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Janet liegt verwundet auf der Straße. Dan kehrt um, um sie endgültig zu töten.
Teri und Janets Vater Alan York sind auf dem Weg zu ihren Töchtern, werden jedoch aufgehalten.
Nina und Jack arbeiten zusammen und Jamey findet auf der Karte eine Adresse. Jack macht sich auf den Weg.
George Mason riegelt die CTU wegen Tonis Anruf ab.
Janet liegt verwundet auf der Straße, die vorbeikommenden Passanten rühren jedoch keinen Finger, um ihr zu helfen. Kim versucht, Dan und Rick zu überreden, zu der Verletzten zurückzukehren, um ihr zu helfen. Dan willigt auch ein, aber nur, weil ihm klar wird, dass Janet in der Lage ist, sie zu identifizieren.
Er will das Problem also lösen, indem er Janet tötet, was Kim natürlich zur Rage bringt. Rick fesselt und knebelt sie darauf hin mit Klebeband. Dan fährt langsam auf die immer noch am Boden liegende Janet zu und will sie gerade im Vorbeifahren erschießen, als ein Krankenwagen in die Straße einbiegt, um Janet zu versorgen. Die Entführer müssen also unverrichteter Weise abziehen.
Teri und Alan reagieren auf Kims Anruf, werden auf dem Weg zu ihren Töchtern aber von einem Verkehrspolizisten aufgehalten, der sie erst nach einer halben Stunde weiterfahren lässt. Dadurch kommen die beiden zu spät und sehen nur noch den Krankenwagen mit Janet abfahren. Sie folgen ihm zum Krankenhaus.
Nach dem Debakel mit der falschen Verdächtigung Ninas ist diese nun auf Jacks "Vertrauensliste". Er setzt sie zusammen mit Jamey auf die Informationen der Karte an. Es wird außerdem herausgefunden, dass mit der Flugliste des abgestürzten Flugzeugs etwas nicht stimmt. Jamey ist in der Lage, eine Adresse aus der Karte auszulesen; die restlichen Daten sind aber weiterhin verschlüsselt.
Jack macht sich auf den Weg zu der gefundenen Adresse, wird jedoch durch einen "Lockdown" aufgehalten. George Mason ist mit Mitarbeitern der internen Untersuchungskommission eingetroffen, um die Vorfälle, die zu Walsh Tod führten, sowie Bauers Verhalten zu untersuchen. Die Division reagierte damit auf den Anruf Toni Almeidas, der Jacks Ablösung gefordert hat. Der Lockdown hat zur Folge, dass niemand das Gebäude verlassen darf, weswegen Jack einen Agent niederschlagen muss, um seine Untersuchungen durchführen zu können. Mason befragt Nina und Jamey und setzt beide unter Druck, damit sie Jack verraten, was aber nicht geschieht.
Jack kommt bei der Adresse an und gerät unter Beschuss. Eine Polizistin hört die Schüsse und unterstützt Jack bei dem Versuch, einen Mann festzunehmen. Hierbei wird sie aber als Geisel genommen und stirbt bei Jacks Versuch, den Mann festzunehmen. Als weitere Polizisten eintreffen und den Mann wütend abführen, ruft dieser Jack zu, dass er ihm helfen soll zu fliehen, oder er würde nie erfahren, wo seine Tochter ist.
von Christian Siegel
Leider wieder etwas schwächer, diese Folge. Einiges will hier ganz einfach nicht zusammenpassen: Teri hat am Ende der letzten Folge erfahren, dass ihre Tochter entführt wurde. Man sollte meinen, solche eine nicht unbedeutende Information gibt sie auch gleich mal an ihren werten Gatten weiter. Aber nein, sie wartet mit dem Anruf lieber, bis er gerade mitten in einer Verfolgung steckt. Auch zeigen sich zum ersten Mal leichte Schwächen im Konzept, als der von Jack Verfolgte die Polizistin (um das Spannungslevel zu erhöhen direkt vor der Werbepause) überwältigt, und dann offensichtlich 6 Minuten mit ihr spazieren geht...
Vor allem ist es aber die Story rund um den Polizisten, der Teri und ihren Begleiter aufhält, die dieser Folge einen sehr negativen Beigeschmack gibt. Es ergibt einfach keinen Sinn, dass Alan York sich so künstlich aufregt. Er sollte lieber die 2-3 Minuten in Kauf nehmen, die es braucht, bis der Notruf bestätigt wird, als wegen Widerstand gegen die Polizei auch noch dranzukommen. (Achtung, Spoiler bis Folge 6!) Einige mögen der Ansicht sein, dass diese Szene dadurch, dass er ja mit den Entführern zusammenarbeitet, wieder durchaus Sinn ergibt, nur... der Anruf hat ihm gezeigt, dass offensichtlich etwas schief gegangen ist. Er sollte also eigentlich auch daran interessiert sein, möglichst schnell zum letzten bekannten Standort der 2 zu kommen, falls es den Kerlen nicht gelingen sollte, die beiden Mädchen wieder einzufangen. Auch sehe ich überhaupt keinen Grund, warum er dafür sorgen sollte, dass Teri später dort ankommt. Was kann Teri schon ausrichten? (Spoiler Ende)
Überhaupt fand ich, dass der Polizist schon arg übertrieben reagiert hat. Und wieso er die Bestätigung des Notrufs nicht trotzdem gleich mal erhalten hat, leuchtet mir auch nicht ein. Hier geht "24" einen Weg, der mir überhaupt nicht gefällt: den der übertriebenen, unlogischen Konstruktion, um die Spannung nochmal zu erhöhen. Nur leider bewirkt man dadurch bei mir genau das Gegenteil...
Fazit: Bisher sicher die schlechteste Folge. Zwar macht man mit der wieder einmal spannend und packend inszenierten Schießerei und der Wendung am Ende einiges wieder gut, doch vor allem die Geschichte rund um das Aufhalten durch den Polizisten wirkt zu konstruiert, als dass es mich überzeugen könnte. Hoffentlich wird es nicht zur Gewohnheit, die Spannung und Dramatik um jeden Preis erhöhen zu wollen. Denn manchmal ist dieser Preis einfach zu hoch...
| R.I.P. - Die Verluste in dieser Episode |
- Officer Jassie Hampton (Greg Penticoff)
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