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Jack beginnt damit, Ali zu verhören. Dieser hat jedoch kein Interesse, auch nur Kleinigkeiten über die Bombe zu verraten. Auch beim Präsidenten werden aufwendigere Verhörmethoden angewandt – und zwar am Ex-NSA Chef Roger Stanton. Die CTU versucht derweil, ein Stück Papier von der verbrannten Leiche wieder lesbar zu machen.
Baker findet ein Dokument bei dem verbrannten Mann. Es wird zur CTU zur Identifizierung gebracht. Jemand vom CTU-SWAT-Team findet eine Falltür, die nicht im Bauplan verzeichnet ist. Jack geht alleine herein.
Marie bekommt einen Anruf von Ali. Marie soll zum Treffpunkt fahren und eine halbe Stunde warten. Wenn er nicht auftaucht, weiß sie, was zu tun ist.
Jack kann Ali im letzten Moment schnappen und ihm die Zyanidkapsel aus dem Mund nehmen. Baker untersucht das Handy, um herauszufinden, mit wem er telefoniert hat.
Bob will nicht glauben, dass Marie die Mörderin von Reza ist. Er erzählt, dass Marie für drei bis vier Wochen weggegangen sei, nachdem ihre Mutter gestorben war. Sie wollte verreisen. Marie war nach ihrer Rückkehr nicht mehr so sehr politisch interessiert. Mason stellt die Behauptung auf, sie wurde von Terroristen indoktriniert.
Auf dem Papier kann man noch nicht herausfinden, was auf dem Stück steht. Ein Spezialist wird geholt.
Novick informiert Palmer, dass Jack soeben das Verhör mit Ali begonnen hat, während er auf einem Monitor verfolgt, wie Simmons Stanton verhört.
Kim versucht noch immer vergeblich, sich aus der Falle zu befreien, als ein Mann auftaucht, der sich als Lonnie vorstellt. Er befreit und will sie zur nächsten Rangerstation bringen, doch Kim hält dies für keine gute Idee. Lonnie bietet ihr an, heute Nacht bei ihm zu bleiben und Kim stimmt zu.
Jack beginnt damit, Ali zu verhören, was für diesen nicht ganz schmerzfrei abgeht. Der Imam der Moschee versucht nach Jacks vergeblichen Versuchen, mit Ali zu reden, um an Informationen zu kommen – hat aber auch nicht mehr Erfolg.
Baker teilt Jack die Nummer mit, die Ali zuletzt angerufen hat. Kate hört dies mit und erkennt die Nummer als Maries. Jack erzählt ihr, dass Marie Reza und zwei Agents erschossen hat. Kate will ihre Schwester anrufen, um herauszufinden, ob sie auch wirklich diejenige ist, die hinter der Nummer steckt. Es wird eine Fangschaltung eingerichtet.
Am anderen Ende der Leitung ist tatsächlich Marie. Auf Kates Frage hin, was passiert sei, antwortet sie nur, dass sie das nicht verstehen würde. Das Signal kann zurückverfolgt werden. Das fragliche Gebiet wird sofort abgesperrt.
Auf dem Papier wird ein Schriftzug entdeckt – „N 34“. Als Jack Ali damit konfrontiert, will er nichts sagen.
Vor seinen Augen werden daraufhin Monitore aufgestellt, auf denen Alis Frau und Kinder mittels einer Live-Übertragung aus deren Heimatland gezeigt werden. Jack droht damit, dass, wenn Ali nicht sagt, wo sich die Bombe befindet, er einen nach dem anderen umbringen lässt.
Palmer ruft Jack, nachdem er erfahren hat, was er vorhat, an und verbietet ihm sein Vorgehen. Novick ist dagegen und sagt, extreme Maßnahmen brauchen extreme Mittel. Als Palmer bereits aufgelegt hat, tut Jack so, noch immer zu telefonieren und täuscht Palmers Zustimmung vor.
Lynne findet heraus, dass Sherry in den letzten sechs Monaten mit Roger Stanton in Kontakt stand. Telefonisch, schriftlich und persönlich.
Lynne will sich außerhalb mit ihrem Informanten treffen - auf Anraten von Novick, ohne Palmer zu informieren.
Jack lässt den älteren Sohn von Ali erschießen. Ali will jedoch immer noch nicht auspacken.
Lynne kommt am Treffpunkt an und trifft dort auf Sherry – die auf sie wartet. Sherry erzählt irgendeine schleierhafte Story, in der sie behauptet, dass Palmer gestürzt werden soll. Lynne glaubt dies nicht und denkt, Sherry will nur ein weiteres Mal ihre Macht demonstrieren. Sie geht wieder.
Als Jack den Befehl zum Erschießen des zweiten Sohnes gibt, redet Ali endlich. Northon Airfield. Es soll ein Flugzeug gestartet werden, welches die Bombe über L.A. sprengt.
Mason befielt, sofort diverse Einsatztruppen zum Flughafen zu schicken.
Man sieht auf dem Monitor, nachdem Ali hinausgebracht wurde, dass sein Sohn gar nicht tot ist – es war nur vorgetäuscht.
Jack bittet Kate noch einmal, ihr zu helfen, um mit Marie am Northon Airfield zu reden. Sie stimmt zu.
Am Northon Airfield bringt Marie den Zünder, den Omar einbaut. Die Bombe ist einsatzbereit…
von Christian Siegel
Die Handlung rund um Jack und Ali ist durchaus spannend, und weist vor allen Dingen eine unglaubliche Intensität auf. Leider konnten mich die Macher aber nicht auf die falsche Fährte locken. So sehr sie es auch versucht haben, mir war sofort klar, dass Jack, so skrupellos er sich in den vergangenen Folgen auch schon gezeigt hat, nie Alis Familie wirklich hinrichten lassen würde.
Dies allein wäre zwar schade, aber nicht unbedingt ein Problem, jedoch ergeben unter dem Gesichtspunkt, dass alles nur gestellt war, einige Szenen einfach keinen Sinn. Warum sollte er z.B. Palmer erzählen, dass er sie wirklich erschießen will, und dieser verwehrt dann natürlich seine Zustimmung (was Jack wiederum dazu veranlasst, vor Ali so zu tun, als hätte er die Erlaubnis vom Präsidenten bekommen)?!?! Das ergibt natürlich nur inszenatorisch einen Sinn: Die Macher wollen uns unbedingt davon überzeugen, dass alles, was sich danach abspielt, real ist. Wie schon des öfteren so hat man es auch hier bei der "Überzeugungsarbeit" einfach übertrieben, und die Logik einer Szene geopfert, um den Zuschauer zu täuschen... was insbesondere, wenn dies dann noch nicht mal gelingt, negativ auffällt...
Apropos negativ auffallen... Nun haben uns ja bereits die vorangegangenen Folgen deutlich gezeugt, dass Kim ihrer Haarfarbe oftmals alle Ehre macht, aber einen wildfremden jungen Mann nach Hause zu begleiten... ihr Verhalten davor konnte man mit viel viel gutem Willen aufgrund des Schocks und der Panik noch halbwegs erklären, aber so dämlich kann man doch nun wirklich nicht sein...
Fazit: Auch wenn es die Macher nie geschafft haben, mich zu täuschen (und gerade deshalb ein paar Szenen unangenehm auffallen), so sind die Szenen zwischen Jack und Ali sehr intensiv und wirklich großartig. Kims Verhalten lässt einen aber mal wieder die Hand auf die Stirn klatschen...
| R.I.P. - Die Verluste in dieser Episode |
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