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Nachdem sich herausgestellt hat, dass die Bombe nur ein Ablenkungsmanöver ist, beginnt erneut ein Wettrennen gegen die Zeit: wo ist die echte Bombe? Während Jack mit der Hilfe von Kate versucht, die echte Bombe zu finden, konfrontiert Palmer Sherry mit Roger Stantons Behauptungen, sie könne etwas damit zu tun zu haben. Sie streitet jedoch alles ab…
Immer noch auf dem Flughafen machen sich die CTU Agents an die Arbeit, Fingerabdrücke auf der Bombe zu finden. Jack fordert einen Dolmetscher an, um mit Omar zu kommunizieren.
Jack bittet Tony, Satellitenbilder von dem Hangar des Flugzeuges zu untersuchen. Auch sagt er Mason, dass er überlegen soll, die Leitung der CTU an Tony abzugeben. Jack will auch, dass der siebte Coral-Snake- Mann identifiziert wird.
Palmer gibt Sherry alle seine Erkenntnisse über die Bombe, darüber, wie weit Roger Stanton und Coral Snacke in die ganze Sache involviert sind. Sherry streitet ab, irgendetwas mit Stanton und der Bombe zu tun zu haben. Nach einer Bitte von Palmer endlich zu reden – tut Sherry es auch. Sie hat vor einigen Monaten ein Treffen mit einem hochrangigem NSA- Mann gehabt, der wissen wollte, welche Leute man aus Palmers Stab zum Überlaufen bewegen könnte. Sie gab ihm die Informationen. Sie gibt weiter vor, David schützen zu wollen.
Auf dem Flughafen dolmetscht Kate für Jack. Sie kann jedoch nicht viel übersetzen, da sie einen anderen Dialekt spricht. Die Dolmetscherin trifft ein und Kate wird zurück in den gesicherten Bereich gebracht. Kate kann auf der anderen Seite des Flughafens Marie erkennen und macht sich auf den Weg, sie zu treffen.
Im Atomschutzbunker will Lonnie testen, ob er ein Signal empfängt Bei dem angeblichen Versuch zieht er ein Kabel heraus und sagt Kim, er kann nichts empfangen.
In der CTU geht’s Mason sichtlich schlechter. Er begrüßt die neue Systembetreuerin Carrie Turner – die Nachfolgerin von Paula Schaeffer. Sie fragt, wem sie unterstellt sei, da sie meint, Mason könne ihr nicht mehr lange Befehle geben. Als sie hört, dass Michelle ihre Vorgesetzte ist, schaut sie unangenehm überrascht. Plötzlich bricht Mason zusammen, kann sich jedoch wieder aufrappeln.
Kate verfolgt Marie und kommt mit ihrem CTU-Ausweis durch die Kontrolle. Sie lässt Jack herbeirufen. Marie hebt die Waffe und will den Ausweis von Kate. Sie erzählt, dass sie erkannt hat, wie verlogen ihr Land und ihre Familie sei. Marie schlägt Kate zu Boden und will gerade schießen, als Jack ihr zuvor kommt und Marie in den Arm trifft.
Jack verweigert Marie Schmerzmittel und beginnt mit dem Verhör. Als sie jedoch nicht reden will, drückt er ihren Arm an der Einschussstelle. Sie sagt, dass sie vor dem Sterben keine Angst hat, was Jack ihr jedoch nicht glaubt.
Lonnie will noch einmal versuchen, ein Funksignal zu empfangen. Kim nutzt die Gelegenheit, sich Zucker für ihren Kaffee zu holen und schaltet dabei unbemerkt einen Fernseher ein. Sie empfängt alle Sender normal – und nirgendwo wird über die Bombe berichtet.
Michelle findet heraus, wer der siebte Mann ist - Jonathan Wallace. Sie leitet dies an Jack weiter, als Carrie auftaucht. Michelle verdeutlicht ihr, dass sie die Befehlsgewalt über sie hat.
Mason geht es immer schlechter und bittet um ein kurzes Gespräch mit Tony. Er gibt ihm die Zugangscodes und überträgt ihm dem Posten des CTU- Direktors, was auch von Ryan Chapalle aus der Division abgesegnet wurde.
Mason verlässt die CTU.
Auf dem Flugplatz lässt Jack Marie eine geringe Dosis Schmerzmittel geben, damit sie wach bleibt. Jack bittet Kate, mit Marie zu reden. Sie stimmt zu.
Sie weigert sich jedoch, Informationen über den Aufenthaltsort der Bombe preiszugeben. Die Schmerzmittel lassen nach. Da sie mehr Schmerzmittel will, redet sie. Sie sagt, die Bombe ist in einem Auto. Jack glaubt ihr jedoch nicht, da Marie sich in einen Widerspruch verstrickt hat – er denkt, dass sich die Bombe noch auf dem Northen Airfield befindet. Sie sagt noch, dass es zu spät sei, wenn die Bombe gefunden wird.
Palmer hat eine Telefonkonferenz nach Langley, CIA aufbauen lassen, um mit Steve Hillenberg in Sherrys Gegenwart zu reden. Dieser behauptet, dass es einige Beweise für Sherrys Unschuld gibt. Sie beteuert weiterhin, niemals aktiv an Roger Stantons Verschwörung teilgenommen zu haben.
Da Palmer jedoch nicht weiß, ob sie die Wahrheit sagt, wirft er sie aus dem Operation Center raus.
Kim konfrontiert Lonnie damit, dass die Bombe nicht explodiert sei und will heraus gelassen werden. Lonnie kontert damit, dass er nur ein bisschen Gesellschaft haben will. Er lässt sie gehen und gibt ihr noch eine Waffe mit auf den Weg, damit sie sich vor den Berglöwen diesmal besser verteidigen kann.
Auf dem Flughafen kommt es zu einem Schusswechsel. Die Männer können überwältigt werden und die richtige Bombe wird gefunden.
Sie ist aktiviert und kann jeden Moment detonieren…
von Christian Siegel
Der Aufwärtstrend setzt sich fort. Diese Folge war wieder einmal wirklich sehr spannend, und hatte auch endlich wieder moralische Konflikte und eher ruhige Momente zu bieten. Gerade letztere sind in dieser Staffel, wo teilweise (aufgrund der vielen Geschichten, die es weiterzuverfolgen wird) oft wirklich durch die Handlung gehetzt sind, ja leider Mangelware. Um so erfreulicher, wenn sich die Macher endlich wieder mal dazu durchringen, uns eine kurze Verschnaufpause in Form einer wirklich berührenden Szene zu bieten. In dieser Folge war es Masons Abschied, der wirklich bewegend inszeniert war und mich voll und ganz überzeugen konnte. Ich persönlich konnte Mason ja schon immer leiden, aber bei DIESEM Abschied sollten es selbst seine ärgsten Kritiker schwer gehabt haben, kein Tränchen zu verdrücken...
Ebenfalls toll waren die Szenen mit Marie: als sie ihre Schwester bedroht hat, sie zu erschießen... insbesondere aber ihr Verhör. Ebenfalls positiv, dass Jack nach der sein Ansehen beim Zuschauer eher vermindernden Aktion in Folge 11, als er Ali tatsächlich für tot hielt, diesmal wieder mit seiner Menschenkenntnis und Cleverness glänzen kann. Und auch seine Härte zeigt er hier wieder einmal, als er Marie ein Schmerzmittel verweigert, um ihre Konditionierung zu brechen... und das immerhin vor ihrer Schwester. Die Geschichte rund um Palmer war auch diesmal, wie in dieser Staffel bisher üblich, eher nur durchschnittliche Unterhaltung. Das seine Ex-Frau nun doch nichts mit der Verschwörung zu tun hat, war angesichts der Gewohnheit von "24", den Zuschauer auf eine falsche Fährte zu locken, nicht unbedingt eine Überraschung. Und Sherry's Abschied könnte ich (angesichts der Abneigung, die ich gegenüber dieser Figur verspüre) deutlich freudiger aufnehmen, wenn ich tatsächlich glauben könnte, dass wir sie in dieser Staffel schon zum letzten Mal gesehen haben... *g*
Kims Geschichte war zwar auf gewohnt unterirdischem Niveau, wenigstens durfte ihr Charakter aber diesmal ein gewisses Grad an Intelligenz zeigen. Und die Auflösung der Handlung rund um den Freak war erfreulicherweise deutlich unspektakulärer und erträglicher als von mir befürchtet. Alles in allem eine durchaus gelungene Folge, die es vor allen Dingen endlich mal wieder schafft, den Zuschauer auf die Fortsetzung der Handlung entgegenfiebern zu lassen...
Fazit: Es ist bezeichnend, dass gerade die Folgen mit den ruhigeren, tiefergehenden Szenen die besten sind. Schade, dass die 2. Staffel was solche Momenten betrifft leider nicht allzu viel zu bieten hat. Um so mehr strahlen dadurch jedoch natürlich die Folgen, die mit derartigen Szenen glänzen. Und da auch die anderen üblichen "24"-Stärken (allen voran die Spannung) wieder präsent waren, sieht man auch gerne über die eine oder andere Schwäche hinweg...
| R.I.P. - Die Verluste in dieser Episode |
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