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Jack und Paul machen sich auf den Weg zu Marwans Arbeitsplatz, um seinen Computer nach Dateien zu durchsuchen. Derweil versucht Heller Driscoll davon zu überzeugen, nach dem Tod ihrer Tochter lieber nach Hause zu gehen.
Edgar hat festgestellt, dass Marwan für die Firma gearbeitet hat, welche das Kontroll-Gerät für die Atomreaktoren herstellte. Er gibt die Info sofort weiter an Curtis.
Jack will sich kurz darauf auf den Weg zum McLennan-Forster-Hauptquartier machen, um Marwan eventuell dort aufzugreifen. Paul bittet ihn, mitzukommen, da seine Firma die Computer-Systeme an McLennan-Forster verkauft hat. Jack stimmt nach kurzem Zögern zu.
Während sich Driscoll von ihrer Tochter verabschiedet, berichtet Sarah Heller von Mayas Tod. Driscoll kommt hinzu und Heller meint, er würde es verstehen, wenn sie nach Hause geht. Sie weigert sich jedoch und geht wieder an die Arbeit.
Der Präsident ruft Heller und Driscoll an und gratuliert zu dem gelungenen Einsatz. Er erkundigt sich auch, wer dahinter steckte und ob Marwan einen alternativ Plan hat. Noch hat die CTU hierüber jedoch keine Kenntnisse.
Tony informiert das CTU – Team umfassender über Marwan. Er meint, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass Marwan nur in die Staaten gereist ist um einen Terroristischen Anschlag auszuführen. Während der Sitzung ist Driscoll abgelenkt. Sie verlässt den Raum. Curtis und Sarah streiten sich danach, ob Driscoll nicht lieber die Leitung abgeben sollte.
Als Audrey in der CTU ankommt, bekommt sie einen Anruf von Jack. Sie bittet ihn, auf Paul aufzupassen. Widerwillig stimmt er zu.
Als Jack aufgelegt hat, sagt Paul ihm, dass er nicht um Audrey kämpfen wird.
Als Driscoll in einer weiteren Besprechung ohnmächtig wird, bittet Tony Heller, ihn als ihre Vertretung einzusetzen. Heller ist einverstanden, will jedoch, dass ein Ersatz vom District - Hauptquartier geschickt wird.
Edgar stellt erschreckt fest, dass Marwan bei McLennan-Forster vollen Sicherheitszugang hatte und die Firma zudem Waffen hergestellt hat. Edgar bezweifelt, dass sich die Firma sehr kooperativ zeigen wird, da die Aktionen von Marwan extrem imageschädigend sein würden.
Der Chef von McLennan-Forster, Gene McLennan wird von seinem Mitarbeiter John Reiss darüber informiert, was Marwan in der Firma unter falschem Namen „abgezogen“ hat. Reiss empfiehlt, den Behörden keine Details zu nennen. McLennan ist unschlüssig…
Ein weiterer Mitarbeiter der Firma, Conlon, bringt Jack und Paul zu Marwans PC, um seine Dateien zu untersuchen.
Heller versucht Driscoll erneut davon zu überzeugen, sie solle nach Hause gehen. Nachdem er von dem Tod seiner Frau erzählt hat, willigt sie ein.
Derweil ist Curtis sauer, dass er nicht zum Direktor der CTU ernannt wurde.
Paul untersucht die Dateien an Marwans Computer und stellt fest, dass einige Ordner vor seinem Eintreffen gelöscht wurden. Reiss beobachtet Jack und Paul über die Videoüberwachung. Er will ein EMP starten, welches das gesamte eigene Computer-System abstürzen lässt.
Driscoll gibt Tony alle Passwörter für die CTU und verlässt das Gebäude. Danach informiert Tony das gesamte Team über seinen neuen Status.
Curtis gibt Edgar den neuen Auftrag, Marwan auf Satellitenfotos zu suchen. Tony bekommt dies jedoch mit und macht die Order rückgängig. Er macht Curtis klar, dass er der Leiter der CTU ist.
Auf einem abgelegenen Weg trifft Marwan einen Mann namens Yosik. Dieser berichtet, dass alle Männer wie geplant am Luftwaffenstützpunkt in Stellung gegangen sind.
Da Paul kurz davor ist, die gelöschten Ordner wieder herzustellen, ordnet Reiss an, die EMPs zu aktivieren. Der Ladevorgang dauert etwa zehn Minuten.
Sarah versucht im McLennan-Forster-Gebäude anzurufen, doch die Leitungen sind tot. Edgar kann Jack auch nicht auf seinem Handy erreichen. Sie stellen fest, dass die Telefonleitungen nicht mehr funktionieren, das Computernetzwerk sei davon aber (noch) nicht betroffen. Tony kann Jack über dem Computernetzwerk eine Nachricht zukommen lassen.
Während der Absturz des Telefonnetzes weiter voranschreitet, schafft es Paul, eine Datei wiederherzustellen und druckt sie aus.
Jack macht sich derweil auf den Weg in den Raum, in dem sich das EMP befindet. Er versucht, es abzuschalten, doch es ist bereits zu spät: Der ganze Stadtteil verliert die elektrische Energie.
Paul schnappt sich die Ausdrucke und rennt weg, wird jedoch an einer Tür von Conlon gestoppt.
Tony informiert Heller über die EMP. Daraufhin teilt Heller Tony mit, dass jemand vom District Hauptquartier in der CTU angekommen ist: Michelle Dessler. Tony ist schockiert, als er seine Frau sieht…
von Christian Siegel
So sehr mir die Darstellung eines korrupten und skrupellosen Unternehmens auch gefällt, dass nur um seine eigene Haut zu retten bereit ist, zu derart drastischen Mitteln zu greifen, aber... nun mal ehrlich, ein wenig unglaubwürdig und konstruiert war's schon. "He, sie werden Verbindungen zwischen unserem Unternehmen und Terroristen finden" "Ach Mist, und was machen wir jetzt?" "Zünden wir einfach einen EMP und sagen, es war ein Unfall, dann merken die nix" - ja klar (wir brauchen dringend einen augenrollenden Smiley hier).
Davon abgesehen war die Folge insofern interessant, als das sie nach den temporeicheren Episoden zuvor wieder etwas ruhiger gestaltet war. Die unmittelbare Bedrohung ist erst mal beseitigt, jetzt geht es darum, die Drahtzieher der Anschläge ausfindig zu machen und in die Finger zu bekommen. Daneben nimmt sich die Folge dankbarerweise auch genug Zeit, um Driscolls Verlust zu thematisieren. Ja, sie mag teilweise inkompetent und unnachvollziehbar gehandelt haben, doch in den Momenten, in denen sie um ihre Tochter trauert, ist sie einem nichtsdestotrotz sehr sympathisch. Besonders gelungen sind dabei die gemeinsamen Szenen mit Verteidigungsminister Heller.
Toll auch zu sehen, wie Tony sein Leben aufgrund der Erfahrungen des heutigen Tages langsam aber sicher auf die Reihe zu bekommen scheint - so scheint es zumindest bis zur letzten Minute, als plötzlich die neue interimsmässige Chefin der CTU auftaucht: Michelle Dessler. Auch dies ist eine Wendung, die zugegebenermaßen etwas konstruiert wirkt - ich meine, wie klein ist das 24-Universum eigentlich, das sich immer genau die gleichen Personen über den Weg laufen? Aber eine vielversprechende Entwicklung für die nächste(n) Folge(n) ist es natürlich allemal...
Fazit: Aufgrund einiger etwas konstruiert wirkender Wendungen wieder eine etwas schwächere Folge, die jedoch durch die konzernkritischen Untertöne und die starken Szenen rund um Driscoll wieder aufgewertet wird.
| R.I.P. - Die Verluste in dieser Episode |
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