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Grüsse aus Gehenna



01 - Am Anfang war das Schwert

rezensiert von Ralf »Searge« Pappers

Neben der Erde existiert noch ein andere Welt. Ein bizarres Schattenreich, gegen das die Hölle wie ein Kinderspielplatz erscheint. Durch die Jahrtausende geisterte sein Name durch die Lehren von Okkultisten und Magiern: Gehenna. Ein Ort, an dessen Himmel eine schwarze Sonne steht und Kreaturen leben, für die die Menschheit nur ein Wort kennt: Dämonen. Seit ewigen Zeiten lauern sie auf den Tag, an dem sie wieder auf die Erde kommen können um ihre Schreckensherrschaft zu beginnen. Besonders in der Stadt Dornberg sind die Portale durchlässig geworden und die Diener des Bösen sind dabei sie aufzubauen und zu verstärken, damit die Dämonen ihr zerstörerisches Werk beginnen können. Hendrick Leonhard ist dort Dämonenjäger und verschwindet eine Tages spurlos.

Der junge Alex Leonhard führt ein relativ sorgloses Leben, das plötzlich auf den Kopf gestellt wird, als er erfährt das sein Vater ein Dämonenjäger war und in Gehenna verschollen ist. Sein Helfer Nico, ein Dämon mit äußerst guten Umgangsformen, versucht ihn davon zu überzeugen das er an die Stelle seines Vaters treten müsse, um den Dämonen den Durchgang zu versperren und sie aufzuhalten. Natürlich glaubt Alex zuerst einmal nichts von all dem, was er als Unsinn abtut. Er verlangt von Nikodemus einen Beweis das dieser ein Dämon sei und bekommt ihn auch.

Und da ihn seine Freundin gerade verlassen hat und er auch sonst irgendwie gerade keine Ziele hat, bleibt er und versucht sich mit dem Gedanken anzufreunden ein Dämonenjäger zu werden. Damit er auch nur die geringste Chance gegen die Feinde hat, erhält er das magische Schwert Durandana. Nur, dieses Schwert besitzt einen eigenen Willen und mit viel Willenskraft läßt es sich bändigen und für seine Zwecke gebrauchen.

Aus der Feder von Dane Rahlmeyer stammen die Grüsse aus Gehenna, über dessen "Das Dunkle Meer der Sterne" wir bereits berichteten. Am "Anfang war das Schwert" ist keines der üblichen Horrorhörspiele, sondern bietet einfach mehr. Nicht nur gute Sprecher, eine unterstützende Musik, effektvolle Sounds und eine gute Abmischung, sondern auch schwungvolle Dialoge und Witz. Ich pers. bin kein Fan von Horrorgeschichten, aber Gehenna macht einem den Einstieg in dieses Genre leicht und es macht Laune dem Geschehen zu folgen und den Weg Alex mitzugehen, wie er in eine Welt hineingerät, an dessen Existenz er nicht einmal in seinen schwärzesten Träumen gedacht hätte. Also auch in diesem Fall unsere uneingeschränkte Empfehlung.

Rezension Oda Plein:
Dane Rahlmeyer ist der Autor und Steffen Wolf der Produzent, der mystisch, esoterisch angehauchten Horrorserie „Grüße aus Gehenna“.
2005 erschien der erste Teil der Serie, 01 Am Anfang war das Schwert“ beim Hörspiellabel Pandoras Play.

Eine Welt voller Bösartigkeit und Dämonen, die Hölle – existiert. Die finsteren Kardinäle der Parallelwelt Gehenna greifen nach uns. Dämonen leben unter uns. Seit Jahrhunderten von ihrer Heimat getrennt, streben einige nach Heimkehr, andere danach die verschlossenen Tore wieder zu öffnen und die Erde zu übernehmen.

Der junge Alex Leonhard weiß von all dem nichts und plagt sich mit einem wundervoll normalen Leben als Student, der von seiner Freundin verlassen wird. Doch hinter seinem scheinbar unzuverlässigen und plötzlich verschwundenen Vater steckt mehr als er ahnt. Als Alex eine seltsame Nachricht erreicht, hat sein einfaches Leben ein Ende und er wird in einen Strudel aus Ereignissen gerissen, die seine Vorstellungen und Ansichten völlig aus der Bahn und in ein Leben voller Dämonen, Magie, neuen Freunden und Feinden werfen. Er nimmt seine Aufgabe als nicht ganz perfekter Dämonenjäger in Angriff und wird dabei von Mara, einer jungen und unerfahrenen Magierin und Nikodemus, einem ziemlich alten Dämon aus Gehenna unterstützt. Ein wunderbar unfähiges Team.

Dieses Hörspiel bietet eine gute Geschichte mit Rätseln, Grusel, herrlichem Humor, einer ausgewogenen Portion Mystik und bleibt dabei so bodenständig, dass man alles was passiert für wahr halten könnte .Hier war definitiv ein Autor am Werk, der weiß wie man eine Geschichte erzählt. Die Charaktere haben Hintergrund und Leben, die Geschichte wirft Fragen auf, die zum Teil beantwortet werden und zum Teil das Interesse an weiteren Folgen wecken. Die Hörer/innen können ihrer Fantasie freien Lauf lassen, es ist Raum für eigene Antworten und Fragen.
Zum Teil entwickeln sich die Figuren etwas schnell, Probleme und Konflikte werden zwar angesprochen aber nicht wirklich behandelt. Hier als Beispiel Alex, der mehrfach äußert, dass er sich überfordert fühlt, aber dennoch sehr gelassen seine Rolle als Dämonenjäger spielt. Dabei sind gerade diese Unsicherheiten und Konflikte genau die Punkte, die die Geschichte und die Charaktere liebenswert und interessant machen.

Die Sprecher/innen wirken alle sehr natürlich und hauchen ihren Charakteren gekonnt Leben ein und das ohne Ausnahme, was das Hörspiel zu einem wirklichem Genuss macht. Hier machen leise Töne die Musik, wer das als hölzern ansieht, hat wohl eher zu wenig Zeit sich dem Hörspiel mit beiden Ohren und genügend Aufmerksamkeit zu widmen.
Vor allem Andreas Bötel (Nikodemus) und Marco Göller (Martyn Azred) schaffen es Bilder in die Köpfe der Hörer/innen zu zaubern.

Sehr angenehme und passende Musik und eine sanfte und perfekt abgestimmte Soundkulisse unterstreichen die Sprecher/innen und die Geschichte und zusammen ergibt alles eine spannendes unterhaltsames Hörspiel voller Atmosphäre. Auch hier ist zu spüren, das die Verantwortlichen die Fähigkeit besitzen sich in die Situationen einzufühlen und sie hörbar zu machen.

Die Covergestaltung macht es deutlich, hier erwartet die Hörer/innen mehr als eine kleine Horrorstory. Es lohnt sich und da dieses Hörspiel wirklich zu einem günstigem Preis angeboten wird, sollte es niemand verpassen.

Wünschenswert wäre allerdings, das gesprochene Credits und ausführlichere Informationen auf der Homepage allen Beteiligten dieser Produktion etwas mehr Aufmerksamkeit geben.
Bei Grüße aus Gehenna hätten es doch wirklich alle verdient.

Namaah - Sabine Kuse
Alex Leonhard - Nils Hensel
Mara Dreiden - Katja König
Nikodemus - Andreas Bötel
Hendrick Leonhard - Heinz-Dieter Vonau
Elisabeth Dreiden - Gisela Krauel
Vanessa Winter - Anastasia Hill
Martyn Azred - Marco Göllner
Herr Skrietsch - Michael O'Brien
Caliban - Andreas Bötel
Jessica Weber - Kerstin Kaufmann
Mike - Mat Rahlmeyer
Sven - Benjamin Mickan
Svens Begleiterin - Vanessa Jander
Rainer - René Liebich
Dämon - Uwe Schönpflug
Möchtegern-Satanist 1 - Steffen Wolff
Möchtegern-Satanist 2 - Felix Völzmann


Zusätzliche Links:
>> Blog von Dane Rahlmeyer
>> Pandoras Play

"01 - Am Anfang war das Schwert "
von Dane Rahlmeyer
Regie von Dane Rahlmeyer
Hörspiel, CD
Pandoras Play 2005
ISBN 3-9336-8354-8

Weitere Werke von Dane Rahlmeyer:
 - 02 - Am Anfang war das Schwert
 - 03 - Dornberg sehen...und sterben
 - 04 - Das Außenseiter-Gen
 - 05 - Ol' Violet Eyes
 - Das dunkle Meer der Sterne 1 - Ad Astra
 - Das dunkle Meer der Sterne 3 - Hüter der Verganganheit
 - Geschichten aus Gehenna - Wie der Vater...
 - Terra Mortis 01 - Stadien des Verfalls
 - Terra Mortis 02 - Totenwache

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