Regie:
Malan Cheylov
Drehbuch:
Joel Surnow, Michael Loceff
Hauptdarsteller:
Kiefer Sutherland (Jack Bauer)
D.B. Woodside (Wayne Palmer)
James Morrison (Bill Buchanan)
Mary Lynn Rajskub (Chloe O’Brien)
Carlo Rota (Morris O’Brien)
Eric Balfour (Milo Pressman)
Marisol Nichols (Nadia Yassir)
Jayne Atkinson (Karen Hayes)
Peter McNicol (Thomas Lennox)
Regina King (Sandra Palmer)
Gastdarsteller:
Alexander Siddig (Hamir Al-Assad)
Adoni Maropis (Abu Fayed)
Evan Ellingson (Josh)
David Hunt (Darren McCarthy)
Paul McCrane (Graem Bauer)
Harry J. Lennix (Walid)
Rena Sofer (Marilyn)
Scott William Winters (Agent Samuels)
|
Nach der atomaren Explosion herscht Chaos in Los Angeles. Die Agenten der Regierung haben jedoch keine Zeit für Aufräumarbeiten. Es hat sich herausgestellt, dass die Terroristen im Besitz von vier weiteren Bomben sind. Außerdem ist unbekannt, ob Fayed den Anschlag überlebt hat oder nicht.
Der Präsident ist noch immer fassungslos über das Geschehene. Er wird von seinen Leuten informiert, dass glücklicherweise der Wind die Radioaktivität von den bevölkerten Gegenden wegzieht. Dennoch geht der Präsident auf Anraten seinen Stabes in einen Bunker.
Karen ruft Bill aus dem Bunker heraus an. Sie ist erleichtert, dass die CTU von der Atombombe verschont geblieben ist. Leider muss sie erfahren, dass es keine Informationen über Fayed gibt. Es ist möglich, dass er die Detonation überlebt hat.
Fayed fährt durch die Straßen in einem Gebiet nahe der Detonation. Die Anwohner ergreifen in Panik die Flucht. Fayed ruft einen Mann namens Darren McCarthy an. Er bietet McCarthy eine Menge Geld dafür, dass er einen neuen Ingenieur besorgt, der ein Kontrollgerät für die übrigen vier Atombomben baut. Er vier Stunden dafür Zeit.
Der Atompilz ist nach wie vor am Himmel zu erkennen. Ein Mann ruft Jack um Hilfe. Ein Helikopter ist auf einem Dach abgestürzt und droht von dort herunter zu fallen. Jack macht sich auf den Weg auf das Dach, um einen Überlebenden zu retten. Er schafft dies, kurz bevor der Helikopter auf den Boden stürzt und explodiert.
Kurz darauf gibt Jack seinen Aufenthaltsort an Bill durch. Er widerruft seine Kündigung und will abgeholt werden. Bill schickt einen Wagen.
Die Berater des Präsidenten haben eine Liste mit allen Ländern erstellt, die die Macht haben, Fayed bei seinen Taten zu unterstützen. Sie schlagen Wayne vor, sie alle zu bombardieren, um ein Zeichen zu setzen. Karen ergreift daraufhin das Wort und meint, dass Numair, der Ingenieur der Bombe, bei der Detonation ums Leben gekommen ist. Die CTU denkt, die Bombe war für eine belebtere Gegend bestimmt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis eine der anderen Bomben gezündet wird.
Al-Assad kommt in der CTU an und betont gegenüber Buchanan, er sei heute kein Feind des Landes. Buchanan ignoriert dies und informiert Assad über die anderen Bomben. Assad ist überrascht. Er wusste zwar, dass sich Fayed mit einem russischen General getroffen hat. Das Treffen hatte das Thema Waffen, aber es gab keine Transaktionen. Assad nennt den Namen Dimitri Gredenko.
Morris hat eine Liste mit Beziehungen von Leuten aus L.A. und Gredenko erstellt. Auf der Liste findet sich auch der Name Phillip Bauer. Er ist Chef der Firma BXJ Technologies. Er ist Jacks Vater. Chloe macht sich sofort zu Bill, um ihn zu informieren. Er hält es für das Beste, Jack einzuweihen. Dieser hat seinen Vater das letzte Mal vor neun Jahren gesprochen. Er will sich dennoch selber um die Angelegenheit kümmern. Bill willigt ein.
Das FBI will Walid heimlich verkabeln, um seine Kontakte mit den vermeidlichen Terroristen mithören zu können. Sandra Palmer ist strikt dagegen. Walid sei für solche Aktionen nicht ausgebildet.
Drei Agenten gehen in den Gefangenentrakt und nehmen Walid vor den anderen mit. Die Agents geben vor, ihn unsanft zu verhören. Die anderen Gefangen erleben dies mit. Während des Verhörs verkabeln sie ihn heimlich und bitten Walid, die anderen Gefangenen nach Abu Fayed zu befragen.
Jack ruft Sam an, ein Angestellter in Phillip Bauers Haus. Er sagt, dass sein Vater verreist sei und er keine Adresse hinterlassen hat. Jack lässt sich noch die Nummer seines Bruders geben.
Fiddy, ein Sicherheitsangestellter in der Bauervilla, hat das Gespräch von Sam beobachtet und informiert sofort Jacks Bruder Graem Bauer. Graem ist überrascht und schlägt vor, das zu versuchen, was die Chinesen nicht geschafft haben. Jack zu töten.
Als Jack Graem anruft, spielt er einen völlig überraschten und glücklichen Bruder. Graem sagt, er und Phillip haben versucht, ihn aus China zurückzuholen, es jedoch nicht geschafft. Er verspricht, Jack zurückzurufen, wenn er etwas von ihren Vater hört. (Anm. der Redaktion: Geam tauchte das erste Mal in Episode 5x19 auf. Damals war jedoch noch nicht bekannt, dass es sich um Jacks Bruder handelte.)
Graem geht betritt sein Haus und begrüßt seinen Sohn Josh und seine Frau Marilyn. Er erzählt ihr von der Neuigkeit, dass Jack zurück ist. Sie merkt, dass er bedrückt ist. Marilyn und Jack waren vor seiner Heirat einmal zusammen.
Der Präsident bereitet sich auf eine Rede an die Nation vor. Seine Berater wollen, dass er sich dort aggressiv zeigt. Wayne findet die Idee nicht so gut...
McCathy ruft Fayed an und sagt ihm, er wird innerhalb einer Stunde eine geeignete Person haben. Fayed reist noch immer mit seinen vier Atombomben durchs Land.
Assad wird auf Anweisung des Präsidenten für den Transport nach Washington vorbereitet.
Sandra hält den Plan des FBI nach wie vor für keine gute Idee, doch ihr bleibt keine andere Möglichkeit, als das Geschehen auf den Monitoren zu beobachten.
Im Gefangenenlager unterhält sich Walid mit einem anderen Gefangenen. Salim weiß zwar nichts von einem Fayed, nimmt Walid aber mit zu seinen Freunden. Das FBI hört weiterhin mit...
Jack sucht Gream in seiner Villa auf. Sofort umarmt Gream seinen Bruder. Jack erwidert diese Geste jedoch nicht.
Jack zieht sich mit Gream in dessen Arbeitszimmer zurück und schlägt seinen Bruder nieder. Jack fesselt ihn an einen Stuhl. Gream besteht darauf, nichts zu wissen.
Während der Präsident mit seiner Rede an die Nation beginnt, holt Jack eine Plastiktüte heraus und beginnt damit seinen Bruder zu ersticken...
von Kevin Reymann
Aus den letzten Staffeln ist man gewohnt, dass nach einem „herausragenden“ Ereignis eine Episode folgt, die weniger spannend ist und nur dazu dient das Geschehene zu verarbeiten und neue Storys einzuleiten. Aber es wurde ja bereits festgestellt, dass sich Staffel 6 da anders verhält (mittelmäßiger Start und erst dann großes Ereignis). Episode 5 zeigt dem Zuschauer herausragende Handlung und „füllende“ Ereignisse.
Am interessantesten war zweifellos das (wieder)Auftauchen von Graem aus der „Bluetooth-Gang“ (Staffel 5). Überraschend und 100%ig unerwartet (für die nicht gespoilterte Fraktion) ist, dass Graem mit Nachnamen Bauer heißt und kein geringerer als Jacks Bruder ist. Sehr interessant wäre es, zu erfahren, ob die Autoren das bereits in der vergangenen Staffel geplant haben. In der vergangenen Episode habe ich noch gehofft und Vermutungen angestellt, Graem bald wieder zu sehen (ich bin nicht gespoilert)
Von Jacks „I’m done“ aus der letzten Episode war auch nicht mehr viel zu sehen. Erst rettet er einen Hubschrauberpiloten, dann beginnt er mit der Folter an seinem Bruder. Sein Gesichtsausdruck beim Betreten von Graems Haus erkannte man bereits, dass Jack keine Familienfeier plant.
Die anderen Handlungsstränge (Präsident, Walid im FBI Lager, Fayed hat überlebt, fremder Mann arbeitet für Fayed und Assad in der CTU waren weder schlecht noch gut. Sie sind aufgrund der quantitativ minderwertigen Handlung schlichtweg nicht bewertbar.
Wertung: 8 von 10.
| R.I.P. - Die Verluste in dieser Episode |
|