Regie:
Jon Cassar
Drehbuch:
Howard Gordon, Manny Coto
Hauptdarsteller:
Kiefer Sutherland (Jack Bauer)
D.B. Woodside (Wayne Palmer)
James Morrison (Bill Buchanan)
Mary Lynn Rajskub (Chloe O’Brien)
Carlo Rota (Morris O’Brien)
Eric Balfour (Milo Pressman)
Marisol Nichols (Nadia Yassir)
Jayne Atkinson (Karen Hayes)
Peter McNicol (Thomas Lennox)
Regina King (Sandra Palmer)
Gastdarsteller:
Adoni Maropis (Abu Fayed)
Evan Ellingson (Josh)
David Hunt (Darren McCarthy)
Paul McCrane (Graem Bauer)
Harry J. Lennix (Walid)
Rena Sofer (Marilyn)
James Cromwell (Phillip Bauer)
Chad Lowe (Reed Pollock)
Powers Boothe (Noah Daniels)
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Jack und sein Vater Phillip werden an einen entlegenen Ort verfrachtet. Dort sollen sie von Fayeds Leuten erschossen werden. In der CTU kann man inzwischen ein Telefonat zwischen McCarthy und Fayed abfangen. Außerdem gibt es einen weiteren Hinweis zu den Terroristen…
Der „Pilz“ von der atomaren Detonation vor zwei Stunden ist nach wie vor am Himmel deutlich zu erkennen. Im Weißen Haus meint Tom Lennox gegenüber dem Präsidenten, nichts mit Karens Entscheidung, das Weiße Haus zu verlassen, zu tun zu haben. Lennox wechselt das Thema. Er will offensiver gegen die Terroristen vorgehen und weitere Gefangenenlager für Muslime errichten. Wayne lässt das Kabinett zusammenrufen, um darüber zu entscheiden.
Karen erhält einen Anruf von ihrem Ehemann Bill. Sie hat momentan keine Lust auf Erklärungen und bittet ihn um Geduld, bis sie in der CTU eintreffen wird. Einen zweiten Anruf von Bill nimmt sie nicht entgegen.
In der CTU hat man inzwischen herausgefunden, dass der Kontakt zu Jack abgebrochen ist und die „Backup“-Teams unauffindbar sind. Jack und Phillip werden derweil an einen entlegenen Ort verfrachtet und aus einem Van geladen. Zwei Männer wollen sie dort vor einem Grab erschießen. Phillip und Jack schaffen es jedoch, die beiden auszuschalten. Jack schnappt sich ein Mobiltelefon und ruft Bill an. Er gibt an, dass sein Bruder Graem einer von Fayeds Mittelsmännern sei und lässt ein CTU-Team zu dessen Haus schicken. Kurz darauf fährt er zusammen mit seinem Vater selber dorthin.
Darren McCarthy hat einen Techniker für die verbleibenden Atombomben gefunden. Er ruft Fayed an und sagt, der Techniker sei in einer Stunde verfügbar.
Das Telefonat wurde in der CTU mitgehört. Ebenfalls wurde ein verschlüsseltes Bild von dem besagten Techniker aufgefangen. Morris versucht, es zu entschlüsseln. Doch dies dauert einige Minuten.
Jack trifft an Graems Haus ein. Das CTU-Team ist bereits vor Ort. Im Haus will Graems Ehefrau wissen, was los sei. Graem blockt ab. Er hätte aber sowieso keine Zeit für Erklärungen. Die CTU stürm das Haus und kann Graem entwaffnen. Marilyn fordert von Jack Aufklärung. Graems Frau kann nur schwer glauben, dass ihr Ehemann versucht hat, Bruder und Vater umzubringen und mit Schuld an 12.000 Todesopfern ist. Jack kann sie nicht überzeugen und beordert sie und ihren Sohn Josh in die CTU. Auf dem Weg zum Auto fragt sie Phillip, ob die Behauptungen von Jack wahr sind. Er bestätigt dies, doch sie kann es nach wie vor nicht fassen.
Im Wohnzimmer von Graem wurde dieser inzwischen gefesselt und eine Wärmebildkamera wurde aufgebaut. Jack fragt ihn einige Dinge, doch es ist nicht genau erkennbar, ob er lügt oder nicht. Jack lässt von Agent Burke einen Verhörkoffer holen.
In der CTU erfährt Chloe von Milo, dass Morris Bruder bei der atomaren Detonation schwer verletzt wurde und in einem Krankenhaus liegt. Trotz Milos Bedenken erzählt sie es ihrem Freund/Ex-Mann. Er will sich sofort auf den Weg ins Krankenhaus machen, kann aber überzeugt werden, erst das Foto zu dekodieren.
Jack telefoniert mit Buchanan und erfährt, dass der Ingenieur von Fayed bereits gefunden wurde. Die Zeit rennt davon. Jack lässt seinem Bruder die erste Injektion eines starken Schmerzmittels injizieren. Trotz starker Schmerzen spricht Graem kein Wort. Phillip Bauer muss sich das Ganze aus einem Nachbarzimmer auf Monitoren mit ansehen, zeigt aber wenig Mitleid mit seinem Sohn. Anders als Jack, der die Qualen seines Bruders nur schwer ertragen kann. Er umarmt seinen Bruder und fleht ihn an, zu reden. Graem schweigt. Jack lässt eine weitere Injektion verabreichen und tröstet seinen Bruder weiter – gepaart von Mahnungen, endlich zu reden und so den Schmerzen ein Ende zu bereiten.
Graem beendet seine Qualen und redet. Er erläutert Jack gegenüber, den Tod von David Palmer, Tony Almeida und Michelle Dessler angeordnet zu haben. Außerdem habe er heute nicht das erste Mal versucht, seinen Bruder umzubringen. Jack kann kaum glauben was er hören muss. Graem ist jedoch überzeugt davon, nur das richtige für sein Land getan zu haben. Jack befielt vier weitere Injektionen auf einmal. Ein tödlicher Level. Er droht Burke mit einer Waffe, die Injektionen endlich zu verabreichen. Als er seinen Vater im Türrahmen sieht, gibt er nach und verlässt den Raum.
Im Krankenhaus kommt Walid zu sich und wird von Sandra begrüßt. Sie erhält einen Anruf ihres Bruders. Er entschuldigt sich in aller Form für das, was Walid geschehen ist. Er lässt sich von seiner Schwester überzeugen, was Internierungslager mit Unschuldigen anrichten können.
Buchanan erfährt von Jack, was Graem getan hat. Leider weiß Jacks Bruder nicht, wo sich McCarthy aufhält. Buchanan schickt einen Helikopter, um ihn in die CTU zu bringen.
Das Dekodieren des Fotos dauert nur noch wenige Minuten. Morris hat Milo instruiert und verabschiedet sich von Chloe. Er macht sich auf den Weg zu seinem Bruder.
Der Vizepräsident, Noah Daniels, befindet sich in Air Force Two. Er gratuliert Lennox zu seinem Plan und bereitet sich auf die Kabinettsitzung vor, an der er via Telefon teilnehmen wird.
Die Konferenz beginnt. Wayne beginnt unerwartet damit, dass Tom Lennox‘ Plan ein schwerer Fehler sei. Tom versucht dagegen anzugehen, doch der Präsident bleibt bei seiner Entscheidung, dass die Verabschiedung dieses Plans nicht in Frage kommen wird. Seine Entscheidung ist gefallen.
Die Offenlegung des Fotos dauert nur noch wenige Sekunden. Es ist Morris. Er hat bereits das Gelände verlassen. Bill richtet eine Telefonkonferenz zwischen Jack und Morris ein. Es ist bereits zu spät. Fayeds Männer halten Morris Wagen an und verschleppen ihn. Sie sind in 15 Minuten bei Fayed.
Jack trifft inzwischen beim Helikopter ein. In Graems Haus bittet Phillip kurz vor dem Abtransport seines Sohnes, mit ihm alleine zu sein. Die Agenten erlauben es ihm. Phillip meint, er glaube nicht, dass Graem seine Firma aus allem heraushalten wird. Er injiziert seinem Sohn eine größere Dosis des Nervengifts. Er stirbt unter Qualen. Daraufhin ruft Phillip um Hilfe. Er beschuldigt die Agenten, am Tod seines Sohnes schuld zu sein…
von Kevin Reymann
Diese Episode hatte auf jeden Fall mehr zu bieten als die vorherige, Episode 6. Besonders hervorstechend ist zweifellos die Graem-Storyline. Jack musste erneut in einem Verhör Gewalt anwenden und kam, weiter als der Zuschauer bisher gesehen hat, an seine Grenzen. Er war im direkten Zwiespalt zwischen Arbeit und Privatem. Seit seiner Entführung durch die Chinesen, weiß er nur zu gut, was er Graem antun muss. Ich bin beeindruckt, dass er dennoch den Befehl gegeben hat, weitere Injektionen zu verabreichen. Graem konnte Jack dann zwar nicht sagen, wo sich McCarthy befand, doch Jack erfuhr, wer seine Freunde in der vergangenen Staffel ermorden liess. Ich habe nicht erwartet, dass sich Graems Taten so schnell aufklären, bin aber über diese schnelle Variante froh. Denn der Zuschauer wusste bereits, dass Graem hinter allem steckte und der ehemalige Präsident Logan nur ein „einfacher“ Handlanger war. Sein Abgang war nett dargestellt, jedoch vorhersehbar. Als Jack seinen Bruder folterte, hat Phillip nur zugesehen. Dies ist bereits das erste Anzeichen für Graems Tod bzw. Phillips spätere Tat gewesen. Am Ende hat er dann dass vollbracht, was Jack nicht schaffte – und gleich noch der CTU die Schuld dafür in die Schuhe geschoben. Nett. Ich hätte aber doch die Spritze vorher versteckt.
Die nächste interessante Geschichte (und dann war es das leider auch schon), ist das Photo, welches Morris versucht zu entschlüsseln. Man hätte eigentlich erwarten können, dass Morris selber auf dem Photo zu sehen ist. Ich persönlich tappte zu dem Zeitpunkt jedenfalls völlig im Dunkeln. Positiv ist, dass Morris‘ Bruder nicht wirklich durch eine Verstrahlung im Krankenhaus liegt. Schließlich haben wir dies bereits mit Edgar und dessen Mutter mitgemacht. Der Charakter Morris hatte bereits bei seinen kleinen Gastauftritten in der vergangenen Staffel sehr viel Potential. Da ist es nur logisch, ihn erstmal entführen zu lassen, um zu sehen, wie weit dieses Potential geht.
Die Storys beim Präsidenten und Walid waren mehr als nebensächlich. Hierzu kann man wohl erst mehr sagen, wenn sich diese weiterentwickeln (ich hoffe aber, dass die Walid Story nun ein Ende findet, jedenfalls in dieser Form).
Zur Wertung. Besser als Episode 6, aber nicht so super, wie Episode 5. Deshalb 7 von 10 möglichen Punkten von mir.
| R.I.P. - Die Verluste in dieser Episode |
- 2 Handlanger von Graem (Phillip u. Jack Bauer)
- Graem Bauer (Phillip Bauer)
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