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Jack kann den Chip wieder beschaffen. Dummerweise ist er schwer beschädigt… In Washington findet derweil die Abstimmung statt, ob Palmer ersetzt wird oder nicht. Immer mehr Leute sind gegen ihn…
Noch immer sind die Männer im Bad eingeschlossen. Da sie nicht kooperieren wollen, öffnet Jack die Tür und kann den Chip an sich nehmen.
Beim Präsidenten ersucht Novick Palmer, mit in den Konferenzraum zu kommen. Als er dort ankommt, will er wissen, was los ist. Der Präsident ist noch immer davon überzeugt, dass Jack mit seiner Vermutung richtig liegt. Palmer ist damit einverstanden, vor der Abstimmung angehört zu werden und einige Fragen zu beantworten. Jedoch nur unter der Bedingung, dass Prescott, falls Palmer nicht des Amtes enthoben wird, sofort seinen Rücktritt einreicht.
Jack ruft in der CTU an und Michelle instruiert ihn, wie er den Chip lesbar machen kann. Da dieser beschädigt ist, bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Dateifragmente an Michelle zu schicken. Sie versucht, irgendetwas davon lesbar zu machen.
Plötzlich ruft Kim aus einem Polizeiwagen an und möchte ihren Vater sprechen. Sie sagt ihm, dass sie nun zu Mathesons Haus fährt, um dort ihre Sachen zu packen.
In Washington taucht nach Einladung von Prescott Ron Wieland auf und erzählt von seiner „Gefangenschaft“ auf Anweisung von Palmer.
Als die Konferenz danach kurze Zeit unterbrochen wird, erfährt Palmer, dass Novick bereits seit Stunden von der Kabinettssitzung weiß.
Als die Sitzung weitergeht, taucht ein weiterer Mann auf, Roger Stanton. Er erzählt jedoch nicht alles, so wie es war. Das „kleine“ Detail von seinem Wissen über die Bombe lässt er aus.
Tony konfrontiert Chappelle damit, dass die Daten vom Chip nun eingetroffen sind und ruft sein Büro an, um dem Vizepräsidenten eine Nachricht zukommen zu lassen.
Auf Videobildschirmen sehen die Kabinettsmitglieder die Aufzeichnungen von Stantons Folterung. Er gibt vor, nur das gesagt zu haben, was der Präsident hören wollte. Als Palmer darauf bestand, den Rest der Videoaufzeichnung zu zeigen, ist dieser plötzlich weg. Auch Novick fällt Palmer in den Rücken.
Prescott informiert die Kabinettsmitglieder über die Nachricht von Chappelle, dass die Audioaufzeichnung möglicherweise gefälscht ist.
Dummerweise kann Michelle nicht mehr als ein paar Codefragmente, die evtl. den Programmierer verraten, wieder herstellen.
Michelle ruft Jack an und erzählt, dass sie aus einem Codefragment einen Hacker namens Alex Hewitt gefunden hat. Jack macht sich sofort auf den Weg dorthin.
Jack und Chappelle rufen Palmer an und erzählen ihm, dass sie im Prinzip nichts Handfestes haben.
Da Palmer nicht willig ist, den Angriff fortzusetzen, wird die Abstimmung durchgeführt. Als die letzte Stimme entscheidet, dass Palmer von seinem Amt enthoben wird, wird er von Pierce in einen geschlossenen Raum gebracht.
Jack kommt inzwischen in Hewitts Wohnung an. Da niemand da ist, sucht Jack nach irgendwelchen Informationen.
Plötzlich kommt jemand in die Wohnung und ist überrascht, Jack zu sehen. Es ist Sherry Palmer.
von Christian Siegel
Die in den vorherigen Reviews bereits angesprochenen sehr erzwungen wirkenden Plot-Konstruktionen sind leider auch bei dieser Episode wieder vorhanden. Dass der Chip sich nun als beschädigt und somit unbrauchbar herausstellt, wirkt wie eine gaaaanz billige Entwicklung, um die 24 Stunden auch wirklich voll zu bekommen. Auch wird dadurch der bisher bereits vorhandene Eindruck verstärkt, Jack müsste sich aufgrund der Ideenlosigkeit der Autoren von einem Hinweis zum nächsten hangeln.
Auch das Abberufungsverfahren gibt Anlass zu Kritik, wirkt es doch nicht weniger konstruiert, dass die Aussage des NSA-Chefs nicht in voller Länge verfügbar ist... und eigentlich sollten sich die Minister auch etwas denken, wenn das Band einfach mittendrin aufhört und man nicht einmal mehr sieht, wie Palmer den Verhörraum verlässt. Jedenfalls war nach dieser billigen Plot-Konstruktion die Abberufung Palmers ungefähr so überraschend wie ein Sieg Deutschlands über Österreich im Fußball (vor allem nach der „Ich habe großen Respekt vor Ihnen“-Ansprache des Außenministers).
Nach 2-maliger Abstinenz ist diesmal auch Kim wieder mit von der Partie, und auch wenn ihre Szene mit Jack irgendwie nicht so recht gelungen war, blieben uns wenigstens Begegnungen der haarsträubenden Art, sei es nun mit Psychopaten, Pumas oder ähnlichem Gesindel, erspart (wenn auch die Ankündigung, sie würde ihre Sachen abholen mit die Nackenhaare aufstellt – immerhin ist der Kerl ja noch flüchtig – wenn das mal nicht nach weiterer dümmlicher Kim-Action riecht).
Deutlich besser, wenn auch sehr klischeehaft, war da schon die Szene zwischen Jack und Kate, in der sehr deutlich gemacht wurde, dass sich die beiden in den vorangegangenen 20 Stunden näher gekommen sind. Jedenfalls war diese Folge nur leidlich spannend, doch Dennis Haysberths großartiger Leistung gelingt es zumindest ansatzweise für die mäßige Handlung zu entschädigen...
Fazit: Eine Folge, die durch die Vorhersehbarkeit und die leicht dümmlichen Plot-Konstruktionen unter den Durchschnitt rutscht.
| R.I.P. - Die Verluste in dieser Episode |
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