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Serienjunkies - Deine Quelle zu den aktuellsten TV-Serien





Alias


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf


:: 1x01 Truth Be Told
:: 1x02 So It Begins
:: 1x03 Parity
:: 1x04 A Broken Heart
:: 1x05 Doppelganger
:: 1x06 Reckoning
:: 1x07 Colorblind
:: 1x08 Time Will Tell
:: 1x09 Mea Culpa
:: 1x10 Spirit
:: 1x11 The Confession
:: 1x12 The Box Pt. 1
:: 1x13 The Box Pt. 2
:: 1x14 The Coup
:: 1x15 Page 47
:: 1x16 The Prophecy
:: 1x17 Q & A
:: 1x18 Masquerade
:: 1x19 Snowman
:: 1x20 The Solution
:: 1x21 Rendezvous
:: 1x22 Almost 30 Years


Episodenguide


1x04 "A Broken Heart"

[Zerrissenes Herz]


 « Inhalt :: Synopsis :: Review :: Anmerkungen :: Musik :: Gadgets :: Rambaldi :: Zitate :: Eure Meinung (1) » 
Regie:
Vanessa Taylor
Drehbuch:
Harry Winer

Hauptdarsteller:
Jennifer Garner (Sydney Bristow)
Victor Garber (Jack Bristow)
Bradley Cooper (Will Tippin)
Merrin Dungey (Francie Calfo)
Carl Lumbly (Marcus Dixon)
Ron Rifkin (Arvin Sloane)
Michael Vartan (Michael Vaughn)
Kevin Weisman (Marshall Flinkman)

Gaststars:
Miguel Sandoval (SD-6 Agent Anthony Russek)
Gina Torres (Anna Espinosa)
Evan Dexter Parke (Charlie Bernard)
Faran Tahir (Bak Ibrahim)
Maurice Chasse (Luc Jacqnoud)
Bernard White (Malik Sawari)
Angus Scrimm (SD-6 Agent McCullough)
Sarah Shahi (Jenny)

 Kurzinhalt
Der Code den Sydneyzusammen mit Anna Espinosa aus dem Koffer entnahm, führt sie nach Malaga, wo sie ein weiteres Artefakt Rambaldis vor ihrer Konkurrentin Anna für SD-6 stiehlt. Ihre nächste Mission zusammen mit Dixon führt sie nach Casablanca. Dort sollen sie die Pläne einiger Organisationen abhören, die das Treffen der Welthandelsorganisation zu sabotieren versuchen, doch die Mission läuft nicht ganz glatt ...


 Inhalt
Nachdem K-Directorate die Codekarte besitzt, um den Koffer zu öffnen, den SD-6 besitzt, wird ein Treffen zwischen Sydney und Anna in einem neutralen Gebiet unter Bewachung durch Kräfte beider Organisationen durchgeführt. Im Koffer befindet sich eine Zahlenkombination, die K-Directorate und SD-6 nach Malaga in Spanien führt, wo sie ein weiteres Rambaldi Artefakt, eine goldene Sonne, beschaffen sollen.
In der Kirche angekommen treffen die beiden Konkurrentinnen wieder aufeinander und nach einer harten Auseinandersetzung überwältigt Sydney Anna und bringt das Artefakt sicher zurück zu SD-6.
Während die Techniker immer noch an der Bedeutung des gerade erst gewonnenen Artefakts arbeiten, muss Sydney in Casablanca Luc Jacqnoud belauschen, um Informationen über den geplanten Anschlag auf die Welthandelsorganisation zu kriegen. Dazu gelangt sie auf dem Marktplatz in seine Nähe, um ihn mit Hilfe des von Marshall entwickelten Abhörgeräts zu belauschen. Doch die Mission gerät außer Kontrolle als Sydney von einem Leibwächter erkannt wird, der ihr schon einmal den Arm gebrochen hatte. Das Team kann nur mit Mühe vor den Wachen fliehen, doch SD-6s Kontaktmann Mochtar wird dabei getötet.
Wieder daheim in LA will Sydney sich mir ihrem Vater treffen um mal wieder zu reden, doch er lässt sie aus Angst vor diesem Treffen sitzen und gibt viel Arbeit als Entschuldigung vor. Parallell dazu verläuft das Treffen zwischen Francie und ihrem Freund Charlie. Sie gehen im Streit um seine Affäre auseinander.

Mittlerweile hat SD-6 die Informationen, die Sydney in Casablanca kriegte, auswerten können und fand heraus, dass Jacqnoud dem Friedensnobelpreisträger Dhiren Patel, ohne dass dieser es merkt, mit einer Bombe ausstatten wollen, um das Treffen der Welthandelsorganisation zu sprengen. Auf ihrer Mission entdeckt Sydney auf welche Weise dies geschehen soll ...


 Episodenreview
von Joëlle Blache

Emotionen. Darum dreht sich diese Folge. In der Tat bewahrt keiner einen kühlen Kopf (wenn man von Sloane absieht). Wie üblich steht Sydney im Mittelpunkt. Es geht um ihre Beziehungen mit Will, mit Vaughn und nicht zuletzt mit ihrem Vater Jack Bristow.

Es ist nicht unbedingt eine meiner Lieblingsfolgen. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie nicht wichtig ist. Insbesondere für die Shipper, denn heute werden die Weichen dafür gestellt, welche Liebesbeziehung Entwicklungsmöglichkeiten hat und welche nicht.

Es muss in jeder Serie einen gutaussehenden Kerl geben, mit dem die Heldin eine Liebesgeschichte aufbauen kann. Wenn es notwendig ist auch über zwei Staffeln (Akte X hat da alle Rekorde gebrochen, in dem wir mehrere Jahre auf die Folter gespannt wurden) Nun hier haben wir erstmal zwei mögliche Partner: Vaughn und Will. Einer muss weg. Es wäre vielleicht spannender gewesen, uns noch ein paar Wochen zappeln zu lassen, aber der Kuss mit Will (“Parity“) hat alles überstürzt und so muss die Entscheidung jetzt fallen, mit welcher Beziehung die Zuschauer in den nächsten Wochen mitfiebern werden.
Sydney fragt Vaughn nach seiner Frau. Mit dieser Frage zeichnet sich schon jetzt ab, wer von den Beiden in dieser Dreiecksgeschichte das Rennen machen wird. Aha! Sie interessiert sich also für Vaughn. Aber noch sind bis zu diesem Zeitpunkt ja beide Männer im Rennen. Leider (ich gebe ja zu: ich gehöre der Will/Syd Fraktion an) wird in einer für Will peinlichen Szene noch in dieser Folge klargestellt, dass es zwischen den Beiden nichts mehr werden kann. Vaughn hat nun einmal den Vorteil, dass er über Sydneys Doppelleben Bescheid weiß – abgesehen davon sieht er ja auch noch gut aus. Will kann da nicht mithalten. Sydney sagt es ja selbst: „ich wusste nicht, wen ich anrufen sollte.“ Nein mit Will hätte sie kaum über ihren Vater und vor allem über den toten Mochtar reden können.

Noch fehlt es Vaughns Charakter an Tiefe. Es ist auch nicht erklärt, wieso einem so junger Agent eine solche Verantwortung übertragen wurde. Seine Biographie wurde uns noch nicht dargelegt. Noch ist er nur ein Schönling (Vorsicht, das wird sicher für Empörung unter Vaughns Fans sorgen). Also lassen wir Vaughn hübsch sein und konzentrieren uns in den nächsten Wochen darauf, was aus Wills Recherchen wird. Denn er hat mehr zu bieten, als nur Sydneys Lover in spe zu sein. Hartnäckig recherchiert er weiter und spürt schon mal den Namen von Dannys Begleitung nach Singapur auf: Sydneys Alias, Kate Jones. Es dürfte wohl keinen Zweifel geben, dass er früher oder später einen Zusammenhang zwischen Sydney und Kate Jones entdecken wird…

Aus den früheren Folgen war uns ja klar, dass es ein gutes Stück Arbeit sein würde, bis sich Jack und Sydney näher kommen würden. Heute ging es wieder einen Schritt nach hinten. Interessanterweise ist es nicht jedes Mal dieselbe Person, die die Annäherung behindert. In “So it begins“ hatte Sydney noch ihren Vater geohrfeigt und ihm gesagt, sie wolle nie wieder mit ihm sprechen. Am Ende der Folge änderte sie noch ihre Meinung als sie erkannte, dass er versucht hatte, Danny zu helfen. Diesmal geht sie richtig auf ihn zu und lädt ihn zum Essen ein. Sie versucht eine Situation herbeizuführen, wie sie sie als Kind noch kannte. Damals als die Familie noch heile war. Es ist lange her, dass sie mit ihrem Vater gemeinsam zu Abend gegessen hatte. Wie sie es noch Vaughn sagen wird: als sie ein Kind war. Nun Jack scheint immer noch Angst davor zu haben, Nähe mit Sydney aufzubauen. Woran liegt das? Was hat er denn zu verbergen? „Die Wahrheit“, die Sloane schon kennt (“Parity“). Diese Wahrheit bereitet ihm sichtlich Unbehagen. Während seines psychologischen Tests erscheint ihm Sydney als Mutter und sagt ihm, dass sie die Wahrheit noch rausfinden wird. Er kann sich nicht ewig verstecken. Aber heute abend wird er sich noch einmal davor drücken und feige vor dem Restaurant Sydney anrufen und das Dinner absagen.

Während Jack immer noch Angst vor seinen Emotionen hat (auch wenn es nur die Reue ist, seiner Tochter etwas zu verschweigen), zeigt Sydney ungehindert ihre.
Sie wartet eine halbe Ewigkeit im Restaurant und wird immer nervöser, dass Jack nicht kommen könnte. Die Musik von Sarah Mclaghlan untermalt die Szene: “Spend all your time waiting for that second chance – for a break that would make it ok there’s always some reason – to feel not good enough…” Das Telefon klingelt. Ihr Vater sagt die Verabredung ab. Es ist zuviel. Sie ruft jemanden an. In der nächsten Szene sieht man sie, wie sie sich, aufgelöst, bei Vaughn ausweint.

Aber gerade das macht diese Serie sehenswert. Sydney ist kein smarter James Bond, der immer cool bleibt und keine Gefühle zeigt. Sie ist auch kein Jack-Bauer-ich-erschieße-mindestens-zwei-Leute-pro-Folge-und-rette-die-Welt-im-Alleingang. Nein in Alias gibt es wenig Schießereien. Es wird kaum getötet. Es sind fast immer körperliche Kämpfe und die Feinde können am Ende des Kampfes nur bewusstlos sein. Das macht den Tod von Mokhtar in dieser Folge um so schwieriger.
Leider ist der Tod ein Bestandteil des Jobs und jeder Mensch hat seine Schwierigkeiten damit. Es macht die Serie nach meinem Geschmack etwas realistischer (Ja ja, Alias kann manchmal realistisch sein). Als hätte ich eine Ahnung wie das Leben eines Agenten sein könnte. Wer bin ich denn, dass ich urteilen kann, was in diesem Zusammenhang realistisch ist? Unser Wissen dieser geheimen Welt basiert nun mal aus Filmen und Serien. Was wissen wir schon von der Realität? Wenigstens wissen wir, dass Menschen Emotionen haben. Diese Emotionen in der Serie zu zeigen, macht die Protagonisten also nicht einfach nur „realistischer“, sondern schafft Nähe zum Zuschauer. Sie sind wie du und ich. Daß sie Helden sind, liegt an etwas Anderem. Ja auch normale Menschen können Helden sein.

 Musik
  • "Halfway Home" von Bill Bonk

  • "If I Were an Angel" von Nina Storey

  • "Angel” von Sarah MacLachlan

 Aus Marshalls Werkstatt
  • Eine Art Richtmikrofon, das in einer Handtasche versteckt ist, und von dort aus weit entfernte Personen abhört und gleichzeitig alle Störsignale, wie Wind rausfiltert.

 Protokolle
  • Francie: I don't believe it. You must have been really drunk. Hey, there he is. Start the car, start the car.
    Sydney: No, you wait 'til he's a block away.
    Francie (staunend): Look at you getting all into it.
    Sydney: Everyone knows you wait.
    Francie: I don't know you wait.
    Sydney: You wait.

  • Sydney (zu Jack, wie sie ihm in seiner “Traumreise” erscheint): It's only a matter of time before I find out the truth.

  • Sydney: Did you have a fight with your wife?
    Vaughn: My what?
    Sydney: Your wife.
    Vaughn: What wife? I have no wife.
    Sydney (vor sich hin grinsend): No, there was a picture in your office. You and that woman. I thought you were married.
    Vaughn: No. She and I are not remotely m-- You thought I was married this whole time?
    Sydney: I guess so. What's the big deal?

  • Sydney: He wanted to charge me fifty dollars. That's too much.

  • Vaughn (eine aufgelöste Sydney tröstend): Okay, listen to me. There's something you need to know. When you first walked into my office with that stupid Bozo hair, I thought you were crazy. I thought you might actually be a crazy person. But I watched you, and I read your statement, and I've seen... I've seen how you think, I've seen how you work, I've seen how you are in this job. In this job, you see darkness. You see the worst in people and though the jobs are different and the missions change, and the enemies have a thousand names, the one crucial thing, the one real responsibility you have is to not let your rage, and your resentment, and your disgust, darken you. When you're at your absolute lowest, at your most depressed, just remember that you can always... you know. You got my number.