Alias


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel FŘnf


:: 3x01 The Two
:: 3x02 Succession
:: 3x03 Reunion
:: 3x04 A Missing Link
:: 3x05 Repercussions
:: 3x06 The Nemesis
:: 3x07 Prelude
:: 3x08 Breaking Point
:: 3x09 Conscious
:: 3x10 Remnants
:: 3x11 Full Disclosure
:: 3x12 Crossings
:: 3x13 After Six
:: 3x14 Blowback
:: 3x15 Fa├žade
:: 3x16 Taken
:: 3x17 The Frame
:: 3x18 Unveiled
:: 3x19 Hourglass
:: 3x20 Blood Ties
:: 3x21 Legacy
:: 3x22 Resurrection


Episodenguide


3x05 "Repercussions"

[Messerstiche]


 ź Inhalt :: Synopsis :: Review :: Anmerkungen :: Musik :: Gadgets :: Rambaldi :: Zitate :: Eure Meinung (0)  

Regie:
Ken Olin
Drehbuch:
Jesse Alexander

Hauptdarsteller:
Jennifer Garner (Sydney Bristow)
Victor Garber (Jack Bristow)
Ron Rifkin (Arvin Sloane)
Michael Vartan (Michael Vaughn)
Carl Lumbly (Marcus Dixon)
Kevin Weisman (Marshall Flinkman)
Melissa George (Lauren Reed)
Greg Grunberg (Eric Weiss)
David Anders (Julian Sark)

Darsteller:
Justin Theroux (Simon Walker)
Clifton Collins Jr. (Javier Parez)
Djimon Hounsou (Kazari Bomani)
Garret T. Sato (Yakuza Pit Boss)
Virginia Pereira (Empfangsdame)

 Kurzinhalt
Die CIA kann den schwer verletzten Vaughn aufsp├╝ren, da Sydney den Peilsender an ihm statt an dem Virus angebracht hat. Er kann rechtzeitig ins Krankenhaus gebracht werden, doch sein Zustand ist kritisch. Als Lauren dann erf├Ąhrt, dass Sydney daf├╝r verantwortlich ist, f├╝hrt das zu noch gr├Â├čeren Problemen zwischen den beiden Agentinnen.

Der Konvent erh├Ąlt derweil von Walker die Biowaffe und setzt sie kurz darauf in einem Hochsicherheitsgef├Ąngnis im Uralgebirge ein, um den afrikanischen Waffenh├Ąndler Kazari Bomani zu befreien, f├╝r dessen Inhaftierung Sloane verantwortlich war.

Daraufhin fliegen Sydney und Lauren nach Mexiko, um Sloane zu treffen, doch sie sind nicht die einzigen, die mit ihm reden wollen.

Jack wiederum will mit Simon Walker ein Treffen arrangieren und ihn festnehmen, um von ihm mehr ├╝ber Sydneys zweite Identit├Ąt Julia Thorne zu erfahren.


FŘr alle, die mehr wissen m÷chten, steht eine ausfŘhrliche Inhaltsangabe bereit.

 Episodenreview
von Robert Medyk

Nat├╝rlich, der Peilsender! Wie konnte ich das vergessen. Sydney hat damit zwar das Aufsp├╝ren des Konvents verhindert, doch so konnte Vaughn zumindest gefunden und gerettet werden. Die Autoren haben Vaughn dann zwar in Lebensgefahr schweben lassen, aber eine Genesung war letztendlich ziemlich vorhersehbar. Daf├╝r war der Traum, den Vaughn von Sydney hatte, zu Beginn sicherlich eine kleine ├ťberraschung und f├╝r einige vielleicht auch eine Erleichterung, als Vaughn und Sydney sich endlich k├╝ssten. Es war ja nicht sofort klar, dass es ein Traum ist, obwohl dieses Stilmittel des ├ľfteren verwendet wird. Ich denke, der Traum hat Vaughns Gef├╝hle sehr gut widergespiegelt, denn man erkennt an seinem Verhalten in Sydneys Gegenwart, dass er noch immer etwas f├╝r sie empfindet. Und als ihm Sydney dann das Messer in die Brust gerammt und gesagt hat, er h├Ątte sie nicht betr├╝gen sollen, hat Vaughn es sich wirklich zu Herzen genommen und bereut es vermutlich, nicht auf seine gro├če Liebe gewartet zu haben. Und als er dann schlie├člich die Augen aufmacht und anstatt Sydney Lauren sieht, wirkt er auch nicht besonders gl├╝cklich ├╝ber diesen Anblick.

Da w├Ąren wir auch gleich beim n├Ąchsten Thema: Lauren Reed. Der Charakter wird, typisch f├╝r eine Abrams-Serie, sehr gut dargestellt und Melissa George spielt Lauren auch ├╝berzeugend. Im Original verleiht ihr zudem der britische Akzent noch eine etwas andere Ausstrahlung, was bei der Synchronisation leider schwer umsetzbar ist. Doch auch wenn der Charakter die besten Voraussetzungen hat, ist es nicht ganz leicht f├╝r Lauren Sympathie zu empfinden. Sie hat das perfekte Paar Sydney und Michael auseinander gebracht und dann fordert sie in dieser Episode auch noch eine Versetzung von ihr. Es ist beneidenswert, wie ruhig Sydney dabei bleiben konnte, denn wenn Lauren Probleme mit Sydney hat, dann k├Ânnte sie doch die Arbeitsstelle wechseln. Wie Sydney schon sagte, hat sie in dieser CIA-Zentrale ihre ganzen Freunde und ihren Vater, Lauren hingegen hat dort nur ihren Mann, mit dem sie vor kurzem sowieso nicht zusammengearbeitet hat. Somit k├Ânnte sie sich doch versetzen lassen.

Aber auch wenn Lauren ihre schlechten Seiten hat, gibt es auch Momente, in der man sie mag. In der letzten Folge widersteht sie problemlos Sloanes Manipulationen, als dieser ihr erz├Ąhlt, ihr Vater h├Ątte verhindert, dass sie im Au├čerdienst t├Ątig sein darf, da er es f├╝r zu gef├Ąhrlich h├Ąlt. Und dieses Mal hat sie gleich die Gelegenheit bei einer Verfolgungsjagd am Steuer zu sein. Sie hatte dabei st├Ąndig ein Grinsen auf dem Gesicht, wie ein kleines Kind an Weihnachten. Man hat ihr ansehen k├Ânnen, wie viel Spa├č sie dabei hatte. Dies hat wiederum f├╝r etwas Sympathiepunkte gesorgt und es war auch lobenswert, dass sie sich sp├Ąter bei Sydney daf├╝r entschuldigt hat, eine Versetzung von ihr gefordert zu haben. Lassen wir uns ├╝berraschen, vielleicht kann aus Lauren doch noch ein netter Charakter werden.

Eine Konkurrenz f├╝r den fantastischen Marshall wird sie aber sicher nicht werden. Er hat in dieser Episode mal wieder f├╝r einen Br├╝ller nach dem anderen gesorgt. Erst bezeichnet er die ├╝beraus bedrohliche Biowaffe des Konvents als "cool", dann pr├Ąsentiert er auch noch sein High School Foto w├Ąhrend einer Einsatzbesprechung und darf dieses Mal auch endlich wieder auf einen Au├čeneinsatz. Da ist der Spa├č nat├╝rlich vorprogrammiert. Am besten war hier die Szene mit dem Klaps auf Sydneys Hintern und die Blicke, die sie sich dann gegenseitig zugeworfen haben.

Mehr ├╝ber Sydneys Vergangenheit konnten wir leider wieder nicht erfahren, da Jack gezwungen war die einzige Verbindung, die sie zu Sydneys letzten zwei Jahren hatten, zu t├Âten. Walker hat ihn zudem ziemlich fies provoziert, indem er Sydney als perverse Sexbestie darstellte. Da hatte Jack schon sehr schwer zu schlucken. Seine Wut war ihm hier also nicht zu ver├╝beln.

Sloane hingegen will also als Doppelagent f├╝r die CIA t├Ątig werden. Das hat Sydney mit der Bezeichnung "Klassiker" sehr sch├Ân auf den Punkt gebracht, denn in den letzten zwei Staffeln war sie, wie jeder sicher noch wei├č, selbst eine Doppelagentin. Mal sehen, ob die CIA dem nun zustimmen wird. Auch wenn Sloane laut dem L├╝gendetektor die Wahrheit gesagt haben soll, ist er sicherlich in der Lage so etwas zu ├╝berlisten. M├Âglicherweise hat er Bomani auch Sachen erz├Ąhlt, die er Sydney und Lauren dann verschwiegen hat. Mit einer guten Verbindung zum Konvent k├Ânnte Sloane wieder in der kriminellen Welt Fu├č fassen, falls es ihm langweilig werden sollte den braven Mann zu spielen.

In der Rolle des gef├Ąhrlichen afrikanischen Waffenh├Ąndlers Kazari Bomani sehen wir den zweifach Oscar nominierten Darsteller Djimon Hounsou, den man aus Filmen wie Stargate, Gladiator oder Blood Diamond kennt. Sein Auftritt war in dieser Folge nur relativ kurz, daher vermute ich mal, dass er noch zur├╝ckkehren wird. Die Produzenten der Serie haben ihn sicherlich nicht f├╝r die paar kleinen Szenen verpflichtet.

Insgesamt eine gelungene Episode mit spannenden Wendungen, guten Actionszenen und interessanten Entwicklungen.