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3x02 "Succession"
[Erbfolge]
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Berlin - Leizig Aerospace Hauptquartier: Zwei Wissenschaftler steigen in den Aufzug und der Hausmeister benachrichtigt jemanden auf dem Dach, dass sie eingestiegen seien. Dieser aktiviert einen Zünder und plötzlich beginnt der Aufzug in die Tiefe zu stürzen. Doch bevor er auf dem Boden aufprallen kann, wird er wieder schnell in die Höhe befördert. Ein Hubschrauber hat die Aufzugkabine an einem Seil befestigt und fliegt mit ihr über den Dächern Berlins davon.
Los Angeles: Jack hat Sydneys Gehirnwellen untersucht, um herauszufinden, ob sie einer Gehirnwäsche unterzogen wurde. Da dies nicht der Fall sei, vermute er eine Amnesie, die durch bestimmte Foltermethoden verursacht wurde. Sydney ist aber immer noch schockiert, dass sie dem unbewaffneten Andrian Lazarey kaltblütig die Kehle durchgeschnitten hatte. Jack redet Sydney heraus das Video an die CIA zu übergeben, damit sie ihn weiterhin bei seinen Nachforschungen unterstützen kann. Er wird versuchen ihre Mutter zu kontaktieren, um mehr über Andrian Lazarey herauszufinden.
Weiss hilft Sydney beim Einrichten ihrer neuen Wohnung. Sie erzählt ihm, dass sie sich allein fühlen würde, da all ihre Freunde verschwunden seien. Daraufhin erwidert er, er würde noch da sein. Sydney fragt dann schließlich nach Vaughns Frau. Weiss ist sich nicht sicher, ob er ihr von ihr erzählen solle. Er führt fort, dass Vaughn nach Sydneys Tod regelrecht abgetaucht sei und sogar monatelang außer Landes war. Ihm fiel es sehr schwer von vorne anzufangen. Es war zudem nicht einfach ihn zu überreden, wieder bei der CIA anzufangen. Sydney ist überrascht, dass Vaughn zurückkommen möchte, doch Weiss fügt hinzu, er würde bestimmt nicht zurückkommen. Sydney vermutet, er wäre sicherlich wegen ihr. Daraufhin bekommt Weiss einen Anruf und bestätigt, sie würden gleich da sein.
Die zwei entführten Wissenschaftler sind in Wirklichkeit CIA-Agenten. Die Entführer binden einen von ihnen in einem Raum mit medizinischen Utensilien auf einem Tisch fest. Ein bärtiger alter Mann im Ärztekittel nähert sich mit einer kleinen Handsäge an den Tisch und der Agent versucht sich verzweifelt von seinen Fesseln loszubinden.
Im CIA-Konferenzraum findet eine Einsatzbesprechung statt und die Agenten hören eine Audiobotschaft der Entführer. In dieser Botschaft seien Koordinaten, die zu einem Packet mit ihren Forderungen führen werden. Anschließend führt Jack fort, dass es sich bei den Entführern wahrscheinlich um den Konvent handeln würde. Dann übernimmt Marshall das Wort und erklärt, dass der Abholort ein Pornokino in München sei. Er möchte das Programm des Kinos vorstellen, doch keiner hat Interesse daran. Sydney meldet sich freiwillig für die Aktion und Dixon stimmt dem zu. Nach der Besprechung gesteht Dixon Sydney, er würde lieber Weiss nach Deutschland schicken. Doch Sydney erklärt, um wieder ein normales Leben führen zu können, müsse sie das tun, was sie immer mache. Dixon ist einverstanden und fügt hinzu, dass es noch andere Agenten gäbe, denen Teile ihres Gedächtnisses fehlen würden. Am Ende der Woche würde sich wieder eine Gruppe von ihnen treffen.
München: Sydney findet in einem der Säle des Pornokinos das Packet der Entführer. Sie überprüft es auf Sprengstoff und öffnet es dann vorsichtig. Beim Öffnen bemerkt sie, dass der Inhalt blutig zu sein scheint. In der Schachtel liegt der Kopf von Agent Klein und in seinem Mund ist ein kleiner Zettel mit der Liste der Forderungen der Entführer.
Später findet eine erneute Einsatzbesprechung statt, bei der der Direktor des Nationalen Sicherheitsrates Robert Lindsey auch anwesend ist. Er informiert die Anwesenden, der Konvent sei bereit, den zweiten Agenten im Austausch gegen Mr. Sark freizulassen und der Nationale Sicherheitsrat habe dies bereits genehmigt. Sydney ist aufgebracht, doch Lindsey erklärt, dass sie keine weiteren Informationen mehr aus Sark rausbekommen können. Außerdem vermuten sie, der Konvent wolle Sark haben, um ihn umzubringen, da er laut Arvin Sloane für den Tod eines hochrangigen Mitglieds verantwortlich sei. Dixon stimmt zu, dass Sloanes Informationen bisher immer zuverlässig gewesen seien, daher sei der Austausch genehmigt. Der Abflug nach Mexiko wird in vier Stunden stattfinden.
Jack erläutert Sydney kurz darauf, dass Lindsey vom Weißen Haus gedeckt werde, daher sei er so gut wie unangreifbar. Während sie nach Mexiko fliege, werde er sich mit Sloane in Zürich treffen. Während beide durch den Flur gehen, entdeckt Sydney auf der Gedenktafel für Agenten, die im Kampf gefallen sind, ihren eigenen Namen. Jack verspricht, er würde dies in Ordnung bringen. Daraufhin erkundigt sich Sydney nach dem Ort, an dem sie begraben wurde. Ihr Vater erzählt ihr, sie sei verbrannt worden und Vaughn habe ihre Asche im Meer verstreut.
Vaughn beendet gerade seinen Französischunterricht und Sydney kommt ins Klassenzimmer herein. Sie spricht ihn auf sein Vorhaben an, in die Agency zurückzukehren. Er solle nicht wegen ihr zögern, denn sie würde damit klar kommen. Vaughn erinnert Sydney daran, ihm vorgeworfen zu haben, er habe sie aufgegeben, weil er kein Vertrauen mehr gehabt und sie ihm nicht genug bedeutet hätte. Er erzählt ihr, dass er nach ihrem Tod oft mit ihr geredet hätte, als wäre sie immer noch da. Über alles habe er mit ihr gesprochen, bis er eines Tages ihre Stimme in seinem Kopf gehört hätte, als wäre sie direkt neben ihm. Bevor er zur CIA zurückkehren würde, solle Sydney wissen, dass seine Liebe zu ihr ihn fast umgebracht hätte und er es nicht bereue, einen neuen Anfang gewagt zu haben.
In Zürich trifft unterdessen Jack bei Sloane ein und merkt sofort an, er würde nicht glauben, dass Sloane sich geändert habe. Sloane klärt ihn auf, es würde alles mit seiner Obsession zusammenhängen und er würde an Rambaldis Botschaft, Frieden, glauben. Daraufhin macht sich Jack darüber lustig und vergleicht die Offenbarung mit einem Text aus einem Glückkeks. Sloane erwidert, Jack habe ihm gefehlt. Jack wird ernst und wirft Sloane vor, für Sydneys Verschwinden verantwortlich zu sein. Er solle ihm sagen, warum Sydney entführt wurde, und im Gegenzug würde er aufgeben seine Begnadigung zu Fall zu bringen. Sloane versichert ihm, er habe nichts mit Sydneys Verschwinden zu tun. Um seine Glaubwürdigkeit zu beweisen, übergibt er Jack eine CD mit allen Spuren, die er im Bezug auf Sydneys Tod verfolgt hat. Bevor Jack das Büro verlässt, erklärt er Sloane, er habe den schwersten Fehler seines Lebens begangen und er würde ihm das Genick brechen.
Bevor Sark ausgetauscht wird, besucht ihn Sydney noch in seiner Zelle. Sark ist überrascht sie lebend zu sehen. Sydney erzählt, sie habe die Abschriften seiner Geständnisse gelesen und wisse, er sei für Francies Tod verantwortlich. Sie vermute, die Explosion in ihrer Wohnung sei nur ein Ablenkungsmanöver gewesen, damit alle glauben, sie wäre tot. Zudem glaube sie, Sloane habe sie entführt und er wisse etwas darüber. Sark folgert daraus, sie wisse wohl nicht, wo sie in den letzten beiden Jahren gewesen sei. Er lacht und versichert ihr daraufhin, er habe nichts damit zu tun. Wenn sie ihm nicht glaube, sei ihm das egal, denn bald sei er wieder frei.
Mexiko: Sydney, Weiss und ihr Team kommen mit Sark am Treffpunkt in der Sonora-Wüste an und gehen noch mal ihren Plan durch. Sark erklärt Sydney später, er wisse auch nichts über den Konvent und verstehe nicht, was sie von ihm wollen. Kurz darauf treffen zwei Fahrzeuge ein. Der Konvent lässt Agent Rotter frei und Sydney Sark. Beide Männer gehen aufeinander zu, als plötzlich drei Polizeiwagen am Horizont erscheinen. Sydney fordert von der Basis eine sofortige Identifizierung. Auf einmal kommt auch noch ein Hubschrauber hinter einem Berg hervor, doch Sydney identifiziert ihn als einen von ihnen. Es ist die Delta Force und sie verkünden, der Austausch sei vom Nationalen Sicherheitsrat widerrufen worden. Die Situation eskaliert in einem tödlichen Kugelhagel.
Derweil kontaktiert der verärgerte Dixon unverzüglich Lindsey und fordert eine Erklärung. Lindsey erklärt, er versuche den Agenten zurückzubekommen ohne Sark freizulassen und er habe ihn nicht eingeweiht, da er der CIA die Geheimhaltung einer Operation nicht zutrauen würde. Dixon beleidigt Lindsey und legt auf.
Nachdem der Hubschrauber bei der Schießerei getroffen wird, nutzt San'ko, ein Agent des Konvents, die Gelegenheit und steigt ins Auto. Er nimmt Sark und Rotter mit und flieht. Sydney sieht hilflos zu, wie er am Horizont verschwindet.
Zurück in Los Angeles überrascht Sydney Lindsey auf der Männertoilette. Voller Wut erklärt sie ihm, sie hätten es schaffen können ihren Agenten zurückzubekommen. Sie werde ihn dafür verantwortlich machen, wenn die ihn töten werden. Lindsey droht ihr, sie festnehmen zu lassen. Die Zelle ihres Vaters sei ja noch warm. Sydney fürchtet sich nicht vor ihm und wirft ihm Machtmissbrauch vor.
Derweil unterhaltet sich San'ko mit Sark. Er sehe ein, dass die Autobombe, die er platziert hatte, nicht für seinen Bruder bestimmt gewesen sei, doch trotzdem sei ihm Sark etwas schuldig, nämlich 800 Millionen Dollar. Sark erklärt daraufhin, er habe nicht annähernd soviel Geld. San'ko grinst und versichert ihm, er habe es. Sark schaut ihn verwundert an.
Sydney trifft in der CIA-Zentrale auf Vaughn und Dixon und erfährt, dass Vaughn zur CIA zurückgekehrt sei, doch vorerst arbeite er nur in der Analyse. Jack kommt hinzu und klärt die anderen Drei auf, warum der Konvent ein Interesse an Mr. Sark hatte. Am Morgen sei Sark in einer Bank auf den Cayman Inseln in Begleitung von San'ko aufgetaucht, wo er mit seinem Daumenabdruck einen Tresorraum öffnen konnte, der Goldbarren im Wert von über 800 Millionen Dollar beinhaltete. Sark wusste jedoch nicht, dass er einen Anspruch auf dieses Geld hat. Jack berichtet von dem Mord an Andrian Lazarey, der laut seinen Quellen ein Nachfahre der russischen Zarenfamilie Romanov gewesen sei. Zudem wäre er Sarks Vater, an den auch sein Vermögen ging. Dann kommen noch Weiss und Marshall hinzu und Weiss berichtet, sie haben die Insassen der feindlichen Fahrzeuge identifizieren können und sie haben sie in einem Frankfurter Nachtclub aufspüren können, der vermutlich nur eine Fassade sei. Der Leiter des Clubs werde sicherlich wissen, wo ihr Agent festgehalten werde. Dixon bittet Sydney darum das Rettungsteam zu begleiten. Marshall fügt hinzu, Sydney solle sich als eine Harvard-Studentin der Biochemie ausgeben, die total verdorben sei. Dixon stimmt dem zu.
Etwas später erklärt Jack Sydney, er habe die CIA über Lazarey informiert, da sie sicherlich selbst auch über ihn herausgefunden hätten. Ohne das Video können sie Sydney jedoch nicht mit dem Mord in Verbindung bringen. Sydney glaubt, es wäre kein Zufall, denn erst tötet sie Lazarey und neun Monate später befreit der Konvent Sark und erhält seine 800 Millionen Dollar Erbschaft. Wahrscheinlich ist der Konvent für Sydneys Entführung verantwortlich, folgert Jack daraus und fügt hinzu, er werde heute Abend versuchen mit ihrer Mutter Kontakt aufzunehmen.
Am Abend sitzt Jack in einem Auto in der Tiefgarage und chattet, als ihn jemand anschreibt. Es scheint sich um Irina zu handeln. Jack informiert sie über Sydney und fragt nach Informationen über einen Mann namens Andrian Lazarey. Irina antwortet, sie werde sich darum kümmern und sie vermisse ihn. Jack erwidert, er vermisse sie auch.
Frankfurt: Sydney kommt verkleidet in den Nachtclub und trifft sich mit seinem Leiter, um ihm eine Verbesserung seiner Droge vorzustellen. Sie kann ihn schnell beeindrucken und beide gehen in sein Büro. Er gibt Sydney ein Fläschchen mit seiner Droge und sie bereitet die Spritze vor. Dann überwältigt sie den Mann und droht ihm mit der Spritze, in der sich eine Luftblase befindet. Sie erfährt, wo das Alarmterminal für das Tiefgeschoss ist und schlägt ihn bewusstlos.
Nachdem Sydney das Terminal aufgesucht hat, versucht sie den Code zu knacken, während Weiss mit seinem Team vor dem Hintereingang wartet. Auf Marshalls Monitor erscheint die Verkabelung des Systems und Vaughn wird misstrauisch. Plötzlich erinnert er sich daran, das gleiche System bereits gesehen zu haben und informiert Sydney darüber. Sie solle den Code nicht eingeben, denn er würde den Alarm auslösen. Die Zahlen müssten erst in ein richtiges Passwort umgewandelt werden. Er kann das Passwort zusammenstellen und Sydney deaktiviert den Alarm. Daraufhin stürmt Weiss' Team das Gebäude.
Sydney findet das Zimmer, in dem der zweite Agent gefesselt auf einem Tisch liegt. Sie schießt den bärtigen Arzt nieder und befreit Rotter. Mit seiner restlichen Kraft sagt er Arzt zu Sydney, sie habe ihr Versprechen gehalten, dass sie ihn töten werde. Sie wäre ihm immer die Liebste gewesen, denn sie konnte er nie brechen. Sydney erkennt die Möglichkeit mehr über ihr Verschwinden zu erfahren und möchte von dem Mann wissen, wer er sei und was der Konvent von ihr wollte. Doch leider bekommt sie keine Antwort auf ihre Fragen, denn der Mann stirbt an der Schussverletzung.
Los Angeles: Sydney ist bei dem Treffen der Agenten, die Teile ihres Gedächtnisses verloren haben. Nachdem mehrere von ihren Erlebnissen erzählen, ist Sydney an der Reihe. Sie würde gern erstmal zuhören, sagt sie. Einer von ihnen fragt sie dann nach Alpträumen und Sydney meint, sie hätte noch keine. Daraufhin versichert er ihr, sie würden schon kommen.
Danach stürmt Sydney in Dixons Büro und gesteht ihm, sie wolle nicht in diese Gruppe gesteckt werden und sie habe immer noch Gefühle für Vaughn. Dixon unterbricht sie und stellt ihr Lauren Reed vor, die ebenso in seinem Büro ist. Sie sei die neue Verbindungsagentin zum Nationalen Sicherheitsrat, da Lindsey zurück nach Washington gefahren sei. Agent Reed solle gemeinsam mit der CIA gegen den Konvent vorgehen und den Mord an Andrian Lazarey untersuchen. Lauren fügt dann noch hinzu, sie sei nicht nur eine Verbindungsagentin, sondern auch Michael Vaughns Frau. Sydney ist vollkommen überrascht und kann nur ein knappes "Hallo" von sich geben.
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