Comic Con: Eine kleine Auswahl -
Tag 4
Und die Impressionen vom letzten Tag aus San Diego. Abgehackte Hände zum Essen, Rekall bietet neue Erinnerungen an, Nicholas Brandon sagt Hi, viele Poster und Merchandise.
Comic Con: Eine kleine Auswahl -
Tag 3
Peter Jackson, Andy Serkis und Sir Ian McKellen. Tapezierte Hochhäuser und Schwadronen an Menschen. Dies und mehr in einigen Eindrücken des Tages.
Comic Con: Eine kleine Auswahl -
Tag 2
Joss Whedon und die komplette Besetzung auf der Firefly-Reunion, Lucy Lawless und Craig Parker bei Spartacus, The Walking Dead samt Schauspieler und Produzenten. Dies und mehr in unserer kleinen Bildergalerie.
Comic Con: Eine kleine Auswahl -
Tag 1
Ein kleiner, visueller Einblick in die Geschehnisse in und um das San Diego Convention Center zur Comic Con. Von Marina Sirtis bis zum Bat-Mops. Ganz schön was los in den USA.
Dredd: Ganz. Schön. Hart.
"Ich hoffe ihr mögt eure Filme gern düster und hart", sagte Karl Urban, als er gestern auf der Comic Con seinen neuen Film Dredd vorstellte. Lionsgate hatte zu einer exklusiven Preview des 3D-Films geladen, der am 15. November in Deutschland ins Kino
kommt und wir waren für euch dabei. Keine Spoiler!
Comic Con: Interview mit Morgan Spurlock
Seinen internationalen Durchbruch hatte Spurlock 2004 mit Supersize Me. Sein neuster Film dreht sich um die Comic Con. Wir haben exklusiv mit dem Filmemacher gesprochen und stellen seinen Film Comic Con Episode IV: A Fan`s Hope vor.
Schlaraffenland für Fans: Comic Con 2012
Vom 12.-15. Juli findet in San Diego eine der größten Conventions der Welt statt. Mit 130.000 Besuchern und unzähligen Programmpunkten bricht platzt das Convention Center aus allen Nähten. Eine Preview.

 

Dredd: Ganz. Schön. Hart.

(ohne Spoiler)

 



"Ich hoffe ihr mögt eure Filme gern düster und hart", sagte Karl Urban, als er gestern
auf der Comic Con seinen neuen Film Dredd vorstellte. Lionsgate hatte zu einer
exklusiven Preview des 3D-Films geladen, der am 15. November in Deutschland ins Kino
kommt und wir waren für euch dabei.

Karl Urban ist der Neue im Anzug von Judge Dredd und hatte nicht zu viel versprochen.
Vergesst Stallone – der Kalle ist härter, quasi knochenhart. Soviel sei verraten, er nimmt
den ganzen Film über seinen Judge-Helm nicht ab und gestaltet seine Rolle einzig mit
der Stimme und sauertöpfisch-merkelschen Mundwinkeln. Das muss man erst einmal
hinbekommen, wenn man als Schauspieler sein wichtigstes Werkzeug – die Mimik – nicht
einsetzen kann. Ben Affleck zum Beispiel ist in Daredevil daran gescheitert, Urban meistert die Aufgabe mit Bravour.


Der bis auf das nötigste eingedampfte Dialog der Figur Judge Dredd erinnert an
den Schwarzeneggerschen Terminator und ist nicht minder cool – Comic-Style halt.
Dafür kassierte Urban diverse Male Szenenapplaus. Dredd ist absolut nichts
für schwache Gemüter, da gibt es ordentlich Blut und geplatzte Gehirne zu sehen. In
Großaufnahme. Mehrfach.

An seiner Seite sind Olivia Thirlby zu sehen, die die Judge-Anwärterin Anderson spielt und
in die Gedanken anderer eindringen kann. Das wird gleich am Anfang des Films verraten,
darum ist das kein Spoiler, und wie sie dabei vorgeht, ist sehr cool bildlich umgesetzt.
Sie wirkt zunächst eher flach, blond und austauschbar, doch davon sollte man sich nicht
täuschen lassen. Thirlby bekommt im späteren Verlauf des Films erst die Möglichkeit zu
zeigen, was in ihrer Figur Anderson steckt

Außerdem dabei ist Lena Headey. Sie gibt das äußerst bösartige Gangoberhaupt Ma-
Ma, indem sie ihrer Paraderolle Cersei Lannister aus Game of Thrones noch eine
ordentliche Schippe Fiesheit und Brutalität zugefügt hat.

Domhnall Gleeson hatte nur eine kleine Rolle, dafür hat er sie allerdings mit unglaublicher
Intensität gespielt. Er ist bisher als Bill Weasley aus Harry Potter bekannt.

Der eigentliche Star des Films ist allerdings der Look, Es ist kein Spoiler zu verraten,
dass es um die Droge Slomo geht, die jede Bewegung scheinbar in Slow Motion, eben in
Zeitlupe, ablaufen lässt. Die Macher scheinen in diesen Effekt geradezu verliebt gewesen
zu sein, denn sie haben ihn ausgiebig benutzt. Macht aber nichts, weil es schon klasse
ist, wenn Wassertropfen, Splitter und eben Blutstropfen in Zeitlupe und allerschickstem
3D durch die Luft fliegen. Es wirkte fast, als könnte man sie anfassen. An einigen Stellen
wirkte der Film sogar, wie ein fleischgewordener Motion Comic.

Bei diesem Film lohnt sich die 3D-Brille. Im Reading Cinema in San Diego haben sogar
von den Explosionsgeräuschen die Sitze gebebt. Kein Witz.