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Horror



Die schwarze Sonne - Das verlorene Paradies

rezensiert von Oda Plein

Mit „Das verlorene Paradies“ veröffentlicht das Hörspiellabel Lausch den achten Teil der Serie „Die schwarze Sonne“.

„Die schwarze Sonne“ ist kein Hörspiel, das man mal nebenbei hören kann. Hier braucht man viel Konzentration, um der Geschichte zu folgen. Verschiedene Zeitebenen, mitzuerlebende Erinnerungen und Gedanken und aufregende Erlebnisse fordern hier die volle Aufmerksamkeit der Hörer/innen.

In Teil 8 tauchen die Hauptfiguren Adam und Nathaniel noch tiefer in die Geschehnisse gerissen, kämpfen mit Fragen und Merkwürdigkeiten ebenso wie mit ihren Gefühlen. Ein Artefakt will zurück erobert werden und die Nachforschungen der beiden Helden führen auf tödlich gefährliche Wege.
Auch Arthur Salton sieht sich vor neue Antworten und Fragen gestellt und Arabella March scheint mehr Dinge zu beeinflussen als zu ahnen war.

In „Das verlorene Paradies“ erwartet die Hörer/innen ein Feuerwerk von Information und Geschehnissen, die in schnellem Tempo voranschreiten Wer die bisherigen Teile nicht kennt hat keine Chance die Geschichte zu verstehen, doch sollte man sich den Genuss alle Teile zu hören auch nicht nehmen.

Diese Produktion von Günter Merlau bietet mehr als ein bisschen Grusel oder Aktion. Hier wird eine Geschichte erzählt, die sehr viel Tiefgang hat, alte Geschichten in einen völlig neuen Kontext setzt und in keiner Hinsicht ein Blatt vor den Mund nimmt. Ob Gewalt oder Sex, hier wird alles verarbeitet, ohne dabei geschmacklos oder primitiv zu wirken. Die auf dem Cover angegebene Altersbeschränkung hat allerdings definitiv ihren Sinn.

Günter Merlau und Jens Peifer beweisen, das sie was Sound und Effekte angeht ein perfektes Team sind. Hier stimmt jedes Detail, jedes Geräusch erschafft Bilder und Gefühle an den richtigen Stellen. Die so erschaffene Atmosphäre ist einfach mitreißend stimmig. Dabei ist die Musik der krönende Abschluss, die die Geschehnisse trägt und viel mehr ist, als Überleitung oder Szenentrenner.

Die Sprecher sind ohne Frage sehr gut gewählt und überzeugen ohne Ausnahme. Reinhilt Schneider ist so perfekt, dass sich die Hörer/innen reihenweise vor die Stirn schlagen dürften, weil nicht alle Menschen einfach nur weit weg rennen, wenn sie auftaucht. Wundervoll verführerisch böse.

Für die Covergestaltung verdient Lausch besondere Pluspunkte. In Schwarz- weiß gehalten, mit Illustrationen und vielen Informationen rundet es die Produktion wirklich schön ab. Da verzeiht man auch kleine Rechtschreibfehler.

Fazit:
Interessant, spannend und gruselig, ohne die anderen Teile nicht zu verstehen . Die ganze Serie lohnt sich.

Zusätzliche Links:
Hörspiellabel Lausch

"Die schwarze Sonne - Das verlorene Paradies"
Regie von Guenter Merlau
Hörspiel, CD
Lausch Phantastische Hoerspiele 2008

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