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Sydney und Dixon sollen die Skizze eines binären Codes, die ein gewisser Milo Rambaldi im 15. Jh. gezeichnet hatte, finden. Einen Teil davon werden sie in Madrid finden. Doch sie sind nicht die Einzigen, die diesen Code suchen….
Nachdem Sydney es geschafft hat, aus Kairo unversehrt und unentdeckt zurückzukehren, erwartet sie Ärger mit einem Universitätsprofessor.
Ihr bleibt keine Zeit ihre universitären Pflichten nachzugehen, denn Sloane schickt sie und Dixon nach Madrid. Dort befindet sich der zweite Teil eines binären Codes, gezeichnet von Milo Rambaldi im 15. Jahrhundert. Der erste Teil dieses Codes ist schon in den Händen von SD-6, aber ohne den zweiten Teil kann die Sequenz nicht gelesen werden.
Eduardo Benegas ist im Besitz dieser Skizze. Auf Benegas’ Party erwartet Sydney eine Überraschung: Anna Espinosa vom K-Directorate ist auch hier auf der Suche nach dem Code. Die Skizze des Codes ist in einem Koffer und den Schlüssel dazu hat sie Benegas bereits entwenden können… Zwischen den beiden Agentinnen kommt es zu einem Kopf an Kopf Rennen, wer diesen Koffer als erste findet und mitnehmen kann.
In Los Angeles hatte Will aufgegeben, über Dannys Tod zu recherchieren. Bis er, um Sydney einen Gefallen zu tun, Sachen aus Dannys Wohnung holt. Dabei entdeckt er, dass die Wohnung im Blickfeld einer Verkehrskamera ist, und sucht nach möglichen Aufzeichnungen des Mordes…
von Joëlle Blache
Parity. Auf Deutsch übersetzt: gleichberechtigte Stellung. Mal wieder sind es nicht die Geschlechter, die in dieser Folge gleichberechtigt sind. Auch nicht so sehr die hübsche Agentin auf der anderen Seite ist damit gemeint (auch wenn der deutsche Titel „Rivalinnen“ den Focus darauf setzt). Vielmehr geht es hier um Sydneys Leben als Doppelagentin. Oder genauer gesagt um Doppelleben im Allgemeinen.
Das Doppelleben, das Sydney führt natürlich, aber auch Jack Bristow hat ein Doppelleben. Will auch. Sei es nur, weil sie den Anderen Lügen vorsetzten müssen.
Jack will nicht über Sydneys Mutter reden, obwohl Sydney ihn extra deswegen aufsucht. Was ihn dabei stört, ist weniger die Tatsache, dass die Beziehung Vater Tochter noch in den Kinderschuhen steckt, als dass er ihr noch Einiges zu verschweigen hat. Einiges, was für Sloane anscheinend kein Geheimnis mehr ist. Er weiß „die Wahrheit“. Jack weigert sich vorerst, ihr zu erzählen, ob ihre Mutter auch unter ähnlichen Umständen wie Danny gestorben ist. Er weicht die Frage aus, ob er Bescheid wusste, dass Sydney für SD-6 rekrutiert wurde. Es sind in ihrem Fall schon existentielle Fragen. Sie sind der Schlüssel zu einer vernünftigen Beziehung mit Jack. Etwas sagt mir, dass wir noch lange auf die Folter gespannt werden, bevor auch wir als Zuschauer eine Antwort auf diese Fragen bekommen.
Aber kommen wir zu Sydneys Doppelleben. Das ist die Parität, die hier gemeint ist. Alle Bereiche sind gleichwertig: die Uni mit den Freunden – das normale Leben – auf der einen Seite und SD-6 und die CIA – der Alltag - auf der anderen. Im Alltag kommt sie kaum noch dazu, ihr Unileben zu bewältigen. Man muss sich ja mal vorstellen: seit 7 Jahren studiert sie und hat noch nicht graduiert. Und das für amerikanische Verhältnisse. Es ist in der Tat schwierig Uni und Job (besonders Full Time Job) zu vereinbaren. Davon können einige Studenten ein Lied singen. Zugegeben die wenigsten Studenten werden einen so vollen Zeitplan gehabt haben.
Damit fängt auch die Folge an. Diese zwei Leben laufen parallel. Auch die Szenen laufen parallel. Während man sie in Kairo sieht, wie sie mit einem Atombombenkern in der Hand verfolgt wird, erzählt sie Professor Choy, dass ihr Flug Verspätung hatte und andere faule Ausreden. Plötzlich sieht man wie dieser Kern droht, die Treppe runterzurollen: „Ok Stopp“ sagt Choy. Das Bild hält an. Wir wissen für einen Moment nicht, ob der Kern runterrollen wird oder nicht. Aber Sydney selber weiß nicht, wie ihr Leben weitergeht. Vom Vater kriegt sie keine Antworten. Auf ihr liegt die Last SD-6 und die Allianz zu zerstören und noch hegt sie die Hoffnung, eines Tages durch ihr Studium etwas Anderes machen zu können. Nukleare Gefahr. Entscheidungen fürs Leben. Oh Mann ich muss zur Tüte Chips greifen. Die Spannung hält keiner aus.
Mit der romantischen Szene in der Küche wird zunächst ein bisschen von dieser Spannung weggenommen. Sydney lässt sich gehen und küsst Will. Das dauert aber nicht lange. Sie bricht diese Vertrautheit wegen Danny, so die offensichtlichste Interpretationsmöglichkeit. So schnell sollte dieser Charakter ja auch nicht vergessen werden. Sydney nimmt man aber die gebrochene Frau leider nicht ab. Es liegt auch nicht unbedingt an Jennifer Garner. Es ist eher dem Tempo der Serie inhärent. Bei einem solchen Tempo bleibt keine Zeit zum Trauern. Und da diese Trauer nicht vor unseren Augen stattfinden kann, muss sie durch die Erwähnung von Dannys Namen suggeriert werden. Daß es um ihn geht, wird nicht direkt erwähnt: um dem betretenen Schweigen ein Ende zu setzen, schlägt Will vor, Dannys Kiste aus dem Auto zu holen. Ihn hat der Kuss wohl nicht verlegen gemacht, nur Sydney. Es hätte mehr werden können. Sydney ist diejenige, die aufhört. Sydney ist diejenige, die sich ihren Freunden gegenüber nie wirklich öffnen kann. Dieser abgebrochene Kuss ist ein einfaches Symbol für Sydneys Schwierigkeit, sich zu öffnen und zu binden.
Mein Lieblingsthema: die Geschlechter. Noch eine Power-Frau kommt ins Bild. James Bond hat ausgedient, es lebe der weibliche Charme. Ja das ist es, was diese zwei Frauen repräsentieren: der weibliche Charme. Etwas Action ist ja auch dabei, aber die Fäden ziehen die Männer. Auf beiden Seiten. Man sieht parallel wie die K-Directorate Männer und Dixon im Lieferwagen sitzen und die Technik bedienen. Die Frauen gehen an die Front und verdrehen Männern den Kopf. Anna setzt auch Sex ein, um an den Schlüssel von Benegas zu kommen.
Vaughn. Damit wir uns nicht mehr wundern, dass ein so junger Agent so viel Verantwortung kriegt (Immerhin ruht die Zerstörung einer weltweiten Verbrecherorganisation zur Hälfte auf seiner und Sydneys Schultern), wird alibi halber Sydney ein neuer Kontaktmann zugeteilt. Das Publikum braucht (so meinen es zumindest die Fernsehmacher) einen jungen attraktiven Schauspieler. Auch wenn die Realität nach einem ganz anderen – sprich älteren, weiseren, krisensicheren, etc. – Typ verlangt hätte. Man nehme also einen hübschen Kerl, setze ihn zwei Folgen lang in diese Rolle und tut in der dritten Folge so, als ob man ihn noch ersetzen würde. Man mache die Zuschauer selber auf diese Unstimmigkeit aufmerksam und schon ist der mögliche Einwand der Zuschauer aus dem Weg. Nicht anders hatte es Sydney am Flughafen gemacht, als sie als Amy Tippin nach Taipei fliegen wollte: schön auf das Gesicht aufmerksam machen und schon achtet die gute Dame am Check-In Schalter nicht mehr richtig auf das Gesicht ("Truth be told").
Sydney sorgt aber dafür, dass der „Jungsporn“ dem erfahrenen Lambert doch gleichgestellt wird. Wir dürfen uns also nächste Woche wieder auf Michael Vartan freuen.
- "Rings a Bell" von Bill Bonk
- "The Beginner" von Miranda Lee Richards
- "Go Get It" von Spookie Daly Pride
- "Le Cienega Just Smiled" by Ryan Adams
- Halskette: Die Perlen aus Fiberglas leiten Vibrationen vom Kehlkopf in das im Anhänger versteckte Mikrophon.
- eine spanische Peseta: diese Münze verursacht die Emission von Schallwellen, die ein Fenster zerbersten lassen.
- Kugelschreiber: Dient bei einer Bewegung des Schaftes als Zünder für die Münze.
- ferngesteuertes Modem: damit werden die die Signale der Sicherheitskameras umgeleitet, damit Sydney ungesehen in die oberste Etage gelangen kann.
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Sloane: The guy was drawing up plans for a cell phone around the time of the Ottoman empire.
Dixon: Come on!
Sloane: Ridiculous, right? You know me. I am not a New Age kind of guy. I don't believe in the power of the pyramid. I'm not a big granola fan. This sort of thing makes me roll my eyes. And then my eyes came across this.
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Marshall: Actually, if-if I could... it's probably not machine code. I mean, the concept of zero's been around, well, it precedes Christ, and the numeral one has been around even longer than that. Actually, you know, Ptolemy used zero as punctuation marks and in Indian texts, zero is more of a spiritual concept than an actual number. Of course, I don't mean--when I say "Indian," I don't mean the kind with bow and arrows...
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Lambert: I just wanted to introduce myself, grab a little face time with my girl. I just wanted to make sure you don't have any queries I might be able to...
Sydney: I've got a query.
Lambert: Yeah? Shoot.
Sydney: Are you insane? Calling me in here for a social event? SD-6 has a division whose sole responsibility it is to track their agents and report back suspect activity. "Your girl" is risking her life, and you yours, every time we lay eyes on each other. So, do me a favor. Don't be so friendly.
Lambert: I-I just love your spirit.
Sydney: That's heartening. Are we done here?
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Litvack: Will, don't make me regret hiring people in their twenties.
Will (zu einem anderen Zeitpunkt): Don't make me regret working for people in their fifties.
(Sie starrt ihn an)
Will: Forties.
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Sloane: Have you two spoken? ... About her mother
Jack: Yes. She asked me about her death
Sloane: Did you tell her the truth?
Jack: (schüttelt den Kopf)
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