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Science Fiction



Adams van Ghoot

rezensiert von Ralf »Searge« Pappers

Und da sind wir dann auch schon mitten drin, in einem wirklich merkwürdigen Hörspiel. Merkwürdig aber nicht im Sinne von schlecht oder mies, sondern von interessant und abgedreht. Denn was uns da an bekloppten Charakteren vorgestellt wird, ist wahrlich verrückt und einfach nur Klasse mit zu erleben.

Auch in diesem Hörspiel-Fall, fangen wir mal ganz klassisch an, mit dem Inhalt. Mal schauen... (kleine Pause einlegen). Da ist der Planet Ghoot, auf dem ein Firmenkonsortien um das neue Firmenlogo streitet, da es sich um den Zusammenschluss zweier Parteien handelt. Die einen haben die Sonne als Markenzeichen, die anderen die Monde. Und natürlich können sie sich nicht einigen, was auf dem neuen Logo abgebildet sein soll. Der hinzugezogene Richter entscheidet salomonisch, aber leider nicht klar und deutlich. Und so kommt es, wie es kommen muss, eine radikale Minderheit der einen Gruppe löscht die Sonne aus, so das der Planet Ghoot vollkommen im Dunkeln sitzt. Um dieses Dilemma zu beheben, wird Adams zur Erde geschickt, um dort eine große Menge Energie herzustellen, damit diese zur Heimatwelt geschickt werden kann, um es wieder hell zu machen. Dummerweise hat sich Gott den gleichen Planeten für seine Schöpfung auserkoren und die beiden kommen sich ins Gehege.

Wieso sich Gott das gefallen lässt, ist leider im Dunkel der Geschichte verborgen geblieben. Dieser Adams stellt sich jedenfalls als ein Typ mit viel zu großem Ego heraus, der allerdings nichts kann als faul rumzuhängen, Bier zu saufen und seine Mitarbeiter mit der Arbeit zu belasten. Und wenn seine Heimatwelt mal nach dem Stand der Aktien fragt, tischt er ihnen einen Haufen Lügen auf.

Andererseits kann man auch sagen, dies ist die Geschichte von Boff. Einem Menschen der Zukunft, der... wie soll man sagen?

Eben ein Mensch wie Du und Ich, durchschnittlich gesehen. Und der stolpert in die Geschichte der Ghootschen Energiegewinnung hinein und auch hier kommt es, wie es kommen muss, er bringt einfach alles durch seine Ungeschicklichkeit und seine nicht vorhandene Entschlussfreudigkeit durcheinander. Wenn man es allerdings genau betrachtet rettet er dadurch die Erde, zumindest teilweise, denn die eigentliche Arbeit wird von der Frau gemacht, deren Herz er eigentlich gewinnen will, Jenny.

Und damit haben wir alle Zutaten, Entschuldigung, Charaktere beisammen, die ein Chaos, nein, ein Feuerwerk an Verrücktheiten entfacht, um uns aufzuzeigen, wie dumm die Menschheit an ihre Geschichte, respektive Zukunft, herangeht und es trotzdem irgendwie schafft den ganzen Mist, den sie dabei zusammenzaubert, wieder zu bereinigen... (kleine Pause) vorläufig jedenfalls. Ein Hörspiel das rundum Laune macht, wer auf abgedrehte Szenarien und Charaktere steht. Von uns auf darf es in jedem Falle mehr sein und ist uneingeschränkt empfehlenswert.

"Adams van Ghoot"
von Oliver Wenzlaff
Sprecher: Andreas Fröhlich
Hörspiel, CD
Edel Entertainment 2007
ISBN 3-9394-5108-8

Weitere Werke von Oliver Wenzlaff:
 - Adams van Ghoot - Eine Science-Fiction-Love-Story - Teil 2
 - Adams van Ghoot 03 - Die Herrschaft der schwarzen Löcher
 - Alina Fox 2 - Das Manuskkript von Sarteano

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