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Jack kann im Krankenhaus von einem Arzt wiederbelebt werden. Auda, welcher den Chip zur CTU bringen sollte, wird währenddessen von drei Leuten schwer verletzt. Als diese gehen, nehmen sie den Chip mit. Palmer bekommt mittlerweile den Verdacht, dass Leute in Washington hinter seinem Kopf her sind.
Die Männer versuchen Jack mittels eines Defibrilators wiederzubeleben. Als dann ein Arzt – mit vorgehaltener Waffe – gezwungen wird, Jack zu helfen, hat dieser endlich wieder einen Herzschlag. O’Hara erschießt daraufhin Stark und fährt mit dem Verhör an Jack fort.
Im Regional Center ruft Novick den Vizepräsidenten Prescott an. Prescott will, dass Palmers Stabschef Novick dafür sorgt, dass die Kabinettsmitglieder von Palmers Fehlentscheidung überzeugt sind. Als Palmer nach Lynne fragt, antwortet Novick, sie habe sich einen Moment hingelegt.
Die drei Männer haben Auda in der Zwischenzeit sehr schwer verletzt. Auch den Chip haben sie ihm abgenommen. Kate bietet Geld für den Chip. Da sie das Geld jedoch nur zuhause hat, nehmen sie Kate mit und fahren los.
Im 5. Stockwerk kann Lynne währenddessen ein Feuer legen, welches den Wachmann dazu bewegt, die Tür zu öffnen. Sie kann den Mann kurz überwältigen, wird jedoch von ihm verfolgt, als sie flieht. Im Treppenhaus stürzt sie in einem Gerangel einige Stockwerke in die Tiefe.
Im Krankenhaus wird der Arzt gezwungen, Jack ein Medikament zu injizieren, welches verhindert, dass er atmen kann – jedoch vorerst in einer kleinen Dosis. In einem unbemerkten Moment, kurz zuvor, konnte der Arzt Jack die Fesseln lockern.
Derweil kommt Chappelle in der CTU an. Tony konfrontiert ihn damit, dass die Aufnahme möglicherweise doch gefälscht ist – dieser meint jedoch, dass er nichts davon hören will und der Dienstweg eingehalten werden soll.
Da Palmer seit einer halben Stunde keine Verbindung mehr zu Prescott bekommt, fragt er den Leiter des Secret Service-Teams, Aaron Pierce, was er davon hält. Pierce meint, Palmer solle sich auf seine Instinkte verlassen.
Als der Arzt gerade eine doppelt so große Dosis vorbereiten soll, kann Jack O’Hara ablenken. Der Arzt rammt die Spritze O’Hara in den Rücken und Jack erschießt O`Haras Komplizen.
O’Hara hat noch 15 Minuten zu leben – und zwar unter qualvollen Schmerzen. Jack bietet einen früheren Tod an, wenn er sagt, mit wem er telefoniert hat. O’Hara sagt mit letzter Kraft den Namen Peter Kingsley. Jack erschießt ihn daraufhin.
Der Präsident bittet Novick zu sich und konfrontiert ihn mit seinem Verdacht. Novick will sich genauer informieren.
In einem anderen Raum ruft er mit einem Satellitentelefon Prescott an und sagt ihm, dass David Verdacht schöpft. Die Sitzung soll in spätestens 45 Minuten beginnen.
Vom Krankenhaus aus ruft Jack Michelle an, kann jedoch nicht sagen, was los ist, da die Verbindung zu schwach ist.
Aron Pierce informiert Palmer über Lynne’s Unfall. Ihr Zustand ist sehr kritisch. Pierce eskortiert Palmer zu ihr. Als Palmer mit ihr spricht, versucht sie erkenntlich zu machen, das Novick die Seiten gewechselt hat – schafft dies jedoch nicht. Sie wird ins Krankenhaus gebracht. Ob sie überlebt, steht noch nicht fest…
Als Jack am Treffpunkt ankommt, trifft er auf Auda, der im Sterben liegt. Er erzählt vom Chip und dass Kate den Verbrechern Geld geben will. Daraufhin stirbt er und Jack macht sich auf den Weg zu Kate Warners Haus.
Dort kommt sie auch gerade an und führt die Leute hinein.
Im Warner Haus erhalten die Leute das Geld, jedoch nur Euro. Als sie Kate dann auch noch umbringen wollen, weil sie ihre Gesichter kennt, kommt es zu einer Schießerei. Einige Kugeln kommen aus Jacks Waffe, der in letzter Sekunde eintrifft. Die Männer fliehen ins Bad und drohen damit, den Chip zu zerstören…
In Washington beginnt nun die Kabinettsitzung…
von Christian Siegel
Reginnen wir mit dem Positiven: Wie schon die letzte Woche, so weiß auch diesmal wieder die Handlung rund um Jack zu gefallen. Hier wird wirklich Hochspannung und Dramatik auf höchstem Niveau geliefert. Die restlichen Handlungsstränge weisen jedoch, ebenfalls wie schon in den letzten Wochen, teilweise wieder eklatante Schwächen auf, die den Gesamteindruck leider doch ziemlich trüben. Lynns verkorkste Flucht ist einfach ein weiterer jener Twists, die ich im Review zur vorangegangenen Episode angesprochen hatte: Es ist langsam aber sicher einfach etwas zu viel des Guten, und beginnt ordentlich zu nerven. Das gleiche kann über Yusufs Tod gesagt werden, der zufälligerweise nur Sekunden später eintritt, nachdem er Jack mitgeteilt hat, wo er Kate bzw. den Chip finden kann.
Ebenfalls sehr konstruiert: Die „Es ist mir viel wert dass sie trotz unserer Differenzen zu mir halten“-Rede des Präsidenten zu seinem Berater Mike – nur Sekunden, nachdem dieser mit dem Vizepräsidenten konspiriert hat. Und auch Chappelle, der wieder mal den 24-typischen unkooperativen Chef spielen darf (und damit Tony diese für ihn völlig unpassende Rolle abnimmt), wirkt wie eine übertriebene Plot-Konstruktion, um die Spannung möglichst aufrecht zu erhalten – was schief geht, da diese Wendung einfach zu klischeehaft ist und seine sture Einstellung zur Zypern-Aufnahme auch irgendwie keinen Sinn ergeben will... und man sich vor allen Dingen fragen muss, warum Tony so klein bei gibt und sich nicht z.B. von Präsident Palmer Unterstützung holt.
Auch die Wendung rund um Kate, die in Kim's Abwesenheit wohl nun den undankbaren 24-Blondinenplatz geerbt hat, könnte haarsträubender nicht sein: Da lehnen die Gangster doch tatsächlich Euro-Geld ab, da sie die Kohle „Cash“ haben wollen – mal abgesehen davon, dass Euro-Scheine auch Bargeld darstellen (wenn auch in einer anderen Währung) ist der Wechselkurs derart günstig, dass sie normalerweise jubeln müssten. Die Zwickmühle am Ende mit Jack und dem Chip dient dann wohl dazu, als Cliffhanger die Spannung für die nächste Folge zu erhöhen – doch da das ganze wie ein typisches, arg konstruiertes Cliffhanger-Ende im 24-Stil wirkt, geht auch das eher in die Hose.
Fazit: Dämliche Wendungen, übertriebene und wenig Sinn ergebende Plot-Konstruktionen und klischeehafte Entwicklungen führen dazu, dass auch diese Folge zu den schwächeren der Staffel zu zählen ist...
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