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Jack fängt an, Nina zu verhören die jedoch nicht sehr gesprächsbereit ist. Palmer hat jedoch ganz andere Sorgen. Sherry – seine Exfrau taucht auf und erzählt ihm, dass seine eigenen Leute gegen ihn arbeiten. Kim und Miguel versuchen derweil, Megan aus dem Krankenhaus zu entführen und Tony bemüht sich, etwas aus Reza herauszubekommen – der noch weniger reden will als Nina.
Palmer gibt eine Pressekonferenz zum Thema Helikopterabsturz ab. Als er in sein Büro, welches nahe dem Operation- Center liegt, gehen will, trifft er dort auf Sherry, seiner Exfrau.
Sie bittet ihn um ein Gespräch, doch Palmer hat kein Interesse, bis sie ihm von der Evakuierung des Militärpersonals in L.A. erzählt. Der Präsident ist überrascht – so etwas hat er nicht angeordnet. Er bittet Lynne, dem auf den Grund zu gehen und weist Sherry an, hier auf ihn zu warten.
Bei der Vernehmnung von Reza macht Tony nach wie vor keine Fortschritte. Er fordert einen Anwalt – doch Tony verweigert ihm dies.
NSA- Chef Stanton meint, dass der Helikopter Absturz eventuell kein gewöhnlicher Absturz gewesen ist. Hierauf meint Palmer, dass der Attentäter vielleicht aus den eigenen Kreisen der US Regierung kommt. Lynne wird eine interne Untersuchung beginnen.
Als die Begnadigung eintrifft, beginnt Jack mit dem Verhör. Nina meint, es gibt nur einen, der den Standort der Bombe kennt. Ein Mann in Visalia. Als Nina nicht sagen will, wo er ist, drückt er sie gegen die Wand und würgt sie.
Mason holt ihn aus dem Verhörzimmer heraus. Er bittet um weitere fünf Minuten mit ihr, damit Nina denkt, er habe vollständige Handlungsfreiheit. Außerdem bittet Jack darum, die Heizung in dem Raum hochzustellen. Mason stimmt zu.
Im Warner- Haus will Kate ihre weinende Schwester Marie trösten, doch diese weist sie ab. Kate meint, dass man vielleicht die Hochzeit absagen sollte. Doch Marie meint, sie solle sich endlich aus ihrem Leben heraushalten.
Im Krankenhaus erklärt eine Ärztin Gary, dass Megan noch hier bleiben soll, solange bis die Verletzungen geklärt sind. Gary stimmt zu und geht zu Megan. Er ruft seine Sekretärin an und bittet sie, 2 Tickets nach Mexiko zu bestellen. Dann zieht er Megan an.
Jack geht zurück in den Verhörraum. Er zieht seine Waffe und feuert zwei Schüsse ab. Genau neben Ninas Kopf. Endlich redet sie. Der Mann ist Mamud Faheen. Er habe Nina rekrutiert, um Joseph Wald die Pläne für die CTU zu geben. Nina meint, nur sie kenne sie die genaue Position von Faheen in Visalia und gibt diese erst preis, wenn sie da sind.
Lynne teilt Palmer mit, dass der Mann, der für die Evakuierung des Militärpersonals verantwortlich ist, Roger Stanton sei. Palmer macht den Befehl rückgängig und stellt Stanton zur Rede.
Dieser versichert nur, die letzte Order von Rayburn ausgeführt zu haben. Palmer lässt Sherry ausrichten, dass er sich in Kürze mit ihr treffen wird.
Eine Krankenschwester teilt Gary mit, dass jemand am Telefon mit ihm sprechen will. Er geht mit ihr und lässt Megan alleine. Am Telefon ist Miguel, der sich als Verwaltungsangestellter des Krankenhauses ausgibt und noch ein paar Dinge mit ihm klären muss. Derweil geht Kim zu Megan und holt sie aus ihrem Zimmer.
Als die drei verschwinden wollen, kommen sie nicht weit. Überall sind Wachmänner.
Mason gibt Jack Agent Miller mit auf die Reise nach Visalia. Dieser muss widerstrebend zustimmen. Jack rät Mason noch, sich in den letzten Stunden mit seiner Familie zu treffen und macht sich dann auf den Weg.
Palmer will von Sherry wissen, woher sie die Infos über die Evakuierung des Militärs hat. Außerdem erzählt er ihr von der Bombe. Sherry gibt an, dass ihr Kontakt im Verteidigungsministerium sitzt. Sie will auch gehört haben, dass Leute in Palmers Stab sich gegen ihn gestellt haben, für mehr Infos müsse sie jedoch Nachforschungen anstellen. Er stimmt zu, warnt sie jedoch, keine Manipulationen mit ihm zu treiben.
Rezas Eltern treffen ein und wollen sofort wissen, wo Reza ist und was hier los ist. Kate muss es ihnen erzählen.
Im Krankenhaus stiehlt Miguel einen Flachbildschirm und rennt weg, um die Wachleute abzulenken. Kim und Megan warten draußen. Als die Wachleute weg sind und Miguel Gary k.o. geschlagen hat, der sie überrascht hat, nehmen sie sein Auto und fahren weg.
Jack, Agent Miller und Nina sind in einem Transporter. Nina versucht Miller zu ärgern, dieser geht darauf jedoch nicht ein und trinkt eine Flasche Wasser, die er von Jack erhalten hat.
Reza will immer noch nichts sagen. Dann droht Tony damit, Reza vor seinen Eltern abzuführen. Dieser erzählt daraufhin, dass Bob Warner ihn angewiesen hat, die Gelder zu überweisen. Reza kann gehen und Tony holt Bob ins Esszimmer.
Im Transporter bricht Agent Miller plötzlich zusammen. Nina sieht die Flasche, die er von Jack hat. Jack nimmt seine Waffe und grinst Nina an...
von Christian Siegel
Endlich ist es soweit: Jack und Nina treffen sich wieder. Und WAS für ein Wiedersehen das ist! Hier erreicht "24" eine Spannung, Dramatik und Intensität, die im Fernsehen ihres gleichen sucht. Es ist so schade, dass die anderen Handlungsstränge mit dieser Qualität leider teilweise bei weitem nicht mithalten können. Doch zuerst noch zu den weiteren positiven Aspekten: Der Abschied von Jack und Mason ist wirklich großartig, man merkt richtig, dass es den beiden bewusst ist, dass sie sich möglicherweise nie wieder sehen werden. Sehr bewegend und glänzend gespielt von Kiefer Sutherland und Xander Berkeley.
Das Wiedersehen mit Sherry konnte mich nicht ganz so erfreuen, konnte ich doch ihre Figur schon in der ersten Staffel nicht ausstehen. Zumindest sorgt ihr Erscheinen aber dafür, dass die Palmer-Storyline wieder spannend wird, fragt man sich doch nicht nur, wie viel an ihrer Geschichte über eine Verschwörung gegen Palmer wirklich dran ist, und wer aller dahinter steckt, sondern auch, welche Ziele sie eigentlich verfolgt. Denn dass sie Palmer nur um der alten Zeiten willen helfen will, nimmt man ihr keine Sekunde ab...
Ebenfalls noch recht gut ist das Verhör von Reza Nair. Erst als damit gedroht wird, seine Eltern einzuweihen, gibt er klein bei und gesteht, dass in Wirklichkeit sein zukünftiger Schwiegervater hinter den Geschäften steckt. Dies kam für mich zwar nicht unbedingt überraschend, sorgt aber doch für einige Spannung. Leider wird die Storyline durch den immer noch völlig überzogenen und für mich absolut nicht nachvollziehbaren Schwesterzwist stark ins Negative gerückt.
Apropos ins Negative rücken... war die Geschichte rund um Kim in der vorangegangenen Folge noch halbwegs erträglich, nimmt sie in dieser Folge wieder den angestammten Platz als nervigsten, dümmsten und überflüssigsten Handlungsstrang ein. Die Flucht mit Megan war haarsträubend dämlich, und wurde nur von der Tatsache übertroffen, dass sie tatsächlich das Auto desjenigen klauen, den sie soeben zusammengeschlagen haben. Das dieser wenn er mal aufgewacht ist sofort die Polizei verständigt und danach die Fahndung nach dem Auto eingeleitet wird, ist ja wohl klar... SO BLOND kann man doch bitte schön wirklich nicht sein?!?! Ich frage mich echt, wie nur die selben Personen hinter so gelungenen Handlungen wie z.B. der von Jack stehen und gleichzeitig so einen Mist schreiben können...
Fazit: Dies ist wieder einmal eine Folge, wo es mir sehr leid tut, dass ich aufgrund der schwächeren und teilweise wirklich nervigen Handlungsstränge einfach nicht die Höchstnote vergeben kann, denn die gemeinsamen Szenen von Kiefer Sutherland und Sarah Clarke waren wirklich großartig...
| R.I.P. - Die Verluste in dieser Episode |
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