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24


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf
:: Staffel Sechs


:: 3x01 Day 3: 1 P.M. – 2 P.M.
:: 3x02 Day 3: 2 P.M. – 3 P.M.
:: 3x03 Day 3: 3 P.M. – 4 P.M.
:: 3x04 Day 3: 4 P.M. – 5 P.M.
:: 3x05 Day 3: 5 P.M. – 6 P.M.
:: 3x06 Day 3: 6 P.M. – 7 P.M.
:: 3x07 Day 3: 7:00 P.M. - 8:00 P.M.
:: 3x08 Day 3: 8:00 P.M. - 9:00 P.M.
:: 3x09 Day 3: 9:00 P.M. - 10:00 P.M.
:: 3x10 Day 3: 10:00 P.M. - 11:00 P.M.
:: 3x11 Day 3: 11:00 P.M. - 12:00 A.M.
:: 3x12 Day 3: 12:00 A.M. - 1:00 A.M.
:: 3x13 Day 3: 1:00 A.M. - 2:00 A.M.
:: 3x14 Day 3: 2:00 A.M. - 3:00 A.M.
:: 3x15 Day 3: 3:00 A.M. - 4:00 A.M.
:: 3x16 Day 3: 4:00 A.M. - 5:00 A.M.
:: 3x17 Day 3: 5:00 A.M. - 6:00 A.M.
:: 3x18 Day 3: 6:00 A.M. - 7:00 A.M.
:: 3x19 Day 3: 7:00 A.M. - 8:00 A.M.
:: 3x20 Day 3: 8:00 A.M. - 9:00 A.M.
:: 3x21 Day 3: 9:00 A.M. - 10:00 A.M.
:: 3x22 Day 3: 10:00 A.M. - 11:00 A.M.
:: 3x23 Day 3: 11:00 A.M. - 12:00 P.M.
:: 3x24 Day 3: 12:00 P.M. - 13:00 P.M.


24 - Episodenguide


3x18 "Day 3: 6:00 A.M. - 7:00 A.M."

[06:00 Uhr - 07:00 Uhr]


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Regie:
Ian Toynton
Drehbuch:
Howard Gordon, Evan Katz

Hauptdarsteller:
Kiefer Sutherland (Jack Bauer)
Elisha Cuthbert (Kimberly Bauer)
Dennis Haysbert (David Palmer)
Reiko Aylesworth (Michelle Dessler)
Carlos Bernard (Tony Almeida)
James Badge Dale (Chase Edmunds)

Gastdarsteller:
Paul Blackthorne (Stephen Saunders)
Jenni Blong (Susan Cole)
Christina Chang (Dr. Sunny Macer)
Brigid Conley Walsh (Kathy McCartney)
Joe D'Angerio (Osterlind)
Patrick Fabian (William Cole)
Daniel Dae Kim (Agent Tom Baker)
Alexandra Lydon (Jane Saunders)
Zachary Quinto (Adam Kaufman)
Mary Lynn Rajskub (Chloe O’Brien)
Roger Ranney (Hotel Guest)
Bryan Rasmussen (Agent Ed Miller)
Doug Savant (Craig Phillips)
Paul Schulze (Ryan Chappelle)
J. Scott Shonka (CTU Security Guard)
Mandy June Turpin (Grace)
D.B. Woodside (Wayne Palmer)

 Kurzinhalt
Palmer kann der Forderung von Saunders auf keinen Fall zustimmen, doch Jack meint, die Alternative wäre noch katastrophaler. Derweil verschwindet unbemerkt einer der Hotelgäste – möglicherweise infiziert er gerade die ganze Stadt.


 Inhalt
Obwohl Wayne der Meinung ist, Chappelle zu „opfern“, denkt Palmer, dass den Terroristen damit viel zu viel Macht gegeben wird.

Jack kommt mit der Festplatte in der CTU an. Palmer ruft an und berichtet von Saunders Forderung. Jack sagt, dass es keine andere Wahl gibt, als dem zuzustimmen – er hofft aber, Saunders zu finden, bevor die Zeit abgelaufen ist.
Derweil kommen die Selbstmordkapseln im Hotel an. Michelle bricht fast zusammen…

Jack fragt Tony, ob Chappelle und Saunders irgendwelche Verbindungen haben, doch Tony muss das verneinen. Er lässt Chappelles Sicherheitsstufe herunterfahren und beschließt, niemanden etwas von Saunders Forderung zu sagen.

Chappelle will von Jack wissen, was der Präsident mit ihm besprochen hat. Jack erzählt die Wahrheit, versichert aber, alles zu tun, damit es nicht soweit kommt. Jack will, dass Chappelle alles, was er über Saunders herausgefunden hat, an Chloe weitergibt, damit sie sich weiter um die Suche nach Saunders kümmern kann.
Nach dem Gespräch versucht Chappelle weiterhin die Bankkonten von Saunders zu öffnen, scheitert aber. Nach erneuter Bitte von Jack, die Sache Chloe zu überlassen, stimmt Chappelle zu.

Michelle muss im Hotel mit ansehen, wie Phillips an den Folgen der Infektion leidet. Daraufhin informiert sie die Gäste, dass die Möglichkeit besteht, eine Selbstmordkapsel zu nehmen.
Danach erfährt sie, dass einer der Gäste verschwunden ist. Sie schickt sofort die Spurensicherung in sein Zimmer.

In der CTU steht ein Hubschrauber für Chappelle für den Fall der Fälle bereit, auch hat Chase ein Team zusammengestellt, um Saunders sofort aufgreifen zu können, wenn sie ihn lokalisieren.

Chloe sagt Jack, dass sie mindestens 90 Minuten braucht, um das Konto von Saunders zu knacken. Jack bedrängt sie, es schneller zu schaffen. Als er zu Chappelle gehen will, bemerkt er, dass er geflohen ist.
Die Sicherheit hat ihn derweil am Ausgang aufgehalten. Jack schickt ihn zurück in den Besprechungsraum.

Michelle informiert Tony, dass einer der Gäste, nicht wissend, dass er infiziert ist, verschwunden ist. Sie hat einen Fingerabdruck auf seinem Gürtel gefunden, den sie an die CTU schickt.

Chloe kann das Konto öffnen und findet Adressen aus ganz Amerika. Eine davon befindet sich in Los Angeles – und von dort wurde auch vor weniger als einer Stunde eine Überweisung getätigt. Sofort alarmiert Tony Chase’s Team.

Da es mittlerweile Zeit ist, um zum Güterbahnhof zu fliegen, gehen Jack und Chappelle zum Helikopter. Jack versucht seinen Vorgesetzten jedoch zu beruhigen, dass sie eine Spur haben und sie die Hoffnung nicht aufgeben sollen.

Palmer erfährt, dass die Presse immer ungeduldiger wird und auch von dem biologischen Angriff auf das Chandler-Plaza-Hotel erfahren hat. Palmer will, dass sein PR-Chef die Presse noch hinhält.

Auf dem Dach der CTU fragt Chase Jack, warum er nicht mit zu Saunders kommt. Als Jack antworten will, unterbricht Chappelle ihn und sagt, er werde woanders gebraucht.

Chase kommt nach einigen Minuten an der Adresse an und macht sich bereit, das Gebäude zu stürmen.

Derweil ist Saunders recht verärgert. Da die Flughäfen geschlossen wurden, sind nur drei seiner Viren-Kuriere angekommen. Die Zahl der Todesopfer sinkt so auf „nur“ 5 Millionen in den ersten zwei Tagen.

Da der Fingerabdruck zu ungenau war, findet Adam cirka 300 in Frage kommende Personen. Sie schickt die Bilder an Michelle, damit seine Freundin ihn identifizieren kann.

Im Helikopter hören Jack und Chappelle dem Funk von Chase und seinem Team zu. Dieses kann die Wachleute ausschalten und in das Apartment eindringen. Es ist fast komplett leer – von Saunders fehlt jede Spur.

Im Helikopter bekommt Jack einen Anruf von Saunders. Er erinnert Jack daran, dass die Zeit läuft und Millionen von Menschen sterben werden, wenn er nicht tut, was ihm befohlen wurde.

Im Hotel erkennt die Freundin des Flüchtigen diesen auf einem der Bilder.
Dieser heißt Cole und befindet sich zuhause. Er ist im Bad, blutet und sagt seiner Frau, dass er nun zur Arbeit muss.

Am Güterbahnhof fährt ein Van vor, wessen Insassen Jack und Chappelle beobachten. Jack ruft in der CTU an und will, das der Van via Satellit beobachtet wird.

Jack und Chappelle steigen aus dem Helikopter. Chappelle kniet sich auf Jacks Bitte hin nieder. Er bittet darum, sich selbst erschießen zu dürfen. Jack zögert, stimmt aber zu und gibt ihm die Waffe.
Chappelle schafft es nicht, sich selbst das Leben zu nehmen, bricht in Tränen aus und gibt Jack die Waffe wieder. Er drückt ab und Chappelle fällt tot um…


 Episodenreview
von Christian Siegel

Das größte (jedoch eigentlich auch einzige) Problem dieser Folge habe ich bereits in meiner Kritik zur vorangegangenen Episode erwähnt: Ich konnte Chapelle einfach noch nie so recht leiden, und so hat mich leider auch sein Tod längst nicht so berührt, wie dies bei anderen, sympathischeren Figuren der Fall gewesen wäre.

Interessanterweise kann ich dieser Folge trotz dieses Schwachpunktes die Höchstwertung nicht vorenthalten - und das hat mehrere Gründe. Einerseits ist es eigentlich gar nicht notwendig, Chapelle zu mögen, um diese Folge großartig zu finden, da man genau so gut auch Mitleid wegen Jack haben kann, da dieser nun die schwere Tat vollbringen muss, einen Vorgesetzten und Kollegen quasi hinzurichten - und das nur, weil es ein erpresserischer Terrorist so gewollt hat. Außerdem ist alles rund um Chapelle von der ersten bis zur letzten Sekunde inszenatorisch wirklich top und erinnert an das Finale der 1. Staffel oder die Episode, in der Mason das Flugzeug in die Mohave-Wüste steuerte. Und, ebenfalls ein wichtiger Punkt: Ich fände es falsch und unfair, einer für sich allein betrachtet durch und durch perfekten Folge die Fehler der Vergangenheit (also die zu unsympathische Darstellung Chapelle's) anzulasten - immerhin würde man das ja bei einer Serie, die keine fortlaufende Handlung besitzt, auch nicht machen.

Außerdem muss man den Machern zumindest zugestehen, dass sie wirklich alles versucht haben, um die Kehrtwendung quasi in letzter Sekunde (oder eher Stunde ) doch noch zu schaffen - was ihnen dank der spannenden Ausgangssituation und der großartig-berührenden Inszenierung der letzten Minuten sogar ansatzweise geglückt ist, denn auch wenn mich die Wendung sicher nicht so mitgenommen hat wie z.B. Teri's Tod...

Doch lassen wir die spannende und dramatische Haupthandlung doch einfach noch einmal etwas genauer Revue passieren: Zuerst gibt es gleich mal einen kleinen Schock, als Palmer dieser Forderung doch tatsächlich zustimmt, und selbst wenn man Chapelle so wie ich nicht sonderlich leiden kann, fällt es schwer, mit ihm überhaupt kein Mitleid zu empfinden, wenn er diese erschütternde Neuigkeit schließlich hört. Die darauffolgenden 50 Minuten Handlung sind dann einfach unheimlich spannend und dramatisch. Das beginnt schon bei der Art, die Jack und Chapelle mit dieser Neuigkeit umgehen. Man merkt deutlich, dass es BEIDE richtiggehend fertig macht, wenn natürlich Chapelle doch noch unmittelbarer betroffen ist. Herrlich dann auch die Szene als er versucht, abzuhauen, und Jack ihn in letzter Sekunde stoppen kann. Natürlich ist es einerseits unverantwortlich von Chapelle, einen Fluchtversuch zu unternehmen und damit möglicherweise Millionen von Menschenleben zu gefährden - andererseits ist diese Handlungsweise auch vollkommen verständlich, und vermutlich seine erste Aktion in der gesamten Serie, in der er menschlich gewirkt hat.

Nicht minder großartig die Szene am Hubschrauber, die nicht nur mit herrlichen Bildern von einem die Hoffnungslosigkeit grandios konträrem Sonnenaufgang aufwarten konnte, sondern durch Chase Kommentare einen fiesen Touch erhält. Schon allein bis dahin war die Folge spannend genug, doch es kommt noch besser: Als Chase und Baker das Gebäude stürmen, fiebert man so richtig mit Chapelle mit. Man spürt einfach, dass sein Leben an einem seidenen Faden hängt - der zu zerreißen droht, wenn es den beiden nicht gelingt, Saunders zu schnappen. Doch nachdem beide zügig voranschreiten und Saunders sie nicht zu bemerken scheint, schöpft man Hoffnung - die schließlich brutal zerstört wird, als uns die Macher offenbaren, dass sie uns mit dem guten alten "Schweigen der Lämmer"-Trick in die Irre geführt haben.

Nun ist es also soweit, und Jack und Chapelle bleibt keine andere Wahl mehr, als Saunders Forderung nachzukommen. Diese harte Realität war selbst mich als Chapelle-Hasser ein harter Schlag - zu akzeptieren, dass es das gewesen ist, dass es keine Rettung in letzter Sekunde geben wird, dass nun auf Geheiß dieses Terroristen tatsächlich ein zwar nicht sympathischer, aber durchaus fähiger Agent sein Leben lassen muss. Es sind diese letzten 7 Minuten, die mich fast einen Award zücken lassen - und hätte dieses Schicksal eine andere, von mir mehr geschätzte Figur getroffen, hätte ich dies wohl auch getan.

Denn nun mal ehrlich - da war alles wirklich perfekt in Szene gesetzt. Zuerst die Frage von Jack, ob Chapelle noch jemanden anrufen will, woraufhin dieser erwidert, dass er niemanden hat - weder eine Familie noch einen Freund. Wie er versucht, zumindest einen Rest an Würde zu wahren und sich selbst das Leben zu nehmen, es aber einfach nicht fertig bringt und schließlich doch Jack die Waffe wieder zurückgeben muss. Jack's "Möge Gott mir vergeben", und wie er schließlich abdrückt - und die letzten Sekunden, bei denen wie bereits nach Teri's Tod und der Szene in der Mason zum letzten Mal die CTU verlassen hat das typische ticken der Uhr fehlt, sondern die Folge ganz ruhig ausklingt - bewegender und besser kann man diese letzten Minuten gar nicht inszenieren. Und im Endeffekt ist es wohl auch eben dieser Inszenierung zu verdanken, dass ich trotz allem mit Chapelle Mitleid empfunden habe, und mich diese Wendung zumindest nicht (wie ich es nach der vorangegangenen Folge noch vermutet hatte) völlig kalt gelassen hat.

Angesichts der klasse der Haupthandlung rückt alles andere naturgemäß in den Hintergrund - doch es hätte nur einen einzigen ähnlich dummen Handlungsstrang wie jenen von Kim aus der 2. Staffel gebraucht, und ich hätte dieser Folge trotz allem nicht die Höchstwertung geben können. Gott sei dank war dies nicht der Fall, und auch wenn natürlich die anderen Handlungen längst nicht so begeistern konnten, war darunter jedoch auch keine einzige Schwachstelle, welche den Gesamteindruck der Folge trüben würde. Im Gegenteil, auch in den Nebenhandlungen gab es durchaus ein paar wirklich gelungene und bewegende Szenen, angefangen vom Gespräch zwischen Michelle und Tony zu Beginn der Folge, der Szene in der Michelle den geschockten und verzweifelten Hotelgästen ihre Situation erklärt und einige zur Selbstmordpille greifen bis hin zu dem kurzen Augenblick mit dem kleinen Mädchen, dass Michelle verzweifelt anblickt - alles Momente, die zur Klasse der Folge beitragen.

Selbst weniger gelungene Szenen wie jene in der Michelle dem Sicherheitschef des Hotels dezidiert verbietet, seine Frau anzurufen (was unnötig hart erscheint) verblassen angesichts der hohen Qualität der restlichen Folge und können daher den positiven Gesamteindruck in keinster Weise trüben. Und so kann ich abschließend nur sagen: Ganz egal ob man Chapelle-Fan oder -Gegner ist, diese Episode war einfach herausragend...

Fazit: Natürlich hätte mich die Folge noch mehr berührt, wenn es eine Figur erwischt hätte, die mir sympathischer ist als Chapelle - doch die Episode war inszenatorisch so gelungen, dass dieser Kritikpunkt für mich nicht ins Gewicht fällt.

 R.I.P. - Die Verluste in dieser Episode
  • 4 Handlanger von Stephen Saunders (Chase Edmunds)

  • Ryan Chappelle (Jack Bauer)



Die Review wurde mit freundlicher Genehmigung von Christian Siegel - Review Center übernommen.