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Alias


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Episodenguide


2x01 "The Enemy Walks in"

[Wahrheit braucht Zeit]


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Regie:
Ken Olin
Drehbuch:
J.J. Abrams

Hauptdarsteller:
Jennifer Garner (Sydney Bristow)
Victor Garber (Jack Bristow)
Ron Rifkin (Arvin Sloane)
Michael Vartan (Michael Vaughn)
Lena Olin (Irina Derevko)
Bradley Cooper (Will Tippin)
Merrin Dungey (Francie Calfo)
Carl Lumbly (Marcus Dixon)
Kevin Weisman (Marshall Flinkman)
David Anders (Julian Sark)

Gaststars:
Greg Grunberg (Eric Weiss)
Derrick O'Connor (Khasinau)

 Episodenreview
von Joëlle Blache

Der Originaltitel mit seiner Doppeldeutung eröffnet und schließt die Folge gleichermaßen: "The Enemy Walks In". Sydneys Mutter betritt das Zimmer, wo eine gefangene Sydney am Stuhl gefesselt ist, und damit auch Sydneys Leben. Es ist auch dieselbe Irina Derevko, "the Man" die sich in der letzten Szene CIA stellt (?walk in?).

Sydney sitzt bei der CIA Psychologin und erzählt ihr, was seit ihrer letzten Mission in Taipeh geschehen ist. Auch für den Fan sind einige Monate vergangen und es macht Sinn einen Blick auf diese vergangene Zeit zu werfen. Die Erzählweise der Folge ist sehr gut geeignet, auch um neue Zuschauer in die Verirrungen und Verwirrungen dieser Serie einzuweisen.

Die erste Verirrung: wieder eine kranke Familienbeziehung. Wir haben die erste Staffel lang gesehen, wie Sydney und ihr Vater sich mal ?kennen lernten? , sich mal mal von einander distanzierten und wieder näher kamen. Jetzt sind wir mal auf die Beziehung mit der Mutter gespannt. Es fängt schon mal nicht schlecht an: die erste Handlung von Irina ist auf Sydney zu schießen. Das nenne ich ein Wiedersehen.

Nichtdestotrotz gibt sich Sydney stark wie ein Felsen und lässt alles an sich abprallen. Keine Träne. Nur ihr übliches entsetztes Gesicht. Erst als sie von Emily Sloanes Trauerfeier erzählt, weint sie.

Wills Weg wird beschwerlich. Er hat seine Entführung überlebt und SD-6 lässt erstmal Gnade walten. Aber die erste Folge lässt auf eine gute Entwicklung des Charakters hoffen.

Jeder wurde dargestellt, wie es seiner Rolle entspricht. Kurz gesagt, wir haben wenig von Francie gesehen. Ehrlich gesagt, es hätte auch kaum der Geschichte einen Abbruch getan, wenn sie auch gar nicht vorgekommen wäre. Ich finde ihre Rolle im Allgemeinen überflüssig. Sie soll eine Insel der Ruhe sein und gleichzeitig uns zeigen, wie schwer es für Sydney ist, ihren Freunden etwas vorzulügen. Wer weiß, jetzt wo Will auch eingeweiht ist, ist sie die einzige, die diese Rolle wirklich wahrnehmen kann. Ob sie es auch tun wird ...

Mit viel mehr Spannung haben wir (na ja ich gebe ja zu, die weiblichen Fans vor allem) erfahren wollen, was mit Vaughn passiert ist. Das kann doch nicht sein, dass er tot ist. Nein in der Tat es kann nicht sein. Sie werden doch nicht die Love Story schon am Ende der ersten Staffel im Keim ersticken. Die Zuschauer müssen doch am Ball bleiben. Also wir können uns beruhigen: er ist nicht tot. Durch ein Wunder namens Schraubenzieher (die beste Erfindung der Menschheit) konnte er entkommen. Um gleich wieder gefangen zu werden (der stellt sich aber an?). Durch ein weiteres Wunder namens Sydney konnte er ein zweites Mal entkommen?

Na wir wollen doch nicht schon jetzt die arg überstrapazierte Logik von Alias in Frage stellen. Das behalte ich mir vor für die nächsten Episoden. Es kommt bestimmt noch haarsträubenderes als Vaughns Überleben oder Wills Gnade. Lassen wir uns einfach überraschen. Und genießen wir den Neuanfang so wie er ist.

 Musik
  • "Spy" von Daniel Lenz

  • "Farewell" von Rosie Thomas

  • ?I Wanna Stay? von Gemma Hayes