dies nicht zu bemerken scheint, zerstört das kleine, sich an der AußenhĂŒlle befindliche Schiff einen auf dieses zukommenden Wartungsroboter. Del Varner folgt nun einem in einen gelben Anzug gekleideten Mann in einen Lift und wird von diesem erkannt. Wieder sieht man einen hellen Blitz (wie zuvor in Del Varners Quartier) und Eric tritt alleine wieder aus dem Lift.

Bei einem Treffen der leitenden Offiziere erfahren diese gerade von Takashima, dass sich die Nachricht, dass "ein Zeuge" Sinclair als AttentĂ€ter identifziert habe, auf der Station verbreitet, als ein Anruf von einem Senator eingeht, der verfĂŒgt, dass Sinclair seines Kommandos ĂŒber die Station vorlĂ€ufig enthoben wird. Takashima soll bis auf Weiteres die Station leiten und auch die Erdallianz in der in der "Sinclair-Sache" bald anstehenden Ratssitzung auf der Station vertreten. BegrĂŒndet wird die Maßnahme damit, dass auf keinen Fall riskiert werden könne, die NeutralitĂ€t von Babylon 5 zu gefĂ€hrden. Zwar protestieren die Offiziere lautstark gegen diese Maßnahme, nachdem sich der Senator wieder verabschiedet hat, doch Sinclair verfĂŒgt, dass sich alle an diese Regeln halten sollen.

In der Ratssitzung tritt G'Kar als AnklĂ€ger Sinclairs auf und nennt die gegen ihn vorliegenden Indizien: Sinclair war bei der Ankunft Koshs nicht anwesend und eine Aufzeichnung ĂŒber die von Sinclair ins Feld gefĂŒhrte Fehlfunktion des Turbolifts existiert nicht. Danach dĂŒrfen die Ratsmitglieder Fragen stellen, wobei Dr. Kyle auf Nachfrage Delenns mitteilt, dass er nicht sagen könne, wer Sinclair als AttentĂ€ter identifiziert habe, da der Zeuge AnonymitĂ€t verlangt habe. Zu der Art des Giftes hingegen kann er mittlerweile Angaben machen - dies heißt Florizine, ein Gift, das es nur im Damokles-Sektor gebe - von wo aus Sinclairs Frau just Stunden vor dem Attentat auf der Station eingetroffen sei, wie sich G'Kar beeilt, hinzu zu fĂŒgen.

WĂ€hrend G'Kar nun in einer Verhandlungspause mit Londo Mollari ĂŒber dessen Votum spricht, ohne dass der Zuschauer Einzelheiten erfĂ€hrt, nutzt Garibaldi die Zeit, um Sinclair den Stand der Ermittlungen mitzuteilen. Er Ă€ußert dabei, dass er Lyta nicht glaubt, zumal er diese mehrmals mit Del Varner gesehen habe, der wiederum Londo Mollaris Absenz bei Koshs Eintreffen zu verantworten gehabt habe. Zur Person Del Varners gibt es auch erste Informationen - dieser wurde mehrmals wegen Schmuggels illegaler Technologie angeklagt, was bei Garibaldi die Frage aufwirft, warum sich jemand wie Varner a) auf die Station und damit in den Machtbereich der ihn verfolgenden Behörden der Erdallianz begeben sollte und b) absichtlich den Botschafter der Centauri verĂ€rgern sollte, indem er zunĂ€chst finanzielle UnterstĂŒtzung verspricht, sich dann aber zurĂŒck zieht, obwohl er unter den Centauri zahlreiche Kunden hat. Des Weiteren stellt sich heraus, dass Varner zu einer finanziellen UnterstĂŒtzung wegen großer eigener Schulden ĂŒberhaupt nicht in der Lage gewesen wĂ€re. Sinclair fordert darauf hin Garibaldi auf, sich einmal mit Del Varner zu unterhalten.

Mit Sinclair im Zeugenstand wird die Ratssitzung fortgesetzt und G'Kar stellt seinen Antrag vor, Sinclair dem Heimatplaneten der Vorlonen auszuliefern, damit er dort vor Gericht gestellt werden kann. Er gibt sogleich seine Stimme zu diesem Antrag ab: "Ja" - 1:0 fĂŒr seinen Antrag. Als nĂ€chstes stimmt Takashima fĂŒr die Erdallianz mit "Nein" - 1:1, danach enthĂ€lt sich Delenn und Londo stimmt mit sichtlich großem Bedauern mit "Ja". Da Delenns Enthaltung gegen den Antrag gewertet wird ("Zwei Stimmen dafĂŒr, zwei Gegenstimmen oder Enthaltungen"), sieht es nach einem Patt aus, doch G'Kar hat noch ein As im Ärmel: Er verkĂŒndet, dass er mit der Regierung der Vorlonen in Kontakt getreten sei und dabei seinen Antrag vorgestellt habe. Diese hĂ€tten ihn darum gebeten, in ihrem Namen mit "Ja" zu stimmen - der Antrag ist damit angenommen, die Auslieferung wird auf zwölf Stunden spĂ€ter festgesetzt.

Zu Del Varners Quartier muss sich Garibaldi unterdessen gewaltsam Zugang verschaffen, da das Zugangssystem defekt zu sein scheint. Im Quartier findet er Del Varners Körper in einem ĂŒbergroßen Aquarium, im Medlab bestĂ€tigt Dr. Kyle die IdentitĂ€t des Toten - und sagt, dass dieser schon einige Stunden tot sei. Eine weitere Neuigkeit hat Dr. Kyle noch zu vermelden - in sechs bis sieben Stunden werde er in der Lage sein, dem Gift entgegen zu wirken - der gleiche Zeithorizont verbleibt nach Berechnungen allerdings auch nur fĂŒr Kosh zum Überleben.

WĂ€hrend man nun im Sektor der Außerirdischen mitbekommt, wie G'Kar Lyta von aufgetretenen "Komplikationen" berichtet, entschuldigt sich Londo bei Garibaldi fĂŒr sein Abstimmungsverhalten. Da Aufstieg und Fall bei den Centauri maßgeblich davon beeinflusst werden, wie viele skandalöse Geschichten ihrer Familie bekannt werden, habe ihn G'Kar mit delikaten Informationen ĂŒber seinen Großvater erpresst. Er meint, dass er nicht gewusst habe, dass seine Stimme entscheiden wĂŒrde, ist aber ehrlich genug, zuzugeben, dass ein solches Wissen keinen Unterschied gemacht hĂ€tte - er Ă€ußert erneut sein Bedauern darĂŒber.

Im Quartier des Commanders erfĂ€hrt man derweil ĂŒber ein GesprĂ€ch von Sinclair mit Carolyn, dass Sinclair im Erd-Minbari-Krieg GeschwaderfĂŒhrer in einem Selbstmordkommando (Aufhalten der deutlich ĂŒberlegenen Minbari-Kriegsschiffe) gewesen sei. Sein Geschwader sei sehr schnell zerstört worden, so dass er sich zu einer Kamikaze-Aktion entschlossen habe - er wollte einen Minbari-Kreuzer rammen. Er erinnere sich nur noch daran, dass er immer nĂ€her auf das Schiff zugeflogen sei, dann sei er ohnmĂ€chtig geworden. Als er 24 Stunden danach wieder aufgewacht sei, sei der Kreuzer verschwunden und der Krieg beendet gewesen - durch Kapitulation der Minbari. Es sei ihm unerklĂ€rlich, warum die ĂŒberlegenen Minbari sich selbst gestoppt hĂ€tten, er wĂŒrde zu gerne wissen, warum das geschehen sei.

Im Medlab verwickelt Lyta Dr. Kyle mit einem GesprĂ€ch ĂŒber den Zustand des Patienten. Dr. Kyle geht dabei im Medlab herum und untersucht die Anzeigen der GerĂ€te, was Lyta nutzt, um hinter dessen RĂŒcken einige der GerĂ€te abzuschalten. Kyle hebt gerade an, sie danach zu fragen, wie es sein könne, dass man Lyta in einem GesprĂ€ch mit einem Toten gesehen habe, als ihm die Alarmsignale das Abschalten der GerĂ€te signalisieren. Nun versucht er, Lyta aufzuhalten und kĂ€mpft mit ihr. Im Fallen nach einer Attacke Lytas kann Kyle dabei einen Laser ergattern, mit dem er ihr in den Arm schießt. Sie verlĂ€sst das Medlab stolpern und trifft draußen auf - die echte Lyta Alexander.

Die "falsche" Lyta zielt auf die "echte", dreht sich aber plötzlich um und schießt auf Sinclair, der von der anderen Seite zum Ort des Geschehens kommt. Dieser weicht ihrem Schuss aus und sie flieht, wobei man wĂ€hrend eines Schmerzensschreis sieht, wie ihr Gesicht die Form Ă€ndert. Dr. Kyle kann unterdessen vermelden, dass Kosh es trotz des Sabotageversuchs von "Lyta" schaffen werde.

Garbibaldi kann nun das mittlerweile inaktive Schiff, das an der AußenhĂŒlle angedockt hatte, Sinclair vorfĂŒhren. Sinclair stellt fest, dass dies ein ausschließlich auf Kurzstrecken ausgerichtetes FluggerĂ€t sei, das nur eine Person habe transportieren können - also mĂŒsse es von einem anderen Schiff in die NĂ€he der Station gebracht worden sein. Derweil berichtet Garibaldi vom Fund der Leiche Erics, dem Techniker, mit dem "Del Varner" einst in den Lift gestiegen war - Freunde Erics berichten jedoch, dass sie ihn erst vor sehr kurzer Zeit gesehen hĂ€tten. Sie werden von Takashima unterbrochen, die sie wegen einer Entdeckung ihrerseits in Del Varners ehemaliges Quartier ruft.

Takashima hat sich in Varners Dateien gehackt und dabei fest gestellt, dass Varner auf der Station eine Technologie verkaufen wollte, mit der man durch ein energetisches Netz das Aussehen und die Stimme einer anderen Person annehmen könne - eine illegale Technologie, deren Anwendung fĂŒr den Betroffenen zum Tod fĂŒhren kann. In der Nutzung dieser Technologie muss die ErklĂ€rung dafĂŒr sein, dass Kosh Sinclair an der Androckrampe sah. Da dieses Netz sehr große Mengen an Energie freisetzt, ordnet Sinclair an, dass das Innere der Station danach gescannt werden soll, um den Nutzer des GerĂ€tes aufzuspĂŒren.

Takashima hat die ungewöhnliche Energieemission gerade gefunden und Sinclair das betreffende Gebiet versiegelt, um mit Garibaldi zusammen in KampfanzĂŒgen dorthin zu gehen. Auf Vorschlag Takashimas nehmen die beiden schwebende AufzeichnungsgerĂ€te mit, um im Falle der FĂ€lle "einen Zeugen" zu haben. Die beiden haben die BrĂŒcke gerade verlassen, als drei Vorlonenkreuzer umrahmt von einem Schwarm aus Kampffliegern durch das Sprungtor kommen, um Sinclair abzuholen.

Bei einem ersten kurzen Schusswechsel wird Garibaldi zu Boden geworfen, so dass Sinclair ohne ihn fortfĂ€hrt, wĂ€hrend die Vorlonen die sofortige Überstellung Sinclairs fordern. Takashima versucht die Situation dadurch zu retten, dass sie befiehlt, das Signal des mobilen AufzeichnungsgerĂ€tes zu den Vorlonen zu ĂŒbertragen. An dieser Übertragung wird noch gearbeitet, als die Vorlonen drohen, die Station binnen fĂŒnf Minuten anzugreifen.


Der Kampf zwischen Sinclair und dem AttentĂ€ter, der als Feuergefecht beginnt, wird zu einem Faustkampf, als beide ihre Waffen verlieren. Dabei wechselt der AttentĂ€ter stĂ€ndig seine Gestallt und erscheint mal als Eric, mal als Del Varner, mal als Lyta und mal als Sinclair selbst. Sinclair gelingt es schließlich, den AttentĂ€ter gegen eine elektrische Leitung zu stoßen, so dass StromstĂ¶ĂŸe durch diesen fließen und die Verkleidungsvorrichtung ausfĂ€llt. Man sieht, dass der AttentĂ€ter ein Minbari ist.

Gerade als die Vorlonen ihre Waffen auszufahren beginnen, schafft es ein Techniker, das Signal des mobilen AufnahmegerĂ€tes mit der Verbindung zu den Vorlonen zu koppeln - praktisch zeitgleich gibt es im "Kampfgebiet" eine Explosion, die den AttentĂ€ter in einen Korridor schleudert. Sinclair fragt ihn, weshalb er das alles getan habe und bekommt lediglich ein "Du hast ein Loch in Deinem GedĂ€chtnis" ("You have a hole in your mind") zur Antwort. Kaum hat er dies ausgesprochen, bricht er sein eigenes Handgelenk. Durch das Brechen des Gelenks wird ein GerĂ€t im Arm des AttentĂ€ters aktiviert und Takashima warnt Sinclair ĂŒber Funk, dass der AttentĂ€ter verkabelt sei. Sinclair lĂ€sst das Gebiet versiegeln und flieht - die Druckwelle einer neuerlichen Explosion (der AttentĂ€ter hat sich in die Luft gejagt) wird er gerade noch durch ein sich schließendes Schott geschleudert. Da die Explosion so stark ist, dass die Station aus ihrem Gleichgewicht gebracht wird, muss Takashima ihr ganzes Können aufbieten, um Babylon 5 zurĂŒck in seine Position zu bringen.

Nachdem er sich geduscht und umgezogen hat, bringt Sinclair Carolyn bis zur Andockbucht, da diese wieder geschĂ€ftlich verreisen muss. Sie bittet ihn, sie zu begleiten, was er sich ĂŒberlegen will. Sie warnt ihn, sich damit nicht zu lange Zeit zu lassen, da sie nicht ewig warten werde.

Bei einem Treffen der Offiziere im Medlab erfĂ€hrt man, dass die Station in wenigen Tagen wieder voll einsatzbereit sein wird und dass Kosh sich erholt und außer Lebensgefahr ist. Delenn entschuldigt sich bei Sinclair dafĂŒr, dass ein Minbari fĂŒr die Unannehmlichkeiten verantwortlich war - Sinclair nimmt die Entschuldigung an, meint aber dass sie sich nicht fĂŒr die Handlungen Einzelner ihres Volkes verantwortlich fĂŒhlen mĂŒsse. Daraufhin ĂŒbergibt sie ihm Informationen ĂŒber den AttentĂ€ter mit den Worten, dass er diese sehr interessant finden werde.

In seinem Quartier stĂ¶ĂŸt Sinclair mit G'Kar auf ein wieder voll funktionsfĂ€higes Babylon 5 an, wobei G'Kar seine Freude darĂŒber ausdrĂŒckt, dass sich alles doch noch zum Guten gewendet habe. Als G'Kar den Frieden als gemeinsames Ziel bekrĂ€ftigen will, konfrontiert ihn Sinclair damit, dass er glaube, dass es das Narn-Versorgungsschiff (wegen dessen Waffenkontrolle sich G'Kar eingangs des Films echauffiert hatte) gewesen sei, das den AttentĂ€ter auf die Station gebracht habe. G'Kar dementiert das nicht ausdrĂŒcklich meint aber, dass es alles Spekulation sei, da durch den Tod Del Varners und des AttentĂ€ters keine Beweise mehr vorliegen könnten.

G'Kar will gerade gehen, als ihm Sinclair mitteilt, er habe ihm mit seinem Drink eine Nanotechnologie verabreicht, die sich nun in seinem Darm verankert habe. Man könne diese Technologie von außen nicht entdecken und mit ihrer Hilfe könne man jederzeit G'Kars Aufenthaltsort feststellen. Er demonstriert dies durch das Piepsen eines GerĂ€tes, das er auf G'Kar zeigt. G'Kar ist außer sich vor Wut, wĂ€hrend Sinclair meint, dass dies eine RĂŒckversicherung sei, damit man ihn bei die Station gefĂ€hrdenden Intrigen jederzeit aufspĂŒren könne.

G'Kar stĂŒrmt aus dem Quartier und trifft dort auf Garibaldi und Londo, die gerade den Turbolift verlassen. Garibaldi zeigt auf G'Kar und sagt "Piep-Piep", was G'Kars Wut weiter steigert. Londo hingegen schaut fragend und meint, dass dies "Erdenhumor" sein mĂŒsse. WĂ€hrend Londo schon zum Empfang voran geht, fragt Garibaldi Sinclair, ob dieser meine, dass die Narn den Sender finden könnten. Sinclair verneint das mit dem Hinweis, dass es gar keinen Sender gebe. Dies sei die beste Variante, da ein vorhandener Sender frĂŒher oder spĂ€ter gefunden wĂŒrde - so aber wĂŒrden die Narn ewig weitersuchen.

Beim anschließenden Empfang fĂŒr Botschafter Kosh sind außer G'Kar alle vor Ort und Sinclair heißt ihn förmlich auf der Station willkommen. Als Sinclair danach im Garten sitzt, findet ihn dort Delenn. Er fragt sie, was es mit dem Spruch "Du hast ein Loch in Deinem GedĂ€chtnis" auf sich habe - Delenn tut dies als "alten Minbari-Fluch", der ihn nicht beunruhigen sollte, ab. Als er sie auf daraufhin auf die fehlenden 24 Stunden in seinem Leben anspricht, bleibt sie erneut vage und meint, sie wĂŒrde ihm niemals etwas sagen, das nicht in seinem Interesse sei. Sie machen sich wieder auf den Weg zurĂŒck zum Empfang und Sinclair erklĂ€rt Delenn dabei noch, warum die Menschen nach vier Fehlversuchen eine fĂŒnfte Station gebaut hĂ€tten - menschliche Dickköpfigkeit fĂŒhrt er als Grund an - unterdessen öffnet Takashima die Station wieder fĂŒr den allgemeinen Flugverkehr.