Regie:
Jon Casser
Drehbuch:
Joel Surnow, Michael Loceff
Hauptdarsteller:
Kiefer Sutherland (Jack Bauer)
D.B. Woodside (Wayne Palmer)
James Morrison (Bill Buchanan)
Mary Lynn Rajskub (Chloe O’Brien)
Carlo Rota (Morris O’Brien)
Eric Balfour (Milo Pressman)
Marisol Nichols (Nadia Yassir)
Peter McNicol (Thomas Lennox)
Gastdarsteller:
Rade Sherbedgia (Dmitri Gredenko)
Adoni Maropis (Abu Fayed)
Gregory Itzin (Charles Logan)
Powers Boothe (Noah Daniels)
Kari Matchett (Lisa)
John Noble (Anatoly Markov)
Boris Krutonog (Vasili)
Martha Logan
Glenn Morshowe (Aaron Pierce)
Nick Jameson (Yuri Suvarov)
Scarlett Chorvat (Elena)
Kathleen Gati (Anja Suvarov)
Ajay Metha (Botschafter)
Ricky Schroder (Mike Doyle)
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Der frühere Präsident Logan wird in die CTU gebracht, da sein Treffen mit Markov nicht zum gewünschten Erfolg geführt hat. Dort schlägt er vor, mit seiner Ex-Frau Martha in Kontakt zu treten. Sie hat eine sehr enge Beziehung zur russischen Regierung.
Derweil ist Jack noch immer im russischen Konsulat unter Arrest, hat aber bereits eine Idee, wie er sich befreien kann und die CTU über den Standort von Gredenko und die Bedrohung durch die Drohnen zu informieren.
In der CTU gibt es inzwischen Zuwachs. Mike Doyle wird nach dem Tod von Curtis als Leiter der Field-Agents eingesetzt.
Langinhalt wird nachgereicht.
von Kevin Reymann
Eine sehr gute Charakterepisode – besonders für Personen, denen wir in dieser Staffel bisher nicht begegneten. Vorne an Martha Logan und Aaron Pierce. Aaron ist damit, neben Jack, der einzige Charakter, der in allen Staffeln zu sehen war. Es ist ungewohnt, ihn völlig in Zivil zu sehen. Dies, oder vielleicht auch seine Beziehung zu Martha, macht ihn ein wenig mutiger. Bei seinem Kommentar zu Charles Logen („I no longer have to tolerate your sarcasm.”) konnte ich mir jedenfalls ein Lächeln nicht verkneifen. Bei Martha hingegen konnte ich keine wirklich großen Veränderungen feststellen. Ihre Psyche ist sehr labil. Normalerweise würde ich dies auf die Taten ihres Ex-Mannes schieben, doch wirklich „dicht“ war dieser Charakter auch in der letzten Staffel nicht. Ich mag so etwas! Wenn man ihre Psyche nun analysiert, kann man vielleicht damit rechnen, dass sie auf Charles einsticht. Ich habe es aber nicht getan. Ihre Tat traf mich sehr unerwartet. (In solchen Momenten bin ich froh, keine Spoiler zu lesen.) Ob Charles nun tot ist? Ich werde ihn erst einmal der R.I.P.-Liste hinzufügen. Wenn er sich, wider Erwarten, doch noch von seinem Herzstillstand erholt, korrigiere ich das in der nächsten Episode. Aber wie sagt „Dr. House“ so schön? „Vom Tod gibt es keine Heilung.“
Im Konsulat gab es nicht weniger Spannung als im Wohnzimmer der irren Martha. Jack konnte sich befreien und musste „nach Hause telefonieren“. Das hat er dann am Ende doch noch geschafft. Nicht, weil er so hilfsbereite Geiseln gefunden hat, sondern weil der russische Präsident ein sehr sympathischer Mann ist. Nicht jeder Präsident würde einem ehemaligen Feind erlauben, das eigene Konsulat zu stürmen.
In der CTU selber gab es auch ein paar interessante Szenen. Das waren weniger die, in denen Charles zu sehen war, sondern eher die mit dem neuen Leiter der Field-Agents. Mike Doyle heißt er und hatte bereits in Denver das Vergnügen mit Milo. Wie sich die beiden Streithähne in den nächsten Stunden verhalten und wie lange es dauert, bis Mile ins Gras beißt (lange gebe ich diesem Charakter nicht), wird sich zeigen. Erst einmal wird jetzt aber versucht, Gredenko aufzuhalten. Ich bin gespannt. Für diese Episode gebe ich jedenfalls erneut 9 von 10 Punkten.
| R.I.P. - Die Verluste in dieser Episode |
- Vasili (Jack Bauer)
- div. russ. Todesopfer bei Schießerei zwischen CTU und russischen Wachleuten
- Charles Logan (Stichwunde, hinzugefügt durch Martha Logan)
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