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Jack gibt sich als Rossler aus, um an die 19 Kanister mit dem Nervengas zu kommen. Der Plan geht nur leider nicht wie geplant auf, und so findet sich Jack kurze Zeit später in einem Einkaufszentrum wieder…
McGill kommt zurück zur CTU. Er versucht, die Spuren der Schlägerei zu verwischen und erfährt dann von Buchanan, dass Rossler tot ist. In dessen Appartement klingelt derweil sein Mobiltelefon. Chloe hat eine Fangschaltung gestartet, so dass die CTU mithören kann. Jack geht ran und gibt sich als Rossler aus. Er erfährt einen Treffpunkt für die Übergabe des Chips in wenigen Minuten. Curtis hat einen Sender im Chip versteckt, damit die CTU Erwichs Aufenthaltsort verfolgen kann.
Erwich befiehlt einem seiner Männer, für einen Ersatzplan zu sorgen… nur für den Fall, dass der Chip von Rossler nicht richtig funktioniert.
Novick kann den Präsidenten davon zu überzeugen, jetzt nach Cummings Suizid nicht mehr mit der Wahrheit an die Öffentlichkeit zu gehen. Da Cummings das Zeitliche gesegnet hat, würde die Öffentlichkeit einen anderen Sündenbock suchen – und zwar den Präsidenten. Logan sieht an Novicks Vorschlag nur ein Problem: Martha. Sie wird ihm diese Lüge sehr übel nehmen.
Derweil ist Martha dabei, die Rede für ihren Mann zu schreiben. Evelyn kommt hinzu und will die wahren Hintergründe von Cummings Selbstmord wissen. Martha erzählt ihr, dass Cummings ein Verräter war.
Ein blauer Van nähert sich dem Treffpunkt. Edgar findet schnell heraus, dass er gestohlen ist. Jack alias Rossler trifft sich mit zwei Männern und lässt sich die Gegenleistung für den Chip, einen Haufen voller Geld, zeigen.
Bevor Jack das Geld bekommt, soll er aber den Zünder einbauen. Chloe instruiert Jack über einen Ohrstecker mit genauen Anweisungen. Als Jack fertig ist, wird er von den beiden Terroristen hinten in den Van gebracht. Er soll mitkommen, damit sie sichergehen können, dass der Chip auch funktioniert.
Audrey hat das ganze auch mitbekommen und interveniert gegenüber Buchanan und McGill, dass man Curtis eingreifen lassen soll. Schließlich kennt Erwich Jack noch vom Flughafen. McGill lässt sich aber nicht von seinem Plan abbringen. Es ist die beste Möglichkeit, an das Nervengas heranzukommen und gibt Curtis den Befehl, nicht einzugreifen.
Martha hat von Evelyn die Presseerklärung des Präsidenten erhalten. Cummings wird als nichts geringer als ein Held dargestellt. Wutentbrannt geht sie in Logans Büro. Sie wirft ihrem Mann so einiges an den Kopf. Dieser schlägt daraufhin vor, mit Suzanna, Cummings Witwe zu sprechen und ihr die Wahrheit zu sagen. Martha willigt ein.
Curtis folgt dem Van. Jack versucht mit einem der Terroristen, Polakov, in ein Gespräch zu kommen und findet heraus, dass die beiden einen Kanister mit dem Nervengas bei sich haben. Chloe denkt mittlerweile, dass sie zur Shopping-Mall fahren.
Am Einkaufszentrum angekommen, bekommt Curtis aus der CTU schematische Darstellungen und positioniert seine Teams. Nach wie vor hat er aber den Befehl, nicht einzugreifen. Audrey ist über diese Entscheidung mehr als empört und will den Präsidenten entscheiden lassen, wie zu verfahren ist.
Derweil wird Jack gezwungen, die Kleidung von einem Mechaniker anzuziehen und betritt dann mit den anderen beiden das Einkaufszentrum. Dabei entgeht Jack nicht, dass sich auch Kinder in der Mall befinden.
Polakov erschießt einen Wachmann und beginnt dann damit, einen Lüftungsschacht zu öffnen.
Das Gespräch mit dem Präsidenten hat begonnen und Jack verfolgt es über seinen Ohrstecker mit. Während der Kanister im Lüftungsschacht verstaut wird, entscheidet sich Logan schließlich dafür, die Terroristen weitermachen zu lassen. Immerhin sind noch 19 andere Kanister im Umlauf, die noch viel größeren Schaden anrichten können.
McGill gibt Jack also noch mal ausdrücklich den Befehl, weiter zu machen. Er bekommt von Buchanan den Aktivierungscode. Polakov gibt Jack aber, trotz mehrfacher Wiederholung von Buchanan, einen falschen Code. Die Terroristen sind außer sich. Jack betont, dass es nicht seine Schuld sei.
Polakov ruft Erwich an und erfährt, dass es einen weiteren Weg gibt, den Kanister detonieren zu lassen – und zwar manuell am Kanister. Jack wird niedergeschlagen und mit Handschellen an einen Tisch gekettet.
Audrey appelliert noch mal an McGill, die Kinder aus der Mall zu evakuieren, doch dieser beharrt auf seinen Befehlen vom Präsidenten.
Die Terroristen setzen Gasmasken auf und lassen das Gas frei. Einer will Jack erschießen. Zu dumm, dass Jack gar nicht bewusstlos ist und sich so verteidigen kann. Polakov flieht. Jack schafft es zu verhindern, dass weiteres Gas austritt. Jack lässt sofort einen Evakuierungsalarm auslösen und läuft zum Ventilationsraum, um die Lüftungsanlage auszuschalten. Dies geschieht gerade noch rechzeitig. Viel Gas ist noch nicht in Umlauf geraten. Doch die ersten Kunden in der Mall haben bereits Kontakt mit dem Gas.
Auf Jacks Weg zum Ausgang sieht er ein schwer atmendes Mädchen. Er gibt ihr seine Atemmaske und rennt nach draußen, wo sie ärztlich versorgt werden kann.
Polakov stiehlt ein Auto und ruft Erwich an. Er weiß nicht, dass er von Chloe mit dem Chip verfolgt wird. Erwich sagt ihm, er soll in die Werkstatt kommen.
Martha ist derweil bei Suzanna Cummings und will ihr gerade sagen, wie es zu Cummings Tod gekommen ist. Aber sie bringt es nicht übers Herz, ihr die Wahrheit zu sagen und verlässt den Raum. Draußen trifft sie auf ihren Mann, der alles mitgehört hat.
Polakov ist in der Werkstatt angekommen, aber von Erwich und den Kanistern fehlt jede Spur. Er bekommt einen Anruf von Erwich und die Information, dass er verfolgt wurde. Er wisse, was jetzt zu tun sei. Polakov erschießt sich, als Jack das Gebäude betritt…
von Kevin Reymann
Warum ist Audrey eigentlich in der CTU, wenn sie nichts – gar nichts – zu sagen hat. Scheinbar wurde sie nur eingebaut, um Jack zu verzeihen und am Ende mit ihm zusammen zu kommen. Keine Frage, ihre Rolle gefällt mir in dieser Staffel etwas besser (liegt wohl daran, dass Paul tot ist), aber dass jemand vom Verteidigungsministerium eine geringere Befugnis als ein Regionaldirektor hat, kann ich mir nicht vorstellen.
Leider reißen die negativen Punkte nicht ab. Die Story mit dem Nervengas im Einkaufszentrum ist zwar ganz nett (erinnert mich irgendwie an einen Virus in der U-Bahn), aber die Kinder waren dann doch zuviel des Guten. Mehr Klischees gingen dann wohl nicht mehr. Oder halt, doch: als Jack das Mädchen gerettet hat, war das Fass am Überlaufen.
Während man sich also über irgendwelche Klischees ärgerte, gaben einem die Autoren auch etwas zum Nachdenken: Der Präsident lässt 900 Leute sterben (um dann noch mehr zu retten). In der vergangenen Staffel, hätte Logan das nie zugelassen. Ich erinnere mich da an Worte wie „Während meiner Amtszeit wird niemand ermordet“. Scheinbar hat er doch von Palmer gelernt, schwere Entscheidungen richtig zu treffen.
Die Story um Martha war, wie in den letzten Folgen auch, wieder sehr gut gemacht. Ich frage mich an dieser Stelle, wie oft sie und Logan sich in dieser Staffel noch streiten und wieder zusammenfinden werden. Eigentlich frage ich mich, wie die beiden es überhaupt ohne einen Streit vor den Altar schafften.
Und dann noch etwas Eigenartiges: Warum dieser Aufwand mit Rossler, wenn man die Zünder dann doch manuell aktivieren und dann auch noch mit Gasmasken unversehrt verschwinden kann. Sehr eigenartig. Ich glaube jedenfalls nicht, dass es daran liegt, dass sie das Leben von Palakov und seinem Kollegen schützen wollten. Denn wenn wir in den vergangenen Staffeln eines gelernt haben, dann, dass die Oberterroristen eine Menge Schwund einkalkulieren müssen!
| R.I.P. - Die Verluste in dieser Episode |
- Wachmann (Polakov)
- Terrorist (Jack Bauer)
- 11 Kunden in der Mall (Nervengas)
- Polakov (Suizid)
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