Regie:
Brad Turner
Drehbuch:
Robert Cochran, Evan Katz
Hauptdarsteller:
Kiefer Sutherland (Jack Bauer)
D.B. Woodside (Wayne Palmer)
James Morrison (Bill Buchanan)
Mary Lynn Rajskub (Chloe O’Brien)
Carlo Rota (Morris O’Brien)
Eric Balfour (Milo Pressman)
Marisol Nichols (Nadia Yassir)
Peter McNicol (Thomas Lennox)
Jayne Atkinson (Karen Hayes)
Regina King (Sandra Palmer)
Gastdarsteller:
Rade Sherbedgia (Dmitri Gredenko)
Adoni Maropis (Abu Fayed)
Powers Boothe (Noah Daniels)
Kari Matchett (Lisa Miller)
Ryan Cutrona (Admiral John Smith)
Ricky Schroder (Mike Doyle)
Jim Holmes (Dr. Welton)
|
Wayne Palmer ist aus dem Koma erwacht und hat beschlossen, auch, wenn sein Arzt große Bedenken hat, wieder in das Amt des Präsidenten zu treten. Leider hat er dabei nicht bedacht, dass Vizepräsident Daniels sein neues Amt nicht aufgeben will. Er ruft das Kabinett zusammen. Dies soll entscheiden, ob Palmer wirklich fähig ist zum regieren. Zunächst scheint es ganz gut für Wayne auszusehen…
Jack macht einen Deal mit Gredenko, der sich daraufhin auf den Weg macht, Fayed zu treffen. Die CTU verliert jedoch den Kontakt zu Gredenko, obwohl es einige Vorsichtsmaßnahmen gab, diesem Fall entgegenzuwirken…
Langinhalt wird nachgereicht.
von Kevin Reymann
Diese Folge muss man erstmal verdauen. Es gab mehr als nur einen dieser Momente, für die „24“ bekannt ist. Momente, in denen es anders kommt als geplant. Beginnen wir bei Jack. Dieser verliert zunächst den Kontakt zu Gredeko. Dies war abzusehen – sich aber einfach den Arm abzuhacken, finde ich dann aber doch etwas übertrieben, wobei es beim Zuschauer für einiges an Spannung sorgt. Wie dem auch sei, hat sich Gredenko dann doch nicht gegen Jack und die CTU gestellt, sondern dafür gesorgt, dass sich Fayed jetzt im Gewahrsam der Regierung befindet. Ich glaube, es wird einige Zeit dauern, bis Jack aus ihm Informationen bekommt – wenn überhaupt. Von Gredenko kann Jack jedenfalls keine Informationen mehr bekommen – der guckt sich jetzt die Muscheln von unten an.
Heiß war es auch im Bunker des Weißen Hauses – und nicht, weil die Heizung defekt ist. Tom hat sich endgültig auf die Seite von Wayne gestellt und mit seiner Wanze sowohl bei Daniels auch beim Zuschauer für eine Überraschung gesorgt. Schließlich zog der Vizepräsident seinen Antrag zurück und alles scheint bestens. Jedenfalls bis zum Chliffhanger der Episode. Dort verkündet Wayne in die Fußstapfen von Daniels zu treten und mal eben ein Land im Nahen Osten (betitelt wird es immer nur als „das Land, aus dem Fayed stammt“) mit einer Atombombe zu bombardieren. Der Sinneswandel war ohne Zweifel ein sehr überraschender. Ich hoffe die Produzenten und Autoren erklären dies plausibel – dann könnte daraus noch eine gute Story für die verbliebenen 8 Episoden werden.
Und dann bin ich schon bei den üblichen Fragen. Wird Wayne noch 8 Folgen überleben? Wird er wirklich eine Bombe abfeuern? Warum? Was passiert in den nächsten 8 Stunden? Fayed/Gredenko haben ihren Höhepunkt anscheinend hinter sich. Werden wir mehr Szenen aus Washington bekommen oder gibt es noch eine ganz neue Story?
Wertung: 9 von 10. |