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Weil Sydney Bristow ihren Verlobten die Wahrheit über ihren Job sagt und damit mit dem Protokoll bricht, wird dieser ermordet. Sie hat nicht irgendeinen Job, sie arbeitet für SD-6, eine geheime Abteilung der CIA. Wütend über ihre Vorgesetzten, die dies angeordnet haben, quittiert sie den Dienst. Aber so einfach kann man SD-6 nicht verlassen. Als sie selbst kurz davor ist, eliminiert zu werden, weil sie nicht zurück will, erfährt sie die Wahrheit über SD-6… Es bleibt nur noch eins, um diesen Geheimdienst zu zerstören und sich zu rächen: weiterhin für SD-6 arbeiten, aber nicht nur für SD-6. Von da an läuft sie über und arbeitet fortan als Doppelagentin.
Eine rothaarige Frau ringt um Luft. Es wird chinesisch gesprochen. Offensichtlich wird sie gefangen gehalten und…
Die Tür geht auf, Szenenwechsel, ein Professor will von derselben Frau (Sydney Bristow) ihre Prüfungsunterlagen einsammeln. Kurz danach läuft sie über den Campus und unterhält sich über Uni-Kram wie Noten mit Danny. Plötzlich kniet Danny vor ihr und brüllt mit einem Lied, das über den ganzen Campus zu hören ist, einen Heiratsantrag, den sie natürlich annimmt.
Sydney und Francie, ihre beste Freundin unterhalten sich über den Antrag. Dabei wird klar, dass Sydneys Mutter nicht mehr auf dieser Welt weilt und, dass die Beziehungen zu ihrem Vater etwas angespannt sind. Nichtsdestotrotz hat Danny mit Syds Vater telefoniert, um ihn um die Hand seiner Tochter zu bitten. Mit Daddy ist nicht gut Kirschen essen. Das erfährt Danny in der folgenden Rückblende.
Ein glücklich grinsender Danny ruft Jack Bristow an, um am Ende völlig aus dem Konzept aufzulegen.
Sydney geht zur Arbeit, eine Bank namens Credit Dauphine. Doch hinter dieser Fassade verbergen sich geheime Räume, die man nur nach einem automatisierten Check betreten kann. Den Verlobungsring vergisst Sydney dabei nicht abzunehmen. In diesen mit hochmoderner Technik ausgerüsteten Räumen sitzt bereits Dixon und bald lernen wir noch Sloane und Marshall kennen. Im Besprechungsraum findet eine Sitzung statt. Sloane erklärt Dixon und Sydney, dass sie in Taiwan ein Labor lokalisieren sollen. Daraufhin, stellt Marshall, der Gadget-Entwickler, ihnen ein Feuerzeug und ein Lippenstift vor.
Auf dem Sportplatz macht Sydney ein Jogging mit Will. Ihr guter Freund, der obwohl er etwas von einem Blind Date erzählt, sichtlich enttäuscht ist von der Verlobungsnachricht.
Zu Hause mit Danny. Im Hintergrund läuft ein Song "This is my perfect day". Danny geht auf das Thema Kinder ein, wie er Kinder liebt und haben will. Da führt Sydney ihn zum Badezimmer, wo er erfreut hinterherkommt. Unter der Dusche kommt es nicht zum Sex, sondern zur Enthüllung ihrer Beschäftigung: Sie arbeitet nicht bei der Bank, sondern für die CIA. Danny verlässt das Zimmer geschockt.
Ein stereotyper chinesischer Folterer nähert sich der rothaarigen Sydney und spritzt ihr etwas in den Arm.
Rückblende. Wie sie als Studentin angesprochen wurde, um in den Geheimdienst zu treten. Sie erzählt gerade Danny, wie sie dazu kam. Danny muss damit klarkommen. "You can't tell anyone!". Abends noch mal gemeinsam darüber zu sprechen, wird nicht möglich sein. Sie fliegt nach "San Diego".
Sie sitzt im Flugzeug mit Dixon. Er hat seiner Frau nichts von seinem Job als Agent erzählt: "if there is one rule you don't break, this is the rule you don't break!"
Galaabend. Nach einer Unterhaltung (auf Chinesisch) zieht sich Sydney zurück. Man erkennt unter den Gästen den Mann mit der Spritze.
Das Telefon klingelt. Ein besoffener Danny ruft bei Sydney an und spricht ihr aufs Band.
Die Szenen in Taiwan und Danny am Telefon werden gemischt und die Schnitte werden schneller. Man hört Danny aus dem Off.
Sein Anruf wird überwacht, sein Gesicht taucht auf dem Monitor eines Sicherheitsdienstes. Sloane wird angerufen. Das Schicksal nimmt seinen Lauf.
Der Mann, den wir mit der Spritze vorher gesehen haben, erwischt Sydney, wie sie aus der Sperrgebiet zurückkommt. Aber eine Charme-und-Mitleid-Nummer und sie ist aus dem Schneider.
Sloane: "we have a breach". Er gibt einem Gegenüber die Akte über das Telefonat. Die Kamera dreht sich und … Jack Bristow nimmt diese Akte entgegen.
Sydney kommt von ihrer Mission nach Hause, entdeckt eine ziemlich verwüstete Wohnung und einen toten Danny in der Badewanne. Wütend fährt sie zu SD-6, wo sie Sloane zur Rede stellt. Auf den Vorwurf Danny umgebracht zu haben, erwidert Sloane, dass SIE ihn umgebracht hat. Jetzt wird Sydney selbst zu einer Gefahr für SD-6. Sie wird von der Sicherheitsabteilung verhört. Man lässt sie laufen.
Zurück zum Folterraum auf Taiwan, eine völlig breite, rothaarige Sydney wird verhört. Auf die Frage für wen sie arbeite, buchstabiert sie eine Antwort: EMETIB. Beim rückwärts Lesen zeigt der Taiwanese sein Unmut über diese Art von Humor und holt die Instrumente zum Zähne Ziehen.
Das Begräbnis von Danny und der Leichenschmaus sind ohne Worte. Nur Musik ist zu hören. Beim Begräbnis ist Wills rothaarige Schwester (Amy) auch da. Die Zeit der Trauerarbeit ist nur von Musik untermalt.
Uni. Literaturvorlesung. Dixon will Sydney von der Uni abholen. Aber sie möchte nicht zurück. Sloane hatte ihr einen Monat gegeben. Drei Monate sind vergangen. Er wird ungeduldig. Dixon sagt Sydney auch deutlich, dass sie gefährdet ist, wenn sie nicht zurückkäme. Trotzdem will sie nicht zurück.
In der Tiefgarage versucht jemand sie zu erledigen. Sie kämpft und wird in letzter Minute, zu ihrer großen Überraschung, von ihrem Vater gerettet. Sie fliehen in seinem Auto zu einem Ort, von wo aus sie in die Schweiz gebracht werden sollte. Das erste Gespräch Vater-Tochter verläuft voller Misstrauen. Nichtsdestotrotz erklärt er ihr, dass er auch für SD-6 arbeitet, dass sie sowie alle anderen unteren Angestellten es zwar nicht wissen, aber dass diese Organisation zu der Allianz der 12 gehört, eine Organisation, die sie jahrelang geglaubt hatte zu bekämpfen. SD-6 gehört nicht zur CIA, sondern zu dem Feind, den sie bekämpft hatte. Voller Gramm verlässt sie ihn und rennt weg.
Folterszene. Die wiederkehrende Frage, für wen sie arbeite. Keine Antwort. Es werden Zähne rausgezogen.
Bei Will im Büro. Sydney will ihn auf dem Dach treffen. Sie braucht von ihm den Pass und die Nummer der Kreditkarte seiner Schwester.
Vorbereitungen zur nächsten Reise. Haare rot färben, ab zum Flughafen Richtung Taipei, wo sie ins Labor wieder einzudringen versucht. Leider lässt sich das Schloss nicht mehr so leicht öffnen. Sie wird erwischt. Wir sind da, wo die Folge angefangen hat. Und man sieht sie wieder gefangen von dem stereotypen folternden Chinesen. Während er ihr die Wahl gibt, zwischen Schmerzmittel oder weiteres Zähnen Ziehen, kann sie sich befreien und ihn in die Mangel nehmen. Folgt ein Kampf mit den Soldaten, die die Anlage bewachen. Sie schafft es jetzt bis zum Labor, wo sie das Objekt der Begierde entdeckt, diese Konstruktion, die Sloane beim Briefing für ihre Mission damals gezeigt hatte. Zwischen diesen Halbkreisen schwebt eine rote Kugel, die sich in Flüssigkeit auflöst als sie die Halbkreisen wegnimmt.
Zurück zur SD-6 gibt sie Sloane, diese Artefakte und kündigt an, dass sie zurück ist. Sie arbeitet wieder für SD-6. "I'm back. I'm taking the week off: I've got mid-terms." Kurz darauf läuft sie zur CIA, um ihre Geschichte zu erzählen. Sie schreibt einen "Tolstoi-langen" Text über ihre Erfahrungen mit SD-6. Vaughn gibt an, es gäbe einen zweiten Doppelagent bei SD-6, man überprüfe erst mal, ob sie auch für die CIA arbeiten soll.
Sie geht zum Grab von Danny, wo ihr Vater, den sie immer noch nicht akzeptieren will, sie trifft und ihr ihr neues Handy von der CIA überreicht.
Jack: "I guess we'll just have to learn how to trust each other."
Ihr Handy klingelt.
von Joëlle Blache
Eine gelungene Folge. Der Rahmen wird gesteckt.
Alle Charaktere, die eine Serie braucht, sind dabei. Die „toughe“ Studentin/Agentin/Freundin/Tochter (Sydney). Die unvermeidbaren guten Freunde (Francie und Will), beider Geschlechter, damit die Autoren sich die Option, einer Affäre zwischen dem männlichen Freund und der Heldin anzufangen, freihalten. Der Rabenvater (wieso sollten immer nur Mütter diese Bezeichnung kriegen), dessen Beziehung zu seiner Tochter Entwicklungsmöglichkeit anbietet (Jack Bristow). Der kalte Chef, der keine Emotionen zeigt (Sloane). Der Gadget-Entwickler - jeder Agent braucht sein Mister Q – der nur so vor Selbstbewusstsein strotzt (Marshall). Sofern seine genuschelten Halbsätze verstanden werden, sorgen sie allemal für mehr als nur ein Schmunzeln. Der hübsche Mann von der CIA, dessen Rolle noch unklar ist (Vaughn). Und nicht zu vergessen die stereotypen Feinde.
Überhaupt scheint die Serie sehr auf die Polarität emotionslos und emotional zu beruhen.
Es ist auffällig, dass die Frau (es sind ja nur zwei Frauen in der Folge) das emotionale Wesen ist und der Mann das emotionslose. Kurz heißt es, dass die Emotionsthematik zu einer Gender-Thematik wird. Arvin Sloane und Jack Bristow sind die emotionslosen Menschen. Sie stehen oben in der Hierarchie. Emotional sind dagegen Sydney, Francie, Will und Danny. Letzterer überlebt es nicht lange. Über Will werden uns die weiteren Folgen Ausschluss geben. Ist die Aussage etwa: Männer kommen als emotionslose Wesen besser durch das Leben?
Wenn das Thema Gender schon angeschnitten ist, kommt man nicht drum herum sich zu fragen, ob der ganze Schlamassel nicht daher rührt, dass Sydney ihre „Pflicht als Frau“ nicht nachkommen will/kann. Es ist auf dem ersten Blick eine Serie, wie so viele heute, wo die Frauen Power haben. Ist es denn tatsächlich so? Das Thema Kinder wird z.B. bei Dixon gar nicht angeschnitten. Dixon hat seiner Frau nichts erzählt. Sie sind seit 12 Jahre verheiratet. Haben sie denn überhaupt Kinder? Es wird in dem Fall, wie eigentlich auch bei den anderen Männern nicht thematisiert. Jetzt wo es um die heilige Familie geht, kann Sydney das Lügen nicht mehr mit ihrem Gewissen vereinbaren. Diesen Gewissenskonflikt hat Dixon scheinbar nie gehabt.
Vielleicht mache ich aus einer Fliege ein Elefant, aber immerhin ist es dieser Kinderwunsch von Danny und Sydneys Unmöglichkeit dem nachzukommen die Crux oder sagen wir der Ausgangspunkt dieser Folge und auch der Serie.
Diese Folge wurde ohne Werbeunterbrechung ausgestrahlt. Dementsprechend ausgearbeitet sind die Übergänge. Hoffen wir, daß es keine Ausnahme war. Gelungen finde ich die Übergänge von einer Szene zur Anderen nicht nur, weil es teilweise schöne Bilder sind oder kleine Tricks, die an „The Graduate“ erinnern (Wenn die Kamera auf die Tür zoomt, sind wir in Taipei, als sie wieder wegzoomt sind wir bei ihrer Prüfung in der Uni in L.A.), sondern auch, weil die Szenen ineinander übergehen. Besonders die Szene, wo Danny ihr sein Unverständnis auf Band spricht. Die Gleichzeitigkeit wird dadurch vermittelt, dass wir Danny hören, während Sydney in den Kellern dieses Gebäudes in Taipei ihren Job macht. Ein Job, den sie scheinbar gut macht, aber seine Stimme sagt uns, dass er mit dieser Unwissenheit, wo sie ist, was sie tut, und überhaupt warum, überhaupt nicht klar kommt. Es ist die Schlüsselszene dieser Folge, weil sie das Schicksal von Danny und das von Sydney besiegelt. Wie eine Schlüsselfolge ist sie auch gedreht, indem sie uns mit einem rasanten musikalischen Hintergrund zeigt, was alle Schlüsselfiguren in diesen vier Minuten machen.
Wer sind wir, wer sind sie?
Wenn Sydney ihr Streitgespräch mit Sloane hat, betont sie, er solle aufhören „wir“ zu sagen. Später, wenn Dixon sie von der Uni abholen will, distanziert er sich auch von dem „wir“, wenn auch aus anderen Gründen und offensichtlich nicht bewusst, wie in die Szene zwischen Sloane und Sydney: „They will fix the problem“
Die Pilotfolge läßt uns auf eine spannende und rasante Serie hoffen.
- "Alias Theme" von J.J. Abrams
- "You're a God" von Vertical Horizon
- "Goin' Our Way" von Gus
- "Never Grow Old" von The Cranberries
- "Under the Gun" von Supreme Beings of Leisure
- "Trouble" von Cat Stevens
- "Here Comes the Flood" von Peter Gabriel
- "Sofisticated" von Stereo MC
- "No Man's Woman" von Sinead O'Connor
- "Give You Back" von Vertical Horizon
- Feuerzeug: das Feuerzeug verursacht 4 Minuten lang eine Störung bei Elektrogeräten. Ziel dieser Störung sind hier die Überwachungscomputer im Laborgebäude in Taiwan.
- Lippenstift: diese als Lippenstift getarnte Kamera nimmt die Maßen des photographierten Raumes. Die Gänge zu den Laborräumen sollen damit abgelichtet, gemessen und für spätere Missionen erkundet werden
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Danny: Oh, he Mister Bristow. Hi it
Jack Bristow: Is Sydney allright?
Danny: oh yes, yes she
Jack Bristow: Danny let me ask you a question.
Danny: Sure
Jack Bristow: How well do you know my daughter?
Danny: um we
Jack Bristow: Because if you feel the need to ask me about the scenario I have a sense you don
Danny: Sir I love your daughter and I want to marry her. That
Jack Bristow: First of all Danny the truth is this is just a courtesy call. Like when you say to your neighbor "we
Danny: Sir...
Jack Bristow: Sydney doesn
Danny: It
Jack Bristow: Well, I tell you what. I may become your father-in-law. That
Danny: yes Sir
Jack: Good then welcome to the family.
-
Danny: You're not there... I know you're not there. Or in San Diego.
You could be anywhere, doing anything... Which is the crux of the issue... Can I live like this, not knowing where or why, when? Can I live in the dark? And the answer is... the only answer I came up with, Sydney, was... was yes. Sid, I don't care. The whole world's a nightmare anywhere. It's all dangerous. No matter what we do. I couldn't live with myself, saying goodbye to you because of risk. All the risk. The kids... that's something we have to talk about because I want kids. I love kids. But maybe there is a way out because people aren't spies forever. But sometimes people have to say they used to be spies. I miss you, Sid. Come home.
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Sydney: stopp saying WE. Stop talking about the agency. You killed the man I loved.
Sloane: no agent Bristow, you did.
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Sydney (auf dem Stuhl gefesselt): I
Taiwanese (sein Folterarsenal rausziehend): that
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Dixon (zu Sydney): if they don
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Vaughn: No, not yet. They're reviewing your statement. You wrote a lot.
Sydney: I know.
Vaughn: I mean, it's like Tolstoy long. Devlin says it could take weeks to verify.
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