Alias


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf


:: 3x01 The Two
:: 3x02 Succession
:: 3x03 Reunion
:: 3x04 A Missing Link
:: 3x05 Repercussions
:: 3x06 The Nemesis
:: 3x07 Prelude
:: 3x08 Breaking Point
:: 3x09 Conscious
:: 3x10 Remnants
:: 3x11 Full Disclosure
:: 3x12 Crossings
:: 3x13 After Six
:: 3x14 Blowback
:: 3x15 Façade
:: 3x16 Taken
:: 3x17 The Frame
:: 3x18 Unveiled
:: 3x19 Hourglass
:: 3x20 Blood Ties
:: 3x21 Legacy
:: 3x22 Resurrection


Episodenguide


3x01 "The Two"

[Zwei Jahre]


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Regie:
Ken Olin
Drehbuch:
J.J. Abrams

Hauptdarsteller:
Jennifer Garner (Sydney Bristow)
Victor Garber (Jack Bristow)
Ron Rifkin (Arvin Sloane)
Michael Vartan (Michael Vaughn)
Carl Lumbly (Marcus Dixon)
Kevin Weisman (Marshall Flinkman)
Melissa George (Lauren Reed)
Greg Grunberg (Eric Weiss)
David Anders (Julian Sark)

Darsteller:
Kurt Fuller (Robert Lindsey)
Amanda Foreman (Carrie Bowman)
Oleg Taktarov (Volkov)
Michael Berry, Jr (Scott Kingsley)
Erik Betts (Kämpfer)
Ashley Cusato (Susan)
Adam Alexi-Malle (Bernard)
Elea Bartling (Empfangsdame)

 Kurzinhalt
Nachdem Sydney in einem Safe House in Hongkong zu sich kommt, muss sie von Vaughn erfahren, dass sie vor zwei Jahren für tot erklärt wurde und dass er bereits verheiratet ist. Nachdem die verwirrte Sydney in ein Krankenhaus in Los Angeles gebracht wird, wird ihr auch noch gesagt, dass ihr Vater im Gefängnis sei und keinen Besuch empfangen dürfe.

Um ihrem Vater zu helfen, belügt sie die CIA und geht zusammen mit Weiss auf eine Mission, da sie vorgibt, bereits dort gewesen zu sein. Unglücklicherweise läuft nicht alles wie erwartet und Sydney muss zu unerwünschten Mitteln greifen.


 Inhalt
Vaughn besucht Sydney in einem Safe House in Hongkong und erzählt ihr, dass sie seit zwei Jahren für tot gehalten wurde. Nach einem Feuer in ihrem Haus wurden Überreste mit ihrer DNA gefunden, deswegen hat man sie für tot erklärt. Schließlich hat er die Hoffnung aufgegeben und geheiratet. Außerdem ist Michael jetzt als Lehrer tätig, da er die CIA verlassen hat.

Sydney sind all diese Informationen viel zu viel, da für sie nur eine Nacht vergangen ist. Nachdem sie aus Hongkong weggebracht wird, bringt man sie in ein Krankenhaus in Los Angeles. Dort trifft sie auf Dixon, von dem sie erfährt, dass er seit fast sechs Monaten der neue Leiter ihrer Abteilung ist. Außerdem muss sie von ihm erfahren, dass ihr Vater seit einem Jahr im Gefängnis, in Einzelhaft, sei und ein striktes Besuchsverbot habe.

Währenddessen wird in einem französischen Zug ein CIA-Agent von einer Gruppe Terroristen, die dem Konvent angehören, angegriffen und getötet. Sie stehlen ihm dabei einen Chip mit Plänen für einen gefährlichen Flugkörper.

Sydney erzählt der CIA, dass sie jetzt langsam ihre Erinnerungen wiederbekommt. Sie meint, sie wurde in einem Lagerhaus in Paris gefangen gehalten. Da das CIA kürzlich herausgefunden hat, dass die geheime Organisation, der Konvent, eine Außenstelle in Paris hat, vermuten sie, dass sie auch für Sydneys Entführung verantwortlich sein könnten. Aus diesem Grund soll Sydney dabei helfen, den gestohlenen Chip zurückzubringen, da sie sich möglicherweise an das Lagerhaus erinnert. Sydney willigt ein, doch dafür fordert sie erst einen Besuch bei ihrem Vater.

Im Gefängnis erfährt sie von ihm, dass er sie nie aufgegeben und mit allen Mitteln nach ihr gesucht habe. Er nahm sogar zu ihrer Mutter Kontakt auf, um sie zu finden. Da Robert Lindsey, ein Mitglied des Sicherheitsrates, von dieser Kontaktaufnahme erfahren hat, wurde Jacks Loyalität in Frage gestellt und er wurde deswegen inhaftiert. Sydney gesteht ihrem Vater, dass sie sich an die letzten zwei Jahr überhaupt nicht erinnern könne und die CIA angelogen habe, nur um ihn sehen zu können. Jack trägt ihr auf, sich Zugang zu seinen Dateien zu beschaffen, da er eine wichtige Entdeckung bei der Suche nach ihr gemacht hätte.

Danach reist ein CIA-Team zusammen mit Sydney und Weiss nach Paris. Sie finden das Lagerhaus leer vor, als plötzlich eine Gruppe des Konvents eingreift und alle bis auf Sydney und Weiss tötet. Sydney ist verwirrt und gibt sich die Schuld dafür, weil sie gelogen hätte. Sie gesteht Weiss, sich noch immer an nichts erinnern zu können. Sie will jedoch mit allen Mitteln ihren Vater befreien und will den Chip selbst aufspüren, um ein Erpressungsmittel zu haben. Weiss zögert, doch dann gibt er ihr den Namen eines sehr wichtigen Kontaktmannes der CIA: Arvin Sloane.

Sloanes leitet eine erfolgreiche Gesundheitsorganisation in Zürich und wurde vom Staat begnadigt, da er ihnen alle möglichen Informationen über Terrorgruppen bereitgestellt hat. Sydney stattet ihm einen Besuch ab und Sloane erwartet sie bereits. Er gibt ihr den Namen eines Konventmitgliedes, Volkov. Sydney kann trotzdem nicht glauben, dass Sloane die Seiten gewechselt habe, da sie ihn zu gut kennt. Er erzählt ihr, dass er erleuchtet wurde, nachdem er Rambaldis Gerät zusammengebaut habe. Das Gerät zeigte ihm ein einziges Wort, das sein ganzes Leben verändern sollte: Frieden. Ungläubig verlässt Sydney sein Büro.

In der Zwischenzeit stuft Lindsey Sydney als Staatsfeindin ein, da sie flüchtig und somit eine Gefahr sei. Dixon ist dagegen, denn dadurch ist Sydney nur in Gefahr. Er will sie lieber mit den bisherigen Informationen aufspüren.

Sydney findet nach langer Suche einen ihrer alten Kontaktmänner, von dem sie den Aufenthaltsort von Volkov erfahren kann und neue Kleider bekommt. Dann macht sie sich auf den Weg nach Prag, wo sie Volkov findet und tötet.

Mit dem wiederbeschaffenem Chip erpresst sie Lindsey, um Jack freizubekommen. Nach kurzzeitigem Zögern gibt er nach und lässt ihren Vater frei.

Kurz darauf besucht Vaughn Sydney noch mal, um zu sehen, wie es ihr geht. Sydney bleibt aber hart und verzichtet auf seine Unterstützung. Sie kann ihm nicht verzeihen oder helfen darüber wegzukommen, da sie kein Mitleid mit ihm habe. Wäre nämlich ihm das gleiche passiert, hätte sie nicht aufgegeben, sondern hätte gewartet. Voller Wut und Enttäuschung verlässt sie ihn.

Als Jack wieder in die CIA zurückkehrt, zeigt er Sydney ein Video, auf das er bei einer Mission gestoßen ist und was seinen Glauben gestärkt hatte, dass sie noch lebe. Das Video zeigt den russischen Diplomaten Andrian Lazarey, der sich mit Sydney trifft. Kurz darauf schneidet sie ihm aber die Kehle durch. Sydney starrt schockiert den Bildschirm an.


 Episodenreview
von Robert Medyk

J.J. Abrams präsentiert uns eine überaus interessante Fortführung des Cliffhangers der zweiten Staffel und einen spannenden, wenn nicht auch zu hastigen, Auftakt der dritten Staffel. Sydney kann sich also an die letzten zwei Jahre überhaupt nicht erinnern und muss ansehen, wie das Leben aller anderen sich weiterentwickelt hat. Dies bietet einige nette Überraschungen für sie, aber auch den Zuschauer.

Dixon hat es geschafft zum Leiter der Abteilung befördert zu werden. Somit wird sein Charakter wichtiger und der Rest des CIA-Teams hat dadurch einen Vertrauten in der Chefposition. Außerdem bedeutet dies, dass es weniger auf Missionen unterwegs sein wird, was wiederum schade ist.

Vaughn hat geheiratet und ist nun Lehrer! Das ist wohl der größte Schock für Sydney, die in der zweiten Staffel endlich eine Beziehung mit ihm aufbauen konnte. Ihr Gespräch am Ende ist sehr gefühlvoll und dramatisch gelungen. Jennifer Garner, aber auch der Rest des Casts, geben wieder ihr Bestes. Man kann Sydneys Schmerz und Enttäuschung mitempfinden und man nimmt es Vaughn auch übel, dass er sie so schnell aufgegeben hat. Mal sehen, ob eine Beziehung jeglicher Art noch eine Chance haben wird. Es stellt sich auch die Frage, ob Vaughn zur CIA zurückkehren wird.

Die nächste große Entwicklung hat wohl Sloane durchgemacht, der jetzt zu den Guten gehören soll. Er führt eine große und erfolgreiche Gesundheitsorganisation, die bereits vieles erreicht hat. Es ist jedoch schwer zu glauben, dass er nach all seinen Taten in den letzten Jahren die Seiten gewechselt hat. Sydney tut sich damit auch schwer und als Zuschauer versteht man ihr Misstrauen sehr gut. Lassen wir uns mal überraschen, was Sloane wirklich vorhat.

Die Action- und Kampfszenen sind mal wieder genial geworden und die Musik ist wie in jeder Abrams-Serie wieder sehr passend gewählt.

Leider erfährt man in der ersten Folge so gut wie gar nichts über Sydneys Leben in den letzten zwei Jahren, was etwas enttäuschend ist. Zumindest bietet die letzte Szene etwas Aufklärung und bietet uns einen weiteren Cliffhanger. Sydney war als Killerin unterwegs und hat kaltblütig einen Diplomaten ermordet. Hat man sie einer Gehirnwäsche unterzogen? Was ist in den letzten zwei Jahren alles mit ihr passiert? Was hat sie noch gemacht? Diese und einige weitere Fragen werden hoffentlich im Laufe der dritten Staffel beantwortet.

Der Auftakt ist somit gelungen und bietet tolle, mysteriöse Alias-Unterhaltung und interessante Charakterentwicklungen.