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3x05 "Repercussions"
[Messerstiche]
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Was zuvor geschah: Während Sydneys verdecktem Einsatz wird Vaughn gefangen und sie sieht sich gezwungen ihm ein Messer in die Brust zu stechen, um zu verhindern, dass er von Simon Walker erschossen wird. Anschließend wird der schwer verletzte Vaughn von Walker den Abhang hinuntergeschubst.
Drei Stunden später: Sydney rast wie verrückt zu einer Telefonzelle und ruft Jack an. Sie trägt ihm auf den Peilsender zu aktivieren, den sie an Vaughn befestigt habe. Jack erwidert verwirrt, dass der Peilsender dazu gedacht wäre zu verfolgen, wo das Packet hingebracht werde. Daraufhin erklärt Sydney hastig, Vaughn verblute und sie müssen sich beeilen. Sofort ruft Jack Marshall an. Er befiehlt ihm den Peilsender zu aktivieren und Weiss auf das Signal anzusetzen. Nachdem Jack Sydney nach einer Erklärung fragt, erzählt sie ihm, was vorgefallen sei. Sie musste Vaughn niederstechen, damit sie ihn nicht umbringen. Dann will ihr Vater wissen, was mit der Biowaffe sei und Sydney berichtet, sie sei in einem Koffer in Simons Hotelzimmer. Er und Javier seien derweil irgendwohin zum Feiern gefahren. Sie wolle nun in sein Zimmer einbrechen und das Packet holen. Bevor sie das Telefonat beenden, verspricht ihr Jack, dass sie Vaughn finden werden, und Sydney bedankt sich.
Zur gleichen Zeit treffen sich Simon und Javier mit Mr. Sark. Simon möchte wissen, warum es so eilt, doch Sark antwortet nur, dass sich der Zeitplan geändert hätte und er nicht mehr zu wissen bräuchte. Sark öffnet einen Koffer, in dem sich mehrere 500 Euro-Bündel befinden. Simon bewundert den Anblick und überreicht seinem Auftraggeber eine Weinflasche. Mr. Sark nimmt einen großen Schluck daraus und dann fragt er nach der Biowaffe. Simon übergibt ihm den Koffer mit der Waffe, Sark bedankt sich, lobt ihn für seine gute Arbeit und dann fährt jeder wieder weg.
Sydney kommt in der Zwischenzeit im Hotel an und bricht in Simons Zimmer ein. Sie durchsucht es und findet schließlich einen Koffer, den sie sofort versucht aufzuschließen. Im gleichen Augenblick trifft auch Simon ein und geht zu seinem Zimmer. Sydney schließt den Koffer auf, doch er ist leer. Dann will sie wieder verschwinden, doch sie hört jemanden an der Tür. Simon kommt in sein Zimmer herein und hört das Wasser laufen. Sydney ist unter die Dusche gegangen und überrascht Simon mit ihrer Anwesenheit. Er erzählt ihr, dass der Konvent die Waffe bereits abgeholt habe, da der Termin vorverlegt wurde. Außerdem reise er schon heute Vormittag wieder ab. Sydney fragt, wann sie ihn wieder sehen würde, da sie noch viele Fragen hätte. Er verspricht ihr sie anzurufen, sobald er wieder einen Auftrag bekomme. Dann gibt er ihr einen Abschiedskuss und wünscht ihr viel Spaß in seinem Zimmer.
Weiss und sein Team finden Vaughn schwer verletzt und ohnmächtig in den Büschen.
Später liegt Vaughn an verschiedenen Maschinen angeschlossen im Krankenhaus und Lauren wacht über ihn. Als sie sich im Flur die Beine vertritt, trifft sie auf Sydney. Sie antwortet auf ihre Frage, wie es ihm gehe, dass sein Zustand kritisch, aber stabil sei. Ihm fehle Sauerstoff, da durch die Stichwunde ein Lungenflügel kollabiert sei. Aus diesem Grund könnte er zudem einen Hirnschaden davontragen. Daraufhin will Sydney Lauren mit den Einzelheiten des Vorfalls vertraut machen, doch Lauren unterbricht sie und führt fort, sie wisse bereits, dass Walker Vaughn ein Messer in die Brust gestoßen hätte. Sydney klärt sie dann auf, dass Walker Vaughn erschießen wollte, daher war sie gezwungen ihn selbst niederzustechen, da er sonst gestorben wäre. Lauren ist aufgebracht als sie dies erfährt. Doch bevor beide ihre Diskussion fortzusetzen können, werden sie von ihren Pagern unterbrochen.
Im Konferenzraum der CIA informiert Dixon die Agenten über ein kleines Flugzeug, das über einem Hochsicherheitsgefängnis im Uralgebirge kreiste und einen biologischen Wirkstoff abwarf, der vermutlich die neue Biowaffe sei. Alle anwesenden Personen seien innerhalb von Minuten gestorben. Lauren fragt, ob es nicht einen Überlebenden gäbe, und Weiss antwortet, es gäbe einen. Dixon zeigt sein Foto und Lauren identifiziert ihn als Kazari Bomani. Er sei zum größten Waffenhändler Afrikas aufgestiegen, fügt Eric noch hinzu. Dann führt Dixon fort, dass bei der beauftragten Sondereinheit für Gefahrenstoffe Sark dabei gewesen wäre, der Bomani mitgenommen hätte. Sydney fragt schließlich, wie Bomani überhaupt überleben konnte, und dann übernimmt Marshall das Wort. Der Konvent habe die Biowaffe maßgeschneidert, um alle zu töten bis auf die Personen, deren genetisches Profil in den Virus hineinkodiert wurde. Er finde diese ganze Sache ziemlich cool, gesteht er, worauf Dixon ihm einen mahnenden Blick zuwirft. Daraufhin rechtfertigt er sich, er meinte es auf eine kranke und furchtbare Art. Anschließend erzählt Lauren, dass Sloane an einer Konferenz in Mexiko City teilnehmen würde und sie übermorgen einen Termin mit ihm hätte. Sydney versteht nicht, was Sloane damit zu tun habe, daher erläutet Lauren ihr, dass Sloanes Hinweis zu Bomanis Verhaftung geführt hätte. Dies wäre auch der Hauptgrund für seine Begnadigung gewesen. Daraufhin erteilt Dixon Sydney den Befehl, Lauren nach Mexiko zu begleiten.
Nach der Einsatzbesprechung erzählt Sydney ihrem Vater, dass sie vermutet, Lauren glaube, sie wollte sich an Vaughn rächen, deswegen hätte sie ihn verletzt. Jack entgegnet, es sei schwer vernünftig zu denken, wenn der Ehepartner schwer verletzt wurde. Sydney stimmt dem zu und Jack fragt nach Simon Walker. Er möchte wissen, ob er erwähnt hätte, wie er sie als Julia kennen gelernt hätte. Simon habe ihr nur ihren Anteil gegeben und sei abgereist, antwortet Sydney. Wenn er wieder einen Auftrag bekäme, würde er sie wieder anrufen. Dies bringt Jack auf die Idee sich als Kunde auszugeben, um Simon und sein Team zu versammeln und dann zu verhaften. So könnten sie von ihm mehr über Julia erfahren. Zum Schluss bestätigt Jack seiner Tochter noch, sie habe wegen Vaughn richtig gehandelt. Sydney bedankt sich bei ihrem Vater.
Während dem Flug nach Mexiko setzt sich Sydney zu Lauren dazu und erzählt ihr, dass Dixon ihr erzählt hätte, Vaughn müsse nicht mehr beatmet werden. Lauren gesteht ihr, sie verstehe nun, dass sie wirklich sein Leben retten wollte. Dann sagt sie, sie möchte ehrlich zu ihr sein, und führt fort, dass sie sich bedroht fühlte, als sie erfuhr, dass sie wieder da sei. Sie könne nicht gut arbeiten, wenn sie sich immer fragen muss, ob sie zur Ex-Freundin ihres Mannes höflich genug sei. Sydney erwidert, sie müsse es nicht sein, da sie es nicht mehr nötig hätten. Dann wolle sie nun offen reden, setzt Lauren fort und fordert von Sydney eine Versetzung in ein anderes Einsatzbüro. Sydney ist erstaunt darüber und erläutert ihr, alle Menschen, die ihr im Leben noch geblieben seien, ihre Freunde, ihr Vater, arbeiten in diesem Büro. Lauren entgegnet darauf nur, sie hielte es für besser, wenn der Versetzungsantrag von ihr kommen würde. Ob dies gerade eine Drohung gewesen wäre, möchte Sydney von ihr wissen, sie hätte nämlich nicht die Befugnis sie versetzen zu lassen. Lauren erwidert, der Sicherheitsrat würde sie unterstützen, wenn man erfährt, dass der Kampf gegen den Konvent durch ihre Anwesenheit gefährdet sei. Wenn sie den Antrag nicht stelle, dann mache sie es.
Paris: Jack trifft sich mit Simon Walker und erzählt ihm, sie hätten eine gemeinsame Bekannte: Julia Thorne. Dann informiert er ihn über den Auftrag, den er für ihn hätte. Er soll den Prototyp eines Brennstoffzellenautos stehlen. Er möchte wissen, wie lange er bräuchte, um sein Team zusammenzustellen, doch Simon fragt, ob er es sich überhaupt leisten könnte. Darauf entgegnet Jack, er solle sich wegen seiner Finanzen keine Sorgen machen. Julia sagte, er wäre der Beste, fügt er noch an. Simon entgegnet, er werde ihn anrufen, um ihm den Preis und den nächsten Treffpunkt mitzuteilen. Sie verabschieden sich und gehen weg. Dabei wird Jack von Javier fotografiert.
Mexiko City: Sydney und Lauren checken gerade ins Hotel ein und Lauren sagt der Empfangsdame, sie würden gerne mit Arvin Sloane sprechen. Sie kämen gerade richtig, entgegnet die Frau und deutet zur Eingangstür. Sloane ist gerade angekommen und nähert sich mit einem Mann dem Eingang. Plötzlich packt ein Mann im Mantel eine Schrotflinte aus und schießt in Sloanes Richtung. Der Mann, der neben Sloane gegangen ist, wird getroffen und fällt zu Boden. Auf einmal steigt auch noch Sark aus einem Transporter aus, der gerade angekommen ist, und fängt an zu schießen. Der Mann im Mantel schnappt sich Sloane und führt ihn in den Transporter. Drinnen trifft Sloane auf ein weiteres bekanntes Gesicht: Kazari Bomani. Sydney rennt aus der Einganghalle und schießt den Mann im Mantel nieder, während der Transporter davonfährt. Sie sieht zu, wie der Wagen verschwindet und lässt den Kopf vor Erschöpfung hängen.
Dann erscheint Lauren unerwartet mit einem Auto und Sydney steigt sofort ein. Beide Agentinnen verfolgen den Transporter durch die Straßen von Mexiko City. Sydney fragt nach, ob sie das schon mal gemacht habe, und Lauren antwortet, sie habe verschiedene Trainings absolviert. Eine Einsatzbefähigung habe sie aber nicht. Sloane versucht sich derweil bei Kazari zu rechtfertigen, doch der knocked ihn aus. Dann bekommt Sydney auch noch einen Anruf von Walker, der sie für einen neuen Auftrag haben möchte. Sie sagt, wie werde ihn zurückrufen, da sie gerade beschäftigt sei, und legt auf. Da Sydney und Lauren dem Transporter immer näher kommen, gibt Sark den Befehl, dass die anderen sie abdrängen sollen. Kurz darauf erblickt Lauren im Rückspiegel ein Auto, das sie verfolgt. Dann fallen auch schon Schüsse, die die Rückscheibe zerschlagen. Mit Sydneys Anweisungen kann Lauren den hinteren Wagen abhängen. Auf ihrem Gesicht erscheint ein begeistertes Grinsen. In einer kleinen Seitenstraße kommt ihnen schließlich ein anderes Auto dazwischen und der Transporter kann entkommen. Lauren schreit verärgert: "Verdammt!" Sydney bleibt hingegen ruhig sitzen.
Sloane kommt in einem ziemlich heruntergekommenen Raum zu sich. Mr. Sark, Bomani und einige ihrer Leute sind mit anwesend. Bomani fängt an Sloane eine Geschichte aus seiner Kindheit in Afrika zu erzählen, als Soldanten in seine Stadt stürmten, die Männer dort töteten und die Frauen vergewaltigten. Er und seine Brüder mussten mit ansehen, wie ihre Mutter vergewaltigt und getötet wurde. Sein ältester Bruder drohte ihm und sagte, er dürfe nichts tun. Aber er versuchte die Soldaten anzugreifen. Sie haben ihm daraufhin den Arm abgehackt. Er solle sich in seine Lage versetzen, fordert Bomani von Sloane. Dann fährt er fort, er habe sich geschworen, nie wieder so machtlos zu sein. Er würde alles tun, um seine Familie zu beschützen und jeder, der sich ihm in den Weg stelle, werde das gleiche Schicksal erleiden, wie sein Bruder. Bomani bekommt von einem seiner Männer ein langes Messer. Sloane stimmt zu, er habe ihn verraten, aber er hätte ihn auch verraten. Und warum, um das zu erreichen, was er jetzt brauche: Legalität. Er könne ihm dabei helfen mehr Macht anzusammeln, als er je besessen hätte. Bomani dreht sich zu ihm um und schwingt mit dem Messer in die Richtung seines Arms.
Zurück in Los Angeles informieren die beiden Agentinnen Dixon über Sloanes Entführung. Sydney wünsche sich, dass Sloane nun entweder höllisch leiden müsse oder tot sei. Dixon trägt ihnen auf, alle Optionen abzuklären. Lauren solle mit ihren Kontakten in Washington reden, während sie mit der strategischen Abteilung sprechen werde, äußert Sydney. Dann gesteht Lauren ihr, es wäre ihr nicht zugestanden, eine Versetzung von ihr zu fordern. Es sei zwar schwierig, doch sie möchte mit ihr zusammenarbeiten. Sydney freut es, dies zu hören. Daraufhin geht sie weiterarbeiten.
Vaughn kommt endlich zu sich und an seinem Bett wacht eine schlafende Sydney. Er weckt sie auf und sie ist überglücklich ihn wach zu sehen. Sie entschuldigt sich ihn niedergestochen zu haben, aber sie habe keine andere Wahl gehabt. Er wisse es, beruhigt er sie. Erst als sie ihn dort schwer verletzt zurücklassen musste, habe sie erst gemerkt, wie sehr er ihr fehle, gesteht Sydney. Sie fehle ihm auch, entgegnet Vaughn. "Wirklich?", fragt Sydney überrascht nach. Vaughn nickt und beide küssen sich. Plötzlich zieht Sydney ein Messer heraus und sticht Vaughn ein weiteres Mal. Wie konnte er ihr das antun, fragt sie ihn.
Alles war nur ein Traum und Vaughn wacht auf. Dieses Mal sitzt nicht Sydney, sondern seine Frau Lauren an seinem Bett. Sie ist glücklich ihn zu sehen, doch Vaughn wirkt etwas verwirrt. Lauren fragt ihn, ob er wisse, wer sie sei, und er erwidert, natürlich. Dann legt sie sich auf Vaughns Brust, aber anstatt glücklich zu sein, hat Vaughn eine bedrückte Miene.
Sydney will gerade ins Krankenhaus zu Vaughn fahren, dabei trifft sie auf Marshall. Er bittet sie ihm auszurichten, dass das lokale Anbringen von Magneten die Schmerzen lindern könnte. Dann kommt ihnen Weiss entgegen und er informiert Sydney, sie hätten Sloane und er wolle mir ihr sprechen.
Ein unverletzter Sloane sitzt mit Lauren in einem Büro und Sydney kommt zu ihnen herein. Daraufhin bedankt sich Sloane für die versuchte Rettung. Sydney fragt nach, ob er entkommen sei. Mr. Bomani habe ihn gehen lassen, entgegnet er. Das kann Sydney nicht glauben und will von ihm wissen, was er ihm angeboten hätte. Er habe ihm die Informationen mitgeteilt, die er eigentlich ihnen mitteilen wollte, antwortet Sloane. Er habe erfahren, dass das japanische Verbrechersyndikat, die Yakuza, ein Computervirus mit künstlicher Intelligenz entwickelt hätte. Der Virus befällt Netzwerke, analysiert Systeme und schreibt sich selbst neu. In den falschen Händen könne der Virus die Märkte zusammenbrechen lassen, Banken zerstören, Verkehrsnetze lahm legen und militärische Anlagen außer Betrieb setzen. Sydney fragt noch mal nach, ob er diese Informationen wirklich an einen Mann weitergegeben hätte, der mit dem Konvent zusammenarbeite. Sloane stimmt ihr zu, doch er gäbe die Informationen jetzt ihnen, damit sie den Virus unschädlich machen können, bevor der Konvent ihn sich hole. Aber sie sollen ihn nur unschädlich machen, nicht zerstören, denn wenn Bomani erfährt, dass der Virus zerstört wurde, werde er wissen, Sloane hätte sie darüber informiert, worauf er ihn töten würde. Somit liege nun sein Leben in ihren Händen. Da er Bomani erzählt hätte, er würde für den Konvent arbeiten, bietet Sloane den beiden Agentinnen nun an als Doppelagent tätig zu werden. Er würde für den Konvent arbeiten, doch der CIA gegenüber loyal sein. Sydney schüttelt den Kopf und bezeichnet dieses Vorhaben als einen "Klassiker". Sie bräuchte ihm nicht zu glauben, merkt Sloane an. Marshall könne ja das Video analysieren, das er gerade von ihm mache.
Etwas später bestätigt Marshall nach der Stimmanalyse, Sloane hätte wirklich die Wahrheit gesagt. Sydney meint, Sloane wäre die einzige Person, die solche Tests überlisten könnte. Doch Marshall erklärt, die Tests wären so fortschrittlich, dass Sloane gar nicht in der Lage sein könnte sie zu überlisten. Weiss will wissen, ob sie Sloane jetzt vertrauen werden. Daraufhin verkündet Lauren, der Sicherheitsrat befürworte Sloanes Idee als Doppelagent tätig zu werden. Sydney nimmt nun Stellung dazu. Sloane wurde für Informationen über einen Verbrecher begnadigt, der jetzt frei sei. Außerdem wolle man ihm jetzt, aufgrund seines Versprechens, er würde sie darüber informieren, gestatten an Aktionen des Konvents teilzunehmen. Dies sei der Schwindel des Jahrhunderts. Lauren kontert, Bomani würde Sloane töten, wenn sie seine Pläne durchkreuzen würden. Wer hätte deswegen eine schlaflose Nacht, wendet Sydney ein. Die US-Regierung würde damit die wertvollste Informationsquelle verlieren, ergänzt Lauren.
Danach übernimmt Dixon schließlich das Wort und informiert die Agenten, dass Sark und Bomani unterwegs zu einem Yakuza-Casino in Osaka seien, wo sie den Virus von einem Server herunterladen wollen. Marshall werde Sydney ein Programm besorgen, das den Virus neu schreiben werde und ihn unschädlich mache. Daraufhin wirft Marshall ein, er hätte zwar gesagt, er könne dies machen, aber nicht, wenn er den Kode nicht gesehen hat. Somit habe er wohl wieder einen Einsatz, falls dies in Ordnung sei, fragt er sicherheitshalber nach. Dixon stimmt dem zu und dann schlägt Marshall noch vor, wie sie ins Hinterzimmer des Spielcasinos kommen könnten: Man würde sie beim Schummeln erwischen. Marshall holt daraufhin Karten aus seiner Tasche und zeigt den anderen ein Foto aus einer High School Zeit, während der er eine relativ wirkungsvolle Kartenzähltechnik entwickelt hätte. Er legt die Karten auf den Tisch und fragt Weiss, ob er wisse, wie man die Karten beim Blackjack gäbe. Weiss bejaht es und assistiert Marshall bei seiner Präsentation, bei der er unter Beweis stellt, dass seine Technik wirklich wirkungsvoll ist.
Nach der Besprechung informiert Lauren Sydney, dass Vaughn morgen entlassen werde. Wenn sie noch Zeit hätte, solle sie ihn vor ihrer Abreise besuchen. Er würde sich darüber freuen. Sydney bedankt sich, aber sie wisse nicht, ob sie es schaffe. Lauren sagt darauf, sie könne ihn auch besuchen, wenn sie wiederkomme.
In der Zwischenzeit trifft sich Javier mit Sark und bittet ihn, mehr über ihren neuen Kunden herauszufinden, da dieser ein Profi zu sein scheint. Sark blickt in die Akte und erkennt auf dem Foto sofort Jack Bristow. Er nennt Javier dessen Namen und erzählt ihm, er sei von der CIA.
In Frankreich in Le Havre treffen sich wiederum Jack und Simon. Sie führen den Zahlungstransfer aus, dabei bekommt Simon einen Anruf von Javier, der ihn über die wahre Identität ihres Kunden informiert. Außerdem berichtet er ihm von seiner Tochter Sydney, die auch unter dem Decknamen Julia Thorne bekannt sei. Simon gibt vor, gut Neuigkeiten bekommen zu haben und legt auf. Dann fragt er Jack, ob er und Julia ein Liebespaar gewesen wären. Jack verneint es, worauf Simon ihm Julia wärmstens empfiehlt. Simon führt fort, auf einer Skala von eins bis zehn, wobei zehn für die Demonstration der abartigsten Perversitäten stehe, die die Menschheit kenne, wäre Julia eine siebzehn. Als Jack dies hört, hat er schwer zu schlucken, doch er versucht sich nichts anmerken zu lassen. Der Laptop piept, das Geld für den Auftrag wurde transferiert. Beide verabschieden sich und gehen fort. Dabei zieht Simon eine Waffe und will Jack erschießen. Unglücklicherweise kommt Jack ihm zuvor und schießt stattdessen ihn an. Simon liegt verletzt auf dem Boden und Jack informiert ihn, dass er sterben werde und er sei der Einzige, der ihn noch rechtzeitig ins Krankenhaus bringen könne. Er soll ihm nun von Julia erzählen, wo und wie er sie kennen gelernt hätte. Simon antwortet, er habe seine Tochter wirklich gevögelt und sie wäre das wildeste Ding gewesen, das er je hatte. Dabei versucht er sich umzudrehen und auf Jack zu schießen, doch auch dieses Mal kommt Jack ihm zuvor und erschießt ihn letztendlich.
Osaka: Marshall und Sydney kommen in dem Yakuza-Casino, verkleidet als zwei Amerikaner aus den Südstaaten, an. Er sei ziemlich nervös, gibt Marshall zu. Außerdem sei er allergisch gegen seinen falschen Schnurrbart. Sydney beruhigt ihn und dann setzten sie sich an die Spieltische. Dabei gibt Marshall alles was er kann, bis er schließlich die Aufmerksamkeit des Pit Bosses auf sich zieht, der ihn ins Hinterzimmer einlädt, um die Auszahlung zu besprechen.
Im Hinterzimmer beschuldigt er sie Karten gezählt zu haben. Dann nimmt er ein Katana, ein japanisches Langschwert, von der Wand, was Marshall sofort nervöser werden lässt. Als er Marshalls Finger abhacken will, greift Sydney ein. Sie schlägt den Bodyguard nieder, während Marshall den Pit Boss mit Pfeilen aus seinem Anhänger betäubt. Danach setzt er sich an den Computer, um den Virus unschädlich zu machen. Im selben Augenblick entdeckt Sydney auf dem Überwachungsmonitor Sark und Bomani, die sich zum Hinterzimmer durchkämpfen. Es wird knapp, doch Marshall gelingt es rechtzeitig den Virus unschädlich zu machen.
Sark und Bomani treten ins Hinterzimmer ein und finden es merkwürdigerweise leer vor. Daraufhin setzt sich Sark an den Computer, um eine Kopie des Virus auf ihren Server zu übertragen. Dabei merkt er nicht, dass sich Sydney und Marshall unter dem Tisch verstecken. Plötzlich muss Marshall wieder wegen dem Schnurrbart niesen, doch Sydney kann ihm frühzeitig die Nase zudrücken. Nachdem der Kopiervorgang beendet wurde, verlässt Sark mit Bomani das Zimmer und Marshall darf endlich niesen.
Am Abend statten Sydney, Eric und Lauren Michael einen Besuch ab. Weiss erzählt eine unterhaltsame Geschichte über eine seiner Freundinnen und alle sind gut gelaunt, auch Vaughn scheint es wieder um einiges besser zu gehen. Da er morgen jedoch früh aufstehen muss, verabschiedet sich Weiss von allen. Sydney bittet ihn um eine Mitfahrgelegenheit und er stimmt zu. Dann wünscht sie dem Rest eine gute Nacht und geht mit Weiss aus dem Krankenhaus. Dabei fällt ihr ein, sie hätte ihre Jacke vergessen, daher kehrt sie noch mal um. Als sie in Vaughns Zimmer eintreten will, sieht sie, wie liebevoll sich Lauren um ihren Ehemann kümmert und ihn dann küsst. Mit verletzten Gefühlen geht sie wieder zurück, ohne ihre Jacke geholt zu haben.
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