Trailer zu Thriller My Engine's Fragile Sound
   1 Kommentar

  Jetzt wir's immer bunter: Fox macht Firefly-Fans Probleme

  Matt Damon stürmt Elysium
   4 Kommentare

  Mal wieder eine Dracula-Verfilmung

  Damon Lindelof produziert Mysteryserie für HBO
   1 Kommentar

  Neues Featurette zu Iron Man 3

  Action auf indisch: Idharammyilatho
   1 Kommentar

  Bunyip: ein uraustralischer Monsterfilm
   2 Kommentare

  Wahrscheinlich kein Hellboy 3
   14 Kommentare

  Britain is Great: ein neues Star Trek-Poster
   7 Kommentare


 ENTERPRISE auf Blu-ray: Staffel 1 Folge den ersten Streifzügen der Sternenflotte durch die Tiefen des Weltraums und das von nun an in High Definition.

 Lockout - DVD-Review Die Rezension zum Weltraum-Abenteuer von Luc Besson.

 Vorschau auf die Ring*Con 2012 Die Fantasy-Convention findet vom 05.-07. Oktober 2012 in Bonn statt.

 Marvels Avengers: Blu-Ray-Review Joss Whedons Superhelden-Spektakel rezensiert.

 Universal Soldier: Day of Reckoning Au der Kategorie WTF? Claudia Kerns Rezension zum Actionfilm mit Jean-Claude Van Damme.

 Im Gespräch mit: Felicia Day Wir haben mit dem Geek-Girl über ihre Webserie The Guild und vieles mehr gesprochen.

 Blu-ray Review: Miracle Day Ja, er lebt noch! Captain Jack Harkness kehrt in einer neuen Staffel zurück und dieses Mal hochauflösend in einer 'blauen Box'.

 Steam Noir - der neue Steampunk-Comic Der neue Steampunk-Comic von Cross Cult. Unsere Rezension.

 Silent Hill: Revelation 3D Im Gespräch mit Hauptdarstellerin Adelaide Clemens, Regisseur Michael J. Basset und Produzent Samuel Hadid.

 Rund um Prometheus Analysen, Albereien, Animationen. Unser Streifzug durchs Netz.

 Comic Con: Eine kleine Auswahl - Tag 4 Und die Impressionen vom letzten Tag aus San Diego. Abgehackte Hände zum Essen, Rekall bietet neue Erinnerungen an, Nicholas Brandon sagt Hi, viele Poster und Merchandise.

 Comic Con: Eine kleine Auswahl - Tag 3 Peter Jackson, Andy Serkis und Sir Ian McKellen. Tapezierte Hochhäuser und Schwadronen an Menschen. Die Eindrücke des Tages.

 Comic Con: Eine kleine Auswahl - Tag 2 Bildergalerie: Joss Whedon und die komplette Besetzung auf der Firefly-Reunion, Lucy Lawless und Craig Parker bei Spartacus, The Walking Dead samt Schauspieler und Produzenten.

 Comic Con: Eine kleine Auswahl - Tag 1 Ein kleiner, visueller Einblick in die Geschehnisse in und um das San Diego Convention Center zur Comic Con. Von Marina Sirtis bis zum Bat-Mops.

 Dredd: Ganz. Schön. Hart. Lionsgate hatte zu einer exklusiven Preview des 3D-Films geladen und wir waren für euch dabei. Keine Spoiler!

 Comic Con: Interview mit Morgan Spurlock Seinen internationalen Durchbruch hatte Spurlock 2004 mit Supersize Me. Sein neuster Film ist die Dokumentation Comic Con Episode IV: A Fan`s Hope.

 Schlaraffenland für Fans: Comic Con 2012 Mit 130.000 Besuchern und unzähligen Programmpunkten bricht platzt das Convention Center aus allen Nähten. Eine Preview.

 In eigener Sache: Zum Thema Spam Wie ihr in den letzten Monaten bestimmt schon bemerkt habt, wimmelt es hier von Spam-Bots, was für alle, die nicht auf gefälschte Sportklamotten und Louis-Vuitton-Taschen stehen, nervig ist.

 Der Anfang vom Ende DVD-Review der 7. Staffel Medium - Nichts bleibt verborgen.

 Serien: Exterminate! Review: Wir werfen einen Blick auf die Blu-Ray-Edition mit dem ersten Teil der fünften Staffel von Doctor Who...

Interview mit Darsteller Kai Owen

zum Serienstart bei RTL II

Torchwood - Miracle Day

von Susanne Döpke & Sebastian Lorenz

Miracle Day - Keiner stirbt mehr

Die Menschheit bleibt von einem auf den anderen Tag vom Tod verschont. Nach wie vor gibt es Krankheiten und Verletzungen, aber es werden keine Todesfälle mehr registriert. Dieser plötzliche, wundersame Umstand bringt nicht nur Freude mit sich, sondern auch Probleme, die die Welt bisher nicht kannte. Schwerverletzte leiden Höllenqualen, dazu kommt, dass das Bevölkerungswachstum in nur wenigen Monaten die Ressourcen der Erde verbraucht haben wird.

Captain Jack Harkness (John Barrowman) dagegen muss feststellen, dass er, der Unsterbliche, wiederum sterblich geworden ist. Er macht sich auf die Suche nach Gwen Cooper (Eve Myles), die nach dem Untergang des Torchwood-Instituts mit Ehemann Rhys (Kai Owen) und Baby Anwen zurückgezogen in Wales lebt.

Auch der amerikanische CIA-Agent Rex Matheson (Mekhi Phifer) geht anonymen Hinweisen auf die unerklärlichen Vorgänge nach und stößt dabei immer wieder auf die gleiche Frage: "Was ist Torchwood?". Auf der Suche nach Antworten und den Verantwortlichen für diesen "Wundertag" kommt er einer weltweiten Verschwörung auf die Spur.

Torchwood goes America

Es ist ein ziemlich wilder Lebenslauf, den Torchwood, ein Ableger des britischen Kult-Phänomens Doctor Who, bisher hingelegt hat. Nach drei Staffeln war nicht klar, ob es jemals eine Vierte gibt.

Der Erfolg von Doctor Who und Torchwood in den USA auf BBC America und dem amerikanischen Sender SyFy brachten schnell Gerüchte in Umlauf, der Sender FOX würde einen US-produzierten Torchwood-Reboot auf Sendung bringen wollen. Torchwood goes America, eine Nachricht, die mit Schrecken bei den Fans aufgenommen wurde. Letztendlich kam dieses Projekt nicht zustande, doch der Pay-TV-Sender Starz (Spartacus) beteiligte sich an der Produktion für eine neue Serienstaffel Torchwood. Das sollte jedoch für den Ton und Stil der typisch britischen Serie nicht folgenlos bleiben.

Nicht nur wurden amerikanische Produzenten, Autoren und Schauspieler für die neue Staffel verpflichtet, auch die Dreharbeiten und die Handlung fanden hauptsächlich in den USA statt. Die Erstausstrahlung der Episoden erfolgte zuerst auf dem Bezahlsender Starz, eine ganze Woche später bei der BBC.

Torchwood-Erfinder und Produzent Russel T. Davies (Doctor Who) versuchte das Publikum zu beschwichtigen: "Das ist nur der nächste Schritt. Es ist keine neue Version oder ein Neustart. Wir wechseln lediglich das Land.". Auch die amerikanische Autorin Jane Espenson (Buffy) erklärte, es handle sich um eine "direkte Fortsetzung der britischen Serie.".

Allen Verlautbarungen zum Trotz, die Fans blieben skeptisch. Eine britische Serie samt Besetzung und Produktion nach Amerika zu verfrachten, war ein recht mutiges Unterfangen, dass es in dieser Form vorher noch nie gegeben hatte. Dennoch wurde „Miracle Day“ mit Spannung erwartet. Fans und Kritiker waren nach der Ausstrahlung in zwei völlig unterschiedliche Lager gespalten. Kritikpunkte waren die nicht gerade spannende Prämisse der neuen Staffel, sondern die teilweise ziellose Handlung, farblose neue Charaktere, ein unterforderter Jack Harkness und eine teilweise unausstehliche Gwen.

Knapp ein Jahr nach der Ausstrahlung von Miracle Day steht die Zukunft von Torchwood wieder in den Sternen. Richtig abgesetzt wurde es nicht, aber es tut sich aber auch nichts Neues. Bis dahin macht euch euer eigenes Bild der neuen Folgen von Torchwood.

Sendetermine bei RTL II

Freitag, 17. August 2012, 20:15 Uhr
Eine neue Welt / Vergiftet / Der unbekannte Feind / In der Höhle des Löwen

Samstag, 18. August 2012, 20:15 Uhr
Kategorien des Lebens / Befreiungsaktion / Sünden der Vergangenheit

Sonntag, 19. August 2012, 20:15 Uhr
Die drei Familien / Die Quelle / Unsterbliches Blut



Im Gespräch mit Kai Owen

Torchwood: Dabei sein ist alles

Der Waliser Kai Owen spielt in Torchwood Rhys, den Freund von Gwen und damit seine bisher prominenteste Rolle. Im Laufe der vier Staffeln hat er sich von einer Nebenrolle mehr oder weniger ins Team von Torchwood gespielt. Und das mit einer wahrhaft olympischen Einstellung: Dabeisein ist alles. Wir haben mit Owen über die Arbeit am Set gesprochen und denjenigen, die das Doctor-Who-Spin-Off nicht mögen, sei gesagt, dass es echt Spaß machen muss, mit John Barrowman (Captain Jack Harkness) zu arbeiten. Owen jedenfalls ist für jeden Spaß zu haben.

Kai Owen: Wenn es hier Bier gibt, dann nehme ich eins!

SFR: Du magst echt gern Bier, oder?

Ja, klar. Alt, Pils, alles super.

Besser als das Bier in Wales?

Na ja, es gibt eigentlich kein richtiges Waliser Bier. Wir haben ein paar lokale Brauereien, aber keine große Marke. Wir bekommen auch das Zeug aus Belgien [Inbev].

Deine Vorliebe für Bier hast du mit deiner Figur Rhys gemeinsam, oder?

Stimmt, da sind wir uns sehr ähnlich.

Bei Torchwood hattest du zuerst nur ein paar Gastauftritte als der Freund der Hauptfigur Gwen Cooper, die von Eve Myles gespielt wird. Aber mit der Zeit wurde die Rolle immer größer – wie kam das?

Also zuerst einmal hatte ich sehr viel Glück, weil ich bei Torchwood mitspielen konnte. Ich hatte Glück, dass ich die Rolle bekam. Ich wusste zuerst nicht so richtig, wo die Reise für Rhys hingeht. Ich wusste nicht, wie lange er dabei sein würde. Würden es wohl vier Folgen werden oder sechs, oder würde er fast sofort gekillt werden?

Ich habe mich bei unserer ersten Leseprobe in Cardiff mit Eve unterhalten. Sie hat vorgeschlagen, dass wir versuchen sollten, dass das Publikum die beiden als Paar wahrnimmt. Sie schlug vor, sie glaubwürdig machen und so das Publikum dazu zu bringen, die beiden zu lieben. Es sollte rüberkommen, dass die beiden ein Paar sind, das fest zusammenhält. Da hatte sie vollkommen recht. Vom ersten Tag an hat es so einen Spaß gemacht, mit Eve am Set zu sein.

Ich denke, das Meiste habe ich ihr zu verdanken. Sie hat die Lorbeeren dafür verdient. Es ist so einfach und so toll, mit ihr zusammenzuarbeiten. Wir haben Rhys und Gwen glaubhaft gemacht. Ich glaube, es hat den Produzenten gefallen, was ich dazu beigetragen habe. Sie mochten einfach diesen Typen, der irgendwie doch im Herzen der Serie angesiedelt ist.

Er hat Gwen auch in der Realität verankert.

Stimmt Rhys hat Gwen Bodenhaftung verliehen. Zu Anfang wusste er nichts über Torchwood und in der zweiten Staffel hat er dann alles herausgefunden. In der dritten Staffel war er dann schon sehr involviert und in Miracle Day noch viel mehr. Ich hatte also wirklich sehr viel Glück.

Was gefällt dir am Besten daran, Rhys zu spielen?

Äh … (Pause) dass ich Eve Myles küssen darf? (lacht)

Und das sogar regelmäßig!

Stimmt! Aber eigentlich gefällt es mir am Besten, dass ich bei Torchwood mitspiele. Das Gute daran, Rhys zu spielen ist, dass ich in dieser tollen Show dabei bin. Dort passiert jeden Tag etwas anderes. Jedes Drehbuch ist anders. Es gibt immer eine neue Herausforderung. Ich finde es super, wenn Rhys sich einmischt, wenn er eine Szene mit Captain Jack hat. Ich liebe das. Es gibt eine tolle Dynamik zwischen Rhys und Captain Jack [John Barrowman].

Schätzen die beiden sich gegenseitig ab, oder was meinst du?

Ja, das auch. Ich glaube, am Ende mag Rhys ihn wirklich gern.

Hm, irgendwie mag doch aber jeder Captain Jack? Bei Doctor Who verlieben sich alle in ihn ...

Zuerst kann Rhys Jack überhaupt nicht leiden, aber dann merkt er, dass Jack nur das Beste für Gwen will. Aber er ist auch etwas eifersüchtig, weil Jack verdammt gut aussieht.

Ich habe gehört, dass John Barrowman ein ziemlicher Scherzkeks am Set ist?

Da werden keine richtigen Streiche gespielt, oder so. Es ist einfach sehr lustig auf dem Set. Da gibt es so viele echt komische Momente.

Kannst du uns mal ein Beispiel erzählen?

Na ja, John zeigt uns den nackten Hintern, er singt oder er zieht sich aus. Das ist so, als würde man mit seinen Freunden rumhängen. Und wir machen halt so dumme Sachen, die Freunde eben machen. Darum ist es auch so lustig. Wenn wir dann drehen ist es etwas anderes, dann benehmen wir uns schon professionell. Da vergisst vielleicht mal wer seinen Text, oder so. Oder wir versuchen manchmal, den anderen während einer Szene zum Lachen zu bringen.

War es ein großer Schritt vom britischen Fernsehen zu einer britisch-amerikanischen Produktion in Miracle Day? Gab es einen Unterschied?

Es gab überhaupt keinen Unterschied. Das hätte sogar überall sein können. Allerdings war es schon etwas anderes, in Hollywood bei Superwetter zu filmen. Wir haben sogar am Wasser gedreht und das fanden wir total aufregend. Das war richtig toll. Es gab ein paar neue Crewmitglieder und ein neues Konzept. Ansonsten war einer der großen Unterschiede das Essen. Wenn wir im Vereinigten Königreich drehen, ist das Essen am Set ziemlich mittelmäßig. Aber drüben in den USA ist es großartig.

Ansonsten ist es das Gleiche: Sie benutzen Sets, Kameras, Licht, man hätte überall arbeiten können.

Ich habe mich gefragt, ob für das amerikanische Publikum irgendwelche Anpassungen vorgenommen worden sind.

Nein, gar nichts. Wir sind dort in dem Bewusstsein hingegangen, dass Torchwood ist, wie es ist und dass die amerikanischen Produktionspartner genau das bekommen würden. Es gibt schwule Szenen, die Emotionen schlagen hoch, es gibt übernatürliche Elemente – es ist eben Science-Fiction. Wir machen da keine Zugeständnisse und das ist auch genau richtig.

Das wirst du sicher dauernd gefragt, aber glaubst du, dass es bald eine neue Staffel geben wird?

Das würde mir schon gefallen. Wenn es eine neue Staffel geben würde, wäre ich auf alle Fälle an Bord. Aber im Moment zeichnet sich nichts am Horizont ab. Aber, wer weiß?

Was hast du eigentlich in letzter Zeit gemacht und was steht für dich an?

Nachdem ich mit Torchwood fertig war, habe ich bei einer BBC-Serie namens The Syndicat mitgespielt. Dann habe ich auf der Bühne in Wie es Euch gefällt, mitgespielt. Shakespeare, also. Da habe ich Charles gespielt. Dann habe ich einige walisischsprachige Fernsehfilme gemacht und Ende des Jahres mache ich bei einer Pantomimenshow mit.

Pantomime? Das hört sich ja interessant an.

Ja, ich habe schon einige Male Pantomime gemacht. Ich spiele Cinderella und ihre Schwestern.

Äh, OK … Natürlich muss ich dich einfach nach deinem Batman-T-Shirt fragen. Du meintest vorhin, das wäre dein liebster Superheld. Wenn du dir eine Rolle in einem Superheldenfilm aussuchen könntest, wen würdest du gerne spielen?

Ich glaube … äh … hm … Ich glaube, ich würde gerne den Butler spielen.

Echt?

Ja, Alfred, das wär's.

OK. Ich hatte gehofft, du sagst „Der Hulk“ oder so ...

Ja, warum nicht. Ich mag Batman. Ich mag auch Spiderman. Und Superman mag ich auch.

Bist du Comic-Fan?

Ja klar. Ich mag eigentlich am liebsten die lustigen Charaktere.

Was war als Kind dein liebstes Comic?

The Beano. Ich habe nicht soo viele Superhelden-Comics gelesen, aber ich mag sie gern.

Alles klar, Danke für das Gespräch!